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#Zeit: SpD 2.1405
#Ort: USS Hephaistos, Wissenschaftslabor
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„Und Sie möchten, dass ich ihnen beim Aufhängen der Plakette helfe?“, fragte sie höflich, auch wenn ihr nicht klar war, warum der Italiener nicht den Bar-Keeper gebeten hatte, für ihn kurz den Hammer zu schwingen.
Ettore lachte. „Sie können es gerne später selber aufhängen.“
T’Vala nickte kurz.
„Nein, es geht um etwas anderes. Sie sind ja auch von Vulkan und auch Wissenschaftlerin. Ich dachte, vielleicht kennen Sie ein Sprichwort, ein Zitat oder etwas Ähnliches aus ihrer Kultur, das dem Wunsch des Genesens Ausdruck verleiht und das wir hier noch mit unterbringen könnten?“ Er zeigte auf den freien Platz.
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Ein Wunsch der Genesung für ihre Vorgesetzte? Sie hatte Kidah kennengelernt, mit ihr zusammengearbeitet, doch irgendwie gab es kaum eine Beziehung zwischen ihnen. Und doch: Die Frau war auf ihrem Gebiet höchst kompetent, T’Vala wünschte – entgegen jeder Logik – dass die Kollegin schnell wieder gesund würde und ihre Arbeit aufnehmen könnte. Aber was sollte ein Spruch auf einem Bord bringen? Mehr als ein Symbol war es nicht, aber war nicht vieles in den Ritualen Vulkans Symbolik und Gedanken an das, was in der Geschichte Vulkans passiert war? Alles hatte seinen Sinn.
T’Valas Kopf ging die grundlegenden Wahrheiten Vulkans durch. Die Grundsätze, die Zitate wichtiger Persönlichkeiten.
‚Unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen.‘
‚Die Bedürfnisse Vieler sind wichtiger als das Wohl Weniger oder eines Einzelnen.‘
‚Logik ist der Beginn von Weisheit.‘
‚Durch Akzeptanz des Unvermeidlichen erlangt man seinen Frieden.‘
‚Eine Person kann die Zukunft ändern.‘
‚Alles ist gut, das gut endet.‘
‚In der Mitte der Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten.‘
Nein, all das war nicht das, was sie auf dieses Stück Holz schreiben würde. Dann fiel ihr etwas ein, was T’Pau, die Hohepriesterin Vulkans und einzige Vulkanierin, die jemals einen Sitz im Rat der Föderation inne hatte, über Krankheiten sagte.
Sie zitierte: „Jede Krankheit hat eine Botschaft – höre zu und lerne.“
Ettore sah ein wenig skeptisch zu T’Vala, doch diese drehte sich um, griff zu einem Kasten im Regal hinter ihr, den sie öffnete und einige Dinge herausholte. Eine Schreibfeder, silbriges Metall von der Spitze bis zum Griff und dem langen, spitzen Ende. Ein Tintenfass mit blauer Tinte, einige Blätter, die nach altem Pergament aussahen.
Die Vulkanierin malte mehr, als dass sie schrieb. Vulkanische Schriftzeichen. Oder… nein, es sah anders aus. Eine Schrift, die er in dieser Art noch nie gesehen hatte.
Buchstabe für Buchstabe, seltsames Zeichen für seltsames Symbol entstand auf dem Papier – was? Er nahm an, die Worte, die sie gerade genannt hatte.
„Was für eine Sprache ist das?“, hakte Ettore nach.
„Hoch-Vulkanisch. Die Sprache der Priester und der Tradition.“
<nrpg: Ich geb mal zurück, Kim, wenn Dir noch was einfällt dazu 🙂 >
# Ort: Sherman’s Planet, Siedlung New Washington
# Zeit: SpD 02.1355
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„Wir machen beides. Ivoin, Massimo, ihr benutzt die Scanner der Cassy. Markiert alle in Frage kommenden Orte auf einer Karte. LaGroille, wir beide gehen in die Siedlung und hören uns mal um.“
„Erm, sind Sie jetzt der Chef hier? Eigentlich ist das doch meine Mission“, meinte Fabi etwas verstimmt. Nicht zuletzt, weil seine eigene Idee einfach abgebügelt worden war.
Jori sah ihn scharf an. „Machen Sie einen besseren Vorschlag…?“
Fabi schluckte unbehaglich. Drei Augenpaare sahen ihn erwartungsvoll an. „Also… äh…“
Nach einem Moment peinlichen Schweigens machte er eine wegwerfende Handbewegung. „Bien sur, machen wir’s so wie Sie vorschlagen.“
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Massimo blickte zu Ana: „Ich kann zwar ein Shuttle fliegen, aber ich bin noch nie ein romulanisches…“
„Das ist auch nicht anders als andere. Je eher wir den Captain finden, desto eher komme ich zurück an die Arbeit. Du fliegst, ich kümmere mich um die Sensoren. Die muss ich nur noch in Gang bekommen, aber das sollte keine großen Schwierigkeiten machen.“
Fabi sah skeptisch zwischen den beiden hin und her. Ob das so eine gute Idee war, Ana und dem glatzköpfigen Italiener Cassy zu überlassen? Zumindest eines konnte er tun: „Ich werde Sie schnell einweisen, das Shuttle ist in der Bedienung ähnlich der Föderationsshuttles, aber viele der Beschriftungen sind auf Rihannsu. Ich zeige Ihnen die wichtigsten Dinge und programmiere einen Suchkurs vor. So weit gekommen kann der Captain ja nicht sein.“
Massimo fiel ein Stein vom Herzen. Immerhin bekam er ein wenig Hilfe bei dieser Aufgabe. Das Fabi vor allem Cassy gut zureden wollte, war etwas, was dieser sicher nicht den beiden vom Shuttle-Captain-Suchteam erzählen wollte. Nein, ganz sicher nicht.
„Also gut“, meinte Jori und folgte ebenfalls: „Auf ein paar Minuten kommt es nicht an.“
Zu Viert machten sie kurz an dem romulanischen Shuttle halt. Fabi murmelte ein wenig vor sich hin, was Massimo nicht verstand. Redete der Pilot mit dem Kleinraumschiff? Nun, es gab seltsamere Dinge.
Im Cockpit war der Pilot ganz professioneller Instruktor. Schnell wies er auf einige Monitore hin, auf die Flugdaten, Höhe, Geschwindigkeit, Steuerung, dann machte er sich an einer Konsole zu schaffen und programmierte einige Wegpunkte vor.
„Damit dürften Sie klarkommen“, meinte er abschließend.
„In Ordnung. Ich glaube, ich habe alles verstanden.“
Ana schnaubte: „Können wir dann endlich los? Die Sensoren habe ich inzwischen zweimal überprüft und da ist kein Fehler festzustellen. Ich gehe auf dem Flug dann die Software durch, notfalls schreibe ich einige Routinen um.“
Ein Fach öffnete sich oberhalb der Betazoidin, der Deckel fiel ihr beinahe – aber nur beinahe – auf den Kopf. Skeptisch beäugt Ana den Verschluß. Noch etwas, was zu reparieren war an diesem… Schrotthaufen. Sie nahm sich vor, eine gründliche Wartung und Überprüfung vorzunehmen – sobald sie die Zeit dafür hatte. Nach einer kurzen Berechnung, in Anbetracht der Arbeiten auf der Hephaistos und dem Einrechnen erneuter Beschädigungen durch die großartigen Fähigkeiten der Brückenleute kam sie darauf, dass das Datum für eine gründliche Überprüfung der Cassiopeia in ferner Zukunft lag. Wahrscheinlich am St. Nimmerleins-Tag.
„Viel Erfolg“, wünschte Fabi den beiden, dann verließ er mit Jori, der stumm zugehört hatte, das Shuttle.
//Hoffentlich geht das gut//, überlegte der Franzose, als er mit dem Sicherheitschef der Hephaistos die Cassy hinter sich ließ.
Massimo hatte inzwischen Platz genommen auf dem Sitz, den sonst Fabi inne hatte. Er startete die Maschinen, die Cassy schnurrte wie ein Kätzchen. Freigabe vom Raumhafen einholen für einen Rundflug: Check. Schiff auf den Kurs zum ersten Suchpunkt bringen: Check. Sensoren?
„Ana? Findest Du schon irgendwas an Lebensformen?“
„Natürlich finde ich Lebensformen! Der Raumhafen ist voll davon!“
„Nein, ich meine, irgendwo einzelne, die weit von anderen entfernt sind.“
Ana Ivoin sah auf den Bildschirm. Nein, die meisten waren zu mehreren oder zumindest zu zweit und noch waren sie ja auch nicht hoch genug. Das da hinten, das aussah wie Highlands, zumindest so, wie sich die Offiziere diese vorstellten, war noch nicht nach genug an der Cassy heran.
„Nichts, wo wir uns näher umsehen sollten, bisher.“
Na gut, dann erstmal: Scanner check!
Schwarze Kugel in der Ablagevorrichtung… Bitte was? Was war das denn für ein Ding?
Vorsichtig nahm Massimo die Kugel heraus. Da war ein Fenster in dieser Kugel. Eine Art… Display? Doch dieses zeigte nichts an.
„Was soll das denn?“, murmelte er und drehte die Kugel hin und her. Auf dem Display erschien nur ein Wort. ‚Nein‘.
Was auch immer das bedeuten sollte, er legte die Kugel wieder weg. Helfen würde ihm dies sicher nicht,
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#Zeit: SpD 2.1405
#Ort: USS Hephaistos, Wissenschaftslabor
Ein Genesungsspruch für eine Vulkanierin? T’Vala findet das Konzept merkwürdig, aber dennoch kommt sie dem Wunsch Ettores nach und findet auch einen gewissen Sinn darin.
#Ort: Sherman’s Planet, Siedlung New Washington
#Zeit: SpD 02.1355
Massimo ist sich unsicher bei der Steuerung des Shuttles, Fabi weist ihn gern ein – und redet Cassy heimlich gut zu. Während Fabi und Jori dann auf die Suche gehen, hebt auch die Cassy ab zur Suche mittels Scanner des Schiffes und Massimo findet eine Vorrichtung, die ihm ein wenig unheimlich vorkommt.
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