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Der Traum von den Nebeln

Posted on 31. Oktober 2020 By admin
Mini-Egopost aus aktuellem Anlass

<RPG>

# Ort: Quartier della Scala/Loona
# Zeit: Samhain 1730

Melodys Schritte waren kaum zu hören. Sie eilte barfuß durch das
Quartier. Dabei war der Saum ihrer weißen langen Robe in nahezu ständig
in Bewegung. Ihre Haare hatte sie vorne zu kleinen Zöpfen geflochten,
die sie wie einen Kranz um den Kopf gelegt hatte. Der Rest der Haare
blieb offen.

Zum x-ten Mal las Melody vor, was auf ihrem Padd stand. Von den
Zwillingen die Fläschchen erwärmen, geben und sie schließlich ins Bett
bringen bis zu erst mit Keiran essen, ihn dann baden und ins Bett
bringen. Die Liste war lang.

„Und Du glaubst wirklich, dass Du das hinbekommst?“ Ein letzter kleiner
Zweifel war in der Stimme der Irin zu hören.

„Ich werde mein Möglichstes tun, es wird schon einen Abend irgendwie
alleine gehen“, versuchte Ettore seine Frau zu beruhigen.

„Na, wenn Du meinst.“ Die Zweifel aus der Stimme waren noch nicht
verschwunden.

Einerseits gab es nichts, was sie heute Abend lieber tun würde, als
dieses Fest zu feiern. Andererseits war ihr klar, dass Ettore mehr als
gefordert sein würde, mit allen drei Kindern allein zurecht zu kommen.
Sie hatten sich geeinigt, dass er es dennoch versuchen würde. Aber ein
letzter Zweifel blieb. Etwas in ihrem Unterbewußtsein wartete darauf,
dass er einen Rückzieher machen würde. Ein kleines ‚Bitte bleib hier‘
und sie hätte auf der Stelle alle Pläne und Träume weggeworfen und wäre
in ihrem Quartier geblieben.

Ettore hoffte, dass nicht der Katastrophenfall eintreten würde, und
Keiran halbwegs ruhig blieb und etwas spielte, wenn er mit dem Füttern
der Zwillinge beschäftigt war. Aber es war egal, irgendwie würde er
diesen einen Abend überstehen. Er wusste, wieviel es Melody bedeutete,
die Feiertage ihrer Religion feiern zu können. Und sei es nur auf dem
Holodeck. Das machte für sie keinen Unterschied. Denn auch das Holodeck
war doch nur ein Teil des großen Ganzen, über das die Göttin wachte.

Diesen Abend waren alle zu beschäftigt und so war es nicht gelungen,
aushilfsweise jemanden als Babysitter zur Verstärkung zu bekommen.
Ettore hatte früher den Dienst beendet, damit sie in aller Ruhe ihre
Vorbereitungen treffen konnte.

Nun ging die Sonne bald unter. Sie hatte sich gerade umgezogen und
Ettore ertappte sich dabei, dass er von ihrer Schönheit in dieser
schlichten Robe einfach gebannt war.

„Du bist wunderschön und wirst Deiner Göttin alle Ehre machen“, sagte
er. „Erstrahlt der Mond heute heller als sonst?“

Er zog sie an sich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, dort wo ein
liegender Mond eintätowiert war.

Sie lachte und konnte damit die Verlegenheit verbergen, die sich in ihr
ausbreitete, nachdem er ihr dieses Kompliment gemacht hatte. „Ich glaube
einfach, dass meine Haut ohne Sonne viel zu blass ist.“ kokettierte sie.
„Es wird Zeit für Landurlaub.“

„Hmpf“ Ettore konnte sich der Meinung nicht anschließen. In der letzten
Zeit hatte er mehr Sonnenlicht auf der Haut gehabt, als ihm lieb war.
„Alles Gute.“

Er sah ihr nach, wie sich die Türen des Quartiers hinter ihr schlossen.
Noch länger stand er dort und blickte auf die geschlossenen Türhälften.
Vor vielen Jahren hatte sie ihm damit geholfen. In dieser einen Nacht,
wo die Nebel nur dünn waren. Danach hatte sich sein Leben völlig
geändert. Wenn er heute glücklich auf seine kleine Familie guckte, so
wusste er, dass dies nur durch diese eine Nacht möglich war. Was sie
auch immer damals gemacht hatte, es hatte gewirkt. Er würde ihr dafür
immer dankbar sein.

Die Mysterien und Magie dieser Rituale, waren ihm immer verborgen
geblieben. Auch war es ihm nie gelungen, durch Empathie da irgendetwas
zu fühlen. Aber die Riten waren ihr wichtig. Ihre Religion war ihr wichtig.

Und somit war es für Ettore keine Frage, dass sie ihm im Unglauben
dennoch auch wichtig waren.

# Ort: Quartier della Scala/Loona
# Zeit: Morgen nach Samhain 0410

Ettore wurde munter als Melody ins Bett kam und ihre Füße bei ihm unter
die Decke schob. Gefühlt nahmen da gerade zwei Eisbrocken Kontakt mit
seinen Beinen auf.

„Alles gut?“, fragte er leise in die Dunkelheit des Quartier.

„Hmm.“ meinte sie schläfrig.

Er zog sie mit dem Arm näher an sich und merkte, wie sie sich unter der
Decke an ihn kuschelte.

Ihr Haar roch nach Feuer und Kräutern. Als er ihr über den Kopf strich,
blieben seine Finger an einem kleinen Stengel eines stark duftenden
Krautes hängen. Er zog ihn vorsichtig raus.

„Dann ist ja alles gut, tesoro mio.“ flüsterte er ihr leise ins Ohr.

Aber Melody schlief schon und träumte von den Nebeln.

</RPG>

<SUM>

Melody feiert Samhain

</SUM>

submitted by
Kim
aka
LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala
CNS – USS Hephaistos

SD 261031.9

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