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Vorverurteilung

Posted on 19. Mai 2021 By admin
Hi,

dies haben Sunny und ich gemeinsam geschrieben. Das ist das Co-Post-Prequel zu meinem letzten Post.
Ich wollte es raussenden und habe es komplett untergebuddelt.
Zuviel los!

Gut, dass Sunny mich erinnert hat. Himmel…

– Isabelle

<RPG>

# Zeit: MD 10.1950
# Ort: USS Hephaistos – Brücke

<QUOTE>

Eine Viertelstunde später war Jetsun aus ihrer Kapsel geborgen worden, mit der sie an der unsichtbaren Hephaistos angeklopft hatte. In aller Eile hatte sie den Captain informiert, dass auf der Baltimore ein unbekannter Einfluss für Halluzinationen sorgte, denen wahrscheinlich auch der Rest des Außenteams erlegen war.

„Danke Lieutenant.“, sagte Shay schließlich. „Melden Sie sich erstmal auf der Krankenstation… Äh, zur Kontrolle meine ich“, als ihm aufging dass der Befehl leicht falsch verstanden werden konnte.

</QUOTE>

„Sir… ich…“ begann Jetsun.

„Ja, Lieutenant?“ Shay war wirklich im Stress gerade und war darüber hinaus noch dabei, die neuen Informationen zu verarbeiten. Gefährlich Halluzinationen… das konnte rein theoretisch dem gesamten Außenteam das Leben kosten. Plus eventuell fatale Auswirkungen auch auf seinem eigenen Schiff.

Jetus biss sich auf die Lippe. „Sir… ich… ich bin geflohen.“ gestand sie. Hatte sie schon vorher in ihrem kurzen Bericht. Aber irgendwie hatte der CO diese Information ignoriert.

„Sie erwähnten das, ja. Vor einem… Feuerdämonen?“ Äußerlich ungerührt sah der Captain auf seine CM.

Diese schluckte schwer. Dann nickte sie. „Ja, Sir. Ein etwa menschengroßes Wesen, komplett in Flammen gehüllt. Mit einem brennenden Schwert in der Hand. Es hatte mich versucht damit zu erschlagen. Hat aber zum Glück nur meinen Ärmel erwischt.“
Dass das ein Ärmel eines Schlaf-Kimonos war verschwieg Jetsun erst einmal. Das musste nicht die gesamte Brückencrew mithören. Schlimm genug, dass ihre peinliche Flucht schon überall angekommen war.

„Das war eine Halluzination, Lieutenant. Dessen sind Sie sich sicher ebenfalls bewusst.
Wir werden das jetzt, an dieser Stelle nicht weiter besprechen. Melden Sie sich jetzt erst einmal auf der Krankenstation zu einer Untersuchung. Ihr Schutzanzug sieht so aus, als ob Sie in der Tat so einiges mitgemacht haben. Danach halten Sie sich bereit. Sie sind bis zur Freigabe durch den Consellor vom Dienst befreit.“

„Ich… Ja, Sir. Verstanden!“ Jetsun straffte sich. Dann blickte sie an sich herunter.
Der spezial-Schutzanzug, den sie noch immer trug sah in der Tat furchtbar aus. Er hing zwar nicht in Fetzen an ihr herunter, doch technisch war er ein Totalverlust. Und das sollte gerade bei diesen Spezial-Anzügen nicht so leicht der Fall sein.
War ihre Halluzination dann vielleicht doch keine solche? Auch wenn es vielleicht kein Feuerdämon gewesen war, irgendetwas oder irgendjemand muss ganz schön heftig und gnadenlos auf die eingeschlagen haben. Nicht einmal mehr die Sauerstoffnotversorgung war heil. Von Heizung, Kühlung oder sanitären Funktionen ganz zu schweigen. Es grenzte an ein Wunder, dass sie wieder hier auf der Hephaistos angekommen war.

Jetsun sah noch einmal auf zum Captain, doch dieser hatte seinen Fokus inzwischen auf die COMM-Station gerichtet.
Da fühlte sie eine Hand auf ihrem Oberarm. Emily!
„Komm,“ sagte diese, „ich bringe Dich hin.“

„Danke!“ erwiderte Jetsun und nahm Emilys Hand.

#Zeit: MD 10.1955
#Ort: USS Hephaistos – Korridore (Richtung Krankenstation)

Nun waren die Beiden erst einmal unter sich. Es war nett ein paar Meter zusammen mit Jetsun zurück zu legen, auch wenn ihr weg sie aktuell einfach in dieselbe Richtung führte. Emily musste wie so oft dringend in dem Maschinen Raum und Jetsun hatte Befehl sich auf der Krankenstation zu melden und das nicht, weil sie dort Dienst tun sollte.

Es war selbst für die quirlige Trill verstörend das die Cm zurück war, der Rest des Außenteams jedoch nicht. Sie selbst war kein Freund von Regeln und bog diese nur allzu gern bis sie kurz vor dem Brechen waren, ab und zu brach sie auch die eine oder andere Regel – aber ihre Freunde zurück lassen… Das war sicherlich gegen x Vorschriften der Sternenflotte und auch bei den Piraten unter denen sie aufgewachsen war, wurde solch ein Handeln als Verrat und Straftat angesehen. Wenn man Glück hatte, dann wurde man nur verstoßen – ohne Vorräte auf einem fremden und feindlich gesinnten Planeten ausgesetzt, aber meistens war einem dieses Glück nicht vergönnt.
Es gab unter ihren Vorwirten auch eine ganz einfache Meinung zu diesem Thema aber Emily tat aktuell alles um dieses Gezeter zu ignorieren.

Ihr Blick lag auf ihrer Freundin. Sicherlich hätte sie die Anderen nicht ohne triftigen Grund verlassen, da war Emily sich ganz gewiss. Sie kannte Jetsun, sie wirkte selbst jetzt noch bedrückt, aber dennoch hatten ihr Freund recht, sie waren hier nicht auf einer Kreuzfahrt. Sie waren die Sternenflotte und das war nun mal ein militärisch angehauchter Verein.

Sie passierten eine kleine Gruppe von Technikern. Es war nicht verwunderlich, dass sie beim Anblick der CM die Köpfe zusammensteckten und zu tuscheln begannen. Emily hakte sich bei Jetsun unter und schob sie schnell um die nächste Ecke, aber auch dort waren Leute der Sicherheit, welche die Reisende der Rettungskapsel nur abwertend anblickten.
Wieder zog Em ihre Freundin weiter, die Reise zur KS entpuppte sich ja zu einem Spießrutenlauf und das wo sich eigentlich alle um diese Vorkommnisse kümmern sollten und nicht um…. *eine feige Fahnenflüchtige! *
In Emily Kopf hallte die unmissverständliche Meinung des früheren Sternenflotten Captains wieder. Auch der Botschafter konnte dies nur unterstreichen.
Mut war die Fähigkeit seine Angst zu überwinden und nicht feige den Schwanz einzuklemmen und Heim zu rennen.
Bei der Bemerkung mit dem Schwanz musste die Trill kurz lächeln, ihrer Phantasie war an dieser Stelle nur all zu bildlich.
Schnell sammelte sie sich jedoch wieder und war froh, erst einmal keine weiteren Leute auf dem Korridor auszumachen.

„Wenn du reden willst… es dauert noch etwas bis wir da sind“, auch Emily war klar, dass es sehr aussichtslos war das es nun aus Pema heraussprudeln würde, aber sie waren Freunde und da bot man so etwas an.
Egal, was die andern Freunde in ihrem Kopf so von sich gaben.
Leider konnte Em auch diese verstehen.

„Was gibt es da schon zu reden?“ meinte Jetsun trübsinnig.
Wie schnell sich alle gegen einen stellen konnten! Über einen urteilten, ohne die Fakten zu kennen. Jeder hier an Bord schien den Mut in Flaschen getrunken zu haben. Aber wehe, es stand einem plötzlich die personifizierte Urangst gegenüber.

„Ich hätte da nie rüber gehen sollen!“ platzte es dann aus Jetsun heraus.
„Ich wollte es auch gar nicht. Das Feuer… ich…“

Plötzlich sah sie wieder das Bild des Gleiters. Lichterloh in Flammen. Und ihr Mann und ihr kleiner Sohn da drinnen. Sie hatte das Glück oder das Unglück gehabt, zuvor aus dem Fahrzeug heraus geschleudert worden zu sein. Sie war dabei übel verletzt worden. Sie hatte auch nichts hören können – kein einziges Geräusch außer dem Rauschen ihres eigenen Blutes in den Adern. Aber sie hatte sich immer eingebildet, das Schreien ihrer Lieben zu hören, die bei lebendigem Leibe verbrannten.

Emily senkte den Blick, ihr war schon klar, dass es sicher nicht einfach gewesen war und irgendwie beschlich Em das Gefühl, dass es vielleicht anders gelaufen wäre, wenn sie auf der Außenmission dabei gewesen wäre.

„Das war kein Witz, Emily. Das war… real. Für mich war es grausame Wirklichkeit. Zuerst diese Flammenwand, die mich einschloss und zu der Leiter drängte. Dann diese brennende Gestalt. Ein Wesen rein aus Feuer. Und es berührte mich. Und mein Raumanzug, er brannte von innen, verbrannte meine Haare, meine Haut… ich habe das gefühlt. Wirklich gefühlt..!“

Die Trill nickte verständnisvoll. Was sollte sie auch sonst tun. Sie wollte den Redefluss ihrer Freundin nicht unterbrechen. Es tat immer gut, über das Schlimme was einem passiert war zu sprechen. Nicht jeder hatte das Glück seine ganz privaten Freunde rund um die Uhr dabei zu haben um sich bei ihnen auszuweinen und gerade Jetsun gehörte wohl eher zu den Personen, die einfach viel mit sich selbst ausmachten. Das war durchaus ein Weg den die Trill respektierte, aber schlussendlich war es nicht immer die Lösung für alles. Oft verschlimmerte solch ein Verhalten die Situation auch nur. Schlimme Dinge fanden IMMER ihren Weg zurück an die Oberfläche, egal wie tief man sich in sich selbst versteckte. Ein ‚ich verstehe‘ schlich sich in das Bewusstsein der Trill, aber doch war ihr im selben Augenblick klar, dass sie es nicht verstand, nicht verstehen konnte. Jeder hatte seine ganze eigenen Dämonen mit denen er seine ureigenen Schlachten schlagen musste.

Jetsun senkte den Kopf und ließ Emilys Hand los.
„Was hätte ich denn machen sollen, Em? So ein Wesen… wie hätte ich das denn bekämpfen sollen?
Und niemand hat mir geholfen, sich um mich gekümmert. Allen war ich völlig egal. Keiner hat mir auch nur nachgerufen. Sie waren alle damit beschäftigt, miteinander zu streiten…“

Em seufzte, die Außenmission schien ja gut zu laufen. „Vielleicht hatten sie auch ihre Probleme und wurden beeinflusst. Unter normalen Umständen hätte dich niemand allein gelassen.“ Etwas kraftlos zuckte die Trill mit den Schultern. Natürlich konnte auch Em sich vorstellen das solch ein Eindruck fast so schwer wie der Angriff des Feuers sein konnte und nachhaltig einen Keil zwischen ihre Freunde treiben konnte. Für diese recht einfache Erkenntnis hatte Emily nicht mal die Hilfe ihrer privaten Freunde gebraucht.

Jetsun seufzte. „Ja.“ meinte sie dann. „Wahrscheinlich. Aber es waren eben alles andere als normale Umstände.“

Ihr selbst war schon bewusst, dass da etwas am Werk war. Spätestens als sie in der Rettungskapsel saß und ihre allesbeherrschende Panik langsam abebbte war ihr klar geworden, dass sie beeinflusst worden war. Nur änderte das überhaupt nichts daran, dass sie eben diese Angst gespürt hatte. Und gegen eine solche Angst kann sich niemand stemmen.
Niemand? Jetsun lachte tonlos auf. An der Akademie hatte es genug Kerle und auch das eine oder andere Mädel gegeben, die so großspurig getan hatten. Die hätten sich natürlich angesichts eines solchen Feuerdämons ganz cool eine Zigarette gedreht und einfach locker aus der Hüfte gesagt, dass das ja alles nicht real sei. Solche Leute hießen Chuck Norris oder so.

Wieder gingen da ein paar Crewmen entlang und sahen sie seltsam an. Ja, sie war bereits verurteilt worden. So sah es aus. Feigheit vor dem Feind. Alle waren dieser Gefahr ausgesetzt worden. Alle außer ihr hatten Chuck-Norris-mäßig dem Feind ins Gesicht gespuckt und wären heldenhaft untergegangen. Nur sie war feige geflohen. Vielleicht gab es ja noch einen Prozess, doch das war im Grunde einerlei. Die Crew hatte sie bereits verurteilt!
Jetsun wurde übel.

„Ich möchte gehen!“ sagte sie und sah Emily an. Hatte diese sie auch bereits verurteilt?

Emily hakte sich erneut bei der Freundin unter. Sie würde Jetsun beistehen, da konnten ihre Freunde sagen was sie wollten und auch die Crew konnte doof gucken wie sie nur wollte. Die Trill hatte sich die Namen gedanklich notiert und würde dafür sorgen, dass diese unhöflichen einfühlsamen Störenfriede die nächste Zeit mit Eiswasser duschen würden.
Dann würden sie sehen wie wichtig und kompetent die CM war, wenn sie mit Erkältungssymptomen bei ihr Hilfe suchten.

Ein vorsichtiges Lächeln rang die Trill sich ab, „Das wird alle wieder.“ Für den Moment versuchte sie selbst daran zu glauben, etwas anderes würde wohl keiner der Beiden übrig bleiben.

</ RPG>

<SUM>

# Zeit: MD 10.1950
# Ort: USS Hephaistos – Brücke

Jetsun erstattet Shay Bericht. Der hat allerdings sehr viel um die Ohren und macht es daher kurz und beordert die CM auf die Krankenstation, damit sie sich dort untersuchen lässt. Gleichzeitig suspendiert er sie bis sie durch den CNS wieder uneingeschränkt diensttauglich geschrieben wird.
Emily bekommt den Auftrag, Jetsun zu begleiten.

#Zeit: MD 10.1955
#Ort: USS Hephaistos – Korridore (Richtung Krankenstation)

Emily und Jetsun erleben, wie die Crewmitglieder den Flurfunk interpretieren und Jetsun als feige Fahnenflüchtige vorverurteilten. Jetsun versucht Emily zu erklären, wie es dazu gekommen war und die Trill steht auch weiterhin zu ihr.

</SUM>

Submitted by
Sunny und Isabelle

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