<NRPG>
Hallo Leute, so jetzt habe ich einiges nachgelesen und meine wahre Freude an Eurer Mission entwickelt. Von daher wird es höchste Zeit einzugreifen und etwas Chaos zu verbreiten. Natürlich im positiven Sinne.
</NRPG>
<RPG>
Ort: USS Hephaistos, Brücke
Zeit: MD 8.2145
<quote>
„Ma’am, die Kikonen haben eine Nachricht gesandt“ meldete der COMM.
Sam sah auf. Sie hatte getan, wie Jared gebeten hatte und die Nachricht an die Kikonen gesandt. Zusammen mit den Sensordaten.
„Und was sagen Sie?“
„Man bedauert den Vorfall und verstehe das Diktat der Ehre. Man hofft, dass man mit der Gewährung von Zugriff auf lokale Sensordaten die persönliche Situation von Ihnen, Commander, verbessern kann.“ Der COMM blinzelte.
„Ich habe Zugriff auf Sensorfeeds von der Oberfläche!“ rief er aus.
„Legen Sie diese in die taktische Abteilung. Die sollen sich das Ansehen und mir eine Auswertung geben. Unterichten Sie die wissenschaftliche Abteilung, dass man jemanden zur Unterstützung schickt.“
„Aye, Ma’am.“
Sam nickte, strich sich eine Strähne beiseite.
„Und, Ma’am?“
„Ja?“
„Sie haben eine Einladung für morgen, 9 Uhr, in den Palast der Atrexa, für ein persönliches Lagebriefing.“
</quote>
„Ma’am“, ertönte es von der taktischen Station „ich würrde vorrrschlagen das wirrr gelben Alarm geben. Wirrr wissen zu wenig über unserrre Leute am Boden und könnten somit auf zusätzliche Rrrressourrrrrcen der Berrrreitschaft zugrrrreifen.“
Sam drehte sich zu dem Offizier an der TAK um. Das mit dem gelben Alarm war so eine Sache. Zum einen hatten sie tatsächlich größeren Zugriff auf die Ressourcen der Crew. Andererseits wurden auch die Schilde aktiviert. Ein schnelles Beamen war damit nicht mehr möglich. Zudem wusste Sam nicht, wie die Kikonen darauf reagieren würden, wenn das Schiff in erhöhte Bereitschaft ging. Auf der anderen Seite der Waagschale stand aber auch das Verschwinden des COs samt der Außenteammitgliedern und die Tatsache dass es schwer war diese auf dem Planeten wirklich zu erfassen.
„Ma’am?“, die Caitianerin an der TAK wartete auf eine Antwort.
„COMM, öffnen Sie einen Kanal zur Prinkipax“, Samantha hatte eine Idee. Sie wusste nicht wie klug diese war, doch immerhin spielte sie dann mit offenen Karten.
Auf dem Bildschirm baute sich das Bild der Prinkipax auf. Diese wirkte leicht gestresst und nicht unbedingt erfreut über die erneute Störung von Seiten der Hephaistos. „Können Sie mit unseren Daten etwas anfangen, haben Sie schon Antworten für mich?“ lautete die leicht indignierte Frage.
„Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen, leider haben wir noch keine Antworten, doch mir ist es wichtig, diese so schnell wie möglich liefern zu können.“ Begann Samantha ihre Erklärung. Sie widerstand dem Drang mit ihrer Hand den Kragen ihrer Uniform etwas zu lockern. Warum hatte sie nur das Gefühl wieder in der Schule zu sein und einer eisernen Direktorin gegenüber zu stehen?
„Das ehrt Sie LtCmdr. DeCosta Samantha atto Föderation, aber was kann ich dann für Sie tun?“
„Wir werden die Alarmstufe auf unserem Schiff erhöhen, damit wir auf mehr Ressourcen zugreifen können. Zudem schreibt das Protokoll uns solch ein Vorgehen während er aktuellen Lage vor. Ich wollte Sie darüber informieren, auch wenn ich das nicht müsste. Denn ich möchte nicht, dass unser Vorgehen die aktuelle Lage womöglich verschlimmert.“ Mit eisernem Willen hatte Samantha sich dazu gezwungen alle Handlungen zu unterlassen, die eine eventuelle Nervosität oder Schwäche offenbart hätten. Zum Glück konnte sie dabei auf ihre Erfahrung als Offizier der Sternenflotte zurückgreifen.
„Vielen Dank für die Information. Sie sollten trotzdem alle Handlungen unterlassen, die mit der Abtastung oder dem Scan unseres Planeten zu tun haben oder mit Bereichen, die ihnen untersagt sind. Auch würden wir das aktivieren von Waffen oder Schilden als aggressiven Akt deuten.“ Die Prinkipax nickte noch einmal kurz und unterbrach dann die Verbindung.
Um ehrlich zu sein, wusste Samantha jetzt nicht, ob es eine gute Idee war, den gelben Alarm auszurufen. Doch andererseits befand sich das Schiff in einer unvorhergesehenen Lage und sie brauchte Unterstützung. Also drehte sie sich zu dem Offizier an der TAK um. Sie holte tief Luft „Lt.?“
„Ja Ma’am“ antwortete die Caitianerin.
„Bitte helfen Sie mir mit ihrem Namen.“
„S’eerrin, Ma’am“
„Lt. S’eerrin, Sie haben die Prinkipax gehört. Aktivieren Sie den gelben Alarm, aber lassen sie die Schilde und Waffen davon unberührt.“
Dann richtete sich Samantha an die restliche Crew der Brücke. „Wir sind hier in eine Situation geschlittert die unser Können und unsere Kreativität herausfordert. Sie alle sind Mitglied der Sternenflotte und für so etwas ausgebildet. Sorgen wir dafür dass unsere Crew heil nach Hause kommt und nun an die Arbeit!“
[Gelber Alarm, alle Crewmitglieder der Bereitschaft auf ihre Posten, gelber Alarm, alle Crewmitglieder…] ertönte im Anschluss die Stimme des Computers.
Ort: USS Hephaistos, Quartier der Ainama Überlebenden
Zeit: MD 8.2152
Der gelbe Alarm aktivierte sich. Aus dem Lautsprecher drang eine Durchsage.
[Gelber Alarm, alle Crewmitglieder der Bereitschaft auf ihre Posten, gelber Alarm, alle Crewmitglieder…]
Die Überlebenden der Ainama blickten sich verunsichert an. Wurden Sie angegriffen? Waren die Klingonen hier? Dann wäre man bestimmt sofort auf den roten Alarm gegangen. Doch was passierte hier. Das Schiff war seit zwei Tagen von einer seltsamen Stimmung erfasst. Man sah fast keine Offiziere der Führungsriege mehr. Es musste irgend etwas mit der diplomatischen Mission auf dem Planeten zu tun haben über welchem die Hephaistos ihre Runden zog. Doch niemand sah sich genötigt die Crew der Ainama darüber zu informieren. Warum auch? Sie waren Weltraummüll den man aufgelesen hatte.
Gerade Jennifer Larson kam sich so vor. Sie saß auf ihrem Bett und hob den Kopf als die Durchsage ertönte. Ihre Hände zitterten kurz. Doch dann verschränkte sie diese ineinander. Ein kurzer wachsamer Blick in die Runde. Niemand hatte es bemerkt. Die Ereignisse um die Ainama saß allen noch in den Knochen. Doch für Jennifer war es die Hölle gewesen. Wieder hatte sie ein Schiff verloren. Beim letzten Mal hatte zwar das Schiff sie verloren. Doch im Endeffekt war das gleiche passiert. Sie saß zum warten verdammt auf einer Position auf welcher sie nicht sein wollte. Doch sie hatte Zitar überlebt, also würde sie auch diese Situation überleben. Sie war eine Überlebenskünstlerin, so hatte man sie auf der Erde betitelt. Mehrere Talk-Shows hatten ein Interview mit ihre machen wollen, doch sowohl das Oberkommando, als auch Wenn hatten diese Anfragen rundheraus abgelehnt. Man kehrte ihre Geschichte unter den Teppich. Vielleicht war das auch besser so.
„Jenn, was ist hier los?“ fragte ein junger Mann neben ihr. Der etwas kleinere, irisch stämmige Ens. war hübsch anzusehen. Und wenn es eine andere Lage wäre, dann hätte Jennifer sich durchaus mit ihm etwas Spass gegönnt. Doch in dieser Situation pochte ihr Herz und Adrenalin rauschte durch ihren Körper. Es war nicht gut so tatenlos herum zu sitzen.
„Keine Ahnung Connor, keine Ahnung.“ Warum nur hatte sie jetzt das dringenden Bedürfnis nach einer Zigarette?
„Meinst Du es hat etwas mit den Klingonen zu tun?“
„Nein Connor, dann wäre es roter Alarm, glaube mir.“ Niemand konnte im Raum ahnen, das es ja eigentlich indirekt doch mit den Klingonen zu tun hatte.
„LtCmdr. DeCoster wird uns sicherlich durch das durchschaukeln, oder? Was meinst Du?“
Connor klang nervös. Es war wirklich niedlich und für eine Nacht würde Jennifer diese Niedlichkeit auch amüsieren, bevor es ihr lästig werden würde. Doch nicht heute Nacht. „Sam ist auf der Brücke?“
„Ja, man hat ihr die Leitung über die Hephaistos übertragen, so lange der komplette Führungsstab auf dem Planeten ist. Hat mir der Barkeeper erzählt.“
Endlich eine gute Nachricht. Sam würde sie verstehen. Sam war die einzige die sie verstand. Jennifer stand auf.
„Es wird alles gut Connor, es wird alles gut.“ Mit diesem Satz verließ sie den Raum und machte sich auf den Weg zur Brücke.
Ort: USS Hephaistos, Brücke
Zeit: MD 8.2204
Der Turbolift öffnete sich. Auf der Brücke herrschte ein geordnetes Durcheinander. Alle Stationen waren besetzt. Zum Teil sogar doppelt. Somit waren alle freien Terminals so gut wie verbraucht. In der Mitte dieses wohl orchestrierten Durcheinanders stand Samantha und ließ sich immer wieder einen Bericht geben oder prüfte selber Daten, welche ihr überreicht wurden. Die Crew der Hephaistos reagierte wie eine geölte Maschine.
Eigentlich hätte das Ruhe bei Jennifer auslösen sollen. Sie wusste das die Crew auf Ernstfälle trainiert war. Doch diese Ruhe wollte sich nicht einstellen. Sie hatte auf die harte Tour lernen müssen, dass sich die Sternenflotte viel zu oft auf Technik und Analysen stützte. Der eigene Instinkt wurde oft abgeschaltet und das Vertrauen die Befehlsstruktur machte es schwierig außerhalb dieser Bahnen zu denken. Dadurch geschafft es aber auch leicht, dass man sich nicht selber Gedanken machte, sondern sich darauf verließ dass der Vorgesetzte schon wusste, was zu tun ist. Doch was, wenn er es nicht wusste? Was, wenn dieser Vorgesetzte eine falsche Entscheidung traf? Was passierte dann? Im schlimmsten Fall nichts oder das Falsche.
Samantha deCoster war die einzige Person welcher Jennifer so etwas nicht zutraute. Sie würde niemanden im Stich lassen und sie würde zur Not eigene Entscheidungen treffen. Da war sich die Ens. sicher. Doch sie wusste nicht wie die Crew der Hephaistos reagieren würde. Deshalb brauchte Sam jemand an ihrer Seite, der genauso bereit war auch andere Wege zu gehen. Zumindest aus der Sicht von Jennifer.
„Sam!“
Die Angesprochene hörte die Stimme und drehte sich zum Turbolift um. Verblüfft blickte sie auf Jennifer Larson. Es war für sie eine Erleichterung gewesen, als sie gehört hatte, dass die junge Frau überlebt hatte. Ein weiteres Mal. Doch sie hatte nicht damit gerechnet das Jennifer hier auf der Brücke auftauchen würde. Dann zog sich ein Grinsen über das Gesicht von Samantha deCoster. Nein, eigentlich hätte sie damit rechnen müssen das Jennifer hier auftauchen würde. „Ens. Larson, was machen sie hier?“ Bewusste betonte Samantha den Rang und hoffte das Jennifer verstehen würde was sie ihr damit sagen wollte.
Jennifer verzog das Gesicht. Es war jetzt nicht die Zeit für diese albernen Formalitäten. „Sam, du brauchst mich. Ich kann Dir helfen. Bitte lass mich auf die Brücke.“
Die Lt.Cmdr verzog das Gesicht. Es war wirklich schon ein großer Fortschritt, das Jennifer um Erlaubnis die Brücke zu betreten bat. Doch andererseits wusste Samantha dass dies wieder einer dieser Momente war, wo sie der Überlebenden zeigen musste, das es gewiße Regeln gab an welche man sich halten musste. „Ens. Larson, ich verstehe Sie nicht. Was möchten Sie mir mitteilen.“
Die Hektik auf der Brücke war etwas zum Erliegen gekommen. Die Caitianerin an der TAK zeigte sogar leicht ihre Krallen. All das beeindruckte Jennifer nicht. Es zeigte nur, dass sich dieser ganze Apparat viel zu leicht von seiner Arbeit ablenken ließ. Sie hasste diesen Formalismus. Doch es war Samantha die hier vor ihr stand. Sie würde die Autorität ihrer Freundin beschädigen, wenn sie jetzt nicht mitspielte. Also schluckte Jenn ihren Ärger herunter. „Lt.Cmdr. DeCoster, ich bitte darum die Brücke betreten zu dürfen um sie bei der Suche nach den Vermissten zu unterstützen!“
„Sie dürfen die Brücke betreten. Helfen Sie bitte an der OPS. Man wird Sie in die aktuelle Aufgaben einweisen!“
Jennifer nickte kurz und betrat dann die Brücke. Schnell näherte sie sich der OPS Station. Ein sichtlicher aufgeregter Ens. gab ihr eine Kurzeinweisung. Im Moment ging es darum die Ressourcen der Hephaistos gut zu verteilen. Dann gab es einige Scans auszuwerten. Die TAK arbeitete mit Hochdruck, doch man konnte die Arbeit beschleunigen, indem man ihnen sozusagen einige Auswertungen schon abnahm und ihnen die Ergebnisse dafür übersichtlich präsentierte. Wollte der zuständige Offiziere dann doch noch einmal genauer nachprüfen konnte er jederzeit eine erneute Analyse durchführen.
„Ens. ich sehe, dass Morgen ein weiteres Team auf den Planeten gehen wird?“ Jennifer hatte sich den Kalender aufgerufen. Offenbar hatte Samantha eine Einladung auf den Planeten erhalten.
„Ja, doch das ist jetzt zweitrangig.“
„Nein, wir haben schon viel zu viele Leute dort unten. Wir werden unsere amtierenden CO vorschlagen an Bord zu bleiben.“ zischte Jennifer den jungen Mann an.
„Das geht uns doch….“
Weiter kam er allerdings nicht. Jennifer nahm ein PADD und überreichte es der Caitianerin, welche gerade im Gespräch mit Samantha vertieft war. „Hier, sie werden sehen, dass wir unsere Scannerleistung erhöhen können, wenn wir die Energie der Waffen und Schilde umleiten.“
„Das ist bei gelben Alarm aber nicht ratsam…“ erwiderte S’eerrin.
„Stimmt, doch eigentlich sollten wir bei gelben Alarm leidiges aktiviert haben. Das haben wir nicht. Also geht jede Menge Extraenergie gerade verloren, weil sie darauf wartet eingesetzt zu werden.“
„Schon…“
„Man, setzen Sie die passiven Scanner ein. Wir Scannen zwar dann nicht aktiv, aber unser Schiff sammelt trotzdem die ganze Zeit Daten welche wir auswerten können. Vielleicht können wir somit einiges mehr an Daten auffangen.“
„Die Vorschriften…“
Jennifer blickte genervt zu Samantha. Diese hatte das ganze amüsiert verfolgt. Hier trafen Vorschriften und Protokolle auf Überlebenswillen. Nicht dass der Überlebenswillen immer Recht hatte oder das er immer den richtigen Weg fand. Doch im Moment hatte niemand daran gedacht, dass zusätzliche Energie für Systeme bereitgestellt wurde, welche man Ausnahmsweise nicht aktiviert hatte. Also konnte man dieser Energie auch anders nutzen.
„Die Vorschriften sind wichtig Lt. S’eerrin, doch im Moment brauchen wir alles an Daten was wir bekommen können. Also führen sie passive Scans und Auswertungen durch.“
Die Caitianerin nickte kurz und warf Jennifer noch einen Raubtierblick zu. Dann verschwand sie an ihre Station.
„Du wirst nicht auf den Planeten gehen!“ zischte nun Jennifer in das Ohr von Samantha. „Wir brauchen dich hier oben, sonst sind ja nur noch Kinder an Bord!“
<nrpg> Ball an Ela </nrpg>
<sum>
Ort: USS Hephaistos, Brücke
Zeit: MD 8.2145
Samantha informiert die Prinkipax darüber, dass die Hephaistos auf gelben Alarm gehen wird. Die Prinkipax ist nicht begeistert, widerspricht aber auch nicht ausdrücklich.
Ort: USS Hephaistos, Quartier der Ainama Überlebenden
Zeit: MD 8.2152
Eine zum Nichtstun verdammte Offizieren beschließt aktiv zu werden, als sie erfährt dass Samantha das Kommando hat.
Ort: USS Hephaistos, Brücke
Zeit: MD 8.2204
Jennifer will helfen, doch Samantha macht klar, dass es Regeln gibt an die man sich halten muss. Als Jenn dies akzeptiert, darf sie die Brücke betreten. Schließlich versucht Jennifer „einfühlsam“ auf Samantha einzuwirken, nicht auf den Planeten zu gehen.
</sum>
submitted by
Friddi
aka
Ens. Jennifer Larson
Groups.io Links:
You receive all messages sent to this group.
View/Reply Online (#693) |
Reply To Group | Reply To Sender
|
Mute This Topic
| New Topic
Your Subscription | Contact Group Owner |
Unsubscribe
[rpg-hephaistos@sf-germany.com]