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The Quest for Emily – Teil 1

Posted on 12. Februar 2024 By admin
Hallo Zusammen, 
hier der erste Teil zur Rettung von Emily. 
Ein Co – Post von Debora und mir. 
Danke Debora, es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. 

 

< RPG >

# Ort: USS Hephaistos – Büro des Captains

# Zeit: MD 98.1400

 

Shay hatte sich die Berichte von der Krankenstation und psychologischen Abteilung angesehen. Wobei zweiter ziemlich dünn war, da Emily, oder welche Karx auch gerade den Körper benutzte die Flucht vor dem Termin angetreten hatte.

 

Shay hatte Jetsun, Nazira und auch Jaxon Bryn, den stlv. Chefsarzt der Nemesis, selbst ein vereinigter Trill, einbestellt um die Sachlage zu besprechen und vielleicht auch ihre Möglichkeiten Emily zurück zu bekommen. Er wusste, das er damals alles richtig gemacht hatte und dennoch hatte er Emily an die Klingonen verloren. Einmal in Ausübung seines Dienstes vermisst zu werden, das war für alle Beteiligten schwer, aber ein zweites mal?

 

Alle drei Offiziere betraten zusammen den Raum und wurden von Shay freundlich begrüßt, „Danke Doktor Bryn, das Sie uns in dieser Angelegenheit mit ihrem Fachwissen auf diesem doch speziellen Gebiet unterstützen.“

 

Jaxon nickte, jedoch wirkte der junge Mann ein klein  wenig reumütig, „Ich muss jedoch eingestehen, dass ich vielleicht am vorliegenden Problem beteilig war.“

Die Aufmerksamkeit der Anwesenden war dem Arzt sicher, „In der Kultur der Trill ist es so, das ein Symbiont stets über dem Wirt steht. Ich war nicht sonderlich einfühlsam mit Mss Wells- Karx und habe da vielleicht eine weitere stressende Komponente in die angespannte Situation gebracht.“

 

Jetsun war froh, dass er von allein berichtet hatte, denn sonst hätte sie es tun müssen, dass es ihm wirklich leid tat, war jedoch klar zu erkennen.

 

Shay nickte, „Dann berichtet Sie mal, was Sie und Mss.. Pema herausgefunden haben.“

 

Der Doktor räusperte sich und nahm von seiner Kollegin das PADD entgegen, „Der Symbiont war von den Klingonen viel zu spät entnommen worden und damit schon selbst schwer verletzt. Auch die Transplantion war stümperhaft. Weswegen Miss Pemas Einschätzung, dass das der Symbiont sich nicht voll mit Miss Wells verbinden kann, richtig war. Auch die Annahme, das er nicht erneut in einen Wirt gebracht werden kann, war richtig. Allerdings hat sich in den letzten Wochen die Situation schleichend verändert, der Symbiont bildet neue Verbindungen, das ist eine so seltene Situation, dass selbst ich kaum Aufzeichnungen dazu gefunden habe…“, er machte eine kurze Pause, „Ich verlass jetzt die gesicherten Aufzeichnungen meine Kultur. Ich habe etwas nicht wissenschaftlich Bestätigtes gefunden. Es soll eine Glaubensgemeinschaft der Trill gegeben haben, vor hunderten von Jahren. Bei dieser Unterart soll so etwas von Zeit zu Zeit möglich gewesen sein, aber das ist eher der Bereich, den die Menschen als Märchen oder Sage bezeichnen.“

 

Ein wissendes Schweigen legte sich über die Anwesenden.

 

Der Arzt der Nemesis setzte erneut an, „Die fehlgewachsenen Hauptverbindungen müssen getrennt werden, damit die neuen sich richtig etablieren können.“

 

Shay räusperte sich und blickte zu Jetsun.

 

„Das hat Emily aufs schärfste abgelehnt“, erklärte diese.

 

Shay seufzte, „Doktor, es mag sein das Sie recht haben, aber ich werde so etwas nicht gegen den Willen von Miss Wells entscheiden“, und ‚Wells‘ hatte er mehr als klar betont.   

 

Nazira blickte in die Gruppe, „Aus ethischer Sicht ist die Entscheidung des Captains die einzig richtige. Ich befürchte, wenn wir auf Trill wären, dann würden wir dieses Gespräch gar nicht führen. Außerdem befand sich Emily im Moment ihrer Entscheidung in einer Situation, die sicherlich eine traumatische Erinnerung, ausgelöst durch die Klingonen, hervorgeholt hat.“

Die Anwesenden nickten.

 

„Wir müssen also Emily zurück holen, um dann den medizinischen Aspekt unter Betreuung der psychologischen Abteilung abklären zu lassen, und damit meine ich, das Sie, Miss Tapai, ihr helfen, sich sachlich zu entscheiden,“ Dass sie nicht beeinflusst werden durfte, musste er nicht betonen, da war der Captain sich sicher.

 

„Das Problem ist nur immer noch, wie stellen wir das an? Ich hatte mich mit den Karx unterhalten, und auch wenn sie nicht Emily sind, schienen sie ehrliches Interesse daran zu haben, sie zurück zu holen“, erklärte Jetsun.

 

Shay nickte, „Das Gefühl hatte ich auch.“

 

Wieder lag der Blick aller fragend auf dem Trill, Dieser kratzte sich verlegen am Hinterkopf.

„Ich habe ein Andenken an meine Großmutter. Ein uraltes Artefakt. Sie hat gern eine Geschichte erzählt. Dass sie mal eine Liebelei mit einer Person aus dieser Gemeinschaft hatte und zum Abschied diese Artefakt geschenkt bekommen hat. Man soll angeblich eine Verbindung zum Symbionten eines anderen Trills aufbauen und darüber auf einer spirituellen Ebene mit den Vorwirten Kontakt aufnehmen können, aber erstens bräuchten wir dann Jemanden, der Symbionten in den Höhlen betreut hat, und zweitens, meine Großmutter war am Ende ihres Lebens ein wenig…. Verwirrt und ich persönlich glaube nicht an solche Geschichten.“

Der Arzt der Nemesis war wirklich bemüht seinen Fehler wieder gut zu machen, und ja, das brachte ihm eine gehörige Portion Respekt seiner Kollegen ein.

 

Nazira hob langsam die Hand und räusperte sich. „Ich habe für zwei Jahre in den Höhlen von Mak’ala gedient, bevor ich zur Sternenflotte ging“, sagte sie leise. Offenbar war es ihr unangenehm, diesen Teil ihres Lebens zu erwähnen, das konnte jeder der Anwesenden deutlich hören. Shay wusste auch warum, und schenkte ihr einen mitfühlenden Blick. Sie wich seinem Blick aus, und fügte an „Insofern wäre dieser Punkt zumindest abgedeckt. Ich… wäre bereit, mich mit diesem Artefakt auseinanderzusetzen. Doch zunächst muss ich es schaffen, die Kooperationsbereitschaft von Karx zu erwirken.“ Sie sah kurz unter sich, wie um sich zu sammeln. Jaxons Blick lag überrascht auf der kleinen Frau. Da hatten sie sich so lange auf der Nemesis unterhalten, doch diesen Part hatte sie ausgelassen. Und in der Regel verließ niemand mehr die Höhlen, der erstmal dort diente…

 

Shay räusperte sich, bevor Jaxon hierzu eine Frage stellen konnte. „Gut“, sagte der Captain. „Dann versuchen Sie es bitte, Counselor.“

 

 

 

# Ort: USS Hephaistos – Quartier Nazira

# Zeit: MD 98.1600

Ganz bewusst hatte die junge Frau nicht ihren Arbeitsbereich gewählt, sondern einen privaten Rahmen. Es war an ihr, Karx, oder zumindest den Dreien, die gerade anwesend waren, den Plan mit allen Risiken zu erklären.

Wie schwierig dies werden würde, das würde sich recht bald herausstellen, denn die Trill betrat gerade den Raum. Ihr persönlicher Begleitschutz von der Sicherheit bezog Stellung vor der Tür.

Wenigstens hatte der Captain die Aufpasser von der Sicherheit der ehemaligen Schauspielerin recht gut als Bodyguard verkaufen.

 

Die vielen Pflanzen in ihrem Quartier ließen die Luft feucht und fast tropisch anmuten, der Duft einiger Blüten war deutlich zu vernehmen, und die Temperatur war etwas höher als in eine Standard-Quartier, um der tropischen Fauna gerecht zu werden. Die Beleuchtung war indirekt, stammte größtenteils von den Pflanzenleuchten. Nazira hatte Audrey extra vorher noch gefüttert, damit diese ruhig und friedlich war, und Caraxes hatte sie gesagt, er solle bitte für mindestens eine Stunde bei Nick in der Bar bleiben. So hatten die beiden Trill das Quartier ganz für sich alleine.

 

Als Emilys Körper den Raum betrat, lächelte die Counselor ihr freundlich zu und nickte. „Bitte setzen Sie sich. Möchten Sie etwas trinken?“ Sie deutete auf das Sofa, nicht auf den Tisch mit Stühlen. Schließlich wollte sie eine angenehme, entspannende Atmosphäre schaffen. Denn das hier würde nur funktionieren, wenn Karx entspannt war und sich sicher fühlte. Nazira war ein wenig nervös, hing doch so viel von dem heutigen Termin ab – dennoch schaffte sie es, Ruhe und Zuversicht für ihren Gast auszustrahlen.

 

In den letzten Stunden hatte sie sich selbst dazu genötigt, zu meditieren und sich an ihre Zeit in den Höhlen zu erinnern, die einzigartige Stimmung und Atmosphäre dort in ihrem Inneren wieder aufleben zu lassen, etwas, was sie bisher tunlichst vermieden hatte. Dies war ihr wunder Punkt, und sie wollte nicht zurücksehen. Doch heute musste sie.

 

Emilys Blick lag auf ihrem Gegenüber, sie war sich nicht ganz sicher was das hier werden sollte. Angeblich wollte diese Person ihr helfen, ABER sie war auch eine Verräterin.

*“Sie ist ein Sternenflottenoffizier und Psychologin und hat einen guten Ruf“*, erklärte der ehemalige Captain den jedoch nur Madi sehen konnte.

Ein verächtliches Schnauben stieß die ehemalige Schauspielerin laut aus.

„Ich nehme eine Rotwein von der Erde halbtrocken und gut temperiert“, sollte das Personal sich mal nützlich machen, denn warum sollte dieser Person mehr Glück dabei haben Emily zu finden als sie selbst.

„Und dann erklären Sie mir mal genau was das hier werden soll.“

 

Nazira nickte nur freundlich und ging zum Replikator, um das gewünschte zu besorgen, den arroganten Tonfall ignorierend. Sie hatte sich im Vorfeld alle Informationen zu Karx‘ früheren Wirten geholt, deren sie habhaft werden konnte. Viel war es nicht, aber dennoch hatte sie einen gewissen Eindruck bekommen. Als sie der anderen Trill das Glas reichte – für sich selbst hatte sie einen schwarzen Tee mit Milch und Zucker gebraucht, wie immer – und sich ihr gegenüber auf einen Sessel setzte, nahm sie zunächst einen Schluck ihres eigenen Getränks und sah die andere kleine Frau aufmerksam und freundlich an. „Ich nehme an, ich spreche mit Madi? Es freut mich, Sie kennenzulernen.“ sagte sie mit aufrichtigem Tonfall. „Und das hier…“ mit einer kleinen Geste umfasste sie ihr Quartier und sie beide „soll dazu dienen, Ihnen allen, Karx und Emily zu helfen.“

Madi nickte, aber befasste sich erst einmal mit ihrem Wein, für ein repliziertes Getränk gar nicht mal so schlecht.

 

Erstmal abwartend, wie ihr Gegenüber auf diese Ankündigung reagierte, sah Nazira einfach nur ruhig, harmlos und freundlich drein und beobachtete die andere Trill genau.

 

Madi fand da Quartier klein und die Luftfeuchtigkeit war schlecht für ihr Make up, aber es war aufgeräumt. Bis jetzt hatte sich das Personal nicht erneut um den Müll in Emilys Quartier zu kümmern.

„Wir sind aktuell nur zu Dritt. Ich,  der Botschafter Bena und Hanor“, absichtlich verschwieg sie das mit der Sternenflotte, sie persönlich hielt nämlich nicht viel von den Verein.

„Die anderen sind los nach Emily suchen. Ich habe meinen Wirt verloren…. Können Sie sich vorstellen was passiert, wenn das einer herausbekommt? Die Presse wird mich in der Luft zerreißen… eine Blamage sonders Gleichen.“

 

Nazira nickte langsam. „Ich verstehe. Zu diesem Schluss sind wir tatsächlich auch bereits gekommen… und wir möchten Ihnen bei der Suche helfen. Mal abgesehen von dem gewiss nicht unbeträchtlichen Problem mit der Presse und Ihrem Ruf…“, die CNS ging einfach auf die Art, wie die frühere Diva sprach, ein, „…wie fühlen Sie sich damit, dass Emily weg ist? Ich möchte Ihre Lage gerne besser verstehen, damit ich Ihnen helfen kann.“ sagte sie sehr sanft und mitfühlend.

 

„Wie ich mich damit fühle? Wie soll ich mich damit fühlen. Ich habe Emily IMMER beschützt, ohne mich wäre sie bei den Klingonen zu Grunde gegangen. Und auch die Anderen die nach mir kamen, ICH habe IMMER die Drecksarbeit gemacht. Mich gekümmert wenn es unschön wurde und nun ist sie weg. Und das hätte ich verhindern müssen.“

Kurz hatte Madi überlegt das Glas theatralisch gegen die Wand zu werfen, aber sie brauchte es noch, denn nun ließ sie es gleich mal selbst vom Replikator auffüllen und das auch bis zum oberen Rand.

 

Die silberhaarige Trill beobachtete Madi / Emily genau, als diese aufstand, ihr Glas auffüllte und dann zurückkam. „Sie fühlen sich als Beschützer gegenüber Emily. Ohne Sie wäre sie bei den Klingonen vermutlich gestorben. Und nun haben Sie… Angst um sie, richtig? Sie alle?“ sie pausierte kurz. „Was würden Sie tun, um sie wiederzufinden?“ Sie war nicht sicher, ob der direkte Ansatz fruchten würde, aber Madi war auch sehr direkt. Bereit, ihre Strategie jederzeit zu ändern, wartete Nazira auf die Antwort.

 

„Sie halten mich vielleicht für oberflächlich, aber Emily gehört zu uns, und ich habe schon mal Dinge getan, die getan werden mussten“,  mehr musste sie auf das Verschwinden ihres Ehemannes nicht eingehen, außerdem hatte man sogar die Anklage fallen lassen.

„Was für eine Idee hat die Sternenflotte, um Emily zurück zu holen?“, kam sie nun doch recht schnell auf den Punkt.

 

Nazira verstand grob, dass sie damit meinte, sie würde alles tun, was nötig war, und zögerte leicht. „Sie haben gehört, was Dr. Bryn, der Arzt von der Nemesis gesagt hat, richtig? Das mit den…Verbindungen von Karx zu Emily, die sich neu formen? Er…bat mich übrigens, mich in seinem Namen bei Ihnen für seine unsensible Art, dies zu erwähnen, zu entschuldigen.“ fügte sie an.

 

Die Karx zuckte mit den Schultern, „Bis Emily nicht zurück ist, schneidet keiner an uns herum. Das ist aktuell ihr Körper, da mischen wir uns nicht ein.“

 

Die unvereinigte Trill nickte. „Natürlich. Das verstehe ich absolut. Also…“ sie holte vorsichtig das Artefakt hervor, das Jaxon ihr hatte zukommen lassen, zusammen mit allem, an was er sich diesbezüglich aus den Erzählungen seiner Großmutter erinnern konnte. Ein ungewöhnlicher, dunkel-rosa Stein, leicht durchscheinend, glatt geschliffen und in Form eines Symbionten, mit einigen alten Symbolen darauf. Diese Form kannte sie nur zu gut.

„Dr. Bryn hat mir dieses Artefakt gegeben. Angeblich kann es dabei behilflich sein, eine Verbindung mit allen Wirten eines Symbionten zu erlangen. Es kommt aus einer Gruppierung von Trill, die es wohl bereits seit längerem nicht mehr gibt, und bei denen solche… neuen Verbindungen, wie sie bei Ihnen entstanden sind, wohl recht üblich waren… unsere Hoffnung ist, dass wir damit zu Emily vordringen können. Denn wir glauben nicht, dass sie wirklich ‚weg‘ ist… nur gut versteckt? Hat einer von Ihnen Wissen oder Erinnerungen bezüglich dieser Glaubensgemeinschaft oder eines solchen Artefaktes?“ Sie sah Karx direkt in die Augen, fragend, hoffend, aber immer noch mit Zuversicht.

 

Die Karx wären nun fast vor Lachen vom Sofa gefallen. Madi griff vorsichtig nach dem Artefakt und drehte es herum, auf der Unterseite war ein Baum eingraviert, ein Baum mit tiefen Wurzeln und vielen Blättern an den Ästen, „Huch, das Ding ist ja sogar echt.“ Ein wenig erstaunt war die Karx. Dennoch würde sie ihrem Gegenüber nicht Emilys Tattoo am Handgelenk auf die Nase binden.

Sie kannte die Gruppierung, die nicht so ganz ausgestorben war, aber wenn die Leute das dachten, dann lebten sie sicherer.

„Ich habe von der Gruppe gehört, und wenn ich es noch zusammenbekomme, dann weiß ich auch wie das funktioniert, ABER im Grunde brauchen wir wen der in den Höhlen Symbionten betreut hat UND Emilys Dunkel – Führer.“

Damit hatte die CNS nicht gerechnet, das mit den Höhlen war klar, aber das sie nun noch wen brauchten.

„Ihren Dunkel – Führer?“ fragte Nazira nachdenklich.

„Ja, der Trill der Emily beigestanden hat, das Band zu ihrem Symbionten aufzubauen. Wie Sie ja wissen ist der Karx Symbiont speziell, und selbst wenn keine Klingonen im Spiel gewesen wären, würde er sich nicht wie die meisten anderen Symbionten verhalten.“

Nazira blickte etwas verklemmt aus der Wäsche, wie Madi fand, „Kommen Sie schon, das hatten Sie doch auf dem Schirm. Also Sie müssen den Dunkel- Führer herholen, der der dafür gesorgt hat, dass sie nach der Vereinigung nicht verrückt wurde.“

Nazira dachte angestrengt nach, aber da half Madi schon nach, „Ich weiß, das Schicksal hat da echt hart zugeschlagen, aber vorhin hat er noch gelebt und sich bester Gesundheit erfreut. Da sollte das mit den Höhlen schwieriger werden. Der Bruchpilot hat doch bestimmt eh nichts Wichtiges zu tun.“

Natürlich hatte die CNS aus ihren Akten entnommen, dass Fabi und Emily zusammen in Kriegsgefangenschaft waren, aber von einer höchst speziellen und scheinbar wichtigen Verbindung stand da nichts.

 

„Sie meinen Mr. LaGroille.“ sagte sie kurz. Obwohl er kein Trill war, hatte er wohl Emily in der Tat beigestanden, und sie nickte. „Es sollte kein Problem sein, ihn hinzu zu bitten. Was eine Person angeht, die in den Höhlen von Mak’ala Symbionten betreut hat – das ist sogar noch einfacher.“ sagte sie zögerlich und wich erstmalig Madis Blick aus, sich mit einer Nachricht an Fabien befassend. „Und Sie wissen, wie das Artefakt angewandt wird?“

 

„Weiß ich, aber das sage ich Ihnen nur, wenn sie mir sagen wer in den Höhlen war.“

 

Nazira blinzelte kurz von Ihrer Nachricht an den FLG hoch und sagte knapp und leise „Ich war in den Höhlen.“

 

Madi zögerte, aber doch sie musste einfach fragen, „Warum sind sie dann hier?“ Für die Verhältnisse der Schauspielerin war sie sogar nett gewesen, sie hatte nicht gefragt was sie verbrochen hatte um den Job zu verlieren.

Unterdess hatte der Bruchpilot die Nachricht zusammen mit seiner vulkansichen Begleitung bekommen und beide machten sich auf dem Weg zum Quartier der CNS.

 

Nazira zögerte und antwortete dann „Es… war nicht das Richtige für mich, offensichtlich. Aber ich denke, 2 Jahre in den Höhlen sollten für die Nutzung des Artefakts genug sein?“ Nun sah die kleine silberhaarige Frau wieder direkt in die Augen der Karx, als wollte sie sagen, dass sie selbst gerade nicht so wichtig war.

 

Madi verschränkte die Arme vor der Brust, „Das reicht mir nicht. Sie wollen in mein Unterbewusstsein, dann muss da mehr Wahrheit kommen als… ‚es war nicht das Richtige für mich‘! Sie wissen schon, dass es etwas unglaublich persönliches ist und Sie Dinge sehen, die normale Partner nicht sehen. Im Prinzip sind wir nach dem alten Glauben dieser Gemeinschaft danach auch Schwestern, da werde ich mich auf gar keinen Fall mit … ‚war nicht das Richtige’… abspeisen lassen.“

 

Nazira seufzte tief. Offenbar musste sie dem Symbionten vor ihr Vertrauen schenken, wenn sie seine Zusammenarbeit wollte – auch, wenn das hieß, ihr unrühmliches Geheimnis zu offenbaren. Aber sie mussten Emily wiederfinden, koste es was es wolle… Kurz schloss sie die Augen und sagte leise und rauh „Ich wurde … aus den Höhlen verbannt.“

 

Madi entglitten kurz die Gesichtszüge, dann jedoch nickte sie, denn mit der Antwort konnte sie leben ohne weiter nachzufragen, das konnte Emily später immer noch wenn sie wieder da war, allerdings gab es etwas, auf das sie hinweisen musste. „Bei der Zeremonie, es könnte auch passieren, dass ihre unschönen Episoden der Vergangenheit sich mit denen von Emily vermischen, das sollte allen Teilnehmern bewusst sein. Ein wenig Unterbewusstsein der Besucher wird auftauchen auf der Reise.“

 

Nazira hielt nun Madis Blick stand. Dass die Karx so gefasst auf ihre Offenbarung reagieren würde, hätte sie nicht gedacht. Sie nickte langsam. „Ich…verstehe. Danke für die Warnung, Madi. Ich bin bereit, das zu riskieren… wenn es nur hilft, Emily wiederzufinden.“
Madi wollte eigentlich noch sagen, dass man für dieses Ritual eigentlich zwingend vier Teilnehmer brauchte, aber wo sollten sie Nummer 4 herbekommen. Noch ahnten die Karx ja nicht das Fabi in Begleitung kam. 

 

 

 

 

***In Emilys Unterbewusstsein***

Es war dunkel, eine dunkle Zelle, die feucht und modrig schien. In der hintersten Ecke kauerte die junge Trill, die Arme um ihre angewinkelten Beine geschlungen. Sie wollte nicht hier sein, nicht wieder! Und doch hatte sie nicht herausgefunden, wie die Tür sich öffnen ließ.

Beim letzten Mal hatte sie wenigstens Fabi gehabt, der bei ihr gewesen war und auf sie aufgepasst hatte. Gut, der war damals fast blind gewesen, aber auch ein blinder Maulwurf konnte hilfreich sein.

Nun war sie hier, eingesperrt, allein und gefangen in der Finsternis.

Immer wieder vernahm Emily Geräusche auf dem Flur, die sie erschaudern ließen.

Ihr ging es immer noch nicht gut, ihr Bauch schmerzte, und im Grunde fühlte sie sich immer müder, irgendetwas in ihr sagte ihr jedoch, dass sie nicht einschlafen durfte, das sie hier raus musste, aber wie, das war ein Rätsel, für das sie einfach keine Kraft mehr aufbringen konnte.

 

*Vor der Zelle im Korridor*

Audrid hatte Emily schon so lang gesucht, das es ihr wie Jahre vorkam. Hier schien die Zeit anders zu laufen, und doch war Eile geboten. Sie alle hatten sich ein Alter ausgesucht, in dem sie sich manifestierten, und Audrid war im Grunde kaum älter als Emily, auch wenn sie als alte Frau von fast hundert Jahren gestorben war. Nun aber, da Emily verloren gegangen war, begannen sie rückwärts zu altern und war aktuell kaum noch älter als neun.

Dieser Ort, der tief im Unterbewusstsein verschüttet gegangen war, begraben und bedeckt von viel Angst die nicht abgearbeitet worden war, dieser Ort war nicht schön, aber Audrid hatte keine Angst, denn sie wusste dass das alles hier nicht echt war. Eine Illusion in einer Illusion.

Die kleine Maus in ihrem weißen Kleidchen huschte über den dunklen Korridor, doch jedes Mal, wenn ihre kleinen nackten Füßchen den Boden berührten, erblühte an dieser Stelle kurz ein Stückchen Blumenwiese.

Kurz hatte Audrid sich hinter einer Ecke verstecken müssen, um den Klingonen aus dem Weg zu gehen. Natürlich waren es keine echten Klingonen, es waren in Form gepresste Ängste, aber denen wollte sie noch weniger begegnen.

Ein leisen Wimmern hatte das Kind aufhorchen lassen, und schnell war Audrid zu einer Zellentür gerannt. Im Gegensatz zu Emily konnte sie diese ganz einfach öffnen. Ohne zu zögern, lief Audrid auf Emily zu und schloss sie in ihre Arme.

 

 

</RPG>

< SUM>

# Ort: USS Hephaistos – Büro des Captains

# Zeit: MD 98.1400

Jetsun, Nazira und Bryn besprechen mit Shay die Lage um Emily und ihr kleines Problemchen.

Ein Plan ist schnell gefasst, nur die Umsetzung könnte kompliziert werden.

 

# Ort: USS Hephaistos – Quartier Nazira

# Zeit: MD 98.1600

Nazira versucht Madi klar zu machen, wie sie vor hat und vermittelt ihr erfolgreich, dass sie bereit ist alles zu tun, um Emily zurück zu holen.

Für die Zeremonie werden jedoch auch Fabi und seine vulkanische Unterstützung gebraucht.

 Unterdess versucht Emily, in ihrer eigenen Phantasie zu überleben und wird zumindest schon mal von Audrid gefunden. 

 

 

</SUM>

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