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Hochzeitstag

Posted on 15. Februar 2026 By admin
Hi,
 
hier nochmal etwas Soap als Copo von Ela und mir. Viel Spaß beim lesen.
 
<RPG>
# Zeit: MD 7.0710
# Ort: Quartier Ruthven/Careen
Als Elisa das Quartier betrat war Shay eigentlich schon auf dem Sprung, aber er hatte gewartet.
„Guten Morgen, oder so.“ brummelte sie. „Guten Morgen, ich wusste nicht ob du Hunger hast, aber ich hab dir vom Frühstück was aufgehoben.“ begrüßte er sie mit einem Kuss auf die Stirn.
„Hmhm, müsstest du nicht auf der Brücke sein inzwischen?“ fragte sie zurück und besah sich das was Shay an Essen übrig gelassen hatte. Sie war müde und wollte eigentlich nur noch unter die Dusche und dann schlafen. 
„Aye, ich werde mich wohl verspäten. Du hast jetzt frei, oder? Also keine Nachtschicht heute?“ fragte er dann und Elli gähnte ausgiebig ehe sie antwortete.
„Ja, endlich. Das bringt immer meinen Rhythmus durcheinander. Wieso fragst du?“ wurde sie gleich misstrauisch. Wenn Shay so explizit fragte führte er meist etwas im Schilde.
„Auch keine Go-Partie mit Ajur geplant oder sowas?“ fragte Shay stattdessen weiter. 
„Nein und nun rück schon raus mit der Sprache. Du planst doch wieder was!“ unterstellte sie und war beinah wieder wach. 
Der Schotte grinste nur breit bis Elli ihn in die Seite knuffte. 
„Ey!“ beschwerte er sich prompt. „Ich weiß das du deinen Schlaf brauchst, aber ich habe dir für heute Nachmittag einen Friseurtermin gemacht.“ erklärte er dann und Elli hob die Augenbraue. 
„Ist mit meinen Haaren etwas nicht in Ordnung?“ wollte sie mit einem gewissen Unterton wissen.
„Deine Haare sind wunderbar, aber sie könnten für heute Abend noch einen kleinen professionellen Touch brauchen. Wir beide gehen nämlich Essen im Elysion. Ich hab uns einen Tisch reserviert und mit Nick ausgemacht das Mosley unser Kellner wird für den Abend.“ meinte er dann und Elli sah ihren Ehemann nun noch misstrauischer an.
„Warum?“ wollte sie dann wissen.
„Weil ich mit meiner Ehefrau einmal schick ausgehen will, apropos schick. Keine Uniform heute Abend. Zieh dir was Schickes an. Ich hab mir extra Anzugschnittmuster in den Replikator geladen. Vielleicht ein Kleid?“ fragte er unschuldig. 
„Ein Kleid?“ fragte Elli zurück. „Von mir aus auch ein Hosenanzug aber eben elegant, halt.“ zuckte Shay unbehaglich mit den Schultern. Das letzte was er wollte war ihr bei der Kleiderwahl reinreden. 
„Elegant … aha. Ich lass mir was einfallen.“ brummelte sie. 
„Wunderbar, Dankeschön. Ich muss jetzt wirklich los. Schlaf gut.“ verabschiedete er sich dann und ließ eine nachdenkliche und recht perplexe Elli zurück.
# Zeit: MD 7.2000
# Ort: Quartier Ruthven /Careen -> Elysion
Shay hatte nicht gelogen als er meinte er würde sich in Schale werfen. Er hatte sich für einen dunkelgrünen Anzug entschieden mit Krawatte und Einstecktuch. 
Elli musste zugeben das er ziemlich gut darin aussah. 
( https://i.pinimg.com/1200x/cf/e3/3c/cfe33c3d310f2b2ff39eea271427313f.jpg ) 
„Bist du fertig?“ fragte er auch schon während sie sich ausnahmsweise Ohrringe anklipste.
„Jaha! Drängel nicht so! Erklär mir lieber warum wir diesen Aufwand betreiben.“ meinte sie dann und trat aus dem Bad.
„Wow!“ kommentierte Shay und musterte die Frau mit der er verheiratet war. Sie hatte sich tatsächlich für ein Kleid entschieden, damit hatte er gar nicht gerechnet. Sie würde ihm aber auch nicht verraten, dass sie Hilfe von Trish dafür hatte, denn sie selber war völlig ratlos gewesen, was sie denn anziehen sollte. Trish dafür tatsächlich umso mehr. Daher stand Elisa nun in einem grün-weiß-durchsichtigem etwas vor Shay. Das Kleid zierten transparente, reich verzierte grüne Muster und war eine Mischung aus feinem Stoff und bestickter Spitze, mit grünen Details über einem helleren Untergrund. Dazu trug Elisa grüne Ohrringe und um ihren Hals einen ebenfalls grünen Schal. (https://th.bing.com/th/id/OIG2.gVExY3ywVBl9Ses.au5Y?pid=ImgGn)
„Ich möchte meine Frau eben einfach mal hübsch zum Essen ausführen wenn wir heute schon mal Gelegenheit haben unsere Hochzeitstag zu begehen.“ meinte er dann als er sich wieder an ihre eigentliche Frage erinnerte und seine Sprache wiedergefunden hatte.
„Oh,“ murmelte Elisa irritiert. „Ich… wusste nicht, dass wir sowas tun?“
Shay lachte „Vielleicht wird es Zeit, dass wir es tun, meinst du nicht?“ 
Elisa zog unbehaglich die Schultern nach oben und die herabhängenden Ärmel an ihren Unterarmen flatterten bei der Bewegung. 
„Schau nicht so bedröppelt. Ich hatte eigentlich gedacht das du weißt das wir heute Hochzeitstag haben.“ meinte er dann mit einem leichten Stirnrunzeln. 
„Das wusste ich aber wir haben das bisher eben nie irgendwie gefeiert oder so. Das kommt heute einfach etwas überraschend.“ wand sie sich etwas und Shay legte den Kopf schief.
„Wir hatten nie Zeit für sowas und ich wollte die ganze Zeit schon mal mit dir Essen gehen daher dachte ich das wäre ein guter Anlass. Komm, versuch den Abend zu genießen und lass dich ein wenig verwöhnen.“ schob er dann nach während er ihr seinen Arm reichte.
*** im Elysion ***
Als Mosley Shay und Elisa zu ihrem Tisch führte, war sich Elli der Blicke der anderen anwesenden Gäste sehr wohl bewusst. Vermutlich hatte noch keiner hier an Bord sie beide derart elegant gekleidet gesehen. Der Blick auf den gedeckten Tisch verdeutlichte Elisa auch nochmal, wie elegant Shay gedachte zu speisen.
Nicht nur, dass der Tisch von einem weißen Tischtuch bedeckt war, so war dieser auch bereits eingedeckt mit einer Vielzahl an Besteck und Gläsern. Glücklicherweise hatte ihre Zeit auf dem Ruthvenschen Familiensitz sie darauf vorbereitet. Bei ihrem erstem mal war sie jedenfalls völlig überfordert gewesen.
Als Elisa zu ihrem Stuhl ging trat Shay hinter sie und rückte ihr diesen zurecht, während sie sich darauf setzte. Anschließend trat er um den Tisch herum und setzte sich auf seinen Stuhl. Als er die Mine von Elisa sah, musste Shay lachen.
„Was??“
„Du lässt heute nichts aus, oder?“ fragte sie vorsichtig mit hochgezogener Augenbraue. 
„Nein, absolut gar nichts.“ grinste er breit. In gewisser Weise war es schön zu sehen das er seinen Spaß hatte. Zu oft war er in letzter Zeit mürrisch und nachdenklich durch die Gegend geschlendert. Das war eine willkommene Abwechslung.
„Außerdem wenn, dann ist Nazira schuld. Die meinte ich solle aus meiner Komfortzone raus und Neues ausprobieren. Dinge Abseits der Flotte und dem Dienst. Wir vergessen manchmal das es neben unserer Arbeit noch ein anderes Leben gibt.“ schob er dann nach und Elli hob die Augenbrauen.
„Das hier ist ja wohl kaum neu für dich. Korrigier mich wenn ich falsch liege aber bist du nicht mit sowas aufgewachsen?“ konterte Elli und erinnerte sich daran wie ungewohnt  geduldig Marcus zu Beginn mit ihr gewesen war und ihr genau erklärt hatte wie man sich bei Tisch im Hause Ruthven benahm.
„True.“ bestätigte er und besah sich das Set auf dem Tisch nachdenklich. „Aber es schadet ja nicht erstmal mit etwas gewohntem zu beginnen und sich dann langsam zu neuen Ufern zu bewegen. Außerdem ist die Tatsache das wir beide das hier in aller Öffentlichkeit tun durchaus neu.“ 
„Ja, das mit der Öffentlichkeit hab ich bemerkt.“ murrte Elli und bekam etwas Farbe in die Wangen. 
„Aye, ich wollte erst das Holodeck nehmen aber das war mir irgendwie zu unpersönlich. Außerdem müssen wir Karla Kolumna ja mal wieder was zum schreiben geben. Was wäre dafür besser geeignet als sowas?“
„Aha! Du hast gleich mehrere Motive für das hier!“
„Immer, mein Schatz und wenn ich gewusst hätte was du heute anziehst hätte ich das schon viel früher gemacht. Im übrigen siehst du noch schöner aus wenn du ein wenig rot wirst. Sollen wir uns von Mosley überraschen lassen oder hast du dir schon eine Vorspeise überlegt?“ fragte er dann und wechselte abrupt das Thema da er wusste wie ungern Elli Komplimente hatte auch wenn sie verdient waren.
„Da ich mir sicher bin, dass Mosley bereits eine durchdachte und abgestimmte Speisefolge hat, werde ich mich hüten, diese durcheinander zu bringen.“ Sein Grinsen mühsam unterdrückend nickte Shay zu Elisas Aussage. „Da wirst du recht haben.“  Und Elli war sich dabei sehr sicher, dass der Steward dabei euch berücksichtigt hatte, was sie und Shay besonders mochten. Es wäre ein Frevel, diese Arbeit zu zerstören.  
Als hätte Mosley ihre Worte gehört  einfach ihre Gedanken durch jahrelange Intuition erraten – das letztere war das wahrscheinlichere – stand er mit einem mal neben ihrem Tisch. Elisa lächelte, als sie bemerkte, dass auch er sich ’schick‘ gemacht hatte.
„Haben Sie bereits gewählt?“
„Aye,“ Shay räusperte sich „wir nehmen beide das geplante Menu.“
Irrte sie sich oder schien das Gesicht der Steward kurz aufzuleuchten, wie als würde er sich freuen? Elisa war sich nicht sicher, denn Mosley hatte sich sehr gut im Griff.
„Sehr wohl,“ Mosley nickt und begann Wasser in eines der Gläser zu gießen. „Wir beginnen als Horsd’oeuvre mit Devils on Horseback.“
Elisa strahlte, sie liebte Datteln im Speckmantel. Und auch Shay nickte. 
„Wer hätte gedacht, dass wir nach der merkwürdigen Hochzeit wirklich so lange beieinander bleiben.“ Nachdenklich blickte Elisa ihre Ehemann an. 
„Und das wo du die Scheidung schon geplant hattest.“ konterte er und bekam ein ‚Pfft‘ als Antwort.
„Ich hatte sie nicht geplant, nur vorgeschlagen. Ich will deinem Glück mit Trish ja nicht im Wege stehen.“ gab sie dann zurück vielleicht etwas schärfer als beabsichtigt.
Shay merkte also schnell das dieser ‚Scherz‘ nach hinten los gegangen war. 
Er bekam etwas Aufschub weil Mosley in dem Moment mit den Tellern kam und sie vor den beiden abstellte.
„Sorry.“ murmelte er dann während er den ersten Bissen nahm. „Bist du den zufrieden so wie es momentan läuft, mit Trish?“ fragte er dann aber nachdem er bedächtig gekaut und geschluckt hatte.
„Es…“ stockend blickte sie Shay an. „… Ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig.“ Elli verzog ihr Gesicht, was Shay zu einem beunruhigten Stirnrunzeln veranlasste.
„Nicht falsch verstehen bitte. Die schrägen, manchmal mitleidigen Blicke mancher Leute hier an Bord nehm selbst ich manchmal wahr. Dagegen war dein Vater, der deine ‚Eskapaden‘ vor mir zu verstecken versuchte echt niedlich.“
Elli biss von einer Dattel ab und freute sich über die Geschmacksexplosion der salzigen Süße in ihrem Mund.
„Und Trish… Ich mag sie. Ihre quirlige Art überfordert mich manchmal, aber dafür hab ich ja Ajur als Ausgleich.“ Sie lacht leise.
„Macht die Trish denn noch glücklich?“
Tatsächlich brauchte er einen Moment um über die Frage nachzudenken und trank daher erstmal einen Schluck Wasser.
„Sehr.“ lächelte er dann und wurde sogar ein klein wenig rot. „Auch wenn es schwer ist Arbeit und euch beide unter einen Hut zu bekommen.“ schob er dann nach und vermied tunlichst die Erwähnung von Junior. Das war kein Thema für den heutigen Abend und er war sich auch nicht sicher ob er schon bereit dazu war darüber zu reden.
„Ich habe manchmal das Gefühl das ich euch beiden da nicht gerecht werde und vernachlässige. Deswegen auch – neben den anderen Gründen – das Essen hier. Ich vermisse manchmal unsere Gespräche.“ gestand er schließlich ein und knöpfte sich erneut eine Dattel vor.
Ein Kichern entfuhr Elisa, was ihr einen pikierten Blick ihres Mannes einbrachte. Das Thema war ernst, ihm zumindest.
„Tut mir leid, ich dachte nur gerade, dass du zum Glück kein Moslem bist und also deine beiden Frauen nicht vollkommen gleich behandeln musst.“
Ihr Blick wurde ernster. „Ich vermiss auch unsere Gespräche und dass ich mit dir über alles reden kann, das war früher einfacher.“ Statt auf eine Dattel biss sie auf ihren Lippen herum. Früher war das irgendwie einfacher gewesen. Die Probleme waren kleiner. Sie runzelte die Stirn. Bis heute hatte sie Shay nichts von Averons Angebot erzählt. Vermutlich auch weil sie tief im Inneren wusste, dass es falsch war. Und dass Shay ihr dass auch schonungslos offen sagen würde.
„Weißt du,“ ihre Stirn kräuselte sich nachdenklich und um ihre Augen tauchten ein paar kleine Fältchen auf. „ich erwarte gar nicht von dir, dass du mir gerecht werden musst, was auch immer das bedeuten mag. Ich weiß, dass ich dir vertrauen kann und dass du da bist wenn ich dich brauche. Das ist viel mehr wert als gerechte Zeitaufteilung.“ 
„Du bist süß“ entfuhr es Shay, dabei hatte er das nur denken wollen. Elli dankte es ihm in dem sie rot wurde. „Das hat ja nichts mit der zeitlichen Aufteilung zu tun, nicht nur zumindest.“ fügte er dann hinzu. „Vater hatte nie wirklich eine Ehe zumindest keine längere und … keine Ahnung ich will das einfach besser machen? Ich schätze dich Elli. Als Offizierin, als Freundin und ja auch als Ehefrau oder auch nur Frau und ich will das du glücklich bist – zumindest soweit möglich.“ begann er dann zu erklären.
„So gut möglich?“ fragte sie zurück und runzelte die Stirn. 
„Well,,, “ begann er und rutschte kurz auf seinem Stuhl herum. „Colin…“ zuckte er dann unbeholfen mit den Schultern.
„Hmm… Kein gutes Thema,“ zuckte Elli zusammen und das schlechte Gewissen stand ihr quasi auf die Stirn geschrieben.
„Du weißt dass du darüber mit mir reden kannst, wenn du soweit bist?“ Shay mustert seine Frau aufmerksam.
„Ich kann nicht.“ murmelte Elli leise. „Noch nicht.“ und Shay nickte. „Aye.“
Elli war dankbar, dass er nicht weiter nachhakte und zu ihrem Glück erschien nun auch Mosley
mit dem zweiten Gang. Auch über die von ihm gewählte Curry-Suppe freuten sich beide sehr. Und nach kurzem eher schweigsamen Kosten hatte sich Elisa auch wieder soweit gefangen.
„Mein Angebot mit der Scheidung steht aber. Solltest du irgendwann das Gefühl haben dass du und Trish… Also ich meine…“ hilflos brach Elli ab. „Das ändert ja nichts daran, dass wir Freunde sind.“
„Sowas an unserem Hochzeitstag?“ neckte er schon wieder, wurde dann aber schnell ernst. „Ich weiß und danke für das Angebot, aber ich denke aktuell ist das kein Thema.“ meinte er dann. Das es kein Thema war lag wohl auch daran das er darüber mit Trish noch gar nicht geredet hatte. Etwas das er vielleicht auch mal tun sollte. 
Er hustete leicht nachdem er die Suppe probiert hatte. Irgendwie war er auf die leichte schärfe nicht vorbereitet gewesen.
„Alles in Ordnung?“ fragte Mosley sofort, dem das natürlich nicht entgangen war.
„Alles bestens, ich hatte mich nur verschluckt.“ beruhigte er den Steward daher auch sofort.
Elli schmunzelte leicht und verbarg dies dann geschickt hinter einem weiteren Löffel Suppe. 
„Außerdem.“ nahm Shay den Gesprächsfaden wieder auf. „Ist das heute unser Abend. Wobei es mich nicht wundern würde wenn du die nächsten Tage Avancen verschiedener Crewmitglieder bekommst. Sofern sie sich trauen das bei der Frau des Captains zu versuchen.“ grinste er wieder. 
„Pfft, die sollen das bloß lassen!“ brummte Elli dann was Shays grinsen nur verstärkte. 
„Würdest du das überhaupt merken?“ fragte er dann.
„Hey! Ich bin ja nicht Sam. Auch wenn ich mit sowas nix am Hut habe denke ich schon das ich das merken würde … vielleicht.“ gab sie dann zu.
„Oh, Sam … richtig, Ich glaube sie ist die einzige Person an Bord die nicht weiß das Emily bis über beide Ohren in sie verliebt ist. Oder wenn sie es weiß ist sie verdammt gut darin es nicht zu zeigen.“
„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“ murmelte Elli versonnen. 
Shay lachte „Aye!“
„Habt ihr ihr das eigentlich jemals gesagt? Oder findet ihr das einfach zu witzig, zu beobachten, wie die beiden umeinander herumschleichen?“
Nachdenklich nahm Elli einen Löffel der Suppen. Also sie mochte die Schärfe.
„Ich werd mich hüten, mich da einzumischen!“ wieder lachte Shay und wurde dann aber wieder ernst. „Wobei das Leben zu kurz ist, um Gelegenheiten nicht zu nutzen. Ich hatte gehofft, Sam hätte das inzwischen verstanden.“
Seine Ehefrau nickte. Er dachte an seinen Sohn. Das war klar. Aber sie würde sich hüten, das anzusprechen.
„Marcus hat sich verändert.“ Sie dachte zurück daran, wie stark und imposant Shays Vater noch vor wenigen Jahren gewesen war, als sie ihn kennengelernt hatte. Aber inzwischen merkte man ihm sein Alter deutlich an, die Zahl der Gebrechen nahm zu. Und wenn man die Augen nicht vor der Zukunft verschloss, musste jedem klar sein, wie endlich seine Zeit hier in dieser Welt noch war. „Es hat dich erschreckt, ihn so zu sehen, als er hier war, oder?“
Shays Gesichtsausdruck wurde düsterer während er langsam nickte. „Aye. Er hat sich auch sonst verändert. Er ist …. weicher geworden?“ fragte er unschlüssig. „Wenn du mir vor ein paar Jahren gesagt hättest das er mir mal sagen würde das er stolz auf mich sei hätte ich dich für verrückt erklärt und ich weiß immer noch nicht wie ich damit umgehen soll.“ gab er dann und erntete einen fragenden Blick von Elli die ihre Suppe fast schon fertig hatte.
„Es gab eine Zeit da wollte ich das er stolz auf mich ist, dann war da die sehr lange Zeit in der ich alles getan hab um ihn nur noch mehr zu enttäuschen und jetzt … bin ich trotz all der Anstrengung Captain und er ist stolz auf mich … ich mein … keine Ahnung … Es fühlt sich seltsam an.“ erklärte er und widmete sich dann wieder seiner scharfen aber langsam kalt werdenden Suppe.
„Ich glaube ja, er war schon immer stolz auf dich. Aber in der Familie war es nie so üblich, das auch zu zeigen.“
Elli lächelte verschmitzt „Ich glaube erst mit unserer Hochzeit hat er sich getraut, das zu zeigen.“
Shay brummte „Nur dass mein Anteil daran nicht besonders groß war.“
Das brachte Elli zu einem verschmitzten Lächeln. „Immerhin hast du Ja gesagt.“
„Was für eine Leistung!“ Shays Antwort war sarkastisch, doch Elisa nickte.
„Ist es. Du hattest am nächsten Tag die Chance alles rückgängig zu machen und bist trotzdem bei mir geblieben. Und das nicht, weil du so verliebt in mich warst, sondern weil du Verantwortung übernehmen wolltest. Und darauf kann man wirklich stolz sein. Und auch sonst, du hast eine ganze Menge Dinge in deinem Leben richtig gemacht.“
„Hmpf.“ brummte er so typisch schottisch. Mit Komplimenten konnte er genauso wenig umgehen wie Elisa selbst. Hier gaben sie sich beide nichts.
„Danke.“ schob er dann aber nach und ließ Mosley den Suppenteller abräumen. 
„Als Hauptgericht habe ich für sie beide Duck à l’Orange mit Kartoffelgratin gewählt, ich hoffe das entspricht ihren Vorstellungen?“ fragte Mosley dann während er die leeren Teller auf dem Arm balancierte.
„Oh, das klingt fantastisch!“ meinte Elli und Shay nickte ebenfalls. Das hatte er tatsächlich schon länger nicht mehr gegessen. 
Nachdem Mosley wieder verschwunden war gönnte sich Shay einen Schluck Wein den Mosley ihnen eingeschenkt hatte.
„Apropos Hochzeit – die Hochzeitsnacht stünde immer noch aus. Unser Versuch damals ging ja ziemlich in die Hose.“ grinste er dann kurz an den Gedanken daran wie Elli in Kichern und Gelächter ausgebrochen war. 
„Hey! Ich bin eben kitzlig und das war schon eine merkwürdige Situation. Ich bezweifle das es inzwischen anders enden würde mit uns beiden.“ konterte sie und wieder grinste Shay. 
„Aye, vermutlich nicht, aber ich dachte ich sprech es mal an. Das Angebot steht weiterhin.“ meinte er dann verschmitzt. Wenn sie ihm schon mit Scheidung kam konnte er das Thema auch mal wieder zur Sprache bringen.
„Es schadet deiner Männlichkeit, dass du mich nie rumgekriegt hast?“ In Ellis Stimme schwang eine Spur Schalk. Und gleichzeitig musterte sie ihn beunruhigt, ob sie nicht damit einen wunden Punkt traf? Sie wusste ganz eindeutig nicht, was sie tun sollte, wenn sie ausgerechnet damit ins Schwarze traf. Sie wollte ihn doch mit ihrer Weigerung nicht schaden.
 
Doch Shay und auch sie wurden aus dieser Frage gerettet, da Mosley die beiden Teller mit ihrer Ente brachte. Dazu gab es einen französischen Rotwein und zu Elisas Überraschung einen zusätzlichen Fruchtsaft. Sie strahlte Mosley an. Der Steward wusste sehr genau, was sie mochte und brach dafür sogar gelegentlich das Protokoll.
„Danke!“
Mosley nickte wissend und gestattete sich ein dünnes lächeln ehe er sich mit einer leichten Verbeugung und einem „Guten Appetit.“ wieder verzog.
Shay griff nach Messer und Gabel bis ihm einzufallen schien das Elisa ihm eine Frage gestellt hatte. 
„Ich habe zwei Frauen, mehr an Männlichkeit geht doch gar nicht.“ meinte er dann mit einem Augenzwinkern ehe er sich an das zerteilen der Entenbrust machte. 
„Und mein Stolz kann den Kratzer ab. Ich war ohnehin noch nie ein guter Lehrer, fast so schlecht wie als Schüler.“ grinste er dann noch ehe er sich das Stück Ente in den Mund schob und genießerisch die Augen schloss. Beinah entfleuchte ihm ein leises stöhnen bei der Geschmacksexplosion in seinem Mund. Er hatte keine Ahnung wie Mosley es hin bekam das das Essen immer so dermaßen gut schmeckte. Immerhin kam auch das ’nur‘ aus dem Replikator aber es schmeckte einfach himmlisch.
Beinahe besser als Sex, aber nur beinah.
Elisa war erleichtert. Sehr. Denn während sie ihren ersten Bissen vorsichtig nahm und auf Shays Antwort wartete waren ihre Gedanken selbstständig auf Erkundungstour gegangen was gegebenenfalls nötig wäre um Shay zu helfen. Und so entfleuchte ihr ein erleichtertes „Puh!“ als ihr Ehemann ihre Befürchtungen entkräftete. Also konnte sie sich nun hingebungsvoll ihrem Essen widmen.
„Irgendwann muss ich Mosley fragen wie er das hin bekommt. Das ist die beste Ente die ich je gegessen habe.“ meinte Shay plötzlich und sprach damit aus was er gerade gedacht hatte.
# später
Shay tupfte sich mit der Serviette den Mund ab und gönnte sich ein kurzes Strecken, soweit das sitzend möglich war.
„Meine Güte bin ich jetzt satt. Der Nachtisch war fast zuviel.“ meinte er dann und Elisa nickte zustimmend. 
„Ohja, aber alles war auch so lecker. Vielleicht sollten wir das wirklich öfter machen.“ konnte sie die Worte nicht mehr aufhalten die einfach so hervorsprudelten.
„Gerne. Wir können da gern etwas regelmäßiges draus machen. Der Abend war sehr angenehm auch wenn ich mich jetzt langsam wirklich auf das Sofa freue.“ zwinkerte er ihr zu.
„Ja, oder gleich das Bett.“ gab sie zurück.
„Oho, möschten sie misch etwa verführen, gnädige Frau?“ flunkerte Shay mit einem sehr schlechten französischem Akzent so das Elisa begann zu kichern, hörte dann aber abrupt auf und lauschte auf das Lied das gerade lief. 
„Ich glaube das Lied kam bei unserer Hochzeit.“ meinte sie plötzlich und nun lauschte auch Shay. Ihm kam das Lied absolut nicht bekannt vor, aber man würde auf die Melodie gut tanzen können. 
„Was du noch so alles weißt. Meine Erinnerung an den Tag sind … eher schwammig.“ gab er dann zu und wieder kicherte Elisa. Sie erinnerte sich das der Schotte recht betrunken gewesen war, was an und für sich schon ein Wunder war das man ihn soweit brachte. 
„Ich weiß.“ grinste sie daher und wurde dann aber davon überrascht das Shay plötzlich aufstand.
„Nun zumindest könnten wir also den Hochzeitstanz nachholen. Ich glaube den haben wir auch ausgelassen. Darf ich dich zum Tanz bitten, Mylady?“ fragte er dann hoch formell.
Elli wurde rot. „Ich kann nicht tanzen!“
Doch Shay strahlte sie nur an. „Das macht nichts, lass dich einfach von mir führen. Ich tanze für uns beide. Vertraust du mir?“
Skeptisch blickte Elli ihn an. Das war eine gemeine Frage. Natürlich vertraute sie ihm. Doch ihre Schuhe waren durchaus dazu geeignet, ihm Löcher in die Füße zu treten. Zumindest diese Absätze.
Dennoch stand sie auf und folgte seiner Einladung zu diesem Tanz. 
„Folge einfach meinen Bewegungen. Ich dirigiere dich in die richtige Richtung.“ murmelt er leise.
„Hast du mich jemals tanzen sehen?“ murmelte Elli ebenso leise zurück. „Nicht? Das hat einen Grund!“
Lachend wischte Shay ihre Bedenken beiseite und legte ihr seinen Arm um die Hüfte. Dann zog er sie einfach sanft aber bestimmt mit sich. Und zu Ellis großem Erstaunen trat sie Shay auch nur drei mal auf die Füße und das glücklicherweise auch nicht mit dem langen Stachel unter ihrer Ferse, so dass sie darauf hoffen konnte, dass er heute Abend noch halbwegs heil sein würde.
„Spann dich nicht so an und konzentrier dich nicht so sehr. Dann wird es leichter.“
Elisa nickte und als das Lied endete führte Shay sie nicht zurück zu ihrem Platz sondern tanzte einfach weiter. 
Tatsächlich begann sie sich ein wenig zu entspannen und zu ihrer Überraschung gesellten sich noch andere Paaren zu ihnen auf die eher improvisierte Tanzfläche. 
<nrpg: hepp falls noch jemand tanzen will 😉 >
</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD 7.0710
# Ort: Quartier Ruthven/Careen
Shay passt Elli nach ihrer Schicht ab und stellt sicher das sie für den Abend nicht vor halt weil er mit ihr ausgehen will.
# Zeit: MD 7.2000
# Ort: Quartier Ruthven /Careen -> Elysion
Wie sich herausstellt haben Shay und Elisa Hochzeitstag den sie diesmal auch einmal mit gutem Essen und Gesprächen feiern. Später am Abend legen beide auch noch eine flotte Sohle aufs Parkett.
</SUM>
—
submitted by
Ela & Mac
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