[USS-Hephaistos] Die Tücken eines Universalübersetzers

Hallo Ihr Lieben,


ich bringe Eure Rettung mal voran. Verzeiht mir wenn ich mir dafür schon wieder NPCs ausdenke. Ich hoffe Euch stört meine Idee nicht. Viel Vergnügen beim Lesen.

<RPG>
 
Ort: USS Cassandra, Brücke
Zeit: MD 08.0002
 
"Geben sie gelben Alarm!" lautete der Befehl der CO.
 
Das vertraute Flackern auf der Brücke setzte ein und auf dem ganzen Schiff setzte eine wohlgeordnete Maschine sich in Gang. Die Bereitschaft bemannte wichtige Stationen auf dem ganzen Schiff um dieses für den Fall eines Angriffes oder Notfalls in die beste Ausgangslage zu versetzen.
 
Die Cassandra war kein neues Schiff. Doch die Schiffe der Nova-Klasse waren zuverlässig und versahen ihren Dienst. Es gab immer wieder Meldungen aus diesem Sektor, die auf eine Aktivität der Klingonen schließen ließen. Deshalb hatte das Oberkommando die Cassandra mit einer Aufklärungsmission betraut.
 
Maria Chavez, die CO der Cassandra war eine Kommandantin die schon viel durchstanden hatte. Immer wieder gab das Oberkommando ihr gefährliche Aufträge, die sie in Zeiten wie diesen durchaus weit hinter feindliche Linien führen konnte. Dabei setzte Captain Chavez auf ihre Erfahrung, ihre Crew und vertraute voll und ganz in die Fähigkeiten ihres Schiffes. Der Mann neben ihr, Robert Warringham war ein EO auf den sie sich zu hundert Prozent verlassen konnte. Er hatte bereits die Daten mit dem TAK der Cassandra ausgewertet.
 
"Ma'am unsere Sensoren haben eine Explosion erfasst. Wir können den Ursprung bestimmen aber nicht um was für ein Schiffstyp es sich gehandelt hat."
 
"Danke Nr. 1. Wir näheren aus den Koordinaten. Ich will höchste Aufmerksamkeit von allen. Wir wissen nicht, was sich in diesem Teil des Alls verbirgt, doch wir sollten auf alles vorbereitet sein."
 
Maria ließ sich langsam wieder in ihren Sessel sinken. Sie studierte ebenfalls die Daten auf ihrem Bildschirm. Nachdenklich rieb sie sich dabei mit ihrer Hand über ihre Stirn. Sie hatte kein gutes Gefühl bei der Sache. Schon vor vielen Jahren hatte die Mexikanerin es gelernt ihrem Gefühl zu vertrauen. Die dunklen, fülligen Locken hatte sie mit einem Haarband zu einem Pferdeschwanz gezähmt. Trotzdem spielte sie mit einer widerwilligen Strähne ihres Haares, die sich gelöst hatte. "Wir gehen auf roten Alarm!"
 
"Ma'am?" fragte Warringham kurz nach.
 
"Es ist so ein Gefühl Robert…"
 
Der EO nickte. Auch er hatte es gelernt auf die Gefühle seiner CO zu Vertrauen. Er nickte dem TAK kurz zu und dieser aktivierte den roten Alarm.
 
Das gespenstische Flackern des roten Alarms begann und eine professionelle Spannung breitete sich auf der Brücke aus. Die FLG der Cassandra überprüfte den Kurs des Schiffes und meldete dann: "Wir sind in fünf Minuten bei den gemeldeten Koordinaten!"
 
"Lt. Tov," eigentlich hieß der Andorianer mit vollem Namen Tov Th'qaroq, doch kaum jemand an Bord konnte seinen Clannamen korrekt aussprechen und so redeten die meisten ihn mit seinem Rufnamen an "wie ist unser Status."
 
Der andorianische TAK überprüfte noch einmal die Werte seiner Konsole bevor er antwortete. "Alles Stationen melden Bereitschaft, die Waffen und Schilde sind voll einsatzbereit."
 
Mit einem Nicken nahm Maria die Meldung zur Kenntnis. Dann blickte sie auf den Sichtschirm der Brücke. Das vertraute Bild der Lichtgeschwindigkeit offenbarte sich ihr. Sie schloss für einen Moment ihre dunkelbraunen Augen. Bevor sie diese wieder öffnete wandte sie sich wieder ihrem TAK zu. "Ja?"
 
"Wir haben etwas auf den Sensoren! Es ist ein kleines Schiff, vermutliche klingonischer Bauart!"
 
Es wurde mucksmäuschenstill auf der Brücke. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Doch keiner wagte es sich zu rühren. Alle blickte gespannt auf ihre Instrumente oder auf die CO. "Marina, gehen sie unter Warp. Wir nähern uns vorsichtig!"
 
Die Cassandra verließ die Lichtgeschwindigkeit und näherte sich langsam dem unbekannten Schiff.
 
Ort: Shuttle der Flüchtenden
Zeit: MD 8.0010
 
"Ein Schiff der Föderation!" rief Jack begeistert aus. Er konnte es gar nicht glauben, doch die Sensoren zeigten eindeutig ein Schiff der Nova-Klasse vor ihnen. Es war gerade aus dem Hyperraum gefallen.
 
"Wo, Wie?" fragte Fabien verwirrt.
 
"NA dort, sehen Sie doch!" begeistert deutete Jack auf die Sensoren Anzeige und den kleinen Sichtschirm auf dem man nun gut die Umrisse der Nova-Klasse erkennen konnte.
 
Fabien schüttele nur den Kopf. Er konnte noch immer nichts sehen, wie sollte er also…
 
"Oh man, wie dumm von mir. Sie können es ja gar nicht sehen." Jack schlug sich gegen die Stirn. Er erklärte Fabien was für ein Schiff gerade aufgetaucht war. Begeistert erzählte er auch, dass sie von dem Schiff gescannt wurden.
 
Die klingonische Ärztin hingegen war nicht so begeistert. Sie konnte auf den Gesichtern der Kindern die Hoffnung erkennen, die das Schiff der Föderation bei Ihnen auslöste. Doch ihr hingegen wurde es dabei regelrecht mulmig. Die Föderation war im Krieg mit dem klingonischen Reich. Ja, sie hatte Bürgern und Offizieren der Föderation geholfen. Doch würde das reichen. Immerhin hatte sie auch Versuche und Experimente an eben diesen durchgeführt. Zudem befanden sie sich immer noch auf einem klingonischen Schiff. Welches sich zwar schon von der Hol entfernt hatte, doch auch das klingonische Mutterschiff war immer noch in Reichweite. Würde dieses mickrige Schiffe einem stolzen klingonischen Schiff die Stirn bieten können?
 
Der Lautsprecher rauschte und auf klingonisch erklang eine Aufforderung die Schilde zu senken und den Antrieb abzuschalten. Der Universalübersetzer hatte den Föderationsstandard sofort übersetzt. Doch beide Offiziere der Sternenflotte trugen ihre Kommunikatoren nicht mehr. Damit erhielten sie keine Übersetzung zurück in Födertionsstandard. Panik machte sich auf den Gesichtern der Männer breit.
 
"Verdammt, die Klingonen werden wieder aktiv. Wir sollten beschleunigen um näher an das Föderationsschiff zu kommen!" entfuhr es Jack.
 
Die Ärztin schloss ihre Augen. In Sekundenbruchteile überlegte sie was sie tun konnte. Wenn das Shuttle beschleunigt wurde, war das der sichere Tod. Andererseits war es ein Tod im Kampf. Wäre das nicht ehrenhaft? Würde ihr damit nicht der Weg nach Sto'Vo'Kor offen stehen. Dann blickte sie wieder auf die Kinder. Was es ehrenhaft diese mit in den Tod zu reißen? Von den eigenen Leuten ermordet, weil diese nicht wussten das sie es mit Flüchtenden zu tun hatten?
 
"Nein, das ist keine gute Idee!" schritt sie schließlich in die hektische Unterhaltung der beiden Offiziere ein. Dann deaktivierte sie den Universalübersetzer.
 
[Klingonisches Schiff, ich wiederhole, deaktivieren sie ihren Antrieb und die Schilde. Oder wir sind gezwungen auf sie zu feuern! Sie haben zehn Sekunden]
 
Neue Hektik brach aus. Fabien hätte gerne geholfen, doch er konnte nichts sehen. Jack Miller hingegen versuchte so schnell wie möglich die klingonische Konsole zu bedienen. Endlich hatte er es geschafft. Währenddessen aktivierte die Ärztin einen Kanal "Schiff der Föderation, ich heiße Khali und befinde mich an Bord mit Föderationsbürgern welchen die Flucht von einem klingonischen Schiff geglückt ist."
 
[Bleiben Sie wo sie sind, wir kommen zu Ihnen an Bord!] erklang eine befehlsgewohnte Stimme.
 
Wenige Augenblicke später materialisierte sich ein Außenteam. Es bestand aus einem Andorianer, einem Menschen und einem Vulkanier. Dieser zückte sofort einen Tricorder und begann die Überlebenden zu scannen. Während der Andorianer und der Mensch beide ein Phasergewehr in den Händen hielten, welches sich nun auf Khali richtete. "Ganz ruhig und keine schnelle Bewegung. Ich will ihre Hände sehen!" ertönte es scharf von dem Menschen.
 
"Wie sieht es aus Dr.?" lautete die hingegen die Frage des Andorianers.
 
"Ich kann keine Sprengsätze finden. Der Zustand der Patienten ist stark unterschiedlich." Dabei blickte er mit erhobener Augenbraue zu der frischgebackenen Mutter samt Kind. "Die Geburt liegt noch nicht lange zurück. Zudem befindet sich der Offizier hier in bedenklichem gesundheitlichen Zustand!" Dabei deutete er auf Fabien.
 
Diesem entfuhr ein kurzer Laut, welchen man als Schimpfen, Zustimmung und abwertendem Murmeln definieren konnte und alle drei Beschreibungen würden sich als zutreffend herausstellen bei einer genaueren Analyse.
 
"Okay, bringen wir sie an Bord der Cassandra! Tov verpassen Sie der Klingonin Handfesseln!"
 
</RPG>
 
<SUM>
Ort: USS Cassandra, Brücke
Zeit: MD 08.0002
 
Die Cassandra wird auf eine Explosion aufmerksam und findet das klingonische Shuttle
 
Ort: Shuttle der Flüchtenden
Zeit: MD 8.0010
 
Fast hätte es für die Flüchtenden ein schlimmes Ende genommen. Doch Khali schaltete den klingonischen Universalübersetzer ab und ein Team der Cassandra kommt an Bord um die Flüchtenden zu retten.
</SUM>
 
submitted by
Cpt. Maria Chavez
CO USS Cassandra
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