Servus,
eigentlich wollte ich mehr schreiben und auch noch zu den anderen Gruppen aber außer mir gibt es hier nach noch ein paar Leute die schreiben könnten :p
Betrachtet das also als einen kleinen weiteren Schritt Richtung Missionsende und tut auch mal was dafür 😉
Gruß
Mac
PS: Jede(r) die/der sich angesprochen fühlt darf sich angesprochen fühlen ^^ Ich will hier was zu lesen haben!
<RPG>
# Ort: See im Sumpf, Quelle-des-Glücks-Insel / Heimatinsel der Prix
# Zeit: MD 9.0540
# Team Sand
<QUOTE>
„Und Cyra? Was ist mit Cyra?“ rief der junge Kimon dazwischen.
„Sie haben sie bestimmt getötet, diese Monster!“ erklärte Goar.
„Mord? Auch noch Mord…“ zischte Arsinoe und biss die Kiefer aufeinander.
„Es wird immer schlimmer…“
</QUOTE>
Isidora lächelte nur dünn und machte keine Anstalten auf diese Bemerkung einzugehen. Shay hatte sich mit Sureya beraten und war sich immer noch nicht ganz schlüssig wie er hier vorgehen sollte. Das letzte was er wollte war in einen internen Streit der Kikonen hineingezogen zu werden. Andererseits sah es so aus als wäre er bereits mitten drin. Sie alle waren erschöpft und brauchten dringend Ruhe. Allerdings wusste er nicht wie lange das Mittel das Jetsun ihm gegeben hatte wirken würde und er wollte die Zeit in der er noch fit genug war nicht ungenutzt verstreichen lassen.
„Die Mordfrage kann später geklärt werden, viel wichtiger ist wie wir hier wieder lebend raus und von der Insel kommen.“ begann er dann. „Isidora hat uns erklärt das sie einen Weg hat dies zu ermöglichen.“ fuhr er dann fort und sah das leichte Nicken der Kikonin.
„Niemals! Wir müssen die Quest beenden wie wir sie begonnen haben!“ erklärte nun Arsinoe aufgebracht. Sie hatte ihr Schwert noch immer in der Hand auch wenn ihr klar war das sie gegen die Übermacht nicht ankommen würde.“Du kannst unmöglich mit diesen Verbrechern zusammen arbeiten wollen, Shay Ruthven.“ wandte sie sich dann direkt an Shay auch wenn ihr Blick immer wieder zu Sureya ging.
Shay lag eine scharfe Erwiderung auf der Zunge, hielt sie jedoch zurück.
„Du kannst gern hier bleiben, Tochter der Prinkipax. Ich bin sicher die Löschtrupps deiner Mutter werden dich gern hier einsammeln.“ gab Isidora bissig zurück.
„Ruhe!“ platzte es nun aus Sureya. „Der Captain war noch nicht fertig.“
Der Satz brachte ihr einige erstaunte Blicke ein, aber tatsächlich kehrte Ruhe ein. Shay atmete tief durch und überlegte sich seine nächsten Worte genau.
„Wir haben die Regeln der Quest oft genug gebrochen, so das es darauf nun auch nicht mehr ankommt.“ erklärte er in Richtung Arsinoe und drehte dann den Kopf zu Isidora. „Gibst du mir dein Wort das keinem unserer Gruppe durch einen eurer Gruppe Schaden zugefügt wird?“ fragte er dann die deutlich überraschte Isidora. Die Kikonin nickte zögernd und überlegte in wie weit ihr Wort das sie einem Mann war wohl bindend war.
„Kannst du das gleiche für deine Gruppe versprechen, Shay Ruthven?“ fragte sie dann wieder mit diesem dünnen lächeln zurück und Shay ließ den Blick über Arsinoe, Goar und Kimon gleiten.
„Nein, kann ich nicht.“ antwortete er dann ehrlich und überraschte Isidora damit erneut sichtbar. „Aber ich schulde euch ohnehin bereits mein Leben. Ohne euch wären wir dem Feuer nie entkommen und bei uns ist es Brauch das man diese Schuld möglichst begleicht. Sollte also jemand aus meiner Gruppe jemandem von euch Schaden gehört mein Leben euch.“ erläuterte er und hörte das gezischte ‚Captain‘ von Sureya.
Es war ein Risiko, dessen war er sich bewusst, aber zum einen blieben ihnen nicht viele Möglichkeiten und zum anderen hoffte er das die Kikonen in seiner Gruppe sich der Konsequenzen klar waren.
Isidora ließ sich Zeit ehe sie erneut nickte. „Ihr seid ein merkwürdiges Volk, Föderation.“ kommentierte sie nur. „Du kannst dein Schwert wegstecken Tochter der Prinkipax. Euch wird kein Leid geschehen.“ meinte sie dann und tatsächlich schien bei der Gruppe um Isidora die Anspannung nach zu lassen.
Kaum hatte sie dies ausgesprochen hörte man leises brummen in der Ferne und alle sahen gegen langsam heller werdenden Himmel.
„Das sind die Feuerkämpfer. Scheinbar wird der Brand gelöscht. Wir sollten zusehen das wir von der Insel kommen, es sei den ihr wollt euch von denen retten lassen.“ erklärte Isidora und ließ Shay damit für einen Augenblick die Möglichkeit sich doch noch aus der Schlinge zu ziehen.
Der Schotte wechselte einen Blick mit Sureya. Die Informationen die er von ihr erhalten hatte waren nicht wirklich gut gewesen. Wenn tatsächlich ein Föderationsphaser – und davon gingen die Kikonen im Moment aus – Schuld am Feuer war sollten sie sich vielleicht fürs erste noch nicht zu bereitwillig auf den Rückweg machen.
So würde Sam mehr Zeit haben die Sache zu untersuchen und hoffentlich herausfinden was hier passiert war. Gleichzeitig gäbe es ihm die Gelegenheit mehr mit dieser Isidora zu reden. Er verstand ihr Anliegen nach mehr sozialer Gerechtigkeit innerhalb der kikonischen Gesellschaft, gleichzeitig waren ihm nicht nur auf Grund der 1 Direktive hier die Hände gebunden.
Ich hatte zwar gehofft das wir uns alle noch ein wenig ausruhen könnten aber je schneller wir von der Insel runter sind desto besser.“ erklärte er und erhob sich schwerfällig mit Sureyas Hilfe. Die Schmerzen wurden wieder präsenter. Das Mittel schien langsam seine Wirkung zu verfehlen.
„Ich werde nicht mit gehen!“ erklärte Arsinoe plötzlich bestimmt. Wieder wechselte Shay ein Blick mit Sureya, die knapp nickte und sich dann vor der sitzenden jungen Frau aufbaute. „Wir lassen niemanden zurück. Du kannst dir aussuchen ob du selbst laufen willst oder ob ich dich trage.“ meinte sie nur mit einer Bestimmtheit die Arsinoe so nur bei ihrer Mutter kennengelernt hatte und es verfehlte nicht die Wirkung.
Gemeinsam machte sich der müde Trupp auf den Weg. Die Umgebung wurde heller als der neue Tag anbrach. Durch das Feuer mussten sie Umwege in Kauf nehmen aber schließlich erreichten sie nach gefühlten Stunden eine kleine geschützte Bucht an der versteckt unter Ästen 2 Boote lagen.
# Ort: Palast Myzen
# Zeit: MD 9.0810
„Die Feuer sind soweit unter Kontrolle, Herrin. Aber von den Questlingen fehlt noch jede Spur.“ erstatteten die Dienerin Bericht. Die Prinkipax presste ihre Lippen aufeinander. „Aber sie leben noch.“ stellte sie in den Raum und die Dienerin zuckte leicht zusammen. „Das erschließt sich aus der abgehörten Kommunikation des Föderationsschiffes. Leider können wir die Questlinge damit nicht orten aber wie es scheint sind sie in einem Lager der Rebellen.“
Das war die eigentliche Nachricht die die Dienerin jedoch eigentlich nicht hatte überbringen wollen. Es wäre eine Sache gewesen wen Arsinoe bei der Quest getötet worden wäre. Tragisch aber vertretbar. Die Tatsache das sie nun aber offenbar eine Geisel der Rebellinnen war brachte keinen Ruhm. Weder für Arsinoe selbst noch für die Quest.
„Haben wir einen Anhaltspunkt wo sich dieses Lager befindet?“ wollte die Prinkipax nun wissen und die Dienerin schluckte. „Nein, Herrin. Bislang nicht.“ gab sie zu.
„Dann findet es bei allen Göttern heraus!“ platzte es aus der Herrscherin von Myzen so das ihr Mann ihr beruhigend die Hand auf die Schulter legte um sie zu beruhigen.
„Wir tun was wir können, Herrin.“ entschuldigte sich die Dienerin und verließ rückwärts den Raum.
„Beruhige dich. Es wird schon alles gut werden.“ versuchte Cheiromach zu beruhigen. „Gut? Sie ist in der Hand dieser … Furien! Wer weiß was sie ihr antun werden!“ beklagte sich die Prinkipax und ließ dann die Umarmung durch ihren Mann zu. „Vielleicht gibt es eine einfache Erklärung dafür. Bisher haben die Rebellinnen noch nie auf Entführungen gesetzt. Ich bin sicher ihr wird nichts passieren. Vielleicht können wir das Sternenflottenschiff um Hilfe bitten?“ meinte er dann vorsichtig. Es war nie gut seiner Gattin zu offensichtlich Vorschläge zu unterbreiten. Immerhin war er nur ein Mann und hatte keine Ahnung.
„Nach allem was wir wissen haben sie das Feuer gelegt. Wer sagt das sie mit den Rebellinnen nicht unter einer Decke stecke? Vielleicht war das alles von langer Hand geplant? Ich hätte niemals diese Idee mit der Quast verfolgen dürfen!“ Cheiromach tätschelte beruhigend die Schulter seiner Frau.
„Du weißt das das Unsinn ist. Dazu hätten sie wissen müssen das Arsinoe dabei sein würde und du denkst nicht wirklich das die Sternenflotte Spione in unserem Haus hat.“
„Die Sternenflotte nicht aber die Rebellinnen vielleicht.“ antwortete die Prinkipax und schmiegte sich mehr an ihren Mann. Nur für einen Moment würde sie isch diese Schwäche erlauben. Dann musste sie wieder Stark sein. Für Arsinoe und für Myzen.
# Ort: Verstecktes Rebellenlager
# Zeit: MD 9.0930
Ein Nickerchen auf dem Boot, ein weiteres nach Ankunft im Lager. Man hatte ihnen kurz vorher die Augen verbunden und sie waren sie blind in ihre neue Unterkunft gestolpert. Es hatte etwas Überredungskunst von Seiten Isidoras gekostet aber schließlich hatte Shay zugestimmt. Er war sich klar darüber das die Rebellinnen ein großes Risiko eingingen wenn sie die Fremden in ihr Lager brachten gleichzeitig fühlte es sich an als wären sie Gefangene und das war ein Gefühl das nicht jedem behagte.
Das Lager selbst war eine Anhäufung kleinere Zelte und Hütten. Kein Vergleich zu dem Palast in Myzen den sie zuvor besucht hatten. Da es keine Hütte gab die groß genug für alle war wurden sie aufgeteilt. Shay durfte sich eine Hütte mit Ettore teilen während Jetsun und Arsinoe bei einer Frau die etwas im gleichen Alter wie die beiden war unterkamen. Sureya wurde bei Isidora einquartiert und für Kimon und Goar fanden sich Zelte die sie mit einem anderen Kikonen teilten.
Shay zog scharf die Luft ein als Jetsun sich die Wunde an seinem Bein nun genauer ansah. „Tut mir Leid. Aber auch wenn es weh tut, das Gift ist beinah völlig neutralisiert. Was sie brauchen sind ein paar Stunden Schlaf.“ erklärte sie und Shay lächelte schwach.
„Das könnten wir wohl alle brauchen, ich weiß nur nicht ob wir die Zeit dafür haben.“ gab er zurück und musterte Jetsun kurz ehe er grinste. „Wie ich sehe hat man ihnen endlich auch wieder was zum anziehen gegeben, Doktor.“ meinte er plötzlich und auch Jetsun lächelte knapp. „Ja das wurde doch langsam etwas kühl obenrum.“ meinte sie dann. Shay wurde wieder ernster und wandte seinen Blick Richtung Hüttendecke.
„Haben sie sehen das alle hier Kleidung tragen? Also ich meine mehr als wir das bisher hier auf dem Planeten gewohnt waren. Hier scheint die Kleidung weniger den Standesunterschied zu zeigen.“ meinte er dann.
„Vielleicht weil es keinen gibt? Laut Arsinoe sind das hier alles Verbrecher.“ gab Jetsun leise zurück. „Es sind Rebellen. Leute die gerne mehr soziale Gerechtigkeit für ihren Planeten wollen. Die Erde hatte einige Epochen in denen es ähnlich war. Auch bei uns gab es Könige und Kaiser und dergleichen und oft genug wurden sie vom Volk bei blutigen Umstürzen getötet. Ich fürchte wir sind hier gerade in etwas ähnliches hineingerutscht.“ meinte er dann nachdenklich. Jetsun warf einen kurzen Blick Richtung Tür. Sie beide waren allein, aber wer konnte schon wissen ob nicht jemand lauschte.
„Denken sie das wirklich?“ fragte sie dann zurück.
„Ich weiß nicht. Dazu kenne ich die Gepflogenheiten hier zu wenig aber ich bin bewandert in Geschichte und ich würde es bedauern wenn aus Arsinoe irgendwann das kikonische Äquivalent zu Marie Antonette werden würde. Die junge Prinzessin hat hier die Chance einmal die Andere Seite abseits des Palastes kennen zu lernen. Denken sie sie könnten ihr dabei helfen diese Leute hier zu verstehen?“ fragte er dann direkt wohl wissend was er hier verlangte. Es war ein schmaler Grad auf dem er balancierte. Die Direktive verbot ihnen eine Einmischung, andererseits konnte es Schaden Arsinoe mehr mit ihrer eignen Heimat vertraut zu machen? Was die junge Frau aus diesem Erlebnis mit nahm und wie sie dann wenn sie eines Tages Prinkipax wäre regieren würde – das musste dann die Zukunft zeigen.
< nrpg: Fettes hepp zu Isi >
</RPG>
<SUM>
# Ort: See im Sumpf, Quelle-des-Glücks-Insel / Heimatinsel der Prix
# Zeit: MD 9.0540
# Team Sand
Shay beschließt für das Team Sand das sie sich von den Rebellinnen von der Insel führen lassen sollen.
# Ort: Palast Myzen
# Zeit: MD 9.0810
Im Palast von Myzen macht man sich Sorgen um Arsinoe.
# Ort: Verstecktes Rebellenlager
# Zeit: MD 9.0930
Shay hat einen heiklen Auftrag für Jetsun in Bezug auf Arsinoe
</SUM>
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Mac
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