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USS Hephaistos

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Beziehungskisten

Posted on 2. Februar 2021 By admin
<NRPG>
Hallo zusammen,
hier dann mal ein wenig Soap von mir – auch wenn es eher Trish-lastig ist, kommt Ajur nicht zur kurz. Hoffe ich.
Was Bälle angeht: Sucht euch bitte selbst raus, worauf ihr reagieren wollt 🙂
LG 
Effi
</NRPG>

<RPG>

#Ort: USS Hephaistos, Quartier LaGroille / Greene
#Zeit: SpD 11.0545
Fabi verfluchte den Wecker. In diesem Fall nicht einmal den Seinen (der ging erst in einer Viertelstunde) sondern den seiner Mitbewohnerin. Offensichtlich hatte sie ebenfalls die Morgenschicht.
Der Franzose blieb noch einen Moment liegen, sprang dann aber auf. Vielleicht sollte er doch besser schnell ins Bad (und den Wein vom gestrigen Abend loswerden), ehe die Technikerin eben jenes blockierte.
Doch als er die Tür seines Zimmers aufmachte bereute er dies sogleich: Gähnend schritt Trish durch die gemeinsame Wohnküche zum Bad. Nackt. „Morgen, Fabièn“
Sie hatten sich, trotz des Rangunterschieds, vor einigen Tagen darauf geeinigt, sich als Mitbewohner zumindest im Privaten zu duzen. 
„Ähm.. guten Morgen“ grüßte der Mann aus Lyon und blickte schnell zur Seite. Er hatte das Gefühl, als müssten seine Wangen Ampelrot glühen. Warum passierte eigentlich immer ihm sowas? 
Er blinzelte, um das Bild von dem vollen Busen der Rothaarigen aus seinen Gedanken zu vertreiben. Irgendwie schien aktuell die Woche der Brüste-Präsentation zu sein. Gestern Jetsun Pema im kikonischen Kleid, heute Trish im Eva-Kostüm… was würde als nächstes folgen? Nun, besser er dachte gar nicht darüber nach!
„Ähm… ich müsste auch noch duschen.“ nuschelte er dann an der Badtür, nachdem Trish sein Zögern genutzt hatte, um hinter eben dieser zu verschwinden. Aktuell konnte der Pilot das charakteristische Geräusch der Schalldusche vernehmen.
„Naja… dann kommst du jetzt entweder rein und duscht mit mir zusammen – oder du wartest. Meine Haare müssen gewaschen werden. Das wird etwas dauern.“
Trish sprach dies so selbstverständlich aus, als würde sie das gemeinsame duschen ernst meinen. Fabi befürchtete, dass dem sogar so war. In der Zeit, in der er an Bord war, hatte er das ein oder andere über die auf Betazed geborene Frau gehört. Unter Anderem, dass sie kein Kind von Traurigkeit zu sein schien und schon die ein oder andere Beziehung mit jemanden an Bord gehabt hatte.
„Ähm… ich glaube ich warte“ sagte er nach einer kurzen Pause.
„Ok“ hörte er Trish lachen. „Ich versuche mich zu beeilen.“
***
#Ort: USS Hephaistos, Quartier LaGroille / Greene
#Zeit: etwas später
„Du kannst!“ hörte Fabi die Stimme seiner Mitbewohnerin durch die geschlossene Tür. Er atmete durch, wartete aber noch einen Moment, bis er die Tür öffnete. Da Trish keine Uniform dabei gehabt hatte, als sie ins Bad gelaufen war, würde sie auf dem Rückweg maximal Unterwäsche anhaben. Und selbst das war nicht sicher. Also zählte er die Sekunden, bis er sich sicher war, dass die Rothaarige ihr Zimmer im Quartier erreicht hatte, ehe er die Tür öffnete und hinaus trat.
Tatsächlich hatte er gut geschätzt – aber nicht beachtet, dass Trish ihre Tür offen gelassen hatte. Allerdings stand sie gerade am Schrank, so dass die Tür Fabi vor weiteren Betrachtungen schützte.
„Ich mache gleich noch Frühstück. Willst du auch etwas?“ fragte die Technikerin.
„Ähm… ja, also… wenn es keine Umstände macht… gerne“ antwortete Fabi und wandte sich dem Bad zu.
„Ich bin dann … im Bad!“
„Bis gleich!“
//Schalldusche, Schalldusche, Schalldusche// fokussierte der Pilot seine Gedanken, während er in das Bad eilte. Kaltes Wasser wäre zwar besser, aber…
***
#Ort: USS Hephaistos, Quartier LaGroille / Greene
#Zeit: Eine Männerdusche, Rasieren, Zähneputzen und Anziehen später
„Hier“ begrüßte ihn Trish – und stellte Fabi Teller und Tasse auf den gemeinsamen Tisch. 
Zu Fabis Erleichterung hatte sie sich mittlerweile eine Skant-Uniform mit hohen Stiefeln angezogen. Die langen, roten Locken hatte sie mit einem Band zu einer Art Pferdeschwanz zusammen gebunden.
Leider war die Uniform eher körperbetont geschnitten, was ihre Kurven betonte.
So konzentrierte sich Fabi lieber auf das Frühstück. Von der eher flachen Tasse mit großem Umfang stieg der Geruch von Milchkaffee auf. Vom Teller lachten ihn zwei French Toast mit Ahornsirup und Konfitüre an, welche wunderbar dufteten. Dazu stellte die Rothaarige noch ein Schüsselchen mit Bircher Müsli.
„Das sieht gut aus“ lächelte der Franzose. Kochen war tatsächlich eine gemeinsame Leidenschaft der beiden Zimmergenossen und immer wieder ein verbindendes Thema.
„Ich hoffe, es schmeckt auch so“ zwinkerte Trish und setzte sich ihm gegenüber, um ebenfalls zu frühstücken.
„Sag mal, Fabièn…“ begann sie dann, nach einer kurzen Pause „… es wird getratscht, du und unsere CM hätten was miteinander?“
Der Pilot verschluckte sich fast am Kaffee – und beschloss, zum Angriff über zu gehen.
„Wieso? Eifersüchtig?“ grinste er.
„Nein“ Sie schüttelte den Kopf. „Rein optisch würde ich Jetsun wohl auch nicht von der Bettkante stoßen… aber ich glaube, Sie wäre mir zu kompliziert und anstrengend.“ 
Zwei Fragen stritten in Fabis Kopf darum, gestellt zu werden. Er entschied sich für die Erste, die ihm in den Sinn gekommen war.
„Du… stehst auf Frauen?“ 
Die Rothaarige lachte. Es war ein angenehmes Lachen.
„Ich stehe auf Humanoide, die mich intellektuell und sexuell ansprechen“ antwortete sie ihm verschmitzt. „Geschlecht ist da sekundär.“
„mmh“ antwortete Fabi, versuchte diese Information in Kontext zu setzen. Doch brachte ihn diese Information aktuell nicht weiter, also wechselte er zur zweiten Frage, die ihm auf der Zunge lag.
„Und… warum denkst du so von Jetsun?“ Er versuchte seine Stimme neutral klingen zu lassen.
„Naja, sie scheint nicht so Recht zu wissen, was sie will. Und ich mache mir einfach ein wenig Sorge, du könntest unter die Räder kommen, Fabièn“ sagte Trish sanft und legte ihre Hand auf die des Piloten. „Als sie an Bord kam, schien Sie noch um ihren Mann zu trauern – ich hörte, sie hätte ihn durch ein Unglück verloren. Kaum war sie aber hier, begann sie eine Beziehung mit einem Alien, die wir während einer Mission aufgesammelt hatte. Das hinderte sie aber anscheinend nicht daran, eine Affäre mit einer Kikonin anzufangen.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Gut, das weiß ich nicht sicher, aber die Gerüchteküche sagte, da wäre was gelaufen.“ Sie atmete durch. „Und dann, kaum dass sie wieder an Bord war, macht sie mit ihrer Freundin Schluss und diese zieht auf Thyene, zu den Kikonen.“
Trish blickte Fabi tief in die Augen. „Und nun scheint sie was mit dir anzufangen. Das ist schon etwas… komisch“
Sie lächelte schief. „Ich meine – ich werde sie nicht verurteilen, wenn sie ein promiskes Leben führt und sicherlich bin ich die Letzte, die mit dem Finger auf jemanden zeigen sollte… aber irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass das gesund ist, was sie tut. Pass bitte einfach auf dich auf und lass dir nicht das Herz brechen, ok?“
***
#Ort: USS Hephaistos, Deck 07, Jeffriesröhre 74, Knotenpunkt Delta 1-7-A12Kx
#Zeit: SpD 6.2341
Ajur sah sich gründlich um, ehe er das Headset in den dafür vorgesehenen Datenport steckte und das Display aktivierte. Kaum jemand kannte diesen Computer-Zugangspunkt, der tief in den Eingeweiden zwischen Stellarkartographie und Rohmassetank verborgen lag. Eigentlich ging dieses Terminal auf einen Fehler in den frühen Entwürfen der Prometheusklasse zurück. Später hatte man dann aus der Not eine Tugend gemacht und den Zugang zu einem Wartungsinterface umfunktioniert. Im Gegensatz zu vielen anderen Wartungsinterfaces konnte man von hier allerdings vollen Systemzugriff bekommen – und hatte ein Display, dass sich auch für eine Subraumübertragung eignete.
Natürlich war eine Übertragung an sich nicht unauffällig – es sei denn, man hatte wie Ajur ein Geheimdienstprogramm tief in den Subsystemen des Schiffs installiert und war in der Lage, eine aktive Verbindung unter den regulären Datenupdates, die das Schiff erhielt, zu verbergen.
Der Bildschirm flackerte kurz und zeigte das Bild einer schattenhaften Gestalt an einem Schreibtisch.
[„Es ist ungewöhnlich, dass Sie mich kontaktieren. Was ist vorgefallen?“]
„Commander Elisa Careen. Sie wurde durch den Captain auf mich angesetzt, um mich im Auge zu behalten. Dafür hat Sie Zugänge für System A beantragt und ist erstaunlich weit gekommen.“ erklärte der Klingone. „Ich habe einen Blick in ihre Personalakte geworfen – sie hat selbst eine verschlüsselte Sektion.“
[„Und Sie glauben, Commander Careen wird zu einem Problem?“]
„Das kann ich bisher noch nicht sagen. Aber um die Lage unter Kontrolle zu halten, wäre es hilfreich, Zugang zu den gesperrten Sektionen ihrer Akte zu erhalten. Ich hätte gerne das ganze Bild.“
[„Ich werde sehen, was ich für Sie tun kann. Ich sende Ihnen eine Nachricht mit dem nächsten Update.“]
„Verstanden. Bitte stellen Sie sicher dass die Nachricht an mich persönlich gerichtet ist. Cmdr. Careen besitzt ebenfalls einen Account für System A.“
[„Wer auch immer das genehmigt hat… Danke für die Information. Weitermachen“]
„Aye, Sir.“
***
#Ort: USS Hephaistos, Taktische Abteilung, Büro des TAK
#Zeit: SpD 09.1316
„Lieutenant Ajur…“
Der Angesprochene sah auf und erhob sich, als er die neue EO des Schiffs erkannte, die gerade in sein Büro getreten war.
„Ma’am?“
„Wie geht es Ihnen?“
Der Klingone runzelte die Stirn. „Gut, danke der Nachfrage.“
„Sie sind im Dienst?“ wollte Sam wissen.
„Aye, Ma’am.“
„Mmh..“ Die EO blickte auf ihr PADD. „Sie wissen schon, dass aktuell die Möglichkeit für Landurlaub besteht?“ fragte sie, eher suggestiv.
„Die Protokolle zeigen aber, dass Sie die ganze Zeit auf dem Schiff waren. Im Dienst.“
„Das ist korrekt“ bestätigte Ajur.
„Es ist eine Weile her, dass Sie Urlaub hatten…“ 
„Es ist auch eine Weile her, dass der Krieg begann“ konterte Ajur.
„Umso wichtiger ist es, dass Sie sich erholen“ So schnell gab Sam nicht auf. Als EO war es einer ihrer Aufgabenbereiche dafür zu sorgen, dass die Crew erholt und ausgeglichen war.
„Mit Verlaub, Ma’am – ich glaube, ein Besuch auf der Station würde mehr Stress als Entspannung bedeuten. Außerdem ist Emily bereits sehr… um Freizeitausgleich bemüht.“
***
#Ort: USS Hephaistos, Quartier Ruthven / Careen
#Zeit: SpD 12.1805
„Nanu?“ Shay sah von seinem Buch auf, als die Türglocke des Quartiers läutete. „Erwartest du jemanden?“ fragte er Elisa, die gerade vor einem digitalen Go-Brett saß und eine Partie nach spielte, um ihre Spielstärke zu verbessern.
„Nein. Ist vielleicht für dich?“ antwortete die Texanerin, ein wenig geistesabwesend.
„Gehst du nachsehen?“
„Ja… bin schon unterwegs“ brummte der CO – und ging zur Tür, um diese zu öffnen. Sein Unmut wandelte sich in ein Lächeln, als er Trish erblickte, die in zivil vor der Tür stand. Tatsächlich trug die Technikerin einen kurzen, rot-gemusterten Faltenrock, eine grüne Bluse und Schaftstiefel – und in den Händen zwei Transportkisten.
„Trish! Was für eine Überraschung. Komm‘ doch rein!“ freute sich der Schotte.
„Danke“ Die auf Betazed geborene Frau lächelte. „Ich hoffe, ich störe nicht?“
„Nein, nein – ich war gerade am Lesen. Und Elli… spielt ‚Go‘, glaube ich.“
„Ja, tue ich“ erklang die Stimme von Shays Angetrauter, der dieser Besuch deutlich mehr Stress verursachte.
„Ich, ähm.. du warst nicht angemeldet“ Sagte sie. „Also… hallo Trish, aber… ich habe jetzt nichts ausgemacht, um euch allein zu lassen…“
Das plötzliche Auftauchen der Rothaarige brachte ihre ganzen Pläne durcheinander.
„Ich will auch nicht, dass du gehst, Elisa“ sagte Trish, mit sanftem Tonfall – was ihr einen verwirrten Gesichtsausdruck einbrachte.
„Tatsächlich hatte ich gehofft, wir würden zu dritt essen – ich habe gekocht“ erklärte sie – und hob die beiden Boxen hoch, die sie in Händen hielt.
„Französischer Rinderschmortopf nach einem Rezept des Kochs meiner Großmutter, Mediterranes Grillgemüse, Pfannkuchen Austin und Aldin-Salat nach original betazoidischem Rezept… ich hoffe, da ist für jeden etwas dabei?“
„Wow“ Shay war angetan. „Das klingt… gut“ Er warf einen Blick zu Elli, die sich langsam mit der Situation anzufreunden schien.
„Was kann ich tun?“
„Den Tisch decken, mein Lieber“ grinste Trish – und wuselte in die Küche des Quartiers, um die Speisen auszupacken und anzurichten.
„Was macht Sie hier?“ flüsterte Elli derweil ihrem Ehemann zu.
„Mit uns Essen, wie es aussieht“ gab Shay zurück.
„Ja, aber… so funktioniert das nicht. Das war nicht geplant…“
„Das Leben funktioniert selten wie geplant“ meldete sich Trish aus der Küche zu Wort. Offensichtlich hatte sie Ohren wie ein Luchs.
„Wir sind erwachsene Menschen und waren uns einig, dass wir schauen wollen, wie das Ganze hier funktionieren kann“ Sie trug den Salat hinaus und stellte ihn auf den Tisch. Dort stützte sie sich ab und blickte Shay und vor Allem Elisa ernst an. „Wir sind beide Teil des Lebens von Shay – und wollen es auch weiterhin sein. Das ist ein kleines Schiff, ihr lebt in einem Quartier. Wir werden uns nicht aus dem Weg gehen können. Und ich habe ehrlich gesagt auch keine Leist, neben dem Dienstplan noch einen Plan zu haben, nachdem ich mein Privatleben ausrichten muss“ Sie seufzte.
„Also entweder haben wir zu dritt irgendein… ‚Ding‘ – oder das Ganze wird sowieso scheitern.“
„Das klingt… logisch. Nicht unbedingt so wie ich es mir gedacht habe, aber auf seine Art und Weise logisch“ musste Elisa zugeben.
„Siehst du“ Trish lächelte. „Also setz‘ dich und iss mit uns. Du wirst feststellen, so eine üble Gesellschaft bin ich gar nicht.“
„Und du kannst kochen!“ warf der Schotte ein.
„Shay Ruthven – nimmst du gefällig die Finger aus dem Essen!“
***
#Ort: USS Hephaistos, Quartier Ruthven / Careen
#Zeit: SpD 12.1853
Das Essen war lecker gewesen. Und immerhin weniger ’seltsam‘ als Elli befürchtet hatte. Tatsächlich hatten sie sich zu dritt während des Essens über verschiedene Themen unterhalten. 
Man konnte von Trish halten was man wollte und ihr auch sicherlich viel nachsagen – aber sie verstand es, andere zu begeistern und für sich einzunehmen.
Trotzdem… 
Der Blick der Ex-Borg glitt von Shay zu Trish und wieder zurück. Es war selbst für sie offensichtlich, dass die beiden miteinander flirteten.
„Ich… müsste dann aber doch gehen.“ erhob sie langsam die Stimme.
„Ich bin gleich noch mit Lieutenant Ajur verabredet.“ sagte sie – und die Notlüge kam ihr tatsächlich erstaunlich leicht über die Lippen.
„Oh?“ fragte Shay. 
„Ja. Wir wollen noch etwas ‚Go‘ spielen.“ Sie konnte nur hoffen, dass der Klingone wirklich in seinem Quartier war und gerade nichts Anderes vor hatte. Sonst würde sie spazieren gehen müssen oder so.
„Grüße ihn gerne“ sagte Trish. „Wir räumen hier dann ab.“
„Äh ja, tun wir“ pflichtete Shay Trish bei, ein wenig von der Situation überrollt.
„Gut.“ nickte Elli. „Ich bin sicherlich zwei Stunden weg.“ informierte sie. „Bis später.“
„Bis später“ sagte Shay.
„Auf bald.“ ergänzte Trish.
Elisa nahm einige Sachen und verließ das Quartier. 
Stille breitete sich aus.
„Und was machen wir jetzt?“ wollte Shay wissen, blickte zu Trish.
Diese stand auf, kam zu Shay hinüber – und setzte sich rittlings auf dessen Schoß.
„Jetzt, mein lieber Shay…“ begann sie und fing dabei an, das Oberteil des Schotten aufzuknöpfen. „…wirst du dich sehr anstrengen und mich zum Schreien bringen“
Grinsend küsste sie seinen Hals. „Ich brauche nämlich dringend noch Nachtisch…“
***
#Ort: USS Hephaistos, Quartier Ajur
#Zeit: SpD 12.1858
Elli hatte sich nichts anders zu helfen gewusst, als wirklich zum Quartier des Klingonen zu gehen und dort zu klingeln. Sie kam sich ein wenig albern vor, aber sie wollte wenigstens prüfen, ob der Klingone ‚zu Hause‘ war, bevor sie ziellos durch das Schiff irrte, nur um die Zeit totzuschlagen.
Als sich die Tür öffnete, gab es wohl zwei verblüffte Gesichter:
Ajur war überrascht, weil er sicher nicht Elisa vor der Tür erwartet hatte. Und diese wiederum hatte sich dutzende Varianten vorgestellt, was der Klingone in seinem Quartier trug und wie es dort aussah – und hatte aber nicht mit dem schlichten, weißen Aufzug gerechnet, der mehr einem Tai Chi Anzug als einer klingonischen Kriegerkluft glich. Tatsächlich war Ajur barfuß, unbewaffnet und nüchtern – nicht unbedingt die typischen Attribute eines Klingonen.
„Hallo, Lieutenant“ grüßte Elli, etwas unbeholfen. „Ich… hoffe ich störe nicht?“ fragte sie vorsichtig. 
„Ähm… ich war gerade dabei, Elvis Käfig neu zu programmieren“ erwähnte der Klingone, als sei dies eine Selbstverständlichkeit. „… also Nein, Sie stören nicht, Ma’am. Was kann ich für Sie tun?“
„Elvis?“ blinzelte Elli etwas überrascht.
„Die Rasse-Ratte die Emily.. Lt. Wells .. mir zur Aufsicht und Fürsorge überlassen hat.“ beantwortete der Klingone die Frage mit allem gebotenen Ernst.
„Achso.“ Elisa hob etwas hilflos eines der mitgebrachten Bücher hoch.
„Ich wollte fragen, ob Sie mir nicht das ein oder andere erklären könnten? Oder Lust haben, mich im ‚Go‘ zu schlagen?“
Der Blick des Klingonen war schwer zu deuten. Doch nach einigen Sekunden trat er zur Seite.
„Kommen Sie herein“ lud er Elisa ein.
„Danke.“ atmete diese erleichtert aus.
„Bitte nehmen Sie Platz. Ich werde meine Bemühungen um Elvis noch fortsetzen, bin aber in einigen Minuten bei Ihnen“ informierte der TAK.
„Möchten Sie etwas Trinken?“
„Haben Sie Wasser?“ fragte seine Besucherin und blickte sich um. Irgendwie wirkte das Quartier spartanisch aber nicht kalt. Es war mehr eine Mischung aus einem traditionellen asiatischen Stil, wie man ihn auf der Erde fand, und einem klingonischen Kloster. Der Boden war mit weichen Matten bedeckt, es gab einige wenige Sitzkissen und einen niedrigen Tisch. Das lackierte Sideboard war minimalistisch – darauf standen nur eine Obstschale(!) und eine Geige (!). Auffälligstes Möbelstück war sicherlich das Bücherregal, in dem neben einigen Lehrbüchern und Werken zu Taktik, Kryptographie und technischen Systemen der Sternenflotte auch einige klingonische Philosophen sowie Sun Tzu und eine alte Ausgabe von MacBeth (die Elli vage vertraut vorkam) Platz gefunden hatten. Immerhin war das Licht gedämpft und die Temperatur lag über dem üblichen Standard.
„Ich habe einen Replikator“ antwortete Ajur und deutete auf die Wand, wo besagtes Gerät stand.
„Äh, natürlich“ Was hatte Sie erwartet? Dass der Klingone den Blutwein aus Fässern trank?
„Dann werde ich mich mal bedienen“ beschlosse sie. „Soll ich Ihnen auch etwas replizieren?“ fragte sie.
„Wenn Sie so freundlich wären – ein Blutorangensaft, Zimmertemperatur, bitte“ bat der Klingone, während er sich an einem hochmodernen und kompliziert wirkenden Käfig-Gebilde zu schaffen machte.
***
# Zeit: SpD 14.0807
# Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum der Ingenieure  
„Guten Morgen“ grüßte Trish – und stellte wie selbstverständlich eine Schüssel voller Muffins auf den Tisch des Bereitschaftsraums.
„Morgen, Trish“ „Guten Morgen“ „Moin“ „Oh, Muffins“ „Morgen“ wurde sie vielstimmig begrüßt.
Auch Emily, die gerade dabei war, einige Arbeitsaufträge durchzusehen und zu verteilen, blickte auf. Ihre feine Nase hatte schon den Geruch von Teig, Schokolade und Zuckerguss wahrgenommen. „Muffins?“ fragte sie, mit leuchtenden Augen.
„Ja“ lächelte Trish. „Die sind für das Team“ ermahnte sie dann aber die Freunde, die einen Schmollmund zog.
„Deine sind hier“ Damit reichte sie Emily eine größere Box. „Waren übrig“ ergänzte die Rothaarige unschuldig.
„Oh – ein Einhorn-Muffin. Und ein Gummibären-Muffin. Und… ist das ein Marshmallow-Muffin?“
„Ja, ja und ja“ bestätigte die Rothaarige gutgelaunt.
„DieSindEchtLecker“ bemerkte Emily, die sich bereits einen der Muffins in den Mund geschoben hatte. Immerhin musste eine Trill ja auf die notwendige Zahl von Kalorien am Tag kommen!
Dann reichte sie Trish ein PADD.
„Kannst du Dir die Holoprojektoren auf Deck 4 ansehen?“
„Ähm ja, kann ich machen“ antwortete Trish, schien aber zu hadern. „Allerdings…“
Sie rief selbst eine Datei auf und reichte das PADD an Emily zurück.
„…ich sollte mir doch gestern die Leitungen auf Deck 12 ansehen. Irgendwas an den sekundären Energieverteilern in Sektion 4c kann mir komisch vor. Die Phasenschwankung passte nicht zum Energiefluss und außerdem gab es einen Energieabfluss von 0,12 %. Deswegen haben ich über Nacht eine Ebene IV Diagnose laufen lassen. Ich denke, das solltest du dir ansehen.“
„12-4c?“ fragte Em. „Ist das nicht die Verteilung, die zur Tarnvorrichtung führt?“ rief sie sich selbst noch einmal in Erinnerung – und warf einen Blick auf das PADD.
„Oh…“
„Ja, das habe ich mir auch gedacht…“
***

# Zeit: SpD 17.2100
# Ort: Quartier Karx – Wells

<QUOTE>
Heute hatten sie überlegt, dass sie zusammen pokern oder andere Kartenspiele spielen konnten. Es gab viele Kulturen in denen Männer so etwas taten. Also hatte Emily einen Pokertisch (der war zur Not vielseitig einsetzbar) erscheinen lassen. Hologitter in den Quartieren waren eine ganz feine Sache!

Emily hatte Schüsseln mit Chips und Erdnüssen Repliziert und Dosen mit Bier. Ja wenn man das Zeug replizierte, dann war da kein Alkohol drinnen, aber das trank sie eh nicht mehr. Seitdem sie Shay über dieses Dilemma informiert hatte, hatte dieser auch nie wieder nach Selbstgebrannten gefragt, vielleicht tranken ihre Freunde eigentlich gar nicht gern und hatten immer nur wegen ihr getrunken. Doof, das sich vorher nie einer gemeldet hatte. Auch in den guten alten Zeiten hatte doch wegen ihr niemand etwas trinken müssen. Em schüttelte den Kopf und band ihr langes blaues Haar zu einem strengen Zopf den sie dann auch noch hochsteckt. Ihr Holzfälleroutfit gefiel ihren männlichen Vorwirten, besonders das rotkarierte Hemd aus dem seltsamen Stoff.

Sie war so weit und wartete auf die Dinge die da kommen würde, Nik und Sean hatten bereits abgesagt, sie musste arbeiten.

Während sie wartete öffnete Em eine Dose Bier und leerte sie auf Ex. So schlecht schmeckte das Zeug gar nicht, während sie diesen Gedanken mit einem Rülpser untermalte erklang der Türsummer.
</QUOTE>

„Nur herein!“ forderte die quirlige Trill im Holzfällerhemd auf. „Computer – Tür öffnen!“

Tatsächlich öffnete sich die Tür mit dem charakteristischen Zischen und gab den Blick auf den bordeigenen Klingonen frei. Dieser trug, in Ermangelung des Wissens was ihn wirklich erwarten würde, seine Uniform – komplett mit seinem D’k tahg  in der Scheide.

„Oh! Du bist der Erste!“ freute sich Emily und winkte den Klingonen heran. „Ein Bier?“
„Ich meide solche Getränke, vielen Dank. Bin ich zu früh?“ wollte er wissen, während er eintrat.
„Nein, nein – genau richtig!“ Die Trill gestikulierte in Richtung eines der Stühle, besann sich dann eines – wie es ihr schien – männlicheren Gebarens und deutete dann noch einmal eher beiläufig auf den Sitzplatz.
„Es freut mich sehr, dass du gekommen bist!“
„Natürlich.“ erwiderte der Klingone und trat näher. „Auch wenn dieses ‚Fußball‘ eine seltsame Freizeitbeschäftigung war, so verstehe ich das Ansinnen dieser Treffen und es ist mir eine Ehre, dich in deinem Plan, Freizeitbeschäftigungen für deine männlichen Vorleben zu finden, zu unterstützen“
Ajur gelang es bei diesen Worten vollkommen Ernst zu bleiben und die Worte gar würdevoll klingen zu lassen. Vermutlich lag dies einfach in seiner Natur.
„Heute gibt es kein Fußball, keine Sorge“ beruhigte ihn Emily.
„Stattdessen spielen wir Karten. Poker, Blackjack, Baqueratt, Usir’Tamal, Kro’taq… solche Dinge.“
„Karten?“ Ajur wirkte skeptisch. „Kro’taq?“ Er blickte sich um. „Ich sehe hier weder Waffen noch ein Targ.“ sagte er ernst. „Generell würde ich ohnehin davon abraten, Kro’taq mit solch zerbrechlichen Spezies wie Menschen zu spielen.“ Er machte eine kurze Pause. „Und um ehrlich zu sein, mag ich es nicht besonders.“
„Ähm… man braucht ein Targ?“ wunderte sich Emily. „Dann äh… spielen wir es vielleicht doch nicht. Offensichtlich haben wir das damals dann immer falsch gespielt.“
Sie nickte ernst.
„Gut“ stimmte Ajur zu. „Das Blut wäre vermutlich auch nur schwer wieder aus dem Teppich gegangen.“ grinste er.
In diesem Moment klingelte es erneut.
<NRPG>Na, wer steht denn noch vor der Tür? *G* </NRPG>
***
# Zeit: SpD 16.0930
# Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum des Captains  
„Admiral! Was kann ich für Sie tun?“
Shay saß schlagartig aufrecht in seinem Sessel. Was war denn nun bitte los? Erst hatte man ihm mitgeteilt, dass ein Subraum-Gespräch aus dem Büro des Diplomatischen Dienstes der Sternenflotte für ihn eintraf – was er in seinen Bereitschaftsraum hatte legen lassen und dort hingekommen war – und nun entpuppte sich sein Gesprächspartner als waschechter Vice-Admiral mit drei Sternen!
Vice-Admiral Amala Evja war eine würdevolle Deltanerin, doch trotz ihrer hochgeschlossenen Uniform, dem spröden Hintergrund ihres Büros und den vielen Lichtjahren Entfernung noch immer ‚Sex‘ ausstrahlte. Aus dem zierlichen, kahlen Kopf leuchteten die blau-violetten Augen regelrecht hervor und zogen Shay für einige Momente in ihren Bann.
„Wenn ich das so genau wüsste, Captain“ seufzte sie – und lächelte dann. „Oder vielmehr – ich wüsste, was Sie tun könnten, aber auch, dass das nicht unbedingt konform zu den Vorschriften wäre.“
„Also rufe ich Sie an, um eine Lösung zu finden.“
Shay hob eine Augenbraue.
„Jetzt haben Sie mich sehr neugierig gemacht.“
„Gut“ lächelte die Admiralin. „Es geht um die Kikonen. Trotz der angespannten Lage verlaufen die Verhandlungen mehr oder minder ganz gut.“
„Das freut mich zu hören“ erwiderte der Schotte, wurde aber von einer Geste der Deltanerin zum Verstummen gebracht.
„Allerdings ist ihr Besuch auf Thyene nicht ohne Folgen geblieben. Manche Veränderungen sind größer, andere kleiner. Eine diese Veränderungen ist eine Art religiöse Gruppierung, die überraschend schnell an Zulauf und damit Einfluss gewonnen hat. So viel, dass wir sie in den Verhandlungen nicht mehr ignorieren können. Der Unmut dieser Gruppe könnte die Verhandlungen um Monate, ja vielleicht Jahre bremsen.“
„Und… was hat das mit mir zu tun?“
„Nun, anscheinend hat eines ihrer Crewmitglieder während der Außenmissionen gehörig Eindruck gemacht. So sehr, dass sie von einigen Kikonen als Gottheit angesehen wird – im Übrigen ein Vorgang, den man als Bruch der Direktiven werten könnte.“ kam die Admiralin dem Kern der Angelegenheit näher.
„Besagte Gruppe besitzt diesen Glauben jedenfalls und möchte die ‚Göttin‘ in ihr Pantheon aufnehmen. Um es abzukürzen – in Verhandlungen konnten wir herausarbeiten, dass sie nicht wirklich als leibhaftige Gottheit angesehen wird, aber doch als Erwählte oder Avatar einer himmlischen Macht. Und auch diesen werden auf Thyene offensichtlich Statuen errichtet.“
„Äh… und Petty Officer Greene soll jetzt Modell stehen?“
„So etwas in der Art. Man möchte hochauflösende, drei-dimensionale Scans von ihr. Nackt.“
In diesem Moment wäre Shay vor Überraschung beinahe die Tasse aus der Hand gefallen.
</RPG>
<SUM>
#Ort: USS Hephaistos, Quartier LaGroille / Greene
#Zeit: SpD 11.0545
 
Früh morgens ist Fabi nicht unbedingt auf den Anblick vorbereitet, der ihn auf dem Weg ins Bad erwartet.
Immerhin muss er sich sein Frühstück nicht selbst machen, sondern kann sich über French Toast und Bircher Müsli freuen.
Das Frühstücksgespräch beinhaltet allerdings Klatsch und Tratsch – auch ihn und Jetsun betreffend.
***
#Ort: USS Hephaistos, Deck 07, Jeffriesröhre 74, Knotenpunkt Delta 1-7-A12Kx
#Zeit: SpD 6.2341
Ajur nutzt ein eher ungewöhnliches Terminal um ein geheimes Gespräch mit einer geheimnisvollen Person zu führen.
Das Thema? Elli.
***
#Ort: USS Hephaistos, Taktische Abteilung, Büro des TAK
#Zeit: SpD 09.1316
Sam stellt fest, dass der Klingone die Gelegenheit zum Landurlaub nicht genutzt hat und auch sonst schon länger keinen Urlaub hatte.
Als sie Ajur darauf anspricht, stellt dieser fest, dass ein Landgang auf der Station sicherlich keine Erholung wäre.
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#Ort: USS Hephaistos, Quartier Ruthven / Careen
#Zeit: SpD 12.1805
Trish kommt überraschend zu Besuch und hat sogar Abendessen für drei Personen mitgebracht.
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#Ort: USS Hephaistos, Quartier Ruthven / Careen
#Zeit: SpD 12.1853
Nach dem – leckeren – Abendessen verabschiedet sich Elisa, da sie noch eine Verabredung mit Ajur habe.
Trish ist hingegen auf Nachtisch aus.
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#Ort: USS Hephaistos, Quartier Ajur
#Zeit: SpD 12.1858
Elisa stellt fest, dass Ajur tatsächlich in seinem Quartier ist und sie sogar reinlässt.
So kann sie immerhin sein Quartier bewundern, was so gar nicht dem klingonischen Klischee entspricht.
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# Zeit: SpD 14.0807
# Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum der Ingenieure    
Trish hat zur morgendlichen Besprechung der technischen Abteilung nicht nur selbst-gebackene Muffins mitgebracht, sondern auch ein neues Problem: Irgendwas stimmt mit den Energieleitungen nicht, die mit der Tarnvorrichtung verbunden sind.
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# Zeit: SpD 17.2100
# Ort: Quartier Karx – Wells
  
Ajur ist der erste Gast auf Emilys Männerabend. Im Gespräch muss die Trill erkennen, dass sie während ihrer Jugend wohl ein klingonisches Kartenspiel doch nicht in der Original-Variante kennen gelernt hat. Vermutlich ist es besser, dieses spezielle Spiel an diesem Abend ausfallen zu lassen.
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# Zeit: SpD 16.0930
# Ort: USS Hephaistos, Bereitschaftsraum des Captains  
Vice-Admiral Amala Evja vom diplomatischen Dienst der Sternenflotte kontaktiert Shay weil sie ein etwas ungewöhnliches Problem hat.
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übermittelt von
Effi
aka
Lt. jg. Ajur, Sohn des Nedek
TAK USS Hephaistos
immer mal für eine Überraschung gut
PO2 Trish Greene
Technikerin USS Hephaistos
An- wie ausgezogen eine gute Figur
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Mitglied der Starfleet GermanyStardate

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