Ansonsten mal die Frage in die Runde: kommt ihr zurecht? Braucht ihr Ideen?
Im Moment ist noch vieles offen, alles ist möglich.
Liebe Grüße,
ela
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Zeit: MD 10.1848
Ort: Nasszelle nahe der Brücke
Shay hatte den kleinen Sanitärbereich nahe der Brücke kaum verlassen, da huschte ein roter Schatten mit schwarzen Haaren an ihm vorbei. Doch der CO war so in Gedanken gewesen, dass er gar nicht auf seine Frau achtete, während er zur Brücke zurückeilte. Seine Gedanken weilten nach wie vor bei seinem Vater. Hörte das denn nie auf? Er war fast 40 Jahre alt und dennoch fühlte er sich wie ein kleines Kind, sobald er an seinen Vater dachte.
Aber auch Elli hatte nicht auf ihren Mann geachtet. Sie fühlte sich unwohl, hatte Herzrasen und das Gefühl am ganzen Körper zu zittern. Sie blickte sich in der kleinen Waschzelle um und stürzte schließlich zum Waschbecken, als sie ein Geräusch herumfahren lies.
„Albert!“ ein alberner Name, den Shay sich da ausgedacht hatte, aber Elli war glücklich ihn ausgerechnet jetzt zu sehen und schloss ihn in die Arme. Sacht kraulte sie ihn durch die Federn und drückte das Tier an sich. „Hey mein Kleiner, was machst du denn hier? Du solltest doch im Arboretum sein.“ murmelte sie sanft.
Erneut erschrak sie, als sie hinter sich eine Stimmte hörte. Ihr Zittern verstärkte sich, denn diese Stimme kannte sie. „Es war ein Fehler, zurückzukommen.“
Elisa drehte sich herum. Die kantigen Gesichtszüge, die schwarzen Haare mit der weißen Strähne, all das war ihr nur zu vertraut. Ihr Blick glitt über sein Gesicht.
„Nein! Ich habe auf dich gewartet!“ Sie wollte einen Schritt auf ihn zumachen, doch Colin hob abwehrend die Hände. „Bleib stehen. Mein Bruder hatte mich gewarnt, dass du mich schnell vergisst…. ein anderen“, er spie das Wort verächtlich aus und zeigte auf Albert, „findest. Ich habe das Universum für dich im Stich gelassen.“ Erst jetzt bemerkte sie ein kleines Schächtelchen in seiner Hand, welches er schließlich aufgeklappt auf den Rand des Waschbeckens stellte. War das…. ein Ring??
„Colin, bitte, ich kann das erklären!“ rief sie, doch der Mann hatte das Bad bereits verlassen.
„Lass ihn laufen, Mädel, du hast doch noch mich.“ kicherte es da von ihrem Arm und Elisa blickte erschreckt in ein rot glimmendes Okular-Implantat. Der Schnabel von Albert öffnete sich und ermöglichte einen Blick auf den Sprachprozessor. „Dachtest du etwa wirklich, du könntest uns entkommen?“
Erst als Elisa die aus den Flügeln fahrenden Injektionsröhrchen sah, ließ sie Albert fallen und rannte eilig aus dem Bad, gefolgt von einem gackernden „Wir sind die Borg, ihr werdet assimiliert werden. Widerstand ist zwecklos.“
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Zeit: MD 10.1848
Ort: Nasszelle nahe der Brücke
Auch Elisa wird auf der Toilette von ihren schlimmsten Ängsten heimgesucht
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