Moin, so dann auch mal was von mir – Bälle dürft ihr euch selber suchen.
<RPG>
# Zeit: MD 10.1820
# Ort: Gang – Baltimore
„Wach auf mein Schatz. Du musst dich um das Baby kümmern, hörst du nicht wie es schreit?“ erklärte der Mann und tätschelte Jetsuns Wange. Ihre Lider flatterten und dann schlug sie die Augen auf.
„Was?“ fragte sie während langsam die Erinnerung zurückkehrte. Sie war tot? Sie erinnerte sich an das Feuer! Aber wieso … war ihr Mann hier?
Sie hörte in der Ferne das schreien eines Babys.
Jetsun erhob sich langsam und strich über den Kimono den sie trug.
„Schnell! Du musst dich beeilen!“ erklärte ihr Ehemann und noch immer versuchte ihr Verstand zu verstehen wie es sein konnte das er hier war.
Er zog sie den Gang entlang und öffnete schließlich eine Quartiertür. Das schreien des Kindes wurde lauter und die Hitze die ihr entgegenschlug war fast unerträglich.
„Du musst ihn retten! Hörst du nicht wie er schreit? Geh und hol ihn da raus! verlangte ihr Mann und zog sie mit aller Gewalt in das Quartier und zu den Flammen.
„Nein!“ keuchte sie und versuchte sich los zu reißen.
„Doch! Du bist schon einmal entkommen! Hast überlebt während wir starben, jetzt bist du dran! Du musst!“ verlangte er mit wutverzerrtem Gesicht. Der Griff um ihr Handgelenk wurde feste während er sie immer näher zu dem brennenden und schreienden Baby zog. Seine Kleidung fing bereits Feuer und die Flammen schienen sich förmlich nach ihr auszustrecken während sie sich immer mehr wehrte.
„Nein!“ keuchte sie erneut voller Horror.
In diesem Moment stürmte Skye das Quartier und hieb mit einem altmodischen Säbel auf die Flammen ein.
„Nimm das du Feuerdämon!“ schrie sie den Flammen entgegen und tatsächlich zeigte es Wirkung den die Flammen verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Der Säbel schwang gefährlich in Jetsuns Richtung und Skye sah sie mit mörderischen Blick an.
„Und welche Ausgeburt der Hölle bist du?“ fragte die CSO dann.“Du kannst nicht die CM sein, ich habe gesehen wie du gestorben bist! Gib dich zu erkennen!“ verlangte sie dann erneut.
# Zeit: MD 10.1830
# Ort: Maschinenraum – Baltimore
„Wieso geht das nicht? Das muss doch funktionieren!“ fluchte Sam die halb in einer Konsole steckte.
„Vermutlich sind sie einfach unfähig.“ konterte Ana so das Sam aus der Konsole kroch.
„Bitte was?“ fragte sie und starrte Ana feindselig an.
„Unfähig und sie lenken mich ab mit ihren blöden Gefühlen und Gedanken. Können sie die nicht für sich behalten?“ meinte die Betazoidin abwesend.
„Und wieso schnüffeln sie in meinen Gedanken rum?“ fragte Sam nun erbost.
„Ich schnüffle nicht, sie schicken sie durch die Gegend außerdem haben wir wichtigeres zu tun, schon vergessen? Wir müssen das Schiff reparieren.“
„Das gibt ihnen nicht das Recht meine Gedanken zu lesen!“
„Ha, als ob das jemand wollte. Sowas langweiliges wie ihre Gedanken habe ich ohnehin noch nie gelesen.“
„Das ist ja wohl die Höhe!“ platzte es aus Sam und sie warf einen Hydroschlüssel nach Ana.
„Hey! Das ist gutes Werkzeug, damit wirft man nicht!“ wurde die nun böse.
# Zeit: MD 10.1840
# Ort: Brücke
Was zur Hölle war da drüben los?
Diese Frage stellte sich Shay immer und immer wieder. Die Vitalwerte der Außenteammitglieder lagen auf dem Hauptschirm und waren mehr als seltsam. Seltsamer als üblich bei so einer Mission. Der kurze Adrenalin Rush beim durch das All schweben war normal. Selbst die Werte kurz nach dem Boarding waren normal und der Aufregung geschuldet. Aber dann …
Einzelne wie die von Sam und Ana waren okay. Jetsun Pema sprengte für einige Zeit die Anzeigen und war dann mehr als ruhig. Der von Skye war hoch und stieg weiter.
Das zweite Team war nicht viel besser. Allerdings gab es hier nur einmal einen kurzen Anstieg und war dann wieder normal.
„Wie lange noch bis wir das Außenteam rufen können?“ fragte er Richtung COMM und war sich bewusst das er diese Frage bereits vor gut 2 Minuten schon einmal gestellt hatte.
„10 Minuten, Sir.“ erklärte Nik ruhig und checkte noch einmal alle Kanäle durch.
Shay knirschte mit den Zähnen, bemüht ruhig zu bleiben. Er wusste das die Sicherheit der Hephaistos Priorität hatte aber Himmel …. hier herum zu sitzen und so rein gar nichts tun zu können verlangte ihm viel ab.
Mit einem Ruck stand er auf und sah zu Ettore. „Du hast die Brücke, ich bin gleich wieder da.“ meinte er und machte sich dann auf den Weg zu der versteckten Toilettentür der Brücke.
Ettore sah ihm nach bis sich die Tür hinter dem CO schloss und richtete dann seine Aufmerksamkeit wieder auf den Bildschirm.
Auch dem Italiener schmeckte es nicht was er da sah aber bis sie eine Funkverbindung zu mindestens einem der Teams aufbauen konnten war alles nur Spekulation.
„Irgendwas auf den Umgebungssensoren?“ fragte er Richtung TAK.
„Alles rrruhig, Sirrr.“ bestätigte S’eerrin schnurrend. Elisa stand nahe bei und würde S’eerrins Platz übernehmen falls man ATAK aktivieren musste. Da das System jedoch nicht mit der Tarnvorrichtung zusammen arbeitet war ihre Anwesenheit hier eher kosmetischer Natur. Sie hatte sich extra nochmal die Spezifikationen des Systems angesehen um ja keinen Fehler zu machen wenn es den soweit kam.
So ein wenig Sorgen das sie das ganze in den Sand setzte machte sie sich ja schon aber solange keine Borg auftauchten…
„Was?“ fragte S’eerrin und sah Elisa an.
„Was?“ fragte Elisa irritiert zurück.
„Sie sagten was von Borrrg?“ fasste die Caitianerin nach und Elisa wurde ein wenig blass um die Nase.
„Habe ich?“ fragte sie dann und zwang sich zu einem kurzen lächeln. „Vermutlich nur laut gedacht, Entschuldigung.“ murmelte sie dann und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf das PADD.
Der Schwanz der Caitianerin zuckte leicht, aber dann wandte sie sich wieder ihrer Kontrollen zu.
Unterdessen starrte Shay sein Spiegelbild an. Er hatte sich kaltes Wasser ins Gesicht geschüttet und statt die Hände abzutrocknen war er sich damit einfach nur durch die Haare gefahren. Die grauen Stellen wurden eindeutig mehr. Er würde sehr bald wieder einen Termin beim Frisör benötigen.
„Reiß dich zusammen!“ knurrte er sich selbst an.
„Wozu, du wirst es ja doch vergeigen.“ antwortete sein Spiegelbild plötzlich. Shay blinzelte. Das Bild im Spiegel veränderte sich und wurde zu dem von Marcus.
„Du warst schon immer ein Taugenichts und wirst es immer bleiben. Hättest du dir nur ein Beispiel an deinen Brüdern genommen!“ erklärte er und Shay spürte einen fetten Kloß im Hals.
„Sieh dich nur an, du jämmerliche Entschuldigung eines Ruthven! Du wirst das Schiff samt seiner Crew in den Untergang steuern und sie alle töten. Es wird deine Schuld sein wenn keiner von ihnen mehr zurück kommt. Aber etwas anderes bin ich von dir ja nicht gewohnt. Bettgeschichten und Versagen, das ist alles was du kannst. Selbst jetzt! Du bist verheiratet und schaffst es sicher das auch kaputt zu machen.“
„Halt die Klappe!“ krächzte Shay doch sein Spiegelbild grinste ihn nur frech an. Shay schloss die Augen und hielt sich die Ohren zu. Das passierte nicht! Das war nicht wahr. Er träumte vermutlich wieder! Das lag sicher nur an diesem verdammten Colin und seinem Geschenk! Er sollte das Ding auf irgendeinem Planeten vergraben statt es an Bord zu verstecken!
Tief durchatmende öffnete er wieder die Augen und nahm die Hände runter. Sein Spiegelbild folgte seiner Bewegung. Er drehte das Gesicht und wieder folgte die Bewegung. Sein Spiegelbild war nur das. Sein Spiegelbild. Er hatte sich das also wirklich nur eingebildet!
Erleichterung erfasste ihn und noch einmal fuhr er sich durch die Haare ehe er die Toilette wieder verließ und auf die Brücke ging.
Sein Spiegelbild sah ihm grinsend nach …
„Alles in Ordnung?“ fragte Ettore und musterte Shay der sehr blass um die Nase herum war.
„Sure. Alles bestens.“ gab der Schotte zurück. „Hier alles okay?“ fragte er zurück mehr um sich abzulenken. Was sollte in den paar Minuten schon groß passiert sein?
„Ich bin nicht sicher, es gibt vermehrt Meldungen an Bord das sich Crewmitglieder seltsam verhalten und die Kinder des Kindergartens reden von einer Schlange die an Bord herumkriechen soll.“ gab Ettore Bericht.
„Eine Schlange?“ fragte Shay verblüfft und schüttelte den Kopf während sein Blick wieder auf die Vitalwerte des Außenteams glitt.
Sie hatten das Außenteam rüber geschickt und von denen war keiner zurück an Bord, es war also nicht möglich das sie sich etwas an Bord geholt hatten, oder?
„Lass die internen Sensoren nach ungewöhnlichem Scannen. Psychopharmaka in der Luft oder sowas.“ meinte er dann. „Nur um sicher zu gehen.“ schob er nach.
# Jeffriesröhren um die Brücke herum
Die kleine Schlange schlängelte sich durch die Röhre und wenn sie ein Gesicht gehabt hätte dann hätte sie zufrieden gegrinst.
Das machte sehr viel Spaß hier und sie würde immer weiter wachsen wenn das so weiter ging.
Das Essen hier war diszipliniert. Es wusste das es Angst hatte wollte es aber nicht zeigen. Doch die kleine Schlange wusste was sie tun musste um dieses Konstrukt zum Einsturz zu bringen. Das Spiel mit dem Mann in der Toilette hatte Spaß gemacht. Es gab noch soviel zu entdecken.
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<SUM>
# Zeit: MD 10.1820
# Ort: Gang – Baltimore
Jetsun wird geweckt von ihren Ehemann und Skye rettet sie vor einem weiteren Feuermoster allerdings wendet sich dann das Blatt
# Zeit: MD 10.1830
# Ort: Maschinenraum – Baltimore
Sam und Ana versuchen immer noch das Schiff zu reparieren, geraten dann aber in einen Streit
# Zeit: MD 10.1840
# Ort: Brücke
Shay verschwindet zur Toilette und macht Bekanntschaft mit sich selbst während eine der Babyschlangen die Jeffriesröhre rund um die Brücke unsicher macht.
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submitted by
Mac