Servus,
ich weiß euer RL haut rein aber ich hab hier jetzt nochmal ein paar Bälle liegen lassen. Es wäre schön wenn ihr die aufnehmen und beantworten könntet.
Ansonsten denke ich werde ich nächsten Sonntag dann den abschließenden Höhepunkt / Ende der Mission in Angriff nehmen.
Da ich ab 24.09 für 2 Wochen in Urlaub bin würde ich gerne bis dahin die Soapphase starten. Das ist also quasi die ‚letzte‘ Chance noch was zur Mission beizutragen. (Backposts gehen natürlich immer)
Gruß
Mac
<RPG>
# Zeit: MD 11.0225
# Ort: Bereitschaftsraum des CO
Sam betrat den Bereitschaftsraum nachdem sie bereits zweimal geläutet hatte und keine Antwort gekommen war. Wenig überrascht fand sie Shay schlafend auf dem kleinen Sofa vor und trat zu ihm. Eigentlich ein Wunder das der Schotte inmitten der ganzen Ereignisse schlafen konnte. Allerdings sah sie auch die dunklen Ringe unter seinen Augen und machte sich bewusst das Shay sowie fast alle der Alpha Schicht inzwischen mehr als 14h im Dienst waren und das keine einfachen 12 Stunden gewesen waren.
Dennoch konnten die Neuigkeiten nicht warten und so berührte sie ihn sanft an der Schulter.
„Shay!“
Der Angesprochene schlug sofort die Augen auf und schien hell wach. Dennoch brauchte er einen Moment um seine Gedanken zu ordnen.
„Ich bin eingeschlafen? Crap!“ brummte er dann und erhob sich aus der liegenden zu einer sitzenden Position. Seine Hände fuhren erst über sein Gesicht und dann durch die strubbeligen Haare.
„Tut mir Leid dich stören zu müssen.“ meinte Sam ehrlich doch Shay winkte ab.
„Schon gut. Ich hatte nicht geplant einzuschlafen. Ich wollte nur dem Rücken etwas Ruhe gönnen. Gib mir zwei Minuten dann bin ich wieder ganz für dich da.“ erklärte er und erhob sich steif ehe er in Richtung angrenzendes Badezimmer ging.
Kurz zögerte er als er sich an das letzte Mal erinnerte dann trat er an das Waschbecken und stellte auf H2O statt Schall um. Frisches Wasser würde ihm jetzt mehr helfen.
Die Tür zum Bereitschaftsraum ließ er dabei offen so das Sam ihn beobachten konnte wie er sich drei Ladungen kaltes Wasser ins Gesicht schüttete und sich danach abtrocknete.
Er wirkte immer noch müde aber wesentlich wacher als gerade eben noch.
„Erzähl. Du bist doch hier weil es Neuigkeiten gibt.“ meinte er dann und Sam nickte.
„Wir haben inzwischen alle 3 Wesen … eingefangen … sort of.“ begann sie und Shay hob die Augenbrauen was ihm einen fragenden Gesichtsausdruck verlieh.
„Nun ja sie kamen quasi freiwillig zum Holodeck und tatsächlich scheint es so zu sein das sie uns nicht wirklich Schaden wollen sondern zurück zur Baltimore möchten. Wenn ich die Ausführungen des Counselors richtig verstehe dann scheinen die drei sowas wie ‚Kinder‘ des Wesens auf der Baltimore zu sein und wollen wieder zurück.“ erklärte Sam weiter und Shay kratze sich am Bart.
Das waren nur teilweise gute Neuigkeiten. Sie hatten immer noch keine Idee wie sie die Wesen zurück bringen konnten ohne ihre Tarnung zu opfern.
„Und das haben sie alles gesagt?“ fragte er dann skeptisch.
„Nicht direkt – wir müssen Ens. Saveks Wort dafür nehmen. Er kommuniziert mit ihnen und versucht sie zu beruhigen. Er ist sich da zwar nicht ganz sicher aber wie es scheint kommt das Wesen auch aus einer anderen … Dimension? So ganz klar war das noch nicht.“
„Die Subraumanomalie? Könnte das die Heimat des Wesens sein?“ fragte der Schotte, der die Punkte zusammen führte.
„Möglich. Lt. Claton kann uns dazu noch immer nichts genaues sagen.“ antwortete Sam und Shay seufzte. Er wusste das die Hephaistos kein wissenschaftliches Schiff war und Claton tat was er unter diesen Umständen konnte.
„Wie nahe sind wir inzwischen dran?“ fragte er dann.
„Wir nähern uns langsam weil wir die Baltimore noch im Auge behalten müssen und die Anomalie scheint größer zu werden.“ gab ihm Sam die Antwort die er schon erahnt hatte. Mit einem Kopfnicken Richtung Tür forderte er sie auf ihm zu folgen während er seine Uniform straff zog und schließlich die Brücke betrat.
Sam folgte ihm auch wenn sie nicht genau wusste was der Schotte nun vor hatte.
„Leftenant Ajur, wie steht es um die Auswertungen der Baltimore Logbücher? Ich will wissen was da drüben passiert ist asap!“ befahl er dann ohne den Klingonen direkt an zu sehen. Shays Blick war auf den Bildschirm gerichtet während er sich auf seinen Stuhl setzte.
„Die Auswertungen sind noch in vollem Gange. Leider nagte der Zahn der Zeit an ihnen so das viele der Aufzeichnungen defekt sind. Ich habe ein Programm das einiges reparieren kann aber nicht alles.“ erklärte der Klingone gelassen. Shay ließ dies so stehen. Er wusste das Ajur sich beeilen würde und wenn es nicht schneller ging dann war das eben so.
„Leftenant LaGroille, ich will das sie mindestens 3 Fluchtpläne im Petto haben falls die Anomalie oder die Klingonen uns zu nahe kommen. Das letzte was ich will ist da drin landen oder mit dem Scoutschiff zusammen zu stoßen. So lange nähern wir uns ihr weiter sehr vorsichtig. Sollte sie ihr Wachstum beschleunigen, warten sie nicht erst auf einen Befehl sondern fliegen uns wieder in sichere Entfernung.“ Wandte sich Shay dann an den FLG der vom Holodeck wieder zurück an seiner Konsole gekommen war während Shay sich eine Mütze Schlaf abgeholt hatte.
„Verstanden, Captain.“ bestätigte der Franzose und bekam feuchte Handflächen. Das war eine große Verantwortung und er war sich nicht sicher ob er ihr gewachsen war. Flog er zu früh weil er Angst hatte würde das kaum einen guten Endruck hinterlassen, flog er zu spät würden sie vermutlich in der Anomalie landen.
Shay hatte also gerade das Schicksal des Schiffes samt Crew in seine verschwitzten Hände gelegt.
Auch wenn er sich über das Vertrauen freute – er war sich nicht sicher ob es wirklich gerechtfertigt war.
Als nächstes tippte Shay auf den COMM Button seiner Armkonsole.
„Ruthven an della Scala“
[della Scala, hier. Sir wir sind gerade sehr beschäftigt.] erklärte der Italiener so das Shay kurz die Stirn runzelte.
„Dann werden sie jetzt noch beschäftigter werden. Wie ich hörte sind nun alle 3 Wesen bei ihnen. Sorgen sie dafür die drei Wesen in die erwähnte Holobox gehen und dort bleiben. Versprechen sie ihnen das wir sie zurück zu Mama bringen oder was immer sie sonst noch wollen aber ich will die Wesen in dieser Box haben.“ befahl er dann und hörte durch die Leitung das Ettore tief einatmete.
# schnitt zum Holodeck
Ettore, Ana, Trish und Jetsun sahen sich kurz an. Ana interessierte der Kram eigentlich nicht was sie interessierte war die kikonische Holobox von der alle redeten. Würde sie das Ding also endlich in die Finger bekommen?
Jetsun presste die Lippen aufeinander. Sie hatte eigentlich nicht wirklich Lust ihre Holobox, die ein Geschek gewesen war, her zu geben! Niemand hatte sie bislang gefragt. Man ging einfach davon aus das sie die Box her geben würde!
Was sollte sie dann mit ihren Haustieren machen wenn sie die Box nicht mehr hatte?
Trish war damit beschäftigt die Holodeckkontrolle zu behalten. Die Wesen dort drin zu behalten war schwerer als es aussah.
„Sir, wenn ich mich einmischen darf – wir wissen noch nicht mal genau ob die Box die Wesen halten kann. Nach allem was wir hier erlebt haben dürfte das nur mit entsprechend modulierbaren Kraftfeldern funktionieren und ich hatte bislang noch nicht die Gelegenheit die Box zu untersuchen.“ erklärte Ana aus dem Off.
# Brücke
Shay fuhr sich über den Bart. Das war in der Tat ein Punkt den er nicht bedacht hatte.
„Das klingonische Scoutschiff wird jeden Moment hier auftauchen. Wir haben nicht genug Zeit für eingehende Untersuchungen. Die Wesen wollen zurück auf die Baltimore und den Wunsch werden wir ihnen erfüllen. Finden sie eine Lösung dafür.“ verlangte er schließlich und schloss die Verbindung anschließend.
# Holodeck
„Jetsun Pema an Lt. Wells – Karx“ tippte Jetsun auf ihren Kommunikator.
[Ja?] kam prompt die Antwort von Emily.
„Ich weiß nicht wie du Zeit hast aber könntest du in mein Quartier gehen und die Holobox der Hörnchen holen? Wir müssen schauen ob wir die Wesen da rein bekommen – oh und ich brauche dann etwas ähnliches für meine Haustiere als Ersatz.“ meinte Jetsun noch immer zwiegespalten das sie ihr Geschenk her geben sollte.
[Ich sehe was ich tun kann] gab Emily zurück
# Brücke
Sam musterte ihn. So harsche Worte war sie von dem Schotten sonst nicht gewohnt aber sie musste auch einsehen das sie hier in einer besonderen Situation waren die auch Eigeninitiative von den einzelnen Crewmitgliedern erforderte.
„Ruthven an Ens. Johnson.“ war die nächste Verbindung die er öffnete.
[Ens. Johnson hört.] erklang es leicht gestresst von der CSO.
„Sobald das Scoutschiff der Klingonen erscheint werden wir auf roten Alarm gehen. Bereiten sie ihre Leute für eine mögliche Enterung der Hephaistos durch die Klingonen vor. Ich hoffe es kommt nicht soweit aber falls doch will ich das wir vorbereitet sind.“ befahl er als nächstes.
Zunächst antwortete ihm Stille.
[Verstanden, Sir. Es wir alles vorbereitet] bestätigte Skye dann und wieder wurde die Verbindung geschlossen.
„ETA des Scoutschiffs in 23 Minuten.“ merkte Ajur an der dem Wortwechsel gefolgt war. Shay nickte leicht.
Die 20 Minuten Schlaf hatten ihm gut getan. Jetzt hieß auf die Klingonen warten und hoffen das Ajurs Idee funktionierte.
</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD 11.0225
# Ort: Bereitschaftsraum des CO
Shay wird von Sam bei einem ungeplanten Nickerchen gestört und lässt sich dann von ihr auf den aktuellen Stand bringen.
Anschließend betritt er die Brücke und gibt verschiedene Befehle.
</SUM>
—
submitted by
Mac
aka
Cpt. Shay Ruthven, CO USS Hephaistos
SD 270912.1733