Selene – Ausgewählt

Hallo,
 
hier mal das erste (Einstiegs)Post von Selene.
Ist ein reines Ego-Post, da sie aktuell noch nirgendwo an Bord ist.
 
Zur Anmerkung: Ich habe hier SEHR VIELE kikonische Begriffe verwendet. Das wird – alleine schon für die Lesbarkeit – später nicht mehr so sein. Vor allem auch, da Selene dann ja an Bord föderierter Schiffe sein wird und daher deren Begrifflichkeiten benutzen werden muss.
Unten angefügt habe ich die Erklärungen für diese Begriffe. (Alles mehr oder weniger aus dem griechischen übernommen).
 
 
<RPG>
 
# Ort: Thyene, Myzen, Ausbildungscamp ‚Morgenröte‘, Exerzierplatz
# Zeit: MD 13.1128 (USS Hephaistos)
 
„Toxotai… Achtung!“
Anthipopliarchix Selene sah sich um. Ihre 60-köpfige Dimoiria stand wie befohlen still und alle der jungen Schützinnen sahen sie an.
„Richt‘ euch!“ befahl Selene und ein schnelles Getrappel zeigte, dass die gesamte Ausbildungseinheit sich an der vorderen rechten Toxotai ausrichtete. Die stampfte dann einmal mit dem rechten Fuß auf und alle standen dann wieder still.
 
Selene lächelte zufrieden. Die jungen Frauen hatten es wirklich sehr schnell drauf. Nach nur einem Monat.
„Sehr schön!“ rief sie laut. „Rührt euch.“
Sie sah auf ihre Sfaliara auf der unter anderem auch die tagesaktuelle Uhrzeit angezeigt wurde.
„Mittagspause. In einer Dreiviertelstunde sehen wir uns wieder hier. Wegtreten!“
 
Wie der Blitz liefen die jungen Frauen nach links fort in Richtung Kantine. Als Ausbildungseinheit waren die jungen Toxotai (Scharfschützen) immer als erste mit dem Essen dran. Wenn sie dann doch zu spät kämen, würden sie sich in das Gedrängel der Peltastai und später noch der Hypaspistai einreihen müssen und das wollte niemand.
 
Selene, also eigentlich Anthipopliarchix Menodora Nikitidis Selene atto Loutra hatte einen Junior-Offizersdienstgrad inne und aß somit nicht mit den Mannschaften oder Unteroffizieren zusammen, sondern mit den anderen Offizieren. Das war normalerwiese kein Problem, weil auch sie natürlich recht früh aß um auch nach der Mittagspause mit ihren Toxotai zusammen zu sein. Nur in der Wochenmitte war ein gemeinsames Mittagessen mit der ganzen Tagma und das dauerte durchschnittlich eine Stunde. Und manchmal referierte die Dioikitix Tagmatis, Pliarchix Antiope dann noch etwa eine halbe Stunde über ein Thema ihrer Wahl. Glücklicherweise nur sehr selten.
Dennoch, trödeln sollte sie nicht. Daher machte auch Selene sich auf, die Offiziersmesse aufzusuchen.
 
 
# Ort: Thyene, Myzen, Ausbildungscamp ‚Morgenröte‘, Offiziersmesse
# Zeit: MD 13.1132 (USS Hephaistos)
 
Es war noch sehr leer. Nur eine Handvoll Offizierinnen aus dem Führungsstab saßen bereits zusammen an einem Tisch und unterhielten sich während sie aßen. Selene lächelte und ging zur Ausgabe um sich zu nehmen, was sie mochte. Das Essen hier war ausgezeichnet, da die Chefköchin ihre Aufgabe sehr mochte. Anders als an Bord der Schiffe der Systima Amynas war das Essen hier bei den Truppen der Planitiki Asfaleia frisch und kam nicht aus einem Replikator.
 
Selene wählte sich einen Tisch, stellte ihre Speisen ab und setzte sich. Dann kreuzte sie beide Hände vor ihrer Brust, so dass die Daumen sich ineinander verhakten und dabei das Medaillon, welches sie an einer feinen Goldkette um den Hals trug umschlossen. So bildeten ihre Finger gewissermaßen Flügel und die Daumen mit dem Medaillon den Kopf ihrer Göttin Aletheia, die häufig mit geflügelten Armen dargestellt wird. Selene senkte den Kopf, schloss die Augen und flüsterte ein schnelles Tischgebet.

Du, meine geliebte Herrin!
 
Was Du mir gibst,
das will ich teilen.
Weil Du mich liebst,
wirst Du bei mir verweilen.
 
Für Deine Gegenwart an diesem Tag,
für alles, was mir gut tun mag,
für Speis und Trank
hab Dank.
Selene öffnete die Augen wieder, nahm ihr Besteck in die Hände und…
 
*Beep – beep – beep*
 
Die junge Kikonin brauchte fast eine Sekunde um zu begreifen, dass es ihr Kommunikator war, der sich meldete. Sie legte ihre Gabel wieder ab. Klasse!
Wieder erklang das Piepen ihres Armband-Kommunikators und die junge Offizierin führte das Gerät vors Gesicht, wo sich ein virtueller Bildschirm aufbaute.
„Ja?“ fragte sie unwillkürlich missmutig.
 
[Anthipopliarchix Menodora Nikitidis Selene?]
Es war nur das Symbol der Tagma zu sehen. Und die Stimme ihrer Disziplinarvorgesetzten, der Dioikitix Tagmatis.
 
„Ja, Eromeni.“ Selene riss sich zusammen und versuchte eine freundliche Stimmlage.
 
[Anthipopliarchix Selene, melde Dich umgehend bei mir!]
 
„Eromeni, ich bin gerade in der Mittagspause und esse.“
 
[Himmel… Gut. Dann in 30 Minuten. Ende.]
 
Ein Klicken beendet die Verbindung Selene sah ihr Armband noch einige Augenblicke lang an, dann widmete sie sich wieder ihrem Essen. Essen ist Dienst.
 
 
# Ort: Thyene, Myzen, Ausbildungscamp ‚Morgenröte‘, Dienstgebäude der Tagma-Führung
# Zeit: MD 13.1200 (USS Hephaistos)
 
In einer knappen halben Stunde das Mittagessen herunterschlingen war noch grade so in Ordnung, fand Selene. Bei Manövern war das noch viel unangenehmer und als Ausbilderin in der Grundausbildung war Selene unverhältnismäßig häufig mit ihren jungen Mädchen draußen im Felde. Aber dennoch mochte die junge Kikonin es gar nicht, schnell und hastig zu essen. Dann schmeckte ihr es lange nicht so gut. Doch wenn die Dioikitix Tagmatis sie zu sich bestellte, war das sicher bedeutungsvoll. Auch wenn Selene sich nicht so recht vorstellen konnte, um was es ging. Am wahrscheinlichsten war es, dass sich eine der Rekrutinnen zuhause beschwert hatte und deren Mama nun ihre politischen Beziehungen spielen ließ. Zum Glück war die PS da sehr eisern und ließ sich nur wenig von den Lobbyistinnen reinreden.
 
Selene trat die Stufen hinauf in das Gebäude der Tagma-Führung und meldete sich dann pünktlich im Vorzimmer der Dioikitix Tagmatis bei deren Ordonanz.
„Oh, Pliarchix Antiope wartet schon. Du kannst gleich durchgehen.“ winkte die junge Frau sie durch.
 
„Danke sehr!“ Selene nickte ihr freundlich zu. Das hatte sie gelernt.
Sie gehörte immerhin zum Adel der Region, wenn auch nicht zum Hochadel. Dennoch konnte ihre Familie eine Verbindung zur Prinkipax, der Herrscherfamilie von Myzen nachweisen, etwas, auf das vor allem ihre Großmutter immer sehr stolz war. Für Selene bedeutete das vor allem, dass sie sich nicht mit den Standard-Uniformen der PS zufrieden geben musste.
 
Die Standard-Uniform, die bei allen kikonischen Streitkräften üblich war, bestand aus drei Hauptelementen: Dem Perilaimio, auch kurz Peril genannt. Das war ein etwa zwei Zentimeter breiter tropfenförmiger Kragen, der so um den Hals getragen wurde, dass die Spitze über dem Dekolleté ruhte. Auf dem Perilaimio waren auch die Dienstgradabzeichen zu sehen. Manche Offizierinnen trugen darüberhinaus auch noch Oberarmbänder, die ihren Rang zeigten. Das war optional aber Selene mochte diese Armbänder und trug sie daher meist.
An dem Perilaimio war der Ipposkevi (kurz Ippos) befestigt, ein Harnisch aus ein oder zwei Kunststoffelementen. Bei ihren Rekrutinnen war das ein Brust- und Rückenpanzer aus jeweils einem Element. Unteroffizierinnen trugen meist nur einen deutlich knapperen Brustpanzer. Für Offiziere gab es dann nur noch tropfenförmige Halbschalen, die deren Brüste bedeckten. Wer das Geld und den Namen hatte, ersetzte diese Schalen gern durch leinene oder seidene Schals, die, wie Selene fand, sich deutlich angenehmer auf der Haut anfühlten als die Kunststoffschalen, auch wenn die innen gepolstert waren.
Der Ippos ebenso wie auch der Schal wurde seitlich an den Hüften an dem dritten Uniformelement befestigt, der Kilota. Das war eine Art Bikinihöschen, wieder aus Kunststoff. Natürlich konnten zahlungsfähige und berechtigte Kikoninnen auch dieses wieder durch Stoffhöschen oder einer Art Lendenschurz ersetzen.
Je nach Einsatz wurde über der Kilota noch eine Fousta getragen, ein aus mehreren Kunststoff- oder Lederlappen bestehender Rock, der bis zu den Knien reichte. Meist war diese Fousta reich verziert und spiegelte den gesellschaftlichen Rang der Trägerin wieder. Ebenso wurden manchmal ähnliche Schulterpanzer, genannt Omoi dazu getragen. Doch Selene trug Fousta und Omoi nur, wenn sie es musste. Sie genoss die Beweglichkeit der leichteren Uniform zu sehr. So zog sie es auch vor, anstelle der Kunststoffpanzer lieber feines Seidentuch zu tragen. Auch wenn die Standarduniformen durchaus nicht unansehnlich waren, gab es wunderschöne, durchscheinende Modelle die ihr wirklich gut gefielen und ihren Körper schön präsentierten.
 
Selene sah an sich herunter. Gut, dass sie sich heute früh noch ihre Brustwarzen extra dunkel geschminkt hatte. So konnte man sie durch diesen Stoff wenigstens gut erkennen. Und ihr Makeup war, wenn auch dezent, so doch einwandfrei. Sie war zwar Soldatin, legte aber dennoch Wert auf ein gutes Aussehen.
 
„Anthipopliarchix Selene! Ich melde mich wie befohlen, Eromeni.“ grüßte sie und legte ihre rechte Hand flach auf ihr Dekolleté, so dass ihr Daumen an der Spitze des Peril ruhte. Die große Frau ihr gegenüber erwiderte den Gruß, ebenso auch eine andere Frau, die sie nicht kannte.
 
„Ich hoffe, Du hast Deine Mahlzeit genießen können, Anthipopliarchix. Nimm Platz.“
Die Kommandeurin deutete auf einen Stuhl am Besprechungstisch, an dem sich die drei dann niederließen.
 
„Anthipopliarchix Selene, aus Deiner Personalakte geht hervor, dass Du eine gute Bekannte namens Andritsena Theisoa Ira atto Messene hast. Sie ist eine Außenhändlerin.“
Die Kommandeurin sah auf. „Sowas ist selten.“
 
„Ira. Ja. Sie ist meine Freundin. Meine engste Freundin. Was ist mit ihr?“
 
„Nichts. Ich wollte nur wissen, was sie so macht. Sie spricht doch auch Föderationsstandard, nicht wahr?“
 
„Ja. Das tut sie. Ira hat eine gute Veranlagung für Sprachen. Sie sagt immer, dass Handel mit den Barbaren ansonsten schwierig wäre. Eine Übersetzungsmatrix kann niemals so gut sein. Ira meint, sie würde beim Handeln sonst zu leicht hereingelegt werden.“
Selene lachte leise auf. „Ich kann das nicht. Also feilschen. Ich eigne mich nicht zur Händlerin.“
Dann sah sie zu der anderen Frau, die bislang geschwiegen hatte, sich aber Notizen machte.
„Aber ich wurde doch gewiss nicht hierher geordert um über Ira zu sprechen. Oder hat sie doch irgendwelche Probleme?“
 
„Nein.“ erwiderte die andere Frau.
„Hat sie nicht. Im Gegenteil. Wir haben sie kontaktiert, ob sie nicht für uns arbeiten wollte, doch sie hat es abgelehnt.“
 
Selene lächelte leicht. „Ja, Ira ist ein Freigeist. Sie hat mich immer aufgezogen mit meiner Entscheidung, den Streitkräften beizutreten. Sie sagt immer, sie hätte Probleme mit Hierarchien, die nicht auf Kompetenz aufgebaut werden.“
 
Die beiden anderen Frauen sahen einander etwas betroffen an, dann fuhr die Kommandeurin fort:
„Ist das so? Nun gut. Selene, sprichst Du Föderationsstandard?“
 
„Nein, Eromeni. Ich habe zwar eine Idee, wie die Sprache aufgebaut ist.  Und ich kenne einige Begriffe der Sprache. Vielleicht kann ich auch einige Brocken sprechen. Aber höchstens gerade genug um etwas zu essen zu bestellen, aber mehr auch nicht.
Darf ich fragen, weshalb Du das wissen möchtest, Eromeni?“
 
Pliarchix Antiope ging nicht auf die Frage ein.
„Weshalb hast Du diese Begriffe gelernt? Und wie hast Du es getan? Du hattest sicher keine Translatormatrix oder ein Wörterbuch, nicht wahr?“
 
„Ich habe mir keine große Mühe gegeben, Eromeni. Ich kann eben gut Sprachen lernen. Eigentlich habe ich nur aufgeschnappt, was Ira mir so erzählte. Mehr nicht. Oh, und sie hat mir das eine oder andere Mal einen Flyer oder eine Ansichtskarte zukommen lassen. Wenn sie mal wieder auf Thyene war.“
Selene seufzte.
„Eromeni, bitte, ich wüsste gern, was all diese Fragen bedeuten.“
 
„Gut.“ Pliarchix Antiope nickte. Dann deutete sie auf die andere Frau.
„Dies ist Andipliarchix Themis vom Stratiotiki Noimosyni.“
„Wir, oder vielmehr die Enoples Dynameis haben einen speziellen Einsatz für Dich, Selene. Wir möchten, dass Du für einen gewissen Zeitraum als Austauschoffizierin auf einem Föderationsraumschiff Dienst tust.“
 
„WAS?“ Selenes Kopf ruckte vor. Ihre Reaktion war einfach spontan.
„Verzeih, Eromeni. Ich… äh… war sehr überrascht.“
Schnell schluckte sie.
„Darf ich fragen, weshalb ich das tun soll? Wäre da nicht jemand höheres in der Rangfolge besser geeignet? Eine Pliarchix… oder eine Yevirax. Oder aber jemand, der bereits Kontakt mit föderierten… Truppen hatte?“
 
Wieder meldete sich Themis zu Wort:
„Dein Einwand ist berechtigt, Anthipopliarchix Selene. Tatsächlich haben wir genau darüber nachgedacht. Allerdings spielen eine Vielzahl von Kriterien bei der Auswahl geeigneter Kandidatinnen mit eine Rolle. Unter anderem die Loyalität, die physische Kondition und eben auch sprachliche Kenntnisse und Begabungen.“
Sie schob ein flaches Tablet vor.
„Wir haben die gesamten Enoples Dynameis von Thassos durchgekämmt. Sowohl die Systima Amynas als auch die Planitiki Asfaleia. Sogar die Froura wurde berücksichtigt. Tatsächlich bist Du von allen die optimale Frau.“
 
„Wieso? Ich meine… doch nicht nur wegen meiner Sprachbegabung?“
 
„Auch das, ja. Aber auch deine physische Kondition. Du hast eine besonders leistungsfähige Lunge. Bedenke, dass das Sauerstoffniveau bei den Föderierten niedriger ist. Andere Kikoninnen würden sehr viel schneller kurzatmig werden. Oder gar ohnmächtig. Du nicht. Daher möchten wir, dass Du diesen Einsatz übernimmst.“
 
Selene seufzte.
„Ich möchte aber nicht gerne fort.“
 
Pliarchix Antiope beugte sich vor.
„Aber ich möchte, dass Du gehst, Selene. Ich habe großes Vertrauen in Dich. Denk nur, dass es Dein Name sein wird, Deine Familie, die in die Geschichte eingehen wird. Welch eine Ehre!
Und… Prinkipax Lysikia selbst wünscht es ebenfalls. Persönlich.“
 
„Die Prinkipax selbst hat mich ausgewählt?“ Selene starrte ihre Kommandeurin an.
 
„Nicht persönlich. Jedoch erging dieser Auftrag von ihr persönlich.“
 
Selene begann einzuknicken.
„Ich verstehe. Das ist ein Befehl, nicht wahr?“
 
„Nein, Selene. Es ist, wie ich sagte, ein Wunsch, kein Befehl. Dieser Einsatz beruht auf Freiwilligkeit. Jedoch wäre ich, ehrlich gesagt, recht enttäuscht, würdest Du ablehnen. Und ich müsste der Prinkipax davon berichten, dass Du ihrem Wunsch nicht folgen möchtest.“
 
Selene schüttelte vehement den Kopf.
„Nein, Nein, Eromeni. Nein. Ich… natürlich weigere ich mich nicht. Keinesfalls. Ich will dem Wunsch der Prinkipax gerne entsprechen.“
Sie seufzte heftig.
„Ich habe nur überhaupt keine Vorstellung davon, was mich erwartet. Unter lauter Barbaren. Gibt es da nicht auch Männer in deren Flotte?“
 
„Dafür haben wir diese Unterlagen für Dich zusammengestellt.“ meinte Themis lächelnd.
Das war ja leicht. Sie mussten nicht einmal Druck ausüben.
„Nimm sie mit und mache Dich damit vertraut. In wenigen Tagen geht es los.“
 
„So schnell schon?“ Selene sah auf. Sie hatte mit ein-zwei Monaten, wenigstens jedoch Wochen Vorlaufzeit gerechnet.
 
„Ja. Das Föderationsschiff wird bald aufbrechen. Und es wird Dich mitnehmen.“
 
</RPG>
<NRPG>
 
Einige Infos zu kikonischen Begriffen:
 
Aletheia: Göttin, die häufig mit geflügelten Armen dargestellt wird (vgl: äg. Isis).
Eromeni: Herrin (= Anrede „Sir“ oder „Ma’am“)

 
Toxotai: Scharfschützen
Peltastai: mobile Infanterie
Hypaspistai: schwere Infanterie
 
 
Omada: Gruppe (Squad) (20 K.)
Dioikitix Omadatis: Gruppenführerin 
 
Dimoiria: Zug (Platoon) (rd. 60 K.)
Dioikitix Dimoiriatis: Zugführerin
 
Locha: Kompanie (rd. 250 K.)
Dioikitix Lochatis: Kompaniechefin
 
Tagma: Battalion (rd. 1000 K.)
Dioikitix Tagmatis: Battalionskommandeurin
 
 
Enoples Dynameis: Streitkräfte (Alle Truppen zusammengenommen)
Systima Amynas: Systemverteidigung (SV) = Flotte
Planitiki Asfaleia: Planetaren Sicherheit (PS) = Heer / Bodentruppen
Stratiotiki Noimosyni: Sicherheitsdienst (SD) = mil. Abschirmdienst
Froura: Garde / Palastwache
 
 
Perilaimio (Peril):  Kragen mit den Dienstgradabzeichen
Vrachioli: Oberarmbänder, ebenfalls mit den Dienstgradabzeichen
Sfaliarai: Unterarmmanschetten, tlw. mit eingebautem Kommunikator und Computer.
Ipposkevi (Ippos): Harnisch aus ein oder zwei Kunststoffelementen. Manchmal durch Schals ersetzt
Kilota: Tiefschutz. Manchmal durch ein Stoffhöschen oder einem Lendenschurz ersetzt
Fousta: ein aus mehreren Kunststoff- oder Lederlappen bestehender knielanger Rock
Omoi: Schulterpanzer aus Kunststoff oder Leder.
 
</NRPG>
 
 
<SUM>
 
# Ort: Thyene, Myzen, Ausbildungscamp ‚Morgenröte‘, Exerzierplatz
# Zeit: MD 13.1128 (USS Hephaistos)
 
Anthipopliarchix Menodora Nikitidis Selene atto Loutra entlässt ihre Ausbildungseinheit in die Mittagspause und geht dann selber ebenfalls essen.
 
 
# Ort: Thyene, Myzen, Ausbildungscamp ‚Morgenröte‘, Offiziersmesse
# Zeit: MD 13.1132 (USS Hephaistos)
 
Gerade als Selene mit dem Essen beginnen will, meldet sich ihre Führungsoffizierin und will sie sprechen.
 
 
# Ort: Thyene, Myzen, Ausbildungscamp ‚Morgenröte‘, Dienstgebäude der Tagma-Führung
# Zeit: MD 13.1200 (USS Hephaistos)
 
Selenes Dioikitix Tagmatis, Pliarchix Antiope, eröffnet der verblüfften jungen Offizierin, dass sie für ein kikonisch-föderiertes Austauschprogramm ausgewählt wurde. zunächst sträubt Selene sich gegen diese Auswahl, knickt aber ein, als sich herausstellt, dass auch Prinkipax persönlich diesen einsatz wünscht.
 
</SUM>
 
submitted by
Isabelle
a.k.a.
Anthipopliarchix Menodora Nikitidis Selene atto Loutra
(oder einfach kurz: Selene)