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USS Hephaistos

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Ein erwartetes Wiedersehen

Posted on 4. Oktober 2020 By admin
Hallo zusammen,

hier ein Copo von ela und mir, in dem es um die Ereignisse nach dem
Aufbruch geht.

Der Hauptteil ist aus der Perspektive „von außen“ geschrieben, so dass
gern jeder persönliche Erlebnisse, tragikomische Details oder Austausch
von Beleidigungen über Subraumfunk ergänzen kann. 🙂

Die „unerwartete“ Errettung ist schon relativ genau ausgedacht. Falls
also jemand hinten anschließen und fortsetzen möchte, ist das natürlich
erlaubt; aber er/sie sei hiermit gebeten, sich mit Mac und/oder Effi
abzustimmen (z.B. im Discord).

Viel Vergnügen beim Lesen!
 Johannes & ela

<RPG>
# Zeit: MD15.1300
# Ort: Captain’s Room

„Was gibt es, Captain“?

Der Klingone wirkte wie immer absolut ruhig und gefasst. Falls die
Bestellung zu einem Vieraugengespräch ihn in irgendeiner Weise nervös
machte, war ihm zumindest äußerlich nichts davon anzumerken.

„Leftenant, stehen Sie bequem“, begrüßte Shay ihn freundlich. „Danke
dass Sie die Zeit gefunden haben.“

„Selbstverständlich Captain.“

Shay gestattete sich ein kleines Lächeln. Wie lange war der Klingone
jetzt schon an Bord? Man sollte meinen dass die Umgangsformen mit der
Zeit etwas lockerer wurden. Doch bei Ajur stand die Sache etwas anders.

Der Captain beschloss, gleich zur Sache zu kommen. „Wie Sie
wissen,fliegen wir morgen ab. Darum würde ich gern Ihre Einschätzung hören.“

„Gern, sofern ich helfen kann…“ erwiderte Ajur etwas unentschlossen,
immer noch nicht ganz sicher worauf Ruthven hinauswollte. Dieser fuhr fort:

„Während wir auf dem Planeten unterwegs waren hat sich ja einiges
ereignet. Da wäre zum einen die Entführung von Emily Wells und ihre
Flucht von dem klingonischen Kreuzer. Zum zweiten haben wir die USS
Cassandra, die von getarnten Schiffen bedroht und dann aus unbekannten
Gründen ziehen gelassen wurde.“

Er sah aus dem Fenster auf das Halbrund von Thassos IV. „Schließlich ist
da der Waldbrand, den ich hautnah erleben durfte. Ausgelöst durch einen
Föderationsphaser, der durch nach wie vor ungeklärte Umstände auf den
Planeten gelangt ist. Verschiedene weitere kleine Vorfälle, die etwas zu
bedeuten haben könnten oder auch nicht … Sie wissen ja Bescheid.“

Ajur nickte zu den ihm bereits bekannten Fakten.

„Somit ist eines völlig klar. In diesem Sektor läuft irgendeine
Operation der Klingonen, die nach wie vor im Gange ist. Zweitens scheint
mindestens ein sekundäres Ziel der Mission unser Schiff zu sein. Sehen
Sie das auch so?“

„Ohne Zweifel“, bestätigte Ajur. Die Schlussfolgerung war naheliegend.
Worüber er noch zweifelte, war das Motiv für das Interesse der Klingonen
an ihnen. Nicht dass es an solchen gemangelt hätte. Da war die
Raumschlacht, noch keine vier Wochen her, in denen sich das ATAK
erstmalig bewährt hatte. Dann ihre Mission bei den Kikonen und davor im
Asteroidenfeld; und nicht zuletzt stellte auch die Hephaistos an sich
eine lohnende Prise dar. Nein, die Frage war eher, welches dieser Motive
das entscheidende war. Vielleicht ja auch alle zusammen.

„Was denken Sie, wollen die Klingonen von uns? Und viel wichtiger, was
denken Sie, erwartet uns, wenn wir Thassos hinter uns gelassen haben?“

„Captain, Ihnen ist sicher selbst bewusst, wie viele verschiedene Gründe
es geben kann, warum der Feind“, Ajur wählte dieses Wort bewusst, um
eindeutig klar zu machen auf welcher Seite er stand, „.. an uns
Interesse zeigen könnte. Ich kann nur vermuten welche davon zutreffen.
Doch letztendlich laufen sie alle auf dasselbe hinaus.“

Der Klingone ließ eine dramatische Pause. „Sie werden versuchen, die
Hephaistos und ihre Besatzung in die Finger zu kriegen. Ich glaube
nicht, dass sie darauf aus sind uns einfach nur abzuschießen.“

„hmhm“, nickte Shay und bedeutete Ajur, fortzufahren.

„Wenn ich mich nun in die Gegenseite hineinversetze…“
unerwünschterweise stand ihm das Bild seines Bruders vor Augen. „…
würde ich einen solchen Coup sorgfältig vorbereiten. Ich würde akribisch
erkunden, welche Fähigkeiten dem Gegner zur Verfügung stehen.
Insbesondere nach der überraschenden Niederlage, die wir ihnen bei der
ersten Konfrontation beigebracht haben. Erst wenn ich sicher wäre, alles
über den Feind zu wissen, würde ich zugreifen. *Das* ist der Grund,
warum sie uns die ganze Zeit über in Frieden lassen.“

Ajur dachte an M’Kor. Er wusste, sein Bruder würde die Schmach der
Niederlage niemals auf sich beruhen lassen. Er war irgendwo da draußen.
Um so erstaunlicher war es, dass er tatsächlich die nötige Geduld für
das eben beschriebene Vorgehen aufbrachte. Erstaunlich … und gefährlich.

„Ich würde das Schlachtfeld so wählen, dass ich alle Vorteile habe. Ich
würde warten bis mein Gegner allein ist. Und dann würde ich mit einer
deutlichen Übermacht angreifen.“

Er sah es vor sich, als wäre es schon geschehen. „Ich denke, sie werden
uns nicht davonkommen lassen.“

„Hm, danke“, knirschte Shay. Eine verflixte Situation, in die sie da
geraten waren. Er dachte an die traumatisierten Flüchtlinge von der
Ainama. Wie sollten sie eine weitere Raumschlacht überstehen?

„Also, Leftenant“, sagte er schließlich auffordernd zu Ajur. „Was machen
wir dagegen?“

Der Klingone verzog keine Miene. „Oh, ich habe da schon einmal einige
Vorschläge vorbereitet…“

# Zeit: MD8.1050
# Ort: Am Rande des Thassos-System

Sie brauchten knapp drei Stunden, um das Thassos-System hinter sich zu
lassen. Zehn Minuten vor elf meldete sich das kikonische Schiff. Eine
befehlsgewohnte Frauenstimme drang aus dem COM.

[„Arkouda hier. Wir drehen jetzt ab. Ab hier haben Sie freie Kurswahl.“]

„Verstanden Arkouda“, bestätigte Shay. Er fühlte dass er noch irgend
etwas sagen wollte. „Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft, und
hoffen dass wir uns in Frieden wiedersehen können.“

[„Es war uns eine Ehre. Möge Aletheia Sie behüten, wohin sie auch gehen.
Und… geben Sie auf unsere Schwester acht.“]

Shay warf einen Seitenblick zu Selene, die den Flug durchs All nach wie
vor mit staunenden Kinderaugen verfolgte (solange sie sich unbeobachtet
fühlte).

„Das werden wir. Mar sin leat — Auf Wiedersehen.“

Die Verbindung schloss sich. Nun waren sie wirklich unterwegs.

# Zeit: MD8.1100
# Ort: knapp vor dem Thassos-System

Es hatte  lang gedauert, bis es die Cassandra zurück zum Thassos-System
geschafft hatte – eine gefühlte Ewigkeit. In der Zeit hatte der CING mit
seiner Mannschaft das Schiff fast generalüberholt und neu lackiert.
Zumindest wünschte sich Maria Chavez das. Der Statusreport sagte jedoch
etwas anderes. Ihr Schiff war kurz davor ein Schrotthaufen zu sein, ein
Schrotthaufen, der schießen kann und wenn man sich nicht vorsah, dann
konnte man sich an irgendwelchen Schrottteilen mit Tetanus oder anderen
Dingen infizieren, wenn man sich versehentlich dran schnitt, jedoch
bildete sich jemand im Flottenkommando ein, dass ein kleines Kampfschiff
mit einem schießenden Schrotthaufen im Rücken sicherer war, als ohne
diesen. 

„Ma’am, die Hephaistos wird in wenigen Minuten die Systemgrenze erreichen.

„Rufen Sie sie!“

Nur wenige Minuten später erschien das Konterfei von Shay Ruthven auf
dem Bildschirm. 

[Wie ich sehe, sind Sie wohlauf?] erklang die Stimme des CO der USS
Hephaistos durch den Brückenlautsprecher.

Maria nickte. „Wir sind gekommen um Sie zu unterstützen.“

Während Shay und Maria redeten, arbeite im Hintergrund der TAK der USS
Hephaistos fieberhaft. Pläne mussten adaptiert, ATAK mit neuen
Informationen gefüttert werden. Tatsächlich hatte Ajur mehrere Pläne
ausgearbeitet und einige mit Cpt. Ruthven besprochen. Auch die
Begleitung durch ein zusätzliches Schiff hatte er zumindest angedacht.
Die Anwesenheit änderte somit nicht alles. Aber die Bandbreite der
Möglichkeiten variierte, selbst wenn man berücksichtigte, dass die USS
Cassandra eher einem Forschungsschiff, denn einem Kampfkreuzer glich. 

Als sich Shay Ruthven fragend zu seinem TAK herumdrehte, nickte dieser
daher nur bestätigend in dem Wissen, dass die Frage beinhaltete, ob er
die Cassandra in seine Planung aufgenommen hatte.

[Cmdr. Chavez, Sie erhalten in wenigen Minuten einen Satz verschlüsselte
Taktik-Daten. Ich wünsche uns allen viel Glück. Wir bereiten nun den
Abflug aus dem Thassos-System vor. Ich hoffe wir treffen uns
wohlbehalten an DS K-7 wieder.]

# Zeit: MD16.1400
# Ort: Auf dem Weg nach DS K-7

Auf dem Hauptbildschirm zogen gleichmäßig die Sterne an ihnen vorbei. Es
sah aus wie ein normaler, langweiliger Warpflug.

Doch Captain Ruthven wusste, dass dem Frieden nicht zu trauen war. Seit
sie auf Warp gegangen waren, fühlte er die innere Anspannung. Auch der
Rest der Brückencrew war bereit. Sie hatten die Zeit seit dem Verlassen
des Orbits genutzt, um die einzelnen Stationen mit den nötigen
Informationen zu briefen.

Die Ruhe vor dem Sturm. Shay glaubte nicht, dass die Klingonen sich viel
Zeit lassen würden. Sie waren etwa zwei Stunden von Thassos entfernt,
als es ohne große Vorwarnung begann.

„Captain, ich orte eine Energiesignatur auf 27 strich 92. Nähert sich
schnell.“, meldete Ajur mit ruhiger Stimme von der taktischen Station.

// Endlich // dachte Shay unwillkürlich. „Schilde hoch. Roter Alarm.
Geschwindigkeit reduzieren auf Warp 4.“

Das bislang konstante Betriebsgeräusch des Schiffes veränderte sich, als
Aggregate in den Tiefen der Hephaistos ansprangen, während andere
abtourten. Die Beleuchtung dimmte ab und das gefürchtete rote Licht
begann zu pulsieren.

„Eine zweite Energiesignatur. Ziel ist die Cassandra“, meldete Ajur. Nur
Sekunden später blitzte der Schild der Hephaistos auf, als der erste
Torpedo explodierte. Eine leichte Erschütterung durchlief das Schiff,
doch ansonsten blieb dieser Warnschuss ohne Folgen. Auch die Cassandra
steckte ihren Treffer weg.

„Status?“ forderte Shay.

„Keine Schäden“, antwortete Jenn von der OPS. „Schilde auf fünfzig
Prozent der Nominalleistung.“

Wenig überraschend, denn bis gerade eben war der Großteil der
Schiffsenergie ja noch dem Warpantrieb zugekommen.

„Wir bleiben bei Plan C.15“, befahl Shay. „Unter Warp gehen. ATAK auf
Aktivmodus I gehen, bereithalten für Aktivmodus II.“

—

Nicht mehr als ein Staubkorn, dass auf die unendliche schwarze
Tischplatte des Weltalls fiel, so erschien die USS Hephaistos wieder im
Normaluniversum. Ein zweiter Subraumblitz begleitete das Auftauchen der
USS Cassandra. Nur ein sehr aufmerksamer Beobachter bemerkte die
weiteren Erschütterungen des Raumzeit-Kontinuums, die durch die
ebenfalls auftauchenden Klingonenschiffe verursacht wurden.

Die Maske fiel. Als erstes tauchte natürlich die IKS Qu’Vat vor dem
nachtschwarzen Hintergrund auf. Dann ein – zwei – drei – vier
Begleitschiffe.

Es gab nichts, was die Parteien sich zu sagen hatten. Die Fronten waren
klar. Noch bevor die Verzerrungen der sich abschaltenden Tarnfelder bei
allen Klingonenschiffen erloschen waren, waren die ersten Torpedosalven
unterwegs, begleitet von den orangeroten Salven der Disruptoren. Die
Hephaistos und Cassandra zahlten in gleicher Münze zurück.

Die Hephaistos? Nun, eigentlich waren es drei kleinere Schiffe, die hier
in den Kampf eintraten. Denn wie sich zeigte, waren die Starfleet Leute
keineswegs unvorbereitet unterwegs gewesen. Noch vor Antritt des
Warpfluges hatte sich das Schiff geteilt, und war in perfektem
Synchronflug in den Überlichtflug gegangen. Nun spritzten sie ohne
Zeitverzug auseinander und eröffneten das Gegenfeuer.

Die Föderationsschiffe starteten dabei mit einer defensiven Taktik. Der
wichtigste Baustein war das Geos-Modul, das Mittelstück der Hephaistos,
das sich als Fels in der Brandung vor die Cassandra und die anderen
beiden Schiffsteile stellte. Die ersten Schüsse steckte der Schild der
Geos ein; ein geschicktes Ausweichmanöver ließ die Torpedos harmlos
vorbeischießen. Leider gelang das gleiche auch den Klingonen.

Es war klar, dass die Klingonen bei diesem Spiel nicht lange mitspielen
würden. Das Geschwader fächerte auf und begann, die Geos in drei
Dimensionen zu umgehen. Nun gab es auch Arbeit für die anderen drei
Einheiten. Salve um Salve feuerten die Pulsphaser der Olymp. Ein
begnadeter Schütze war hier am Werk, und fast jeder Schuss fand sein
Ziel. Es hätte wie Tontaubenschießen sein können, doch leider taten die
klingonischen Kreuzer ihnen nicht den Gefallen, einfach zu zerplatzen.
Im Gegenteil, es schien als könnten sie jeden Treffer einstecken,
während es auf Seiten der Föderationsschiffe allein ihrer Wendigkeit und
den kunstvollen Flugmanövern der Piloten zu verdanken war, dass noch
keine größeren Schäden zu verzeichnen waren.

Im Vergleich zur Olymp waren die Cassandra und das Hades-Modul eher zur
Unterstützung und für kurze Ablenkungsmanöver gut. Glücklicherweise
schien die klingonische Aufklärung doch nicht perfekt zu sein, sonst
hätten sie die beiden schwach bewaffneten Einheiten wohl links liegen
gelassen und sich auf die wahren Gegner konzentriert.

Den ersten Wirkungstreffer erzielte ausgerechnet das Hades-Modul, das am
schwächsten bewaffnete der Föderationsschiffe. Einer seiner Torpedos
traf in einem günstigen Moment auf die Schilde eines Klingonenkreuzers,
durchschlug diese und amputierte ihm den Sublichtantrieb mit
chirurgischer Präzision. Das Schiff trudelte manövrierunfähig davon.

Die Klingonen ließen sich nicht etwa dazu hinreißen, das angeschlagene
Schiff zu schützen. Im Gegenteil, die beiden nächsten Schiffe drehten
wie zufällig etwas ab, um es den Föderationsschiffen wie auf dem
Präsentierteller darzubieten. Ein netter Versuch, doch die Falle war
offensichtlich, und die Föderationseinheiten bissen nicht an. Statt
dessen brachten sie sich durch einen taktischen Rückzug außer Reichweite
des dahintreibenden Schiffs, und entfernten es auf diese Weise aus der
Gleichung.

Die verbleibenden vier Klingonenschiffe, unter ihnen die Qu’Vat, setzten
nach und ließen der Föderation nur eine minimale Atempause. Lang genug
für die nächste Überraschung, die die Taktiker von der Hephaistos
vorbereitet hatten.

„Es hat etwas von Harakiri, aber es muss sein“, hatte Shay gestern dazu
gesagt. „Ich hoffe nur, sie nennen es später nicht das Ruthven-Manöver.“

Was geschah war, dass das Hades-Model unvermittelt seine Schildstärke
halbierte, als beträchtliche Energiemengen im Inneren des Schiffes
umgeleitet wurden. Unmittelbar darauf folgte der Sprung auf maximale
Warpgeschwindigkeit. Um zu verhindern, dass die Klingonen auf dumme
Ideen kamen, feuerten die Olymp, Geos und Cassandra unterdessen aus
allen Rohren. Die O’thor, eines der klingonischen Begleitschiffe,
versuchte trotzdem die Verfolgung aufzunehmen. Ein Manöver, dass das
Raumschiff seine linke Disruptorphalanx kosten sollte, zusammen mit der
Hälfte der Schwinge, als ein Wirkungstreffer der Geos es erwischte.
Kraftfelder und kleinere Explosionen blitzen an der Bruchkante des
lädierten Flügels auf.

Somit war die Mission im Grunde erfolgreich gewesen. Die Geretteten von
der Ainama, und alle entbehrlichen Crewmitglieder der Hephaistos, waren
davongekommen . Sie würden, wenn sonst nichts dazwischenkam, sicher die
Sternbasis K7 erreichen. Ebenso hatten sie natürlich die Verträge mit
den Kikonen sowie Kopien der Konstruktionsunterlagen für die Schilde mit
im Gepäck.

Für die Zurückgebliebenen auf Olymp, Geos und Cassandra wurde es jetzt
natürlich erst recht brenzlig. Im Gegensatz zum Hades-Modul war die
Cassandra nicht ins ATAK eingebunden, und die Koordination musste auf
die herkömmliche Weise erfolgen. Wieder übernahm die Geos die schwere
Aufgabe die Klingonen zu beschäftigen, damit die Hades und die Cassandra
aus der Deckung heraus schießen konnten. Treffer um Treffer landete in
den Schilden der Schiffe auf beiden Seiten, und es war nur die Frage wo
die Zermürbung schneller einsetzen würde.

Die Klingonen hatten Paare gebildet, die sich immer wieder abwechselten,
je nachdem wer gerade einen Treffer eingesteckt hatte. Die Taktik ließ
erkennen dass sie auf Zeit spielten. Die Föderation würde keine
Verstärkung bekommen, und auf Dauer würde die Übermacht zum Sieg führen.

Die Phase des Belauerns dauerte einige Minuten an. Dann ging es Schlag
auf Schlag.

Die backbordseitigen Schilde der Olymp versagten und ein
Disruptortreffer schlug ungefähr zwischen Deck 5 und 6 ein.

Die Cassandra musste einen Torpedo einstecken, der eine der Warpgondeln
abtrennte. Sie schaffte es gerade so, der Detonation der Gondel zu
entkommen; geriet dabei aber frontal ins Visier der Qu’Vat.

Geos erzielte einen scheinbar harmlosen Treffer bei der schon
angeschlagenen O’thor. Dieser löste jedoch eine Kettenreaktion aus, und
nicht einmal eine Minute später zerbarst der Klingonenkreuzer, und wurde
somit zum ersten verlorenen Schiff dieser Schlacht.

Auch die Geos blieb nicht ohne Schäden, stand aber von den
Föderationsschiffen noch am besten da.

Die verbleibenden drei Schiffe der Klingonen schienen von den Erfolgen
angestachelt zu werden, und konzentrierten nun das Feuer auf die
Cassandra, ohne Rücksicht auf Verluste. Geos und Olymp hielten dagegen
und erzielten mehrere schwere Flankentreffer, doch die Klingonen
ignorierten das einfach und gingen weiter mit voller Feuerkraft auf das
schwächste der Föderationsschiffe. Nur Sekunden später war das selbige
Geschichte. Einige Rettungskapseln trieben davon; ein aufmerksamer
Beobachter hätte festgestellt, das maximal noch eine Handvoll Leute an
Bord gewesen sein konnte.

Die Aktion hatte die klingonischen Schiffe verwundbar zurückgelassen.
Die Pulsphaser der Olymp fanden ihr Ziel, und brachten mit einem
Glückstreffer einen weiteren der kleinen Kreuzer zur Explosion.

Nun stand es Zwei gegen Zwei. Dennoch waren die Chancen weit von
gleichverteilt entfernt. Olymp und Geos waren mehr oder weniger
angeschlagen, ebenso wie die Ukvat, der verbliebene Bird of Prey. Die
Qu’Vat hingegen hatte bisher nur Schildtreffer einstecken müssen und war
noch voll kampfbereit.

Das war der Augenblick, in dem sich ein weiterer klingonischer Bird of
Prey enttarnte…

Waren die Chancen bis eben nicht rosig, wechselte die Farbe auf düster.
Zwei angeschlagene Schiffsteile der Hephaistos standen nun zwei
vollwertige klingonische  Kampfschiffe gegenüber. Das dritte Schiff
hatte sich im Rücken der aufgeteilten Hephaistos in Stellung gebracht.
Noch ehe auf der Brücke jemand reagieren konnte, entschärfte ATAK die
Situation geringfügig.  Für einen außenstehenden Beobachter konnte es so
aussehen wie eine mustergültige Paarbildung im radioaktiven Zerfall.
Waren Olymp und Geos eben noch in relativer Nähe zueinander, umringt von
den drei sichtbaren und unbekannt vielen unsichtbaren klingonischen
Schiffen, nahmen beide Segmente nun Fahrt auf und entfernten sich im
spiegelgleichen Zickzackkurs aus der direkten Gefechtslinie.
Entsprechend verfehlten die Einzelsalven der Klingonen sowohl die Olymp
und Geos. Das Phaserfeuer der beiden Sektionen traf hingegen zwar mit
Präzision die klingonischen Schiffe, verpuffte jedoch wirkungslos in den
Schilden der Gegner. 

Die beiden Schiffeleitetensimultan eine Wendung ein um die
Phaserpulskanonen auszurichten, währenddessen intensivierte sich das
Phaserfeuer. Jeder Schuss selbst während der Wende saß, auch wenn der
Effekt auf die Schilde an keiner Stelle als durchschlagend zu betrachten
war, beschäftigte es die Systeme der Klingonen und band Energie. ATAK
stellte beeindruckende Möglichkeiten  zur Verfügung. Auch wenn die
Sektionen angeschlagen waren, gab es doch noch eine Chance für ein
glimpfliches Ende. Zudem, jede zusätzliche Minute, die sie für die Hades
herausschlagen konnten, würde der tertiären Sektion gegebenenfalls den
entscheidenden Vorsprung verschaffen.

Noch während auf den Brücken der Hephaistos ein Funken Hoffnung glomm,
enttarnte sich ein dritter Bird of Pray direkt vor der Olymp und
eröffnete sofort das Feuer. Die Distanz zwischen beiden Schiffen reichte
nicht, um ein geeignetes Ausweichmanöver mehr als nur einzuleiten, als
der erste Torpedo die Sektion traf.

</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD15.1300
# Ort: Captain’s Room
 – Shay und Ajur diskutieren die Vorkehrungen für den zu erwartenden
Angriff.

# Zeit: MD8.1100
# Ort: knapp vor dem Thassos-System
 – Abschied von den Kikonen. Die Cassandra schließt sich der Hephaistos an

# Zeit: MD16.1400
# Ort: Auf dem Weg nach DS K-7
 – Ein klingonischer Flottenverband um die IKS Qu’Vat greift Hephaistos
und Cassandra an.
 – Die Heph trennt sich; der Hades-Sektion (mit den Geretteten) gelingt
plangemäß die Flucht.
 – Die Cassandra wird vernichtet; die beiden übrigen Teile der
Hephaistos stehen allein und angeschlagen gegen drei- nein
vier!klingonische Kreuzer…
</SUM>

submitted by
Johannes a.k.a. Lt. Fabièn LaGroille
ela a.k.a Samantha DeCoster& Elisa Careen (coming)

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