Familienbande
| Betreff: Familienbande |
| Von: elamatrix@googlemail.com |
| Datum: 11.09.2019, 18:20 |
| An: |
Hallo ihr lieben, heute mal nix zur Mission von mir – einfach ein bisschen Soap mit Elisa. Wie ihr seht, versucht sie zu euch zur Hephaistos zu kommen. Aber das ist deutlich schwieriger als sie sich das vorstellt. Aber sie arbeitet daran und zumindest hat sich schonmal einen Plan, was mit Luca, Shays und ihrem Pflegesohn, passiert Liebe Grüße, ela <RPG> Ort: Schottland Zeit: vor ein paar Wochen Marcus Ruthven war alt geworden. Beim Blick in das Gesicht des stolzen Mannes entdeckte Elisa Sorgenfalten und eine Müdigkeit, die ihr Sorgen machte. Ihrem Schwiegervater ging es nicht übermäßig gut und doch strahlte er eine Würde und Autorität aus, bei der Elisa am liebsten stramm gestanden hätte. Seit sie auf der Erde war, trafen sie sich regelmäßig zum Tee. Zumindest der Admiral trank Tee, Elisa bevorzugte nach wie vor Kaffee. „Du hast einen Antrag auf Versetzung zur Hephaistos gestellt?“ auch wenn als Frage formuliert, klang es aus dem Mund von Marcus mehr wie eine Feststellung. Elisa blickte ihn überrascht an. „Woher weißt du schon davon?“ Doch dann winkte sie ab. Es war zu erwarten gewesen, dass sie es nicht vor Marcus geheim halten konnte. Ihre Überraschung rührte eher daher, dass er so schnell davon erfahren hatte. „Man wollte meine Meinung wissen.“ skeptisch blickte Elisa den alten Mann an und dieser lachte verhalten „Vergiss nicht, ich bin immer noch dein Mentor!“ Das hatte Elisa nicht vergessen, trotzdem fragte sie sich, was der Unfug sollte. „Und wie ist deine Meinung, dass ich zurück auf mein Schiff möchte?“ Marcus Ruthven seufzte „Meine persönliche Meinung? Ich sehe es nicht gern, euch Kinder da draußen im Kriegsgebiet zu sehen.“ Elli schnaubte empört. „Lass mich ausreden, das war aber nicht die Frage gewesen. Ich wurde gefragt, ob ich denke dass du soweit bist, für deinen ersten Posten als 2O/OPS.“ Elli blickte Marcus etwas erschrocken an und schüttelte den Kopf „Ich halte nichts davon, wenn Ehepartner gemeinsam auf einem Schiff als Führungsoffiziere dienen.“ Sie musste an Akira und Assets denken, das hatte viel zu oft für Probleme gesorgt. „Ich denke zwar, Shay und mir gelingt es, berufliches und privates zu trennen“ – zumal die typischen Ehezwistigkeiten bei ihnen glücklicherweise mangels entsprechender Beziehung ausblieben – „dennoch wäre es eine sehr komplizierte Konstellation. Zumal damit dem Ersten Offizier die unangenehme Aufgabe zufiele, im Zweifel gegen 2 Offiziere arbeiten zu müssen.“ Marcus nickte verstehend „Da hast du natürlich recht und dem FKOM ist diese Problematik wohlbekannt. Daher hat es vorgeschlagen, dir den 2O/OPS auf der USS Pharynx anzubieten. Eine Versetzung auf die USS Hephaistos ist derzeit leider nicht möglich.“ „Bitte was?“ fuhr Elli auf „Nein!“ Marcus schmunzelte leicht „Wieso nicht? Denk darüber nach. Aber in der Zwischenzeit, hast du dir schon überlegt, was mit Luca ist, wenn du wieder in den aktiven Dienst wechselst?“ Elisa hatte zum einen keine Lust auf den Posten des 2O und vor allem – sie wollte eigentlich auf die Hephaistos. Sie hasste diese stetig wechselnden Posten. Es war so schon nicht leicht vertraute Personen oder gar Wesen zu finden, die man als Freunde bezeichnen konnte. Aber mit jedem Schiffswechsel wurde es schwerer. Irgendwann fehlte die Kraft, sich immer wieder auf neue Personen einzulassen, wenn diese sowieso immer wieder aus ihrem Leben verschwanden. „Nun, ich dachte er könnte bei euch bleiben. Hier auf Ruthven Castle ist genug Platz und ich habe den Eindruck, er fühl sich bei dir wohl. Außerdem…. sie lächelte ihren Schwiegervater gewinnend an „habe ich vor allem den Eindruck, die Anwesenheit des Jungen tut dir gut.“ Marcus lachte laut. „Du hast recht, ich fühl mich bestimmt 20 Jahre jünger!“ er wurde wieder ernst und seufzte „Du weißt, hier ist genug Platz für viele Enkelkinder.“ Elli nickte leicht traurig – nicht weil sie keine Kinder hatte, sondern weil es ihr für Marcus leidtat, dass sie keine Kinder hatte. Sie nahm sich fest vor, wenn sie das nächste mal mit ihrem Ehemann sprach, dieses Thema aufzugreifen. „Es wäre also für dich in Ordnung, dich um seine Erziehung hhier zu kümmern?“ fragte sie daher nach, ohne auf seinen Nachsatz einzugehen. „Ja, wenn Luca hier bleiben möchte, dann hat er hier ein zu Hause, so lange ihr zwei im Einsatz seid.“ nickte Marcus Ruthven ernsthaft. Ort: Schottland Zeit: vor ein paar Wochen Auch wenn die beiden viele Jahre trennten, mochte Elisa ihre Schwägerin Teresa. Die junge Frau sprach frei heraus, was sie beschäftigte und war ein unabhängiger Geist. Luca liebte seine Pflegetante, denn mit ihr konnte man, wie er sagte, Pferde stellen. Und Elisa war sich fast sicher, dass dies wortwörtlich gemeint war. Dabei wusste Teresa was sich gehörte und wie man sich auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegte. Als echter Spross der Ruthven-Familie hatte sie diesbezüglich naürlich eine entsprechende Erziehung geniesen dürfen. Nur kümmerte es sie oft genug nicht. Elli war sich manchmal nicht sicher, wer bei Marcus Ruthven mehr für graue Haare gesorgt hatte, Shay oder seine kleine Schwester. „Du willst also zurück in den aktiven Dienst?“ hakte Teresa nach, während sich sich ein rieses Stück vom Kuchen nahm. Elisa fragte sich, wo die junge Frau diese unglaublichen Mengen bloß hinaß. Sie hatte extra viel Kuchen besorgt, denn Luca stand ihr in nichts nach. Der Junge hatte schon die Hälfte der Kuchenbestände gefuttert. Jetzt war er schon wieder unterwegs, während die Frauen sich unterhielten. Elisa nickte nachdenklich. „Ja, es ist Krieg und es wird jeder Offizier gebraucht. Hier auf der Erde fühle ich mich einfach nutzlos.“ „Aber was ist mit Luca? Du kannst ihn doch nicht mitnehmen, wenn da draußen Krieg herrscht.“ Teresa war entrüstet und Elli schüttelte sofort vehement den Kopf. „Natürlich nicht. Er mag das zwar als großes Abenteuer sehen, aber der Junge hat im Krieg nichts auf einem Schiff zu suchen.“ Sie schüttelte nochmal den Kopf „Nein, ich denke er wird bei meinen Eltern oder hier in Schottland bleiben. Und so wie ich ihn kenne, wird er alles tun, damit er bei euch bleiben kann. Er liebt deinen Vater, und dich auch.“ Sie lächelte leicht. Es war für sie beruhigend zu wissen, dass Luca sich wohlfühlen würde, wenn er hier blieb. „Stimmt es eigentlich, dass er Shays Sohn ist?“ Das Wort Bastard nahm Teresa nicht in den Mund und Elisa verschluckte sich an ihren Kaffee und bekam einen heftigen Hustenanfall. Sie würde sich nie an Teresas direkte Art gewöhnen! Vor Husten hatte Elli ein rotes Gesicht bekommen und würgte ein eiliges „Nein!“ hervor, eh sie weiterhustete. Teresa kloppfte ihr besorgt auf den Rücken. „Aber Vater…“ konnte sich die junge Frau nicht beherrschen, weiterzubohren, während sie weiter auf den Rücken schlug. „Dein Vater ist manchmal ein alter Idiot“ grummelte Elisa, als sie wieder halbwegs Luft bekam „und du kannst aufhören mich halb zu verprügeln.“ Sofort ließ Teresa von ihr ab. Elli blickte bedauernd auf ihre Kaffeetasse. „Der ist eigentlich zu schade zum inhalieren.“ seufzte sie und sah dann Terese direkt an. „Ich dachte, du hast die Gerichtsverhandlungen mitbekommen, als es um Lucas Eltern ging, dachte ich?“ Teresa nickte „Ja schon, aber ich dachte, das hat mein Brüderchen oder Vater so hingedreht, damit die Familie ihr Gesicht wahrt.“ Elisa schüttelte den Kopf über solch verworrene Ansichten. „Glaub mir, mein Mann würde sich sicher nicht an solchen Spielchen beteiligen, sondern zu seinem Kind stehen. Meinst du nicht?“ Teresa zuckte mit den Schultern. „Aber wenn es von einer anderen Frau ist? Vater ist eh schon manchmal verzweifelt, weil er nicht weiß, wie er die ganzen Affairen vor dir geheimhalten soll. Wer weiß, wieviele Kinder er schon hat?“ Elisa grinste „Ich glaube wenn Marcus wüsste, was für gute Ohren du hast, würde er wohl häufiger aufpassen, mit dem was er sagt.“ „Dafür braucht man keine gute Ohren!“ wehrte sich die junge Schottin entschieden „Vater brüllt laut genug, dass man sich echt Mühe geben muss, seine Worte zu überhören. Aber macht dir das denn gar nichts aus, wenn mein Bruder dauernd mit anderen … hmpf…“ „Ja?“ fragte Elli nach, als Teresa plötzlich in Schweigen verfiel. „Na du weißt schon, wenn er…“ Elisa verkniff sich ein Grinsen, als Teresa rot wurde und blickte die junge Frau ernst und fragend an. „Wenn er was?“ hakte sie schließlich ein. „Na wenn er mit anderen Frauen was hat!“ platzte Teresa schließlich. Elli schüttelte den Kopf. „Alles gut, ich weiß davon und es macht mir nichts aus. Sie zuckte mit den Schultern. „Also, um auf Luca zurückzukommen, auch wenn weder Shay noch ich seine leiblichen Eltern sind, wollen wir trotzdem, dass es ihm gut geht und er die Möglichkeit bekommt, eine gute Kindheit zu haben. Die wird er aber auf einen Raumschiff derzeit nicht bekommen. Zu seinen Eltern zurück kann er auf lange Sicht nicht, also müssen wir hier eine Lösung für ihn finden. Und ich denke, hier in Schottland wird es ihm gutgehen. Er hat hier Marcus und dich.“ Teresa schüttelte den Kopf bedauernd „Wenn es nach Vater geht dann nicht! Er will, dass ich endlich was aus mir mache und am besten auch zur Starfleet gehe.“ „Und was willst du?“ fragte Elisa vorsichtig. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Teresa mit einer Militärlaufbahn glücklich werden würde. Insbesondere die Grundausbildung hatte das Potenzial, die junge Frau zu brechen – oder ihre rebellischen Charakterzüge noch heftiger hervorbrechen zu lassen. Manchmal war sie der Meinung, in der jungen ungestümen Frau ihren Ehemann als Heranwachsenden zu sehen, nur dass Teresa als Nesthäkchen der Familie bisher deutlich mehr Freiheiten hatte genießen dürfen als es bei Shay wohl der Fall gewesen war. Terese sah Elisa unglücklich an „Ich weiß es nicht, am liebsten hierbleiben.“ Sie zuckte mit den Schultern „Ich will nicht zu Starfleet, aber ich fürchte Vater wird nichts anderes zulassen. Aber was soll ich dort? Ich pass nicht zu euch Offizieren.“ In der Tat konnte sie Elisa ihre Schwägerin nicht auf einem Raumschiff vorstellen, weder als Zivilistin und schon agr nicht als Teil einer militärischen Organisation. „Ich glaube nicht, dass Marcus dich zwingen wird, wenn du ihm einen Plan präsentierst, was du mit deinem Leben anfangen willst.“ Widersprach Elli vorsichtig. </RPG> <SUM> Ort: Schottland Zeit: vor ein paar Wochen (MD -21 oder so) Personen: Elisa, Marcus Ruthven Elisa unterhält sich mit Shays Vater darüber, dass sie auf die Hephaistos zurückversetzt werden möchte. Doch er vermittelt ihr, dass das FKOM sie nicht dahinzuversetzen gedenkt. Ihr wird dagegen der 2O/OPS auf einem anderen Schiff angeboten werden Ort: Schottland Zeit: vor ein paar Wochen (MD -19 oder so) Personen: Elisa, Teresa Ruthven Auch mit Shays Schwester unterhält sich Elisa über ihren Wunsch in den aktiven Dienst zurückzukehren. Das Gespräch schweift jedoch schnell ab und sie reden über Shays Liebschaften und der Frage, wessen Kind Luca wirklich ist. </SUM> ***submitted by ela aka Elisa Careen Ehefrau, Schwägerin & Schwiegertochter SD 250911.1818 [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]