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[USS-Hephaistos] bortaS

Posted on 14. Dezember 201914. Dezember 2019 By admin

Hey Zusammen!
gut Post will Weile haben.. In diesem Sinne, ich freu mich endlich mein erstes Post auf der Heph anbringen zu können. Auf eine freudige gemeinsame Schreiberei!
Lieben Gruß Mo
Kurze Info und Warnung zur teilweise expliziten Gewalt. Da Charley und Mozart teil des Hazard Teams sein werden, was ja hauptsächlich bei ziemlich viel Action zum Einsatz kommt, wollte ich dies im Eingangspost auch so darstellen. Sowohl als Actioneinlage, als auch ein kurzer Spiegel der Ängste und Probleme mit denen sie häufig konfrontiert werden. Ich hoffe, niemand stört sich daran.
sprachliche Anmerkung: bortaS = Rache


Zeit: MD 5.1421 Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Hochsicherheitszelle „bortaS“
Die Augen von Ruan „Platon“ Lombard schlossen sich für immer. Der Amerikaner hatte die Behandlung des klingonischen Inquisitors nicht überstanden. Ganz allein lag er leblos in seinem Bereich der Zelle. Der gesamte Raum war in vier Bereiche unterteilt. Hell bläuliche Energiebarrieren verhinderten ein freies Bewegen im Raum. Seine beiden Teammitglieder hatten ihm über Stunden beim Sterben zusehen müssen, ohne das sie eingreifen konnten.
Mozart hatte sich abgewendet. Seine Augen waren geschlossen aber Charley sah wie seine Schultern vibrierten. Die unbändige Wut des Andorianers waberte durch den Raum wie Morgennebel in einem dunklen Tannenwald.
„Shib?“, sagte Charley leise, aber Mozart reagierte nicht. Charleys Augen wanderten über Platons Leichnam. Lance Corperal Ruan „Platon“ Lombard war seit vier Jahren Teil seines Teams gewesen. Anfangs oft der Sündenbock, hatte sich sein Wesen im Laufe der Zeit zu einem geachteten Mitglied des Marinesquads gewandelt. Er war unaufgefordert mitgekommen, als Charley der Truppe den Rücken gekehrt hatte, um als Ausbilder zu fungieren. Als Targeting-Instruktor hatte er seine Erfüllung als Coach gefunden. Trotzdem war er Charley hierhin zurück gefolgt. In den aktiven Dienst, zu ihrem nächsten Einsatz auf die USS Ainama. Sie waren zusammen Teil des Sicherheitsteams gewesen, als Charley den Posten des Sicherheitschef angenommen hatte. Gemeinsam hatten sie hilflos in einer Rettungskapsel zusehen müssen, wie Commodore Ruthven die Ainama zerstörte. Das kam Charley vor, als wäre es schon Jahre her…
Seine Hand ballte sich zur Faust, als er auf dem Gang Schritte hörte. „Shib!“ Mit einem eisernen Kreischen glitt das Schott zurück und drei ihrer Peiniger betraten den Raum. Die beiden hinteren Klingonen gehörten zur Sorte Handlanger, das hatte er mittlerweile herausbekommen. Sie hatte er vor ihrem ersten Fluchtversuch häufiger gesehen. Es war der Anblick des großen Klingonen vor ihnen, der Charley Angst machte. Ihn hatte Charley das erste Mal auf der Krankenstation zu Gesicht bekommen. Groß war er. Er überragte die anderen Beiden um fast einen Kopf. Seine Haut war heller und das Horn auf seiner Stirn hatte einen schlohweißen Glanz. Anfangs hatte Charley ihn für einen weiteren Mediziner gehalten. Aber dann war der Hüne in ihrer Zelle aufgetaucht. Zu seinen Aufgaben schien das Foltern zu gehören. Er war es gewesen, der sie nach der Flucht verhörte. Er hatte Platon ausgewählt und ihm auf auf’s Brutalste gefoltert. Ohne eine einzige Frage zu stellen. Dabei hatte er stets darauf geachtet, dass Charley und Mozart zu jeder Zeit in die Augen ihres Freundes schauen mussten.
Ohne ein Wort zu sagen, deaktivierte der Hüne die Energiebarriere und betrat Platons Bereich. Sein Blick ruhte ausdruckslos auf der Leiche ihres Kameraden. Dann hob er den Kopf und betrachtete die beiden verbliebenen Gefangenen.
Charley starrte zurück. Es gab nichts zu bereden. Sie hatten bereits deutlich gemacht, dass sie nichts kriegsentscheidendes wussten. Die Klingonen glaubten ihnen nicht – ergo war die Richtung klar in die der Aufenthalt auf der Hol laufen würde. Seit sie es gemeinsam geschafft hatten aus der Gruppenzelle zu entkommen, waren die Klingonen deutlich vorsichtiger geworden. Dass sie während dieser ersten Flucht drei Klingonen getötet hatten, hatte ihre Lage nicht unbedingt verbessert. Ihre Bewachung war verdoppelt worden und die Besuche des Inquisitors hatten begonnen.
Ohne die beiden Gefangenen aus den Augen zu lassen deutete der Weißbehörnte auf den Leichnam. Einer der Wächter setzten sich in Bewegung. Charley wurde unruhig.
„Wo bringt ihr ihn hin?“, fragte er. Keiner reagierte. Mozart hatte sich umgedreht und starrte die Klingonen an. Sein Blick fiel immer wieder an die Stelle wo die Energiebarrieren das Wandpanel verließen. Es sah fast so aus als wollte er nur durch seinen Blick das Gerät abschalten, was leider nicht funktionierte.
„Wo bringt ihr ihn hin?“, wiederholte Charley seine Frage, während er dabei zusehen musste, wie der Wächter seinen toten Kameraden hochhob und zum Ausgang trug. Wie einen nassen Sack zerrte er den toten Körper hinter sich her. Charley biss sich auf die Lippen.
„WO BRINGEN IHR IHN HIN???“, Charleys Stimme schall durch den kleinen Raum und machte auch vor der Energiebarriere nicht halt. Der große Klingone machte einen Schritt auf Charley zu.
„Das wirst du niemals erfahren, du Stück Dreck!“, zischte der Hüne. „Du wirst der Nächste sein!“, fuhr er abgehakt fort. Und fort waren sie. Das Schott fiel hinter ihnen zu. Charley atmete stoßweise, während er hilflos mit den Hände gegen das Wandpanel hieb.
Zeit: MD 5.2104 Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Quartier des Kommandanten
Das Licht war wie immer sehr dämmrig als der Inquisitor den Raum betrat. Der Kommandant der Hol, saß an der langen Tafel, an dem bis vor ein paar Minuten noch seine „Gäste“ gesessen hatten. Nachdenklich drehte er den Kopf um.
„nuq jatlh chaH la‘ hom? Haben sie etwas herausgefunden LtCmdr?“, brummte der Klingone. Da Krieg herrschte, hatte er leider nicht die Wahl, also musste er diese komischen Typen ertragen. Inquisitoren! Sie waren ihm nicht geheuer. Einer von Ihnen war eigentlich schon genug, aber im Moment wanderten ganze drei Inquisitoren durch sein Schiff und gingen Geschäften nach, mit denen er lieber nichts zutun haben wollte. Der Hüne mit dem schlohweißen Horn blieb direkt neben ihm stehen. Seine Augen blickten ausdruckslos.
„Qo‘. De‘ DaHutlh’a‘? Nein, haben Sie Neuigkeiten?“
Gegen seinen Willen hatte der Kommandant das Gefühl sich erklären zu müssen. Dabei stand er weit über diesem Kerl! Er würde ihm bei nächster Gelegenheit das vorlaute weiße Horn herausreißen! Er blickte den Inquisitor streng an. „Qo‘! nuqneH vo‘ jIH? Nein! Was wollen Sie von mir?“
Der Angebsprochene blickte sich um. Außer den Beiden war niemand im Raum. Sein Kopf drehte sich langsam zum Captain zurück. In seinen Augen war ein unheimlicher, grüner Schein zu sehen. Er trat einen Schritt vor.
„loS jIH De‘ potlh. Ich warte auf sehr wichtige Neuigkeiten.“, knurrte er leise. „jIHbe‘ tuv. Meine Geduld ist am Ende.“, drohte der Typ ihm nun auch noch? Unter anderen Umständen hätte der Captain niemanden im ganzen Empire solch ein respektloses Verhalten durchgehen lassen. Aber leider waren die Umstände im Moment nicht wie immer und er wusste das die Inquisitoren zu jemandem gehörten, mit dem man sich unter keinen Umständen anlegen wollte. Unter keinen Umständen! Widerwillig schluckte er die Wut herunter und richtete sich auf.
„De‘ chu‘ pagh tu’lu‘! Es gibt keine Neuigkeiten!“ Umständlich stand er auf. „nuq Qu‘ jenwI‘-Hung qama‘? Hegh qotlh SoH! Was haben sie mit den Hochsicherheitsgefangenen vor? Sie verdienen endlich den Tod!“, fauchte er den Hünen an. Dieser schien davon völlig unbeeindruckt. Der grünliche Schein in seinen Augen hatte sogar zugenommen.
„latlh nab QaQ vIghaj. Ich habe andere Pläne mit Ihnen.“, die Stimme des Inquisitor war sehr leise. Seine Worte besaßen trotzdem soviel Nachdruck, dass der Captain unwillkürlich einen Schritt zurücktreten musste.
„wIlegh! Wir werden sehen!“ grollte der Captain. Ohne einen weiteren Blick auf den Inquisitor zu verschwenden, drehte er sich um. Es gab wirklich wichtigeres um was er sich kümmern musste! Vielleicht konnte er diesem petaQ nicht in seine Befehle reinreden. Aber sich ihm ergeben kam nicht in Frage! Er hatte auch schon einen Plan…
Der Klingone mit dem schlohweißen Horn ließ den Anderen nicht aus den Augen. Das Geräusch des schließenden Schotts hallte durch den Raum. Die Stille die sich ausbreitete war trügerisch. Auf dem Gesicht des Weißbehornten machte sich ein hönisches Grinsen breit. Er schob den Stuhl zurück, in dem Sekunden vorher noch der Captain gesessen hatte. Er strich kurz mit der Hand über die Lehne, bevor er sich hinsetzte.
Er legte die Hände aufeinander und wartete.
Zeit: MD 6.0323 Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Hochsicherheitszelle „bortaS“
Charley schien endlich zu schlafen.
Mozart lehnte an der Rückwand seiner Zelle und hatte die Beine übereinander geschlagen. Der Andorianer, dessen voller Name Shib Ch’raalon lautete, hatte seine Wache vor einer knappen Stunde angetreten. Fast liebevoll hatte er dabei zugesehen, wie Charley langsam zur Ruhe kam, was in ihrer augenblicklichen Situation ein absolutes Wunder war. Sie hatten sich die wachen Stunden hauptsächlich mit sehr fantasievollen Racheaktionen vertrieben. Nicht gerade hilfreich, es hatte sie aber eine gewisse Zeit lang von der unumstößlichen Wahrheit abgelenkt. Natürlich hatten sie hin und wieder eine Idee ernsthafter verfolgt. Aber zu jeder Idee gehörten eine unglaublich hohe Anzahl an unbekannten Variablen. Shib war kein Mathegenie, aber für diese Aufgabe musste er das auch nicht. Er wusste, dass sie in dieser Zelle sterben würden.
Leise tippelte er mit den Fingern gegen die Wandverkleidung. Die Tatsache, dass es nun soweit war, erschreckte ihn nicht besonders. Es war eher das wie. Sich einem physischen Gegener in einem direkten Kampf zu stellen, das hatte er über viele Jahre sehr häufig getan. Ein toxischer Gegner war etwas völlig anderes. Egal was passierte, sie würden nicht noch einmal so unvorbereitet den Klingonen gegenübertreten.
Plötzlich Schritte. Mozart kam mit einem schnellen Satz nach vorne auf die Beine. Immer wieder hatte er auf dem Gang die steifen Schritte der Patrouillen gehört. Aber diese Geräusche gehörten mehr als einem Klingonen. Und sie kamen schnell näher.
„Gandhi!“, zischte Mozart leise, während Charley sich sofort aufrichtete. Die intellektuellen Spitznamen waren ein Überbleibsel aus ihrer aktiven Zeit bei den Marines. Immer wieder hatten die Mitglieder der Truppe mit Vorurteilen um ihre Bildung und ihrer Einstellung zu kämpfen. Die Spitznamen waren eine Art Auszeichnung nach dem ersten aktiven Jahr in der Truppe gewesen.
Charleys Blick glitt zur Tür. Die Schritten waren direkt davor angekommen. Mit dem typischen Zischen verschwand die Tür in der Wand und zwei Klingonen betraten den Raum. Die Handlanger! Der Hintere warf einen letzten Blick um die Ecke des Gangs. „chob tlhab! Der Korridor ist leer!“ Weder Charley oder Mozart hatten den geknurrten Satz verstanden, aber ihre Haltung zeigte sofort, dass sie nicht hier drin gesehen werden wollten. Das warf einige Fragen auf.
„tugh wIghaj, jatlh HoD. Der Captain hat gesagt, beeilt euch!“ kam es murrend vom vorderen Handlanger. Charley kannte nur das Wort „HoD. Das stand für Captain. Was wollten die Beiden? Der vordere Klingone machte sich an der Bedienung der Energiebarriere zu schaffen, die direkt neben der Tür lag. Seine Haut war etwas dunkler als die seines Kollegen, der immer noch im Türrahmen stand. Mit einem leisen Zischgeräusch verschwand die bläuliche Energiewand zu Charleys Zelle.
Charleys Körper spannte sich an. Der dunklere Klingone trat direkt auf ihn zu. „Das hier… ist von unserem Captain“, gurgelte der Klingone stockend in Föderationsstandard. Mit einer fließenden Bewegung riss er einen Handphaser vom Gürtel. Mozarts Schrei ging im Handgemenge unter als Charley die Hand des Klingonen wegstieß und dem Klingonen mit der anderen Hand an den Hals griff. Dieser extreme Gewaltausbruch war selbst für den Klingonen überraschend. Charley hatte nach der Hand mit dem Phaser gegriffen. Aber der Klingone war schnell. Er ließ sein gesamtes Körpergewicht nach vorne kippen, was Charley zwang den Hals loszulassen und zur Seite zu springen. Mit der anderen Hand landete der Klingone einen Treffer auf Charleys Seite.
„petaQ! nuH luQoyDI‘! Idiot! Wenn sie die Waffe hören!“ keifte der Klingone an der Tür, während Charley rasch Luft holte. Der Klingone mit der dunkleren Haut fluchte und warf den Phaser weg. Seine Hand schnellte zum Gürtel, während Charley zurücktaumelte. Die Klinge eines kut’luch blitzte auf. Mit viel Glück, konnte der Veteran einem direkten Hieb entkommen. Er stand nun mit dem Rücken direkt vor der Energiewand zu Mozarts Zelle. Der Andorianer stand direkt dahinter und schrie die ganze Zeit, aber Charley hatte alles ausgeblendet. Für ihn gab es nur das kut’luch. Seine Instinkte hatten die Kontrolle übernommen.
Und dann kam das kut’luch! Ohne drüber nachzudenken zog Charley dem Klingonen die Beine weg, während er den Dolcharm mit beiden Händen sicherte. Die Wucht des Gegner ausnutzend, zwang er den Klingonen in eine Rolle hinter sich. Der Klingone schrie auf als er mit dem Kopf voran in die Energiebarriere knallte. Der Klingone lag nun bäuchlings auf dem Boden, den Dolch immer noch fest umklammert. Charley war schnell. Er drückte den Kopf des Klingonen mit aller Kraft gegen die Barriere. Unter normalen Umständen war der Klingone Charley rein physisch deutlich überlegen. Im Stillen dankte Charley seinen Eltern für die vielen Aikidostunden, ein Kampfsport in dem es in erster Linie um das Umlenken der Energie des Angreifers ging.
Der Klingone gurgelte vor sich hin während von seinem Kopf dunkelblauer Verbrennungsdunst und ein Geruch von verbranntem Fleisch aufstieg. Charley biss die Zähne zusammen. Sein Blick fiel auf die Dolchhand, in der der kut’luch nur noch locker lag. Er verlagerte sein Gewicht auf die Knie, um dem Klingonen keinen Vorteil zu geben und entwand dem Gegner die Waffe.
„Das ist für Platon“, zischte Charley und öffnete mit einem senkrechten Hieb die Halsschlagader des Klingonen. Hellrotes Blut rann über Charleys Finger. „Der Andere, der Andere!“, hörte er die Stimme Mozarts. Sein Kopf fuhr herum. Der andere Klingone war nicht untätig geblieben. Mit einem Schrei war er direkt über Charley. Einem Dolchhieb konnte er ausweichen, allerdings erwischte ihn die Faust in der die Waffe lag. Benebelt ließ Charley sich fallen. Der Klingone setzte sofort nach. Mit einem Purzelbaum schaffte es Charley im letzten Moment die Seiten zu wechseln. Keuchend kam er wieder auf die Beine. Der Klingone stand nun direkt neben seinem toten Kameraden an der bläulichen Energiewand.
Charley begann zu grinsen. Der Klingone riss seinen Phaser aus dem Halfter und zielte direkt auf Charleys Herz. „Weg von dem Schalter!“, schnaubte der Klingone nach Atmen ringend. Aber es war zu spät. Charley betätigte die Schaltfläche am Wandpanel und die bläuliche Wand zu Mozarts Zelle verschwand augenblicklich. Bevor der Klingone reagieren konnte prasselte die gesamte Wut des Andorianers auf ihn ein. Der Phaser wurde nach vorne gerissen, wurde aber mit aller Kraft zur Seite gelenkt, als sich Mozart mit einem markerschütternden Schrei auf den Klingonen warf.
Der Klingone hatte den Phaser fallen gelassen. Die Situation entwickelte sich zu einer handfesten Prügelei. Mozart machte die fehlenden Aikidofähigkeiten durch rohe Gewalt wett. Der Klingone hatte Mühe, Hiebe zu landen. Er musste immer weiter zurückweichen, um dem rasenden Andorianer Paroli zu bieten. Ein Verzweiflungsschlag an die Schläfe trübte Mozarts Augen und zwang ihn, einen Ausfallschritt zu machen, um sein Gleichgewicht zu halten. Der Klingone setzte nach, als er aus dem Nichts einen gewaltigen Tritt in die Bauchgegend einstecken musste. Charley stand mit hassverzehrten Gesicht neben dem taumelnden Gegner. Er legte dem keuchenden Mozart das blutverschmierte kut’luch in die Hand. Dieser richtete sich auf.
Seine Augen blitzten auf als er den Dolch hob. Mit einem Schrei ließ er das kut’luch auf den Gegner niederfahren. Immer und immer wieder. Der Klingone gab ein helles Kreischen von sich was langsam in ein röchelndes Gurgeln überging. In völliger Raserei drosch Shib den Dolch in das Fleisch seines Gegners während sich die gesamte Anspannung der letzten Stunden entlud. Erst als Charley ihn laut anschrie und vorsichtig von ihrem Opfer wegzog, sackte der Andorianer schwer atmend in sich zusammen.
Tränen rannen Shib über die Wangen. Vielleicht würden sie doch nicht sterben. Nach Luft ringend, legte Charley seinen Stirn an die Stirn des Freundes. „Wir werden Platon mitnehmen. Wir nehmen ihn mit, hörst du? Niemand wird zurück gelassen.“, stammelte er. Mozart nickte stumm.
Mehrere Minute vergingen. Nachdem sie die Klingonen in der hintersten Ecke des Raumes versteckt und sie nach nützlichen Gegenständen durchsucht hatten, entschieden die Beiden ihre neu gewonnene Freiheit besser als beim letzten Mal einzusetzen. Immerhin lief der Mörder ihres Freundes noch auf dem Schiff herum.
Tief einatmend standen die Beiden vor der verschlossenen Tür und wechselten einen letzten Blick. Irgendwo dort draußen war die Leiche ihres Freundes. Und so verließen Charley Crane und Shib „Mozart“ Ch’raalon die Hochsicherheitszelle „bortaS“. Auf der Suche nach ihrem Freund Ruan Lombard, genannt Platon.


Zeit: MD 5.1421 Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Hochsicherheitszelle „bortaS“ Lt. Charley Crane und WO. Shib „Mozart“ Ch’raalon müssen dabei zusehen wie die Leiche ihres Freundes und Teammitglieds Ruan Lombard, genannt Platon, von seinem Peiniger entführt wird. Ohnmächtig müssen sie einsehen das es kein Entkommen gibt.
Zeit: MD 5.2104 Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Quartier des Kommandanten Der Inquisitor besucht den Captain in seinem Quartier und übt Druck auf ihn aus. Dieser will sich das nicht gefallen lassen und plant dem Inquisitor ein Strich durch die Rechnung zu machen indem er die Hochsicherheitsgefangenen töten lasst.
Zeit: MD 6.0323 Ort: Klingonischer Kreuzer „Hol“ / Hochsicherheitszelle „bortaS“ Zwei klingonische Handlanger des Captains wollen dessen Plan ausführen, stellen sich bei der Ausführung aber dämlich an und müssen den Mordversuch mit dem Leben bezahlen. Charley und Mozart machen sich auf die Suche nach den sterblichen Überresten ihres Freundes Platon.

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