Guten Morgen Zusammen,
ich bin auch mal wieder da. Aktuell stecke ich in einem kreativen Tief, aber ich habe mal was zusammengezimmert und da es nicht mal auf der Hep spielt muss man es auch nicht lesen.
LG
Miri
<RPG >
# Zeit: SpD 04.0400
# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 – Quartier
Es war früh, mehr als früh und doch saß Ana bereits am Frühstückstisch und begutachtete das Theater in ihrem Quartier. Es hatte sich herausgestellt, dass Lani nicht gut schlafen konnte. Das die kleine Kitte in der Nacht oft weinend wach lag und schlussendlich gegen zwei Uhr und drei Tröstversuchen der großen Katze dazu übergegangen war, mit diesen hässlichen Schweinchen zu spielen. Marmelade und Toshy waren wohl nun verlobt und planten die Kampfhochzeit bei einer Schatzsuche…. Oder irgendetwas in der Richtung.
Nun saß die Betazoidin mit tiefen Augenringen an dem kleinen Tisch und versuchte sich an ihrem Zucker, mit einem Schuss Kaffee festzuhalten. Neben ihr die aufmüpfige Teenagerschwester der zugegebener Maßen niedlichen Kitte.
„Ich habe ja gesagt, dass Kinder zu betreuen ein viel zu unterschätzter Job ist“, stellte Tara mit biestigem Unterton fest. Ohne den Blick von der schwarzen Köstlichkeit zu nehmen antwortete Ana: „Ortrichk hat das im Griff.“ Das fröhliche Quietschen der Kitte und die fliegenden Schweine zeugten davon und Ana hatte schon oft gehört, das man als Mutter eben nicht mehr so viel Schlaf bekam, also war wohl auch dieser ermüdende Umstand zu ertragen – in nicht mal mehr zwei Wochen waren sie am Ziel und dann konnte Ana so viel Schlafen wie sie nur wollte.
Der Teenager nickte, „Ortrichk ist zu flauschig und zu freundlich“, brummte der Teenager was nun wirklich dazu führte das Ana ihren Blick anhob. Wie konnte ihre Raubtierfreundin zu freundliche sein… wobei ab und zu lockte sie mit ihrer fröhlichen Art auch viel zu viele Fremde an, die dann direkt in ein Gespräch einsteigen wollte, das war wirklich nervig, „Ab und zu.“
Der Teenager nickte und befasste sich weiter mit ihrem PAD.
Ein Marmeladenschwein flog auf den Tisch und eine fellige Kitte sprang auf selbigen. Ana verzog das Gesicht, während Tara das Stofftier einfach zurück in den Raum warf, was ihre Schwester dazu veranlasste die Verfolgungsjagd des Spielzeuges wieder aufzunehmen. Ana ließ sich davon nicht beeindrucken, wohl auch weil für sie das soziale Verhalten viele Wesen eh ein Rätsel war.
Das maulende Gestöhne Taras ließ den Blick der Betazoidin wieder zu ihrem Gegenüber wandern.
„Guck nicht so…. wenn du nicht weist wie man die Warpkernverluste berechnet, dann kannst du mir auch nicht helfen“, erklärte der Teenager und warf das PADD genervt auf den Tisch.
Ana stellte die Tasse auf dem Tisch ab und griff nach dem PADD. Kurz überflog sie die Aufgabe und gab eine Beispielaufgabe ein, bevor sie Tara das PADD zurückgab.
„Die Aufgabe ist zu schwer für dein Alter“, erklärte Ana nüchtern.
Eine Antworte die der Teenager offensichtlich nicht hören wollte, „Ich kann doch nix dazu dass wir noch Babykram machen… ich will was bauen und dafür brauch ich eine konstante Energieversorgung.“
Ana blickte auf, „Aber du willst doch nix bauen, was mit einem Warpkern betrieben wird?“
„Nein, aber ich leite es ab“, erklärte Tara die dankt des Beispiels nun weiter rechnen konnte, sich aber nicht bedankte.
*** Abends zuvor***
Ortrichk hielt Lanis Pfote, was Ana dazu veranlasst hatte die andere freie Pfote ihrer Freundin zu greifen und ebenso wenig los zu lassen. Die Unsicherheit der Betatzoidin spürte die fellige Wissenschaftlerin natürlich, weswegen sie leise in ihre Richtung schnurrte. Lani verstand zwar nicht warum geschnurrt wurde, sie konnte bei Ana ja nicht auf eine erklärende telepathische Verbindung zurückgreifen, aber wenn sie große Katze schnurrte, dann wollte sie das auch machen und sie konnte schon so gut schnurren. Anas Blick lag kurz auf der Kitte, als sie leise seufzte. Das würde interessant werden – vielleicht.
Sie vermisste Fiona, diese hätte gewusst was man mit Kindern tat und vor allem, hätte sie sich um das Problem mit den Kindern gekümmert. Okay, sie waren nun auf sich gestellt, aber zum Glück schien ihre Verlobte zu wissen wie man mit Kindern umging zumindest war Mss Poppins für Arme zufrieden, das spürte Ana. Vielleicht war die unfähige Frau aber auch einfach nur froh, zwei ihrer Schützlinge abzugeben.
Anas Blick huschte zu der Pädagogin, die Ortrichk einen ganzen Wust an Informationen auf diktierte.
Vielleicht sollte sie daran erinnern, dass Mss. Superpädagogin ein kleines wehrloses Kind verloren hatte? Bevor sie hier weiter mit solchen Anweisungen um sich warf.
Für den Moment beschloss Ana jedoch zu schweigen, am Ende wurde sie noch in ein Gespräch verwickelt und darauf konnte sie mehr als gut verzichten.
Endlich waren sie vor dem Quartier der Kinder angekommen und die lieben Kleinen stapelten sich hier ja wirklich. Ana hatte einen kurzen Blick in das Innere des Raumes riskiert, jedoch waren ihr so viele Emotionen entgegengeschwappt das sie den Kopf schnell und vor allem schildkrötenartig zurück zog, das sie sowohl von Ortrichk als auch MSS Poppins etwas verwirrt angeblickt wurde.
Mss Erzieherin des Jahres blickte sich nun in der Schaar der Kinder um und erkannte allein auf einem Bett lesend die Gesuchte, „Tara, deine Schwester hat neue Freunde gefunden und würde gern heute Nacht bei ihnen bleiben.“
Der Teenager blickte auf und wog für einen Moment ihre Optionen ab, „Sie bleibt bei mir!“
Lani war in drei großen Sprüngen auf das Bett der großen Schwester gehopst, „Bitte…. Ich habe die große Katze getroffen und wir haben schon zusammen geschnurrt und gespielt.“
Die Älter setzte sich auf und legte das PADD zur Seite. Während ihre Beine über der Hochbettkante baumelten musterte sie die Fremden.
Ana ergriff nun doch schlussendlich das Wort, sie hatte ihre Zeit halt auch nicht gestohlen, „Hier ist es voll und es muffelt. Deine Schwester sucht offensichtlich sozialen Kontakt zu ihrer Spezies, da diese wohl eher selten zu treffen sind solltest du deine Sachen packen, damit wir hier verschwinden können. Ich bekomme Kopfschmerzen von so vielen Kindern.“
Der ratlose Blick der Erzieherin lag auf der Betazoidin. Nun war es Ortrichk die versuchte durch Pfote auf den Rücken legten die junge Erzieherin zu beruhigen, „Sie ist ganz nett…. Wirklich.“
Die Frau nickte, „Ich glaube es ihnen, aber merkt sie es nicht?“
Ortrichk lächelte, „Nein. Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften meine Verlobten ist es, dass sie vollkommen Vorurteilsfrei ist.“
Die Erzieherin nickte, sie hatte den fragenden Blick der großen Katze bemerkt als Lani auf das Bett gesprungen war, zu einer Schwester die ganz offensichtlich kein Fell hatte.
„Sie wurden beide adoptiert“, versuchte die Erzieherin zu erklären, während Ana auf eine baldige Abreise der Mädchen drängte.
Tara war wenig begeistert, aber die Aussicht nicht mehr mit den blöden gemeinen Kindern hier in dem Raum zu sitzen, war recht einladend und ihre Schwester wollte unbedingt zu der Katze.
Wenig später traten die Vier den Weg zu dem kleinen Quartier an, nicht unbemerkt von den Leuten die ihren Weg streiften. Dann und wann wurden die Blicke der Leute zu aufdringlich, aber das konnte Ortichk mit einem kurzen Aufblitzen ihres scharfen Gebiss nonverbal klären.
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# Zeit: SpD 04.0400
# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 – Quartier
Das erste Frühstück der kleinen Familie läuft etwas unrund.
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