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Offenheit? Nur wenn es wirklich sein muss!

Posted on 11. Oktober 2020 By admin
Hi Ihr Lieben,

hier ein Beitrag von mir. Sehr Jenn-lastig und gibt nochmal etwas Einblick in ihr Seelenleben. Ich hoffe ihr habt Freude beim Lesen.
<RPG>
Ort: USS Hephaistos, Messe
Zeit: MD 12.1945
<quote>
„Ja.“ Ileytis seufzte leicht. „Das wäre eine Möglichkeit.“
Dann hingen beide Frauen kurz ihren eigenen Gedanken nach.
</quote>
Vorsichtig nahm Jenn eine Serviette und fuhr über ihren Mund. Sie musste weiter. Es gab noch so viel zu tun. Trotzdem war diese Abwechslung interessant gewesen. Sie knüllte die Serviette zusammen und legte sie auf ihren Teller. Dann blickte sie Ileytis an. „Vielen Dank für die Gesellschaft beim Essen.“
„Oh, Sie müssen schon gehen?“ Ileytis war in Gedanken versunken gewesen. Sie hatte über ihre Heimat nachgedacht. Über das was sie alles verloren hatte.
„Ja, die Pflicht.“
„Hach, wie gerne würde ich das auch wieder sagen können. Pflicht, wissen Sie wie es ist, wenn man die Pflicht hatte sich um andere zu kümmern, für sie zu sorgen. Und nun? Ich komme mir so oft vor, wie ein Anhängsel. Wie jemand den man mitschleppt, aber nichts wirklich zutraut.“
Eigentlich hatte Jennifer aufstehen wollen. Doch nun blieb sie sitzen. Sie hatte nicht viele Informationen über Ileytis. Aus dem, was die Frau erzählte, hatte sie offenbar Verantwortung für viele Personen gehabt. Die Verbannung würde dann bedeuten, dass Ileytis wahrscheinlich sogar eine höhere Aufgabe inne gehabt hatte.
Ungeliebte Erinnerungen schossen durch Jenns Kopf. Erinnerungen an Verantwortung für Personen, die sich ihr anvertraut hatten. Personen, die sie nun im Stich gelassen hatte. Auch was eine Rebellion bedeutete und mit sich brachte. Nie ging so etwas harmlos vonstatten. 
„Ihnen fehlt ihre Heimat und sie finden hier schlecht Anschluss?“
„Nun, es ist nicht so, dass sich niemand um mich kümmert. Doch seit wir hier im Orbit von Thassos IV sind, gibt es so viel anderes zu tun. Da bin ich nur zweitrangig.“
Innerlich seufzte Jenn leicht. Sie hatte zwar eine Bar geführt und konnte solche Gespräche führen. Doch sie war keine Psychologin. Allein bei diesem Wort zog sich in ihr schon alles zusammen. Aber vielleicht brauchte diese Frau auch keine Psychologin. Vielleicht reichte jemand der zuhörte. Das hatte sie ja als Barkeeperin gelernt. „Ich habe eigentlich noch was zu erledigen, für den Besuch den der CO heute Abend noch erwartet. Doch wenn Sie möchten, können Sie mich begleiten und noch etwas erzählen.“
<nrpg> Ball an Isabelle, falls Du noch magst </nrpg>
Ort: Büro des CNS
Zeit: MD 15.0826
<quote>
„Sie haben in der letzten Zeit Einiges durchgemacht, Miss Larson“, sagte der Italiener und blickte kurz auf sein Padd. „Berichten Sie mir doch davon, wie sie die Zerstörung der USS Ainama und ihre darauffolgende Rettung erlebt haben.“
</quote>
Jenn steckte sich die Zigarette in den Mund. Ihr fiel dabei auf, dass Ettore die Augenbraue nach oben zog. Doch sie ließ ihr Feuerzeug erst einmal noch in der Tasche. Diese Psychologen, sie wollten immer reden. Immer helfen. Doch Jenn traute keinem Psychologen. Sie wollten ihr alle helfen. Sie wollten alle das Beste für sie. Doch letztendlich hatte man sie immer wieder in die Pfanne gehauen. Nach ihrem Rückkehr in die Flotte wurde sie von einem Psychologen zum nächsten weitergereicht. Natürlich wollte man ihr „nur“ helfen. Innerlich lachte sie darüber.
Sie wusste, dass es Dinge gab, die man mit anderen teilen sollte. Sie wusste, dass es gut war, wenn man einen Vertrauten hatte. Jemanden, dem man alles sagen konnte. Doch diese Vertraute war nicht hier. Sie war nicht an Bord der Hephaistos, sie hatte sich nicht auf der Ainama befunden und sie würde auch  nie nur annähernd in der Sternenflotte zu finden sein.
Zudem machte es einen angreifbar, wenn jemand alles von einem wusste. Völliges Vertrauen machte einen auch immer verletzlich. Etwas anderes was Jenn zu vermeiden suchte. Immer wenn sie versuchte „Vertrauen“ zu fassen, dann wurde sie bestraft. Entweder wurde sie einfach „vergessen“ oder hintergangen. Sie wusste nicht, was schmerzhafter war. Es gab aber etwas, was sie wusste, sie konnte sich schützen. Alle Psychologen reagierten gleich, wenn ein Patient sich verweigerte, dann wurde er so lange mit Terminen bedacht, bis er redete. Wenn er sich trotzdem weigerte, dann würde man dafür sorgen, dass die Person vom Dienst entbunden wurde. Diese Psychologen war hier oft genauso effektiv wie die Mafia. Man musste nur die richtigen Strippen ziehen. Es kam immer darauf an, wen man kannte und das man letztendlich am längeren Hebel saß.
Auch hier würde es wieder so laufen. Jenn vertraute Sam, doch diese hatte genug eigene Probleme. Sie hatte sich versuch Trish zu nähern. Doch das war ordentlich schief gelaufen. Emily hatte ebenfalls genug eigene Probleme und überhaupt hatte es sie verletzlich gemacht, dass sie sich Emily geöffnet hatte. Dies hatte dazu geführt, dass sie ihr Schutzschilde hatte fallen lassen. Vielleicht lag es am Charme von Emily. Oder an diesem Hologramm welches sie immer noch begleitete. Das Ende vom Lied war der Topf voll Gold gewesen. Alle hatten sie gesehen, alle. Jeder hatte es gehört. Dazu die Geschichten welche man sich über sie erzählte. Sie war ein Außenseiter. Außenseiter blieben besser für sich. Das war einfach Gesetz.
„Miss Larson?“ fragte Ettore freundlich und einfühlsam nach. Er sah, wie es im Kopf der Offizierin arbeitete. Doch es half nichts, wenn sie alles mit sich selbst auszumachen versuchte.
„Wie?“ Jenn hob den Kopf. Ihre Gedanken fuhren immer noch Karussell mit ihr. Mit ihren Augen fixierte sie Ettore.
„Möchten Sie mir nicht erzählen, was Sie bewegt?“
Ein Lachen erklang. „Will ich dass? Nein, eigentlich nicht. Doch habe ich eine Wahl?“
„Wir können auch zuerst über etwas anderes sprechen, wenn sie wollen.“
Jenn warf einen Blick auf ihr Armband. Dieses kleine technische Wunderwerk, dass ihr vieles ermöglichte. Doch in der „harmlosen“ Anzeige war es einfach eine Uhr. Sie saß noch keine zehn Minuten hier. Und schon wollte Ettore über etwas anderes sprechen. „Nein, nein. Sie haben ja recht.“
Ettore hob überrascht den Kopf, er hatte auf sein PADD geschaut, über Jennifer Larson gab es diverse Berichte. Eine lange Geschichte und viele Psychologen hatten sich hier verewigt. Es war auch ein Vermerk in der Akte, dass Ens. Larson keine Beziehung zu den Psychologen herstellen konnte. Viele seiner Kollegen sahen dies als Knackpunkt. Würde es einem gelingen, auf beruflicher Ebene diese Beziehung, diese Verbindung zu erschaffen, dann könnte es sein, dass sie ihre Schutzhülle, ihren Panzer fallen lassen würde. „Habe ich dass?“
„Ja, das mit der Ainama war furchtbar. So viel Schmerz, so viel Leid. Dazu all die Flüchtlinge, die jetzt tatenlos in ihren Quartieren sitzen. Ich bin dankbar, dass ich mich wenigstens wieder etwas einbringen darf. Das tut gut.“ Sie spielte mit einer Strähne ihres Haares, während sie sprach.
„Ja, Arbeit lenkt gerne ab. Doch der Schmerz hat gerne die Angewohnheit sich seinen Weg zu suchen. Wie gut schlafen Sie?“
„Nicht gut. Lt. Timmons, er schnarcht,“ sagte Jennifer und lächelte dabei zaghaft, „ich schlafe wieder im Quartier mit meinen Ainama Kollegen, müssen Sie wissen.“
Ettore nickte und machte sich eine kleine Notiz. Das wusste er, er ahnte aber auch, dass Jennifer nicht wirklich in dem Quartier war. „Liegt es nur am Schnarchen?“
„Nein, wenn es leise wird. Wenn die Welt ruhig wird, dann höre ich wieder die Einschläge, das Weinen von Kindern und Mitgliedern der Ainama. Ich fühle die Panik, als wir die Fluchtkapseln aufsuchen. Die Ungewissheit. Es war schrecklich.“
„Sie fühlten sich verloren, ohnmächtig?“
Jennifer nickte. „Ja, so könnte man es beschreiben. Die Klingonen waren unerbittlich.“
„Und dann ist hier auch noch ein Klingone an Bord?“
Für einen Moment veränderte sich Jennifers Gesicht. Ihre Augen blitzten. Sie fixierte Ettore. Dann schüttelte sie ärgerlich den Kopf. „Ja, und einer von der Sorte, der alles besser weiß und ganz korrekt ist. Dann spüre ich Wut.“
„Das ist in Ordnung, doch was machen Sie mit dieser Wut?“
„Ich gehe in die Sporthalle.“ Jennifer nahm die Zigarette, welche sich längst wieder aus ihrem Mund genommen hatte und mit welcher sie die ganze Zeit gespielt hatte und  steckte sich nun diese hinter ihr Ohr.
„In die Sporthalle?“
„Dort gibt es einen Sandsack. Der ist geduldig. Und meiner Wut, meinem Schmerz geht es danach besser.“
„Haben Sie daran gedacht, sich mit Lt. Ajur auszusprechen. Ihm zu erzählen, warum Sie so wütend sind?“
Es kehrte Stille ein. Jenn fuhr mit ihrem Zeigefinger auf der Armlehne des Sessels unbekannte Muster nach. Sie wagte es nicht Ettore in die Augen zu schauen. „Muss ich das tun?“
„Was meinen Sie? Was spricht dagegen?“
„Verdammt.“ Sie schlug leicht mit der Faust auf die Armlehne. „Ich wusste es. Jetzt kommt wieder ein Ratschlag, oder? Ein Weg, wie es mir besser gehen wird. Ein Weg, wie ich nicht mehr wütend sein werde. Und was, wenn ich diese Wut will?“
„Nein, ich will Ihnen ihre Wut nicht nehmen. Doch hilft Ihnen diese Wut? Oder verpufft sie nur? Wie können Sie ihre Wut nutzen, wie kann sie Ihnen helfen Ihre Situation hier zu verbessern?“
Wieder kehrte Stille ein. Jenn warf einen Blick auf die Uhrzeit. Bald hätte sie diese Sitzung überstanden. Sie hatte große Sehnsucht nach der Zigarette hinter ihrem Ohr. „Sie meinen, wenn ich anspreche, was es auf der Ainama mit mir gemacht hat, dann versteht Lt. Ajur mich besser? Werfe ich ihm dann nicht etwas vor, was er gar nicht getan hat? Wie soll das helfen?“
„Er versteht, dass ihr Ausbruch eigentlich nichts mit ihm zu tun gehabt hat. Und vielleicht hilft es ihnen, die Verarbeitung des Ganzen zu beginnen.“ Ettore blickte auf seinen Schreibtisch. Er überprüfte die Kalender, dann ein kurzes Nicken. „Ich glaube, wir haben heute ein gutes Gespräch gehabt. Denken Sie doch über meine Worte nach, dann würde ich sagen, wir treffen uns nächste Woche wieder, was meinen Sie?“
„Ich habe keine Wahl, oder?“
„Nein, in diesem Fall nicht.“
Jennifer nickte. Ein Universum ohne diese Sitzungen. Das war eine schöne Vorstellung. Eine sehr unrealistische. Seit sie wieder im aktiven Dienst war, waren diese Sitzungen ihr ungeliebter Begleiter geworden. Ein Begleiter, den sie nur dadurch loswerden konnte, wenn sie totale Offenheit geben würde. Doch diese Offenheit war ihr Feind. Ihre Nemesis. Sie stand auf, steckte sich die Zigarette wieder in den Mund. Noch während sie das Büro verließ, zündete sie sich diese an. „Dann bis nächste Woche!“
Ettore runzelte die Stirn. Er machte sich einen Vermerk. //Ens. Larson zeigt sich kooperativ. Doch was sie zeigt, ist die Spitze des Eisbergs. Sie  hält dabei so viel wie nur geht vor mir verborgen.//
<nrpg> Ball an Kim, ich will jetzt nicht zu viel über Ettores Gedanken schreiben, dass überlasse ich Dir. Und gerne kannst Du, falls Du magst, Dir schon Gedanken um die nächste Sitzung machen. Dieses Mal hab ich Dir ja hier nicht viel SPielraum gelassen. 🙂 </nrpg>
</rpg>
<sum>
Ort: USS Hephaistos, Messe
Zeit: MD 12.1945
Jenn möchte eigentlich gehen, als Ileytis von ihrer Einsamkeit erzählt. Die OPS nimmt sich daraufhin nochmal etwas Zeit für Ileytis.
Ort: Büro des CNS
Zeit: MD 15.0826
Das Gespräch mit Ettore über die Ainama landet schließlich bei Lt. Ajur und dem Zwischenfall mit Jennifer. Sie öffnet sich gegenüber dem CNS, aber nur soweit wie sie es zulassen möchte.
</sum>
submitted by
Friddi
aka
Ens. Jennifer Larson
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