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Kampfschweine

Posted on 1. Februar 2021 By admin
Hallo Zusammen, 
ich hoffe ihr habt einen schönen Start in die Woche. 
Liebe Grüße 
Miri/ Sunny

< RPG>

# Zeit: Spd 15.1900

# Ort: Hephaistos – Quartier CING 

# Ball: Mac

Emily hatte ihr Quartier aufgeräumt: Ihre Kleidung weggeräumt, die Kissen auf dem Sofa aufgeschüttelt und war sogar dem Staub zu Leibe gerückt.

Aufräumen war etwas auf das ihre Freunde mit wiederkehrender Regelmäßigkeit bestanden. Was man nicht alles tat um den Symbionten zufrieden zu stellen. Auch hatte Em auf mehrfach an sie gerichteten Wunsch, die Spiegel in ihrem Quartier abgehangen. Offensichtlich hatte war Emily zur Religion ihrer Vorwirte konvertiert. Wenigstens gab es in dieser Religion schöne Tattoos. Kurz strich Emily über das Bild des Baumes auf ihrem Handgelenk. Wenn sie das noch mit dem meditieren hinbekommen würde, dann würde ganz sicher alles gut werden. Es war aufgeräumt, sie war satt. Schlichtweg die aller besten Voraussetzungen um zu meditieren.

Emily hatte einen Stapel von riesigen Kissen auf den Boden gelegt und Kerzen angezündet. Dieses mal würde sie es schaffen. Wie genau, das wusste sie noch nicht, ABER sie würde es schaffen. Voll konzentriert kniete Emily sich auf die Kissen und versuchte angestrengt nicht angestrengt zu sein.

*** Viel Später ***
Der Türsummer!!!  –  einen kurzen Moment lang wusste die Trill gar nicht wo sie war. Sie öffnete die Augen und blinzelte den Schlaf aus selbigen.

Gut, die Kerzen brannten noch, aber die Kissen nicht. Das war beim letzten mal passiert als sie eingeschlafen…. Ähm…. So intensiv meditiert hatte. Zweiter Versuch diesem mal rieb sich Emily den Schlaf aus den Augen und erhob sich zugegeben etwas schlaftrunken. Wankend lief sie auf die Tür zu und öffnete.

Wie schön doch überraschende Besuche waren. Emily blickte dem Captain direkt in die Augen und trat zur Seite so das Shay eintreten konnte. Gut das ihre Freunde immer auf das Aufräumen bestanden –  Warte? Wo kam dieser Gedanke her? Eigentlich war ihr doch immer egal gewesen wie es in ihrem Zuhause aussah auch wenn Besuch unerwartet auf der Matte stand. Der Gedanken an ein paar Stellen die sie nur oberflächlich geputzt hatten machten den Symbionten samt Vorwirte nervös.

„Wir mögen keine überraschungsbesuche, soll ich sagen“, erklärte Emily.

Shay nickte, „Wer im Glashaus sitzt und so?“
Emilys Stirn legte sich in Falten.

„Die technischen Notfälle in Sams Quartier häufen sich. Offensichtlich musste meine CING da persönlich jeden Tag hin.“

Emily stemmte die Arme in die Seite, „Ich bring die Einhornkatze und Permin dazu sich zu mögen, das ist meine heilige Pflicht als gute Freundin.“

Shay nickte, „Vielleicht sagst du Sam, aber das du jeden Tag in ihrem Quartier bist. Aber deswegen bin ich nicht hier.“
Emily zuckte mit den Schulter, vielleicht hieß ja jetzt nicht, mach das auf jeden Fall! Das Shay noch immer solche Anfängerfehler machte. Innerliches Kopfschütteln – vom Boss hatte sie mehr erwartet.

Mittlerweile stand der Captain vor den Kissen, „Was wird denn das hier?“

Erneut zuckte die Trill mit den Schultern, „Ich meditiere… oder ich versuch es. Das ist noch nicht so das grüne vom Ei.“
„Gelbe“, korrelierte Shay.

„Ne die Kissen sind rosa und lila“, erklärte sie kopfschüttelnd und replizierte zwei Tassen mit Tee, welche sie auf dem Tisch abstellte.

Shay setzte sich, also tat Emily es ihm gleich und griff nach einer der Tassen, welche sich auch direkt an die Lippen führte, „Bohr… echt jetzt, das ist keine Cola.“
Immer zu legte der Symbiont sie herein und sorgte dafür, dass sie etwas Gesundes aß, oder trank.

Ihr Gegenüber betrachtete das Schauspiel, wahrhaftig legte sich ein Lächeln auf seine Lippen.

„Warum bist du hier?“, fragte Em als sie endlich mit einem 500 ml Glas Cola an den Tisch zurückkehrte.

„Ich wollte mit dir sprechen“, erklärte Shay und nippte an den heißen Tee.

Emily zuckte zusammen und ließ die Schandtaten der letzten Tage Revue passieren, wobei –  da war nichts! Ihr Symbiont hatte achtgegeben, dass sie mal eine Woche lang nichts anstellten.

Die Stirn der Trill legte sich in Falten, als neben ihr imaginär der Botschafter auftauchte, „Och? Oh! Ohn! Alles klar“, sagte sie und stellte die Cola vor sich auf den Tisch um ihre gesammelte Aufmerksamkeit samt väterlichem Blick auf den Mensch zu legen.

„Was hast du denn auf dem Herzen, mein Junge?“

 

 

 

# Zeit: Spd 14.2100

# Ort: Hephaistos – Quartier XO

# Ball: Eli

Emily hatte dieses mal wirklich an der Tür geklingelt. Sie war jeden Tag hier in Sams Quartier – der Raum musste wirklich bald komplett überholt werden, jeden Tag gab es diese technischen Notfälle. Innerlich musste Emil schmunzeln. Sam hing an der Katze und an Permin genauso und da konnte sie den Beiden nicht durchgehen lassen, dass sie sich nicht verstanden.

Emily trug ihr Haar offen. Sie hatte frei, also musste sie sich auch nicht in diese Uniform sperren lassen. Ihr langes Shirt – Kleid in fliederfarben wurde von der schwarzen Strumpfhose abgerundet. Die Trill musste zugeben, sie hätte das Outfit mit ihren geliebten alten  und abgetragenen Stiefeln abgerundet, aber ihre Freunde meinten wenn schon nichts hochhackiges, dann wenigstens Snikers. In Sachen Mode hatten sie wirklich Ahnung. Bei Em war in diesem Punkt aber auch noch viel Luft nach oben.

Nun endlich wurde ihr geöffnet und die junge Trill huschte an Samantha vorüber ins Innere. Sie legte den Blumenkranz auf den Esstisch ab, „Hier den habe ich dir mitgebracht. Selbstgemacht.“

Sam lächelte, sie mochte nette Dekoration und auf dem Tisch machte sich das Gesteck wirklich gut. Die menschliche Frau kam gar nicht erst auf die Idee das solche Blumenkränze in Emilys Religion auf dem Kopf getragen werden mussten und auch je nach Art des Flechtens und der Blumen eine ganz bestimmte Bedeutung hatten, „Muss ich da eine Schale mit Wasser für fertig machen?“

Emilys Stirn legte sich kurz in Falten, dann aber breitete sich ein Lächeln auf ihren Lippen aus, „Nein, lass ihn einfach auf dem Tisch liegen, wenn er dir da gefällt.“

Entspannt ließ Em sich auf das Sofa fallen und Permin nutzte die Chance sofort den Schoß der Trill als sein Revier zu besetzen und sich dort gemütlich zusammen zu rollen. Die Einhornkatze kuschelte sich an die Seite von Emily. Zwar beäugten sich die Beiden kurz, entspannten sich dann aber sofort wieder.

„Sie vertragen sich auf einmal“, erklärte Sam begeistert, „Du hattest Recht, sie brauchen einfach nur Zeit.“

Em nickte freundlich während Sam etwas zu knabbern replizierte und auf den Tisch stellte. Der Blick der Trill wirkte kurz etwas niedergeschlagen, so das Sam sich noch einmal erhob und zu dem Tee und Knabbereien auch noch Kuchen für ihren Gast herstellen ließ, welchen sie schlussendlich ebenfalls auf den Tisch stellte.

„Ich wollte mit dir reden“, sagten beide Frauen gleichzeitig. Emily nickte und ließ Sam den Vortritt, „Ich habe in den letzten Tagen oft über das Trillcenter nachgedacht und was da passiert ist. Ich hätte dich nicht drängen sollen dahin zu gehen. Ich mein wir sind fast….“

Emily zuckte kurz mit den Schultern, „Wir haben einen Kriegsverbrecher dingfest gemacht und die armen Patienten gerettet, ich glaub das war schon ne große Leistung.“
Sam dachte nach, „Wusstest du übrigens, dass es eine Fehlfunktion gab und der Direktor gestorben ist?“
Emilys Mine blieb neutral, „Bizarr.“

Sam nickte, „Sehr bizarr.“

Em hangelte sich ein Stück des Kuchens, „Du hast das im Trillcenter unglaublich gut gemacht. Du darfst nicht so streng zu dir sein.“

Sam seufzte und ließ sich auf der Couch nach hinten sinken, „Du steckst das viel besser weg als ich.“
Emily zuckte mit den Schultern, „Ich habe nur mehr Erfahrungen mit sowas“, scherzte sie halbernst.

„Trotzdem“, setze Sam an und wurde sofort von Emily unterbrochen.

„Wenn ich vorher gewusst hätte was passiert, wäre ich auch gegangen und du auch. Das ist doch worum es geht. Die hilflosen zu beschützen und das Unrecht zu verbannen.“

Sam nickte, es tat gut sich mit Emily darüber zu unterhalten und heute wirkte sie viel ernster und erwachsener als sonst, was bei solch einem Gespräch durchaus von Vorteil war.

Emily hangelte nun nach dem zweiten Stück Kuchen, „Du solltest dich nicht zu sehr mit Dingen beschäftigen die vergangen sind. Versuch aus der Vergangenheit zu lernen und die Zukunft durch deine Erfahrungen besser zu machen.“
Sam lächelte, „Ein Sprichwort der Trill?“

Emily schüttelte leicht den Kopf, während sie Permin hinter dem Ohr kraulte, das mochte er am liebsten. Leider musste die Trill feststellen, dass Sam noch immer bedrückt wirkt.

„Deine Kiste steht noch immer unter meinem Bett“, lenkte diese ab, „Warum steht sie überhaupt da?“
Em versuchte sich nun an Kuchenstück Nummer drei, „Weil ich sie unter dein Bett gestellt habe und ich mir sicher bin, dass es der sicherste Ort auf dem ganzen Schiff ist. Bevor du fragst, es sind Andenken meiner Vorwirte,…. Irgendwie das wertvollste was wir besitzen.“

Sam nickte, „Vielleicht solltest du dann besser selbst drauf achtgeben.“

Em verzog das Gesicht, „Dann wäre sie weitaus weniger sicher.“ Hörte Sam nicht zu?

„Ich weiß nicht“, gab Sam kleinlaut zu.

Emily schüttelte den Kopf, „Mach dich doch nicht kleiner als du bist. Du hast die Station überlebt, ebenso wie die Zerstörung deines Schiffes zuvor. Du hast deine Mannschaft gerettet. Versuch dich doch an die positiven Aspekte zu erinnern, nicht an das Unheil das du überwinden musstest um zu daran zu Wachsen. Bei einer Rechnung ist auch das Ergebnis am wichtigsten.“

„In der Schule gab es auch Punkten für den Rechenweg“, scherzte Sam nun etwas besser gelaunt.

Emily schüttelte den Kopf, „Auf Trill gib es sowas nicht. Unglaublich diese Menschen.“

Sam zog eine ihrer Augenbrauen nach oben, wow! Sprach sie hier wirklich mit Emily?

 

 

 

# Zeit: SpD 17.1500

# Ort: Quartier Della Scala

# Ball: Kim

Emily hatte in den letzten Tagen immer wieder den Della Scala Nachwuchs bei den Hühnern gesehen. Vor allem aber hatte sie gesehen wie viel Spaß er mit den Tieren hatte. Sie erinnerte sich immer wieder an Fragmente aus ihren früheren Leben und in einigen war sie selbst Mutter oder Vater gewesen. Sie kannte dieses ganz besondere Strahlen von Kinderaugen. Der Kleine war aber auch unglaublich niedlich.

Eigentlich mochte Em es nicht wenn andere Leute ihre Hühner fütterten, da kam man schnell mit der Versorgung durcheinander und dann wurden die Tierchen zu dick, oder bekamen am Ende zu wenig weil man dachte, die Leute hatten heute genug bei den Tierchen reingeworfen.

Dieses Problem war dank Emilys ganz persönlicher Berater eigentlich gar kein Problem. Sie hatte ein kleines Schild mit nicht füttern an den Zaun gehängt und Melody abgepasst um ihr zu sagen das der kleine Prinz eine Sondergenehmigung hatte und jederzeit die fedrigen Freunde füttern konnte. Die Mutter schien froh und kurz hatten die Beiden Frauen sich unterhalten. Emily fand es erfrischend wie viel Melody über unterschiedliche Kräuter und Kräutertees wusste. Melody war sehr überrascht über den Umstand, dass man sich mit der Wells wie mit einer ernsthaften Person unterhalten konnte, das war mit Sicherheit auf den Einfluss des Symbionten zurückzuführen.

Das Emily sich nun wohl halbwegs mit ihrer Situation arrangiert hatte, dass konnte Melody sehen. Auch wenn sie Trill  nicht so gut kannte, sie konnte sich gut in Andere hineinversetzen und das Schiff war klein, wenn da eine Mss Wells sich mal eine Woche am Stück, wie alle anderen benahm und nicht mit einer ganz cool krassen Idee um die Ecke schoss, dann fiel so etwas einfach auf.

 

Nun aber saß Melody zusammen mit ihren Kindern im Quartier und überlegte was es wohl zum Abendessen geben würde. Der Computer informierte über eine frisch eingetroffene Nachricht. Es dauerte einen kurzen Augenblick bis Mel verstanden hatte, das diese nicht für sie oder ihren Mann war, sondern für ihren Sohn.

Skeptisch lass sie die eingetroffene Nachricht um zu überprüfen um was es sich handelte. Mss. Wells hatte diese Anweisung notiert, damit die Eltern zuvor entscheiden konnten, ob sie ihren Sohn die Nachricht zukommen ließen, oder lieber doch nicht. So viel Umsicht und Erziehungserfahrung in Verbindung mit der Trill war fast gruselig.

[ Hallo Keiran,

da du so viel Spaß an den Hühner hast würde ich mich freuen, wenn du das weiße Huhn als Pfleghuhn betreuen würdest. Es hat als einziges keinen Namen und ich befürchte es mag mich nicht mehr, seitdem ich ihm mal aus Versehen auf den Fuß getreten bin.

Du musst auch nicht viel machen, nur ab und zu nach ihm sehen, es füttern und streicheln. Ach ja, es braucht auch noch einen Namen.

Liebe Grüße

Emily]

 

 

 

# Zeit: SpD 17.2100

# Ort: Quartier Karx – Wells

# Ball: Mac, Kim, Auri, Effi, Dominik

Das Fußballspiel auf dem Holodeck war lustig gewesen, allerdings war es nicht das Richtige für ein wiederkehrendes Hobby. Vielleicht mochten die männlichen Vorwirte in Emily diesen Sport einfach nur nicht.

Es war schwierig alle glücklich zu machen, wenn man sich nicht mal an alle Leben so wirklich erinnerte, aber auch das würde noch besser werden, die ersten 1,5 Leben waren mehr als präsent und fühlten sich fast so an als hätte sie ganz persönlich diese geführt. Es würde einfach etwas Zeit brauchen, da war Team Karx sich ganz sicher.

Bis dahin konnte sie ihr Leben ja nicht mit warten verbringen, also hatte sie die letzte Woche immer mal wieder über ein Männerhobby nachgedacht. Mit Nik und Sean hatte sie die Bank bei den Hühnern gezimmert, das hatte Spaß gemacht, aber auch das war etwas was man nicht immer machen konnte. Sie würden zusammen noch einen Tisch bauen und den Hühnern noch ein paar Spielzeuge, aber das war halt auf gar keinen Fall ein Hobby für die Männerunde der Hephaistos die sie gegründet hatte.

Vielleicht hätte sie ihren Freunden sagen sollen, dass sie solch eine Runde gegründet hatte? Ganz weit vorn, wäre Emily dabei gegessen, wenn sie diese dann auch noch gefragt hätte, ob sie überhaupt Lust hatten ein Teil dieser Runde zu sein, aber Emily arbeitete an sich. Man konnte ja auch nicht das ganze Leben über Nacht umkrempeln.

 

Heute hatten sie überlegt, dass sie zusammen pokern oder andere Kartenspiele spielen konnten. Es gab viele Kulturen in denen Männer so etwas taten. Also hatte Emily einen Pokertisch (der war zur Not vielseitig einsetzbar) erscheinen lassen. Hologitter in den Quartieren waren eine ganz feine Sache!

Emily hatte Schüsseln mit Chips und Erdnüssen Repliziert und Dosen mit Bier. Ja wenn man das Zeug replizierte, dann war da kein Alkohol drinnen, aber das trank sie eh nicht mehr. Seitdem sie Shay über dieses Dilemma informiert hatte, hatte dieser auch nie wieder nach Selbstgebrannten gefragt, vielleicht tranken ihre Freunde eigentlich gar nicht gern und hatten immer nur wegen ihr getrunken. Doof, das sich vorher nie einer gemeldet hatte. Auch in den guten alten Zeiten hatte doch wegen ihr niemand etwas trinken müssen. Em schüttelte den Kopf und band ihr langes blaues Haar zu einem strengen Zopf den sie dann auch noch hochsteckt. Ihr Holzfälleroutfit gefiel ihren männlichen Vorwirten, besonders das rotkarierte Hemd aus dem seltsamen Stoff.

Sie war so weit und wartete auf die Dinge die da kommen würde, Nik und Sean hatten bereits abgesagt, sie musste arbeiten.

Während sie wartete öffnete Em eine Dose Bier und leerte sie auf Ex. So schlecht schmeckte das Zeug gar nicht, während sie diesen Gedanken mit einem Rülpser untermalte erklang der Türsummer.

 

 

 

# Zeit: SpD 03.1800

# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 –  Messe

Lani mochte es nicht auf dem Frachter, es war dreckig und es roch an vielen Stellen seltsam. Die Kinder wollten wegen ihre Krallen und den Fangzähnen nicht mit ihr spielen.

In diesem Punkt unterscheid sich dieser Ort nicht von dem Mienenplaneten. Ihre Schwester würde mit ihr spielen, wenn sie fragen würde, aber Tara war schon ein Teenager und welcher Teenager wollte immer zu mit seiner 5 jährigen Schwester spielen?

Oft kam Lani sich fehl am Platz vor, aber als Iskyra die niemals auf ihrem Heimatplaneten gewesen war und die ersten Jahre ihres Lebens von Menschen aufgezogen wurde, war das leider nicht zu ändern und eigentlich war es ja auch nicht schlecht gewesen. Ihre Mama hatte immer mit ihr gespielt und war eh die coolste Person im ganzen Universum. Außerdem war Lani zuversichtlich dass ihre Mama bald kommen würden, um Tara und sie abzuholen und dann würden sie zur Erde fliegen, das hatte sie versprochen.

Aktuell war die Mama nicht da und auf dem Schiff hatte Lani sie auch noch nicht gesehen, aber Tara wusste sicher wie sie die Mama finden konnte. Doof war nur, dass sie immer zickte, oder weinte wenn Lani nach der Mama fragte.

Für den Moment hatte das grau weiß getigerte Kätzchen aber eine Person gefunden, die sie sehr interessierte.

Gestern hatte sie schon die große Katze mit ihrer Freundin in der Messe gesehen, hatte sich aber nicht getraut sie anzusprechen.

Nun aber würde Lani ihren ganzen Mut zusammen nehmen und hallo sagen. Schnell richtete die Kitte ihre große rosa Schleife an dem linken Ohr, die Tara heute Morgen mit vielen Klammern im Fell befestigt hatte.

Nervös leckte sie über das Fell am Arm, das lag noch nicht so wie sie sich das vorgestellt hatte, dann aber lief sie los. Sie lief zu dem Tisch der Frauen und…. bog in letzter Minute doch noch ab. Nervös kaute sie auf dem Ohr ihres Stoffschweines. Marmelade war ein Kampfschwein, aber sie wollte nicht kämpfen. Musste sie auch nicht, denn sie hatte noch einen Bruder namens Toshy  der bestritt alle Kämpfe. Lani hatte ihn aber bei der schlafenden Tara gelassen, damit er auf sie aufpassen konnte, wenn sie einer ärgern würde.

Schüchtern hatte die Katze sich hinter einem Tisch versteckt, was Ortrichk natürlich nicht verborgen blieb, „Ich glaub wir werden beobachtet.“

Ana blickte sich um und erkannte das kleine Mädchen. Das rosa Kleidchen und die rosa Spange deuteten darauf hin, dass sie weiblich war.  Die Stirn der jungen Frau legte sich in Falten, es war so dreckig hier. Ob das Mädchen flöhe hatte? Ob Ortrichk Flöhe bekommen würde? Panisch weiteten sich die Augen der jungen Technikerin.

„Ist sie nicht niedlich“, entglitt es Ortrichk, „Wir sollten auch Kinder bekommen.“
Hier jagte eine Panikatacke offensichtlich die nächste, „Ähm…. Ja…. Irgendwann mal?“

Ortrichk wollte sich erheben und nach der Kleinen sehen, aber Ana kam ihr zuvor, „Du machst das mit dem Kind. Finde ihre Mama und dann scheuch sie zu der. Ich hole Pudding. Der ist wenigstens nur gelb.“
Gerade als Ana den Tisch passierte hinter dem das Kind sich versteckt hatte, setzte diese zum Sprung an und klammert sich an dem Bein der Betazoidin fest, „Pudding“; quietschte das Kätzchen verfügt, während Ana versuchte nicht zu hyperventilieren.
„Es klebt an meinem Bein! Ortrichk! Es klammert sich fest. Mach es ab. Mach es ab!“

Das Kind hielt es offensichtlich für ein Spiel, was darauf hindeutete das es gut sozialisiert war und liebevoll aufgewachsen war, also gab es hier auch Eltern in der Nähe, schlussfolgerte Ortrichk als sie zu den Beiden hinüber ging, „Wenn du die Tante loslässt, dann besorgt sie für uns Beide Pudding.“
Die Katzenaugen der kleinen Prinzessin weiteten sich, als sie von der fellosen Frau abließ und lieber mit der großen Katze zurück zum Tisch ging. Für Pudding hatte sie ihre Angst vergessen.

Es dauerte nicht lang und Ana saß wieder am Tisch und löffelte still ihren Pudding, während Ortrichk und die kleine Maus sich neben dem Essen köstlich unterhielten.

„Guckt, das ist Marmelade ein Kampfschwein.“

Ana blickte auf. Marmelade war etwas zu essen, warum sollte das Spielzeug wie etwas zu essen heißen, das sorgte bei Kindern doch nur für Verwirrungen und barg viel Potential für Unfälle.

Ane beschwerte sich knappe fünf Minuten lang telepathisch über den Namen, das sie den Zusammenhang nicht verstand, während die große Katze sich gerade einen Wurf mit sieben bis acht Kitten ausmalte. Auch ein Thema das Ana aktuell verstörte. Sie beschloss das Kind über den sinnlosen Namen aufzuklären. Fragte jedoch Ortrichk telepathisch wie sie das am besten tun sollte.

**Meine aller liebste Ana, du musst akzeptieren, dass dieses Spielzeug Marmelade getauft wurde**, vermittelte die Katze gedanklich und wusste das Ana sie hören würde.

**Muss ich?!**

Ortrichk legte den Kopf etwas schief, ** Falls du jemals wieder Sex mit mir haben willst –  musst du wohl.**

Ana seufzte nun laut, „Deine Marmelade ist … hübsch?“

Es war ein Schwein und noch nicht einmal richtig nachempfunden-  das Ding erinnerte Ana an einen Ball mit kurzen Stummeln als Arme und Beine.

„Danke, deine Verlobte ist auch voll hübsch. Zusammen seid ihr dann gutes Mittelmaß. Und  wenn dich mal einer ärgert weil du hässlich bist und so, dann musst du nicht weinen. Sag mir Bescheid und ich beiß sie für dich. Mit deinen stumpfen Zähnen kannst du das ja nicht.“
Ana blieb neutral, „Du weist das man keine Leute beißt.“

Die kleine Katze kicherte, „Klar, aber ab und zu muss man halt beißen. Das hat die Mama gesagt, aber nicht so gemeint. Sie meinte nur, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Sie ist nämlich Sicherheitsoffizier bei der Sternenflotte. Die weiß wovon sie spricht.“

Ana nickte, blickte jedoch zu der Begleitperson der Kinder auf, die wohl mittlerweile mitbekommen hatte, dass einer ihrer Schützlinge weg war.

Aufpasser des Jahres wurde diese Person schon mal nicht. Wenn Ana sich nicht dem Kind angenommen hätte, dann wäre es sicher für immer weg gewesen, so wie ihre linke Socke vom Vortag. IMMER blieb alles an ihr hängen!

„Wir bringen sie schon zur Mama“, erklärte Ortichk optimistisch der Pädagogin. Ana fing hingegen sehr eindeutige Gefühle auf. Das Menschen einen immer mit ihren Emotionen anschreien mussten.

Die kleine Katze blickte erwartungsvoll zwischen ihrer Betreuerin und der großen Katze hin und her.

„Du kannst bei uns bleiben – bis morgen“, versuchte Ana die Kitte von dem Thema Mama abzulenken. Und sorgte dafür, dass zwei Katzen mit offenem Mund nun vor ihr saßen.

Die überarbeitete Kindergärtnerin/ Lehrerin schien erleichtert, „Ich sag deiner Schwester Bescheid.“

Ana stutzte, „Wie du hast ne Schwester! Dann muss die auch bei uns bleiben. Geschwister trennt man nicht.“ Die Logik der Betazoidin war bestechend, leider wich gerade die Farbe aus dem Gesicht der jungen Aufpasserin, „Sicher?“

„Sowas von sicher“; quietschte die Mini- Katze und warf ihre Marmelade über den Tisch, sie prallte gegen eine Wand und schon klappen Flügel aus. Nun Schwebte das Spielzeug durch den großen Raum und änderte immer dann die Richtung wenn sie Kontakt mit einem Gegenstand hatte.

Natürlich dauerte es nur eine gefühlte Millisekunde bis Lani zur Jagt ansetze und Ana strafend die Betreuerin anblickte, „In der Erziehung haben Sie vollkommen versagt! Wieso weis das Kind nicht das man in der Messe nicht jagt!“

</ RPG>

<SUM >

# Zeit: Spd 15.1900

# Ort: Hephaistos – Quartier CING

# Ball: Mac
Shay möchte sich mit Emily unterhalten, diese weiß aber eigentlich gar nicht was er von ihr möchte. 

# Zeit: Spd 14.2100

# Ort: Hephaistos – Quartier XO

 

# Ball: Eli
Emily und Sam sprechen über die Ereignisse im Trillcenter, dabei versucht Em ihrer Freundin zu helfen das Erlebte zu verarbeiten. 

# Zeit: SpD 17.1500

# Ort: Quartier Della Scala

 

# Ball: Kim
Emily tritt eines ihrer Hühner als Pflegehuhn ab.

# Zeit: SpD 17.2100

# Ort: Quartier Karx – Wells

 

# Ball: Mac, Kim, Auri; Effi, Dominik
Emily plant den zweiten Männerabend.

# Zeit: SpD 03.1800

 

# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 –  Messe 
Ortrichk und Ana machen überraschend mit einer jungen Katze Bekanntschaft.

</ SUM>

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