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SFG Joint Venture – Neue Gesichter

Posted on 24. April 2024 By admin

Neue Gesichter

By Chief_O_Brien@… (Jori Tainia)

<RPG>
# Ort: Sicherheitsbüro, USS Hephaistos
# Zeit: MD 0.1000

Der Sicherheitschef der Hephaistos hatte heute Frühschicht und hatte freiwillig den Dienst im Sicherheitsbüro übernommen. Während das Schiff an der Station K7 lag gab es für die Sicherheit wenig zu tun. Wenn man mal von der Rettung von entführten Crewmitgliedern aus schmierigen Ferengihänden, ein paar wenigen kleineren Zwischenfällen in Bars und den Übungen und Drills absah. Entsprechend war der Dienst im Sicherheitsbüro recht monoton und niemand riss bei der Einteilung danach. Bei Jori war ein wenig Papierkram die letzten Tage liegen geblieben, weswegen der sich heute selbst für diesen Dienst eingeteilt hatte, um diesen in Ordnung zu bringen, bevor in den nächsten Tagen die restlichen Schiffe des Flottenverbands eintrafen und sie zu ihrer nächsten Mission aufbrechen würden. Noch war sehr wenig über die neue Mission gespannt, doch die Tatsache, eben jener Flottenverband aufgestellt wurde und Zivilisten und Kinder angehalten wurden für diese Mission vor Bord zu gehen, konnte nur bedeuten, dass wohl zu Gefechten mit den Klingonen kommen würde.

 
Und obwohl der Inhalt dieser nächsten Mission noch völlig unklar war, hatte der Eska zusätzliche Übungen für die Sicherheit angeordnet. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Abwehr von Enterkommandos und Nahkämpfen. Diese Übungen wurden zum Teil auf dem Holodeck, aber auch in den Korridoren der Hephaistos durchgeführt. Aber auch für alle anderen Besatzungsmitglieder hatte der CSO entsprechende Übungen angesetzt. Natürlich nicht in der Intensität, wie für die Sicherheitsabteilung. Erwartungsgemäß stießen diese  Übungen nicht bei allen Besatzungsmitglieder auf Gegenliebe – erst recht nicht, wenn das bedeutete, dass dadurch ein Ausflug auf K7 in Wasser fiel –  aber Richard Hensford, der sCSO, und er hielten in Anbetracht der bevorstehenden Mission ein solches Training für alle Besatzungsmitglieder für notwendig. Aber auch das Hazard Team trainierte in den letzten Wochen härter und intensiver als sonst. Das hing aber nicht nur an der Tatsache, dass sich auch das Hazard Team bestmöglich auf den bevorstehenden Einsatz vorbereiten wollte, sondern auch damit, dass Sund und Massimo gerade dabei waren das Hazard Team als eine Einheit zu formen, nachdem ihnen ein ganzer Zug Marines neu zugeteilt und so das Hazard Team wieder auf Sollstärke gebracht wurde.
 
Sund hatte ihm vor ein paar Tagen erzählt, dass sich die neuen Marines nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile gut in das bestehende Team integriert und sie bereits sehr gute Fortschritte erzielt hätten, um aus diesen doch sehr unterschiedlichen Teams ein Hazard Team zu formen. Jori hatte im Laufe der letzten Wochen alle der neuen Marines persönlich kennengelernt. Nachdem Massimo und Agnes immer einen neuen Marine mit einem bestehenden Hazard Team Mitglied für ein paar Tage zusammengesteckt hatten, brachte Agnes ihren Partner immer mit zu den Abstimmungsmeetings zwischen Sicherheit und Hazard Team. Das war für die meisten der Marines eine neue Erfahrung gewesen, dass sie als Mannschaftsdienstgrade auf diese Art und Weise mit in die Abläufe involviert wurden. Auch wie Agnes und Jori miteinander interagierten: sie duzten sich, sprachen sich mit Spitznamen an, die sonst niemand verwendete, außer Nickolas Cellarman und arbeiteten trotzdem effizient zusammen ohne dass es einen Verweis auf den Rang oder einer Hierarchie bedarf. Die drei erklärten, dass sie zusammen in einer ähnlichen Einheit gedient hätten und es eben dort nicht auf Ränge, sondern auf die Fähigkeiten jedes Einzelnen, das Vertrauen untereinander und das ein solches Team als Einheit funktionieren müsse. Das machte die neuen Marines neugierig und so ließen diese sich auf diese für doch recht unkonventionelle Arbeitsweise, wenn auch anfangs zögerlich, ein.
 
Jori zog sich gerade einen Bericht auf sein Terminal, als sich die Tür zum Sicherheitsbüro mit dem typischen Zischen öffnete. Der Eska blickte von seinem Terminal auf und sah, wie eine Gruppe von 4 Personen hereintrat. Keiner der 4 Personen hatte er bisher auf dem Schiff gesehen und so war er sich sicher, dass diese nicht zur Besatzung gehörten. Bei den 4 handelte es sich um 2 Menschen, einem Benziten und einem Tellarieten. Alle trugen eine gelbe Uniform mit unterschiedlichen Rangabzeichen. Der CSO erhob sich von seinem Platz und sprach die Gruppe mit einem freundlichen Tonfall an. „Guten Morgen, kann ich ihnen helfen?“ Dabei blickte er kurz alle 4 Personen in der Gruppe kurz in die Augen.
 
„Guten Morgen, Sir.“ antwortete die einzige Offizierin in der Gruppe. „Ich bin Lieutenant Liv Østergaard.“ Dann deutete sie der Reihe nach auf die zweite Frau, den Benziten und den Tellarieten: „Und das hier sind Chief Clara Johanson, Petty Officer Vecton und Petty Officer Lash Zalev“. Dann wandete sie sich wieder dem Eska zu. „Wir melden uns zum Dienst, Sir.“
 
Jori blinzelte ein wenig überrascht. „Zum Dienst, Lieutenant Østergaard? Es tut mir leid, aber ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor…“ dabei blickte er der Wortführerin direkt in die Augen. Diese hielt den direkten Blickkontakt während sie ihm ein PADD reichte. „Ich glaube nicht, Sir. Hier unsere Versetzungsbefehle…“
 
Der CSO nahm das PADD entgegen und schaltete es ein ohne dabei auf dieses zu schauen. Erst nachdem dieses ein Kontrollsignal gegeben hatte, blickte er auf dessen Display. Er überflog die Befehle, die die Aussage der Lieutenant bestätigten. „Sie und ihrer Gruppe scheinen der Sicherheitsabteilung der Hephaistos zugeteilt worden zu sein…aber ich wurde darüber nicht informiert…“ murmelte Jori. „Einen Augenblick bitte.“ Er setzte sich wieder und während er ein paar Befehle eintippte stöhnte der Tellariete leise – aber für das gute Gehör des Eska-Jägers unüberhörbar. „Nein, ich wurde nicht darüber informiert, dass sie…“ begann der CSO gerade zu erklären, als er durch einen Info-Ton seines Terminals unterbrochen wurde. Mit großen Augen starrte der Eska auf seinen Bildschirm, als just in dem Moment eine Nachricht der FKOM hereinkam. Überrascht öffnete er diese und stellte fest, dass es sich um die Versetzungsorder der 4er-Gruppe vor ihm handelte. Diese war auf ein Datum von vor 2 Wochen datiert, aber ganz offensichtlich wurde diese erst jetzt zugestellt.
 
„Merkwürdig, bis jetzt wusste ich nichts davon, dass sie mir zugeteilt wurden…“ begann Jori kopfschüttelnd. Scheinbar lief bei der Übermittlung von dieser Nachricht etwas nicht ganz rund. Und dennoch, irgendwas schien an dieser Sache nicht wirklich zu stimmen. „…lassen sie mich das kurz mit unserer XO abklären.“
 
„Natürlich, Sir.“ Nickte Liv mit einem angedeuteten Lächeln auf den Lippen.
 
„Tainia an Commander DeCoster.“
 
[DeCoster hier, sprechen sie Mr. Tainia]
 
„Vor mir stehen hier 4 Personen, die unserer Sicherheitsabteilung zugeteilt wurden. Allerdings wusste ich bis vor einer Minute nichts davon. Wurden sie davon in Kenntnis gesetzt?“
 
[Einen Augenblick…nein, ich weiß davon nichts Mr. Tainia…]
 
Jori blickte die vier nun aus verengten Augen. Er wollte gerade Sicherheitsalarm auslösen, als Samantha fortfuhr
[Warten sie, gerade habe ich eine Benachrichtigung bekommen, dass uns vier Personen für die Sicherheit zugeteilt wurden und diese heute eintreffen sollen…scheinbar das Cyber Security Team, dass sie angefordert haben…]
 
Jori blickte die vier mit großen Augen an. Cyber Sercurity Team? Ja, er hatte eine entsprechende Anfrage gestellt, aber bisher darauf keine Antwort erhalten. Sollte diese durch einen Übertragungsfehler untergegangen bzw. verspätet zugestellt wurden sein?
 
[Die Versetzungsorder ist authentisch, Mr. Tainia. Warum diese aber jetzt erst zuggestellt wurde, kann ich nicht sagen. Dann heißen sie unsere neuen Crewmitglieder willkommen!]
 
„Danke für ihre Bestätigung, Commander DeCoster.“
 
[Keine Ursache, DeCoster ende]
 
Jori blickte die vier noch immer an und musterte diese intensiv. Liv hatte immer noch diesen Hauch eines Lächelns auf den Lippen.
„Entschuldigen sie bitte die Verwirrung. Dann erst einmal willkommen Bord! Ich bin Lieutenant Tainia, der CSO des Schiffes.“
Liv und die anderen nickten knapp. „Vielen Dank, Sir.“
 
Jori überflog noch einmal kurz die Nachricht mit der Versetzungsbefehlen. „Wirklich sehr mehrwürdig…“ kommentierte der nochmals die Tatsache, dass diese Nachricht erst jetzt eingetroffen war. Dann schaute er wieder der blonden Offizierin, die noch immer dieses dünne Lächeln auf den Lippen hatte und versuchte, dass es nicht mehr wurde.
 
„Cyber Security…“ überlegte der Eska laut. „Sie haben nicht zufällig etwas mit der Verzögerung der Zustellung dieser Nachricht zu tun?“ fragte er ein wenig argwöhnisch.
 
„Niemals!“ gab Lash von sich, während die anderen drei nun ihr Grinsen nicht mehr zurückhalten konnten.
 
„Entschuldigen sie vielmals, Sir, aber wir wollten Ihnen gerne eine kleine Arbeitsprobe unseres Könnens geben.“ erklärte Liv mit spitzbübischer Stimme.
 
„Sie wollten was?“ fragte der CSO verblüfft, der gerade einige der möglichen Sicherheitslücken durchging, die die Hephaistos haben könnte und für die er verantwortlich war. Dies musste ihm direkt auf dem Gesicht stehen, denn Liv versuchte ihn zu beruhigen.
„Keine Sorge, Sir. Die Sicherheitsprotokolle ihres Schiffes sind alle soweit korrekt nach den Standardverfahren und Vorschriften aufgesetzt.“
 
„Ich höre da ein Aber, Lieutenant Østergaard…“ stellte der CSO trocken fest.
 
„Aber wir konnten uns über ein schwaches Passwort eines Anwenders Zugang auf den Comm-Server der Hephaistos verschaffen, die Nachricht von FKOM abfangen und im Pufferspeicher des Servers zwischenparken – bis gerade eben und diese so jetzt erst in Zustellung an die Empfänger geben.“ erklärte Vecton.
 
„Ich verstehe…“ Jori atmete einmal tief durch und sammelte sich. Mit dem entsprechenden Anwender würde er ein paar ernste Worte wechseln müssen. Und vielleicht bei der Gelegenheit nochmal Nachricht an alle schicken mit dem Thema, wie man sichere Passwörter erstellt und wie wichtig diese sind.
 
„Dann bin ich wirklich froh, dass wir sie nun an Bord haben und sie auf unserer Seite sind…“ der Eska kratzte sich ein wenig verlegen am Kopf. „Nochmals willkommen an Bord. Ich werde ihnen ihre Zugänge freischalten. In der Zwischenzeit melden sie sich im OPS-Büro und lassen sie sich ihre Quartiere zuteilen. Anschließend treffen wir uns wieder hier, dann zeige ich ihnen ihren Arbeitsbereich und werde ihnen ihre erste offensichtliche Aufgabe zuteilen.“
 
Die vier grinsten nun breit.
 
„Und bis dahin: Lassen sie ihre Finger aus den Systemen des Schiffes.“
 
„Aye, Sir!“ kam es aus den Kehlen der vier im Chor.
 
# Ort: K7 Taskforce Lounge
# Zeit: MD 2.1324
 
Fiona MacKenzie kam nun nach dem Zusammenstoß mit dem Captain der Hephaistos auf Jori zu. Dabei hatte sie noch immer einen leichten rötlichen Schimmer auf den Wangen. Der Eska lächelte ihr aufmunternd zu, als sie ihn schließlich an einem der Stehtische erreichte.
 
„So habe ich das erste Zusammentreffen mit ihrem Captain nicht vorstellt, Mr. Tainia.“ Kommentierte sie die Situation. „Wenigstens habe ich ihm nicht mein Getränk übergeschüttet…“ Die Schottin verdrehte ein wenig die Augen. „Aber er scheint echt in Ordnung zu sein.“
Der CSO der Hephaistos nickte zustimmend. „Dem würde ich jetzt nicht widersprechen wollen, Lieutenant MacKenzie.“
 
„Also Mr. Tainia, ich habe gehört, dass sie erst vor kurzem den Posten des CSOs auf der Hephaistos übernommen haben. Haben sie sich den bereits gut einleben können?“
 
„Das Einleben auf der Hephaistos ging recht schnell. Was aber glaube ich in Anbetracht der Umstände nicht weiter verwunderlich sein dürfte.“ Antwortete der Eska, während er an seiner Limonade trank.
 
„Welche Umstände meinen sie genau?“ fragte die rothaarige Schottin etwas verwundert nach.
 
„Es ist für mich das der zweite Einsatz auf der Hephaistos. Auch beim Ersten hatte ich den Posten des CSOs inne. Der zweite Einsatz kam…lassen sie es mich so sagen, Lieutenant MacKenzie, ein wenig ungeplant.“ Der Eska grinste ein wenig schief. „Von daher fühlte es sich für mich eher ein wenig an wie nach Hause zu kommen.“
 
„Oh, ich verstehe…und ich nehme an, sie dürfen über diese _ungeplante_ Versetzung, wie sie es nennen, nicht weiter reden?“
Jori beugte sich ein wenig zu Fiona über den Tisch und sah ihr dabei direkt in ihre blaue Augen. Auch sie beugte sich ein wenig nach vorne. Mit etwas gedämpften Tonfall erklärte der Eska: „Die Sternenflotte hatte mich aufgrund meiner Eska-Jägerausbildung von der Hephaistos abgezogen und einer anderen Einheit zugeordnet. Nach der Rückkehr von unserem Auftrag hat die Hephaistos mein restliches Team und mich aufgelesen und wir haben uns dann Besatzung der Hephaistos angeschlossen.“
 
„Klingt spannend. Aber verraten sie nicht gerade Geheiminformationen, Mr. Tainia?“ antwortete Fiona mit einem verschwörerischen Lächeln. Jori erwiderte dieses, richtete sich wieder grade auf und nippte an seiner Limonade. „Keineswegs. Das haben so viele Besatzungsmitglieder der Hephaistos mitbekommen, von daher kann es nicht geheim sein.“
 
Die CSO der Artemis schüttelte ihren Kopf mit einem Lächeln. „Nein, dann sind das wohl keine Geheimnisse, die sie einfach an eine gerade erst kennengelernte Frau ausplaudern.“ Auch Fiona nahm einen Schluck von ihrem Getränk. „Aber was hat es mit dieser Eska-Jägerausbildung auf sich?“
 
„Das ist eine etwas längere Geschichte. Ich versuche es mal mit einer Kurzversion.“ Jori atmete einmal tief durch und ordnete seine Gedanken, wie er wo am besten anfangen sollte. „Wie sie vielleicht wissen, Lieutenant MacKenzie, pflegen die Eska eine Jahrhundert alte Jägertradition. Dabei unterscheiden sich die Jäger im Wesentlichen in 2 Gruppen: In die modernen Jäger, die auch das Bild des Eska-Jägers nach außen hin prägen und die traditionellen Jäger, die sich viel mehr auf die ursprünglichen Werte und Prinzipien der ursprünglichen Jäger konzentrieren. Diese Gruppe hingegen macht nur einen kleinen Teil der Eska-Jäger aus und diese werden in aller Regel von außen auch gar nicht wahrgenommen. Während die modernen Jäger ihr Können und ihre Stellung durch verschiedenste Jagdtrophäen ausdrücken und sich modernster Ausrüstung bedienen, nutzen traditionelle Jäger die alten Methoden der Jagd und verlassen sich dabei auf ihre Sinne und ihre Fähigkeiten und nicht in erster Linie auf ihre Ausrüstung. Auch geht es den traditionellen Jägern nicht um Ruhm oder Ansehen, dass sie durch die erlegte Beute versuchen zu erlangen, sondern darum, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, für die sie ihren Teil durch die Jagd beitragen.“
 
„Hm, ich glaube, ich verstehe…“ nickte Fiona, die aber begriff, dass Jori wohl wirklich nur die Oberfläche dieser Jäger-Thematik streifte.
Der Eska nickte kurz. „Um als ein traditioneller Eska-Jäger zu gelten, muss man bereits als Jugendlicher eine gewisse Ausbildung durchlaufen, um verschiedene Techniken und Fähigkeiten zu erlernen – wie man schleicht, Fährten liest oder wie man sich in der Wildnis sich zurecht findet.“
 
„Und diese Ausbildung haben sie durchlaufen. Und sind also ein traditioneller Eska-Jäger.“ stellte die Schottin nun fest.
 
„Genau so ist es.“ nickte Jori. Fiona entging nicht der Stolz, der sich in den grünen Augen des Eskas spiegelte.
 
„Und womit haben sie ihre Zeit in den letzten 3 Monaten hier verbracht, als sie angedockt an K7 lagen?“ fragte nun Fiona.
 
„Es gab für die Crew sehr viel zu tun, besonders unsere Techniker und OPS hatten alle Hände voll zu tun die Hephaistos zu reparieren und unsere Vorräte wieder aufzufüllen.“ Mit einem schiefen Lächeln fügte er hinzu: „Außerdem habe ich die Sicherheitsabteilung und die Crew mit einigen Übungen bei Laune gehalten.“
 
Die CSO der Artemis lachte kurz. „Oh, das kann ich mir lebhaft vorstellen, Mr. Tainia.“
 
„Was ist mit ihnen, Lieutenant MacKenzie? Wie war ihre letzte Mission? Sie müssten ja gerade von dieser zurückkommen und werden dann gleich auf die nächste geschickt?“
 
<NRPG>Ball zurück an Mac 🙂 falls du nochmal möchtest </NRPG>
 
# Ort: K7 Taskforce Lounge
# Zeit: MD 2.1545
 
Der Eska hatte sich sehr lange mit den CSOs der beiden anderen Schiffe ausgetauscht. Außerdem hatte er sich immer wieder mit den Ehrenwachen einige Male ausgetauscht. Schließlich bestand diese aus dem Hazard Team der Hephaistos und sowohl Sund als auch Cell hatten Dienst innerhalb der Lounge. Zum Glück war die Stimmung soweit ganz ausgelassen und es gab keine Zwischenfälle. Nicht dass Jori irgendwelche Probleme zwischen den Führungscrews erwartet hätte, doch in Zeiten wie diesen musste man immer mit allem Rechnen, vor allem von _außen_. Von daher war das Zusammenführen dieser ganzen Offiziere in einem Raum einer Raumstation durchaus ein gewisses Sicherheitsrisiko. Vielleicht kein hohes…aber ein Restrisiko blieb.
 
Als er sich gerade eine Tasse Tarlusblättertee besorgt hatte, erblickte er ein wenig Abseits und alleine am Fenster stehend die CNS der Hephaistos. Er hatte Nazira während der Veranstaltung ein paar kurz mit verschiedenen Personen zusammen reden gesehen, aber er bisher hatte er noch keine Gelegenheit gehabt mit ihr bei diesem Empfang zu reden. Mit einem Lächeln auf den Lippen steuerte er nun die kleine silberhaarige Trill an. Als sie ihn bemerkte, wie er auf sie zukam, erwiderte sie sein Lächeln.
 
„Na, amüsierst du dich?“ fragte diese den Eska in einem sanften Ton.
 
„So gut es eben geht mit so vielen Führungsoffizieren auf einem Haufen.“ antworte Jori nur halb scherzhaft.
 
„Ganz der CSO, hm?“
 
Jori nickte nur knapp.
 
„Versuch dich ein wenig zu entspannen.“ Nazira strich dem Eska sanft über dem Oberarm. „Wir sind hier auf einer gut gesicherten Raumstation, Sergeant Sunderland und Massimo passen mit ihren Leuten auf uns gut auf.“
 
„Du hast Recht.“ Jori atmete tief durch. „Auch wenn sich das nicht so einfach abstellen lässt.“
 
„Sollst du ja auch nicht ganz abstellen…“ lächelte die Trill.
 
„Und was ist mit dir?“ wechselte der CSO der Hephaistos das Thema. „Amüsierst du dich auch ein wenig?“ Der Eska wusste natürlich, dass sich die Trill in großen Mengen nicht immer ganz wohl fühlte und sich deswegen auch gerne mal rausnahm, um dann einfach nur zu beobachten.
 
Die kleine Trill lächelte den Eska an und blickte dabei von unten in seine grünen Augen. „Ja, ich habe mich mit einigen Crewmitgliedern der Artemis und der Nemesis unterhalten. Und  der Nachtisch auf dem Buffet ist wirklich lecker. Du solltest mal diesen Pudding probieren, der ist wirklich sehr gut.“ Jori beugte sich ein wenig zu Nazira hinunter und flüsterte ihr in Ohr: „Den Nachtisch hebe ich mir lieber für später auf…“ er richtete sich wieder auf und grinste schelmisch bis über beide Ohren. Die CNS der Hephaistos setzte ein gespielt entrüstetes Gesicht auf und schlug mit ihrem Handrücken auf den Bauch des Eskas. „Manchmal bist du echt unmöglich! Ich sollte dich bei der Sicherheit melden!“ neckte sie.
 
„Wie gut, dass diese bereits da ist!“ zwinkerte Jori zurück. Beide schauten sich für einen Moment ernst an, bevor aus beiden ein ungezwungenes Lachen herausbrach.
 
„Anscheinend schaffst du es doch, dich ein wenig zu entspannen.“ stellte schließlich die Trill fest.
 
Jori hatte noch immer ein Lächeln auf den Lippen, dass sich auch dessen Augen deutlich widerspiegelte. „Liegt wohl an dir…“ gab er in einem warmen Tonfall zurück.
„Was liegt an wem?“ mischte sich plötzlich eine Stimme ein. Nazira und Jori blickten zeitgleich in die Richtung, aus welcher diese hergekommen waren. Neben ihnen stand Agnes Sunderland, die Haz-OPs der Hephaistos, die die beiden mit einem leicht süffisanten Lächeln betrachtete.
 
„Mrs. Sunderland…“
 
„Sund…ist…ist was passiert?“ Der Eska blickte die braunhaarige Frau fast ein wenig besorgt an.
 
„Nein, alles in Ordnung Tain. Ich wollte dich nicht stören,“ und an Nazira gewandt, „und sie natürlich ebenfalls nicht, Ma’am.“ Nazira machte eine wegwerfende Handbewegung.
 
 „Schon gut, Mrs. Sunderand, sie stören nicht.“
 
„Gut,“ dabei wuchs das Lächeln der Marine ein wenig weiter, „soweit ich, Tain, weiß hast du Major Tiru von Artemis noch nicht kennengelernt, oder? Ich hatte mich kurz mit ihr unterhalten und ich würde sie dir gerne vorstellen.“
 
Jori sah Nazira aus den Augenwinkeln kurz an, die nickte und zwinkerte: „Geh schon, wir sehen uns später.“
 
„Keine Sorge Ma’am, ich werde dafür sorgen!“ damit wandte sich Agnes um und schritt los in Richtung des Majors. Jori schüttelte ein leicht den Kopf mit einem dünnen Grinsen über Sunds Verhalten auf den Lippen. „Wir sehen uns wohl dann nachher.“ Verabschiedete sich der Eska von der kleinen Trill und folgte dem wippenden Pferdeschwanz von Agnes Sunderland.
 
<NRPG>Ball an Ratana, falls du noch kurz möchtest, bevor die große Übung startet 😉 </NRPG>
</RPG>

<SUM>
# Ort: Sicherheitsbüro, USS Hephaistos
# Zeit: MD 0.1000
Das von Jori angeforderte Cyber Security Team stellt sich auf ungewöhnliche Weise vor.

 
# Ort: K7 Taskforce Lounge
# Zeit: MD 2.1324
Die CSOs der Hephaistos und Artemis treffen das erste Mal zusammen. Jori erzählt Fiona wie es zu seinen zwei Einsätzen auf der Hephaistos kam und was es mit der Eska-Jägerausbildung auf sich hat.
 
# Ort: K7 Taskforce Lounge
# Zeit: MD 2.1545
CNS und CSO der Hephaistos treffen während des Empfangs zum ersten Mal aufeinander. Allerdings bleibt ihnen nicht viel Zeit, da Agnes Sunderland Jori mit Major Tiru bekannt machen möchte.
</SUM>
 
Submitted by Oli
aka
Lt. Jori Tainia, CSO USS Hephaistos
 
 
 
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