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Blind Date

Posted on 15. Februar 2021 By admin
<RPG>

# Ort: Quartier CING
# Zeit: SpD 10.1915

<QUOTE>

„Sie… Sie müssen das nicht mit machen. Keine Ahnung, was Emily sich dabei gedacht hat. ähm… vielleicht gehen wir einfach und vergessen den Abend? Ich verspreche, ich bin bestimmt nicht beleidigt wenn Sie…“

Es war ja süß, aber es war Zeit Fabièn zu erlösen, ehe er vor lauter Peinlichkeit gar nichts mehr zu sagen wusste. Und im Gegensatz zu ihm wusste sie ganz genau, wie man so was anpackte. Sie zeigte auf die Küchenzeile, wo das Menü bereitstand. „Seien Sie doch so gut und gießen Sie uns mal zwei Gläser Wein ein.“

</QUOTE>

Oh! Nachdem Fabién endlich begriffen hatte, auf was dieses Date hinauslaufen sollte… jedenfalls, wenn man Emilys Gedankengang folgen würde, so hatten sich nun gerade seine noch insgeheime Hoffnung zerschlagen, auf die einfache Art aus diesem Schlamassel wieder herauszukommen.

Der Franzose schaute ein wenig gedankenverloren auf das eigentlich wirklich tolle Menü auf der Küchenzeile. Immerhin Essen! Denn wenn er von etwas was verstand, dann von Speisen und Getränken. So konnte dieses Menü immerhin eine Art sichere Insel im Sturm der… äh… Situation sein. Darauf wollte er sich konzentrieren.

„Wein.“ meinte er daher. „Avec plaisir.“
Da Jetsun inzwischen einigermaßen sicher geparkt war, so dass ihn keine allzu offensichtlichen Ablenkungen gefährden konnten, gelang es Fabién auch, nicht nur zielsicher, sondern auch wirklich recht graziös die zwei Gläser am Tisch einzuschenken. Das war ein Pinot Blanc, ein eher leichterer Weißwein. Sehr passabel, wie er fand. Dann setzte er sich dazu. Es machte ja wirklich einen sehr unruhigen Eindruck, wenn er die ganze Zeit über stehen bleiben würde.

Der Wein war wirklich gut und hatte auch eine einigermaßen beruhigende Wirkung auf sie beide.
Jetsun seufzte einmal tief, dann verzieh sie innerlich Emilys Streich und versuchte sich auf die Situation einzustellen. „Santé!“ prostete sie Fabién zu. Ein paar kleine Bröckchen Französisch hatte sie auch mal aufgeschnappt. Fabien prostete zurück und es kam sogar ein Lächeln über sein Gesicht, was ihn gleich doppelt so sympathisch aussehen ließ.
„Wissen Sie,“ meinte sie dann „ich denke, es ist richtig, wenn wir jetzt einfach versuchen, uns zu entspannen und dieses Essen genießen. Emily hat sich sicherlich etwas dabei gedacht und es wäre gemein, sie jetzt zu enttäuschen. Bei all dieser Mühe, die sie sich gemacht hatte.
Außerdem sieht das Essen ganz hervorragend aus.“

Emilys Streich… Fabién war sich nicht sicher, ob er dieses Arrangement genauso locker sehen mochte, wie die Ärztin das scheinbar tat. Aber das mit dem Essen stimmte schon… Das musste Fabién zugeben. Allein der Geruch der Vorsuppe war schon etwas, was ihm das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. Und es wirkte nicht repliziert. Ja, das wäre Sünde, so etwas verkommen zu lassen.
„Soll ich servieren?“ fragte der Franzose. Zum einen konnte er so etwas und mochte es auch. Und zum anderen wollte er jetzt lieber keinen Blick auf Jetsuns Hinterteil riskieren, während sie Suppe in die Schälchen füllte. Nicht dass ihm seine Hose noch zu eng wurde.

„Dankeschön. Ja, bitte!“ strahlte ihn die Ärztin an und Fabién erhob sich eilfertig.

Die Suppe schmeckte ebenso köstlich wie sein roch. Und der Weißwein passte sehr gut dazu. Sogar die Unterhaltung zwischen ihnen beiden ging einigermaßen locker, weil sich das Thema ums Essen drehte. Fabien war ein echter Gourmet, wie es schien (und wie er auch rein äußerlich wirkte). Und er war entzückt zu erfahren, dass Jetsun auch etwas kochen konnte, wobei sich ihre Erfahrung ausschließlich über bhutanische und indische Gerichte erstreckte. Sie beide fachsimpelten dann ein wenig über die Art und Menge der Gewürze, die man so nutzte, dann erhob sich Fabién wieder um das Hauptgericht zu servieren. Entenbrust in Portwein – Orangenjus mit Lauchkräuterknödeln. Nicht unbedingt Fabiéns erste Wahl, aber dennoch sehr gut. Entsprechend gab sich der Pilot Mühe und nahm sich die Zeit, zwei schöne Portionen auf den Tellern zurecht zu drapieren.

„Fabién, hast Du ein Problem damit, wenn ich Deine Jacke wieder ablege?“ erklang dann Jetsuns Stimme hinter ihm. Gleichzeitig hörte er Stoff rascheln. Dass sie zum ‚Du‘ übergegangen war, nahm er gar nicht wahr.
„Bitte, mir wird langsam warm und außerdem ist sie leider ein paar Nummern zu groß für mich. So kann ich nicht gut essen.“

Fabien drehte sich um. „Doktor, ich…“ begann er, doch die Ärztin unterbrach ihn.

„Jetsun, ja? Ich bin keine Doktorin. Noch nicht. Ich arbeite daran, aber soweit bin ich leider noch nicht. Außerdem sind wir ja nicht im Dienst, nicht wahr?“ und sie lächelte Fabién lieb an.

Fabién sah sie an. Und gab sich Mühe, ihr in die Augen zu schauen und nicht aufs Dekolleté, was wirklich nicht so einfach war.
„Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee ist…“ versuchte er noch einmal sein Glück.

„Die Alternative wäre, dass ich dann sicherlich die Ärmel in die Soße tunke oder das Besteck vom Tisch räume. Vielleicht sogar ein Glas umstoße.“
Jetsun lächelte ein wenig schief. „Bitte. Ich weiß, dass Dir das nicht angenehm ist. Aber, bitte, mach Dir keine krausen Gedanken. Als ich dieses Kleid hier angezogen hatte, wusste ich schon, was ich damit zeige. Und das bedeutet, dass es mir nicht nur nichts ausmacht, dass man… oder in diesem Fall Du meine Brüste sehen kannst, sondern dass ich das auch so mag, ja? Du tust mir damit also nicht weh. Und ich hoffe… wirklich… dass ich Dir damit auch nicht wehtue.“

Fabién war – wieder einmal – sprachlos. Und daher servierte er erst einmal beide Teller ehe das Essen in seinen Händen noch kalt werden würde. Dann setzte er sich schnell.
„Nein… Du…“ er merkte nicht, dass auch er beim ‚Du‘ gelandet war.
„Nein. Du tust mir nicht weh damit. Es ist nur… ich bin so etwas einfach nicht gewöhnt. Wirklich nicht. Es ist auch nicht…“ aufdringlich, wollte er sagen, doch im Grunde war es das schon. Jedenfalls für ihn. Dabei hatte er überhaupt nichts gegen hübsche Körper. Wenn er alleine und vor allem unbeobachtet war. Ansonsten fühlte er sich wirklich furchtbar befangen.
„Er ist auch nicht schlimm oder unangenehm für mich. Nur, dass ich eben das Gefühl habe, ständig dorthin zu schauen, wo ich denke, dass ich es nicht tun sollte. Die… äh… Deine… Oberweite rückt halt in den Blickpunkt und, äh, ich will Dich eben nicht nur darauf reduzieren.“

„Tust Du das denn?“ fragte Jetsun zurück.

„Nein. Sicherlich nicht. Es ist halt… einfach ein Blickfang.“ gab Fabi zu.

„Weil es etwas Besonderes ist, nicht wahr?“

Fabi nickte. Natürlich war es das. Außer Jetsun gab es wohl keine Frau an Bord, die es wirklich wagte, in solch einem Kleid durch die Gänge zu gehen. Jedenfalls war ihm keine weitere Frau bekannt.

„Aber das ist es nicht.“ Jetsun lächelte, als sie an ihre Zeit auf Thyene dachte.
„Oder vielleicht doch. Aber es ist auch einfach wirklich, wirklich schön. Glaub mir, es ist ein wundervolles Gefühl. So als ob man nur von fließendem Wasser bedeckt ist. Frei und ungezwungen.“
Sie strahlte ihn an. „Na, komm schon! Das viktorianische Zeitalter ist doch nun wirklich vorbei, nicht wahr?“

Fabi musste sich eingestehen, dass Jetsuns Begeisterungsfähigkeit, ihren Kleidungsstil betreffend, schon sehr einnehmend war. Das unterschied sie ein wenig von Trish, da es für diese weniger die aktive Begeisterung war als vielmehr einfach nur gelebte Normalität. Aber Trish jetzt hier als Vergleich zu zitieren wäre vermutlich keine gute Idee, daher seufzte er einfach nur.
„Oui bien sûr…“ ergab er sich in sein Schicksal. „Aber bitte frag mich später nicht, welche Farbe Deine Augen haben.“

Jetsun lachte leise auf. Dann konzentrierten sich beide wieder auf die Brüste der Ente, die allerdings vorzüglich mundeten.

„Wie… wie bist Du eigentlich zu diesem Kleid gekommen?“ wollte Fabién dann wissen.

„Das ist ein Geschenk. Von meiner Freundin Arsinoe. Die Prinkipaxillis von Myzen.
Sie hat gemerkt, wie gut mir diese Gewänder gefallen, nachdem ich ein solches auf unserer Queste getragen hatte. Leider war das im Verlauf dieses Abenteuers kaputt gegangen. Also hat sie mir einfach ein halbes Dutzend andere geschenkt.“

„Oha!“ Fabién nickte anerkennend. Inzwischen schaffte er es, sich wieder besser zu konzentrieren. Das gute Essen half dabei sehr. „Arsinoe… sie ist eine kikonische Prinzessin, nicht wahr? Ich habe da etwas dazu gelesen.“

„Ja, so in der Art. Sie ist die Tochter einer der zwei kikonischen Fürstinnen. Sie hat uns begleitet. Sie ist eine sehr intelligente junge Frau und es gelang ihr, ihre Mutter dahingehend zu beeinflussen, als dass es zu einem Ausgleich mit einer dortigen Rebellengruppe kam.“

„Die Queste. Magst Du mir davon etwas erzählen?“

Das war Smalltalk. Aber das war nicht das schlechteste, um sich etwas kennen zu lernen. Also erzählte Jetsun ein wenig blumig und sicherlich auch aus ihrer Sicht nicht hundertprozentig objektiv, was sie auf der Oberfläche der kikonischen Welt alles erlebt hatten. Fabién lauschte interessiert und stellte dabei fest, dass Jetsun interessant erzählte und ihre Erlebnisse auch lebhaft und detailliert vortragen konnte, dabei aber die andere Gruppe um Trish gar nicht vorkam. Vorsichtshalber fragte er auch nicht nach. Er wollte die zarte, entspannte Atmosphäre nicht aus Versehen wieder zerstören.

Das Gespräch wanderte dann langsam von den Kikonen hin zu Hobbies und Freizeitinteressen. Fabién stellte fest, dass Jetsun recht breitbandige Interessen hatte. Dass sie zum Beispiel gern Bogenschießen machte, hatte er nicht gewusst. Ebenso wenig, dass sie auch gern Basketball spielte. Für so sportlich hatte er sie nicht gehalten. Dass sie Musik mochte und gern tanzte, das konnte er sich besser vorstellen, wobei er sich kaum auszumalen traute, sie zum Tanzen einmal in den Armen zu halten. Schon gar nicht in diesem Kleid.

Insgesamt verging die Zeit dann doch überraschend schnell und als das Dessert dann auch verputzt war und beide Datingteilnehmer eine leicht wohlige Mattigkeit verspürten, begann in Fabién die Frage aufzusteigen, wie es denn nun weitergehen sollte.
Optimal wäre es, wenn Emily jetzt wieder auftauchen würde. Aber was, wenn nicht? Würde Jetsun sich etwa noch mehr von ihm wünschen? Was, wenn sie mit ihm tanzen wollte? Das traute er sich dann doch nicht auszumalen.

Emily kam nicht! Stattdessen reckte Jetsun ihre Arme hoch über ihren Kopf.
„Ich muss mich einmal strecken. Was meinst Du? Wollen wir uns nicht nach drüben setzen? Diese Stühle werden mir doch langsam ein wenig zu unbequem.“

„Äh… ja, gerne. Ich hole noch schnell eine Flasche Wein, ja?“ Schnell wandte Fabién sich ab, während Jetsun, die den armen Franzosen durchschaut hatte, sich erhob, sich noch einmal reckte und dann ein-zweimal um sich selbst drehte, beide Arme hoch über dem Kopf. Oha! Trotz des Essens stellte sie fest, dass der Wein ihr zu Kopfe gestiegen war. Wie viele Flaschen hatten sie zusammen geleert? Konnten das wirklich schon zwei gewesen sein?
Aber es war ihr egal. Sie fühlte sich inzwischen richtig wohl und es begann ihr auch Spaß zu machen, Fabien ein wenig zu necken. Während dieser die wohl dritte Flasche öffnete, tänzelte sie rüber zu der gemütlichen Sitzecke und ließ sich dann auf der Couch nieder, ein Bein übergeschlagen. Und leistete ihrer Freundin Abbitte. Doch, das war insgesamt schon eine wirklich lustige Idee von Emily gewesen.
„Computer!“ befahl sie dann und zu ihrer Freude gehorchte die Maschine auch ihren Worten.
„Spiele etwas Musik. Was sanftes, leises.“

</RPG>

<SUM>

# Ort: Quartier CING
# Zeit: SpD 10.1915

Das blind date nimmt seinen Lauf.

</SUM>

Submitted by Jetsun
CM USS Hephaistos

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