Servus,
schön das sich alle mal kurz gemeldet haben 🙂 Immerhin weiß ich nun das ihr noch da seit.
April ist bei mir selbst auch ein ziemlich geschäftiger Monat weil zu viele Ergebnisse wie Geburtstage etc. in diesen fallen. Wie wir wissen geht das RL immer vor aber zumindest bei mir ist es so das ich mich je länger ich nicht schreibe mich immer schwerer dazu aufraffen kann überhaupt zu schreiben. Daher nun mein bescheidener Versuch diesen Zyklus zu durchbrechen und vielleicht lässt sich der eine oder andere davon anstecken und setzt sich auch mal wieder an ein RPG 🙂
Ich würde mich auf jeden Fall freuen wieder was von jedem von euch zum lesen zu haben.
Nun aber zum eigentlichen RPG
<RPG>
# Zeit: MD 10.1900
# Ort: Maschinenraum USS Baltimore
<QUOTE>
„Das ganze Schiff ist voll mit organischen Rückständen!“
„Klaro“ brummte Fabi „hier ist ne volle Schiffsbesatzung irgendwann gestorben. Da findest du immer Überreste.“
„Okay, ich präzisiere, das ganze Schiff ist voll mit nichthumanoiden organischen Rückständen.“
</QUOTE>
„Also doch Klingonen!“ ereiferte sich Jenn während Ana mit den Augen rollte.
„Das letzte Mal als ich nachgesehen habe galten die Klingonen noch als Humanoide.“ gab sie trocken zurück und erhielt dafür einen giftigen Blick von der OPS.
„Fein, das heißt irgendwas ist hier an Bord und sorgt dafür das wir .. was? Halluzinieren?“ fragte Fabi während sein Kopf langsam begann zu Schmerzen.
„Dann ist das nicht M’Kor?“ fragte Ajur und bereute die Frage beinah sofort. Das konnte nicht sein Bruder sein. Sein Bruder wäre niemals so dumm allein auf dieses Schiff zu kommen und sich dann noch von der OPS gefangenen nehmen zu lassen.
„Wer?“ fragte Skye die nun langsam wieder zu sich kam.
„Halt die Klappe, Klingonen!“ knurrte Jenn und Skye sprang empört auf.
„Ruhe jetzt!“ kam die schneidende Stimme von Sam. Es war ungewöhnlich das die EO einen derartigen Ton anschlug. Bislang war sie die Freundlichkeit in Person gewesen – außer als sie mit Ana gestritten hatte.
Aber auch bei ihr kam langsam wieder die Vernunft und vor allem die Ausbildung durch. Sie hatte den Commanderrang nicht ohne Grund und jahrelang an der Akademie gelehrt. Es wurde Zeit diese Ausbildung anzuwenden.
„Ensign Larson, konzentrieren sie sich! Offensichtlich gibt es etwas an Bord das mit unseren Emotionen und Ängsten spielt. Wieso haben sie solche Angst vor Klingonen?“ fragte Sam noch immer mit diesem speziellen Ausbilder Tonfall den man nur durch jahrelanges üben bekam.
„Ich habe keine Angst! Vor niemandem!“ begehrte Jenn auf und Sam deutete auf Skye.
„Und wer ist das dann?“ fragte sie während Jenn den Blick zu Skye schweifen ließ und große Augen bekam.
„Ähm .. Ensign Johnsons.“ gestand sie dann ein während Skye sich straffte.
„Aber sie hatte eine Bat’leth ..“ schob Jenn nach. Vielleicht gab es doch Klingonen hier?
„Ein Schwert – glaube ich und ich glaube ich ….“ Skye stockte als ihr bewusst wurde was sie getan hatte.
„Ja?“ fragte Sam und fixierte nun Skye.
„Ich habe die CM verfolgt bis sie in eine Rettungskapsel stieg.“ beschönigte Skye die Ereignisse auf die sie nicht so wirklich stolz war.
Feuerdämonen. Wie war sie überhaupt auf diesen Blödsinn gekommen?
„Das deckt sich mit den Sensoren.“ stimmte Ana nun zu. „Bleibt zu hoffen jemand sammelt sie wieder ein. Der Kahn hier auf jeden Fall nicht.“
Fabi ging nicht weiter auf Anas Kommentar ein sondern stellte eine andere wichtige Frage.
„Was ist mit Funkkontakt zur Hephaistos? Wir haben uns schon ewig nicht mehr gemeldet und die sich bei uns auch nicht.“
<nrpg: Ihr habt ca. 1H Zeit euch da drüben noch auszutoben 🙂 >
# Ort: USS Hephaistos – Bereitschaftsraum
# Zeit: MD 10.1945
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„Eine Begegnung mit mir selbst.“ antwortete der Italiener ohne viel Energie. „Aber ich weiß, wer ich bin. Ich habe nicht zum ersten Mal in den Abgrund geschaut. Mir macht es keine Angst. Es macht mich nur traurig.“
Langsam ging er zu einem der Stühle und ließ sich schwer darauf nieder. Dann stütze er den Arm auf die Tischplatte und legte nachdenklich den Kopf in die Hand. Er schien mit dem Blick einen Punkt zu fixieren, den es nicht gab.
Kaum war der Blick auf das Fenster frei, als diese Anziehung auch wieder Emily und Shay ergriff. Beide näherten sich gleichzeitig dem Fenster.
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Es kostete Shay alles an Kraft die er aufbringen konnte während seine Gedanken rasten und sein Körper ihm nicht zu gehorchen schien. Immer näher kam er dem Fenster und immer lauter hallten die Worte von Ettore in seinem Kopf.
„Eine Begegnung mit mir selbst.“
Shay wollte keine Begegnung mit sich selbst. Er hatte eine ziemlich gute Ahnung davon das ihm nicht gefallen würde was er zu sehen bekommen würde. Was auch immer an Bord war es spielte mit seinen Ängsten und von denen hatte er mehr als genug.
„Computer, Fenster verdunkeln.“ krächzte er als er sein eigenes Spiegelbild in der Scheibe fast schon sehen konnte.
Ein leises Piepsen bestätigte den Befehl und alle Fenster des Raumes wurden durch Schotts verschlossen. Es war eine Schutzmaßnahme für den Fall das bei einem Gefecht eines der Fenster zu Bruch ging.
Aber Shay hatte diese Funktion auch das eine oder andere Mal benutzt um im Bereitschaftsraum ein Nickerchen zu machen.
Kaum war der Bann gebrochen wandte sich Shay vom Fenster ab und trat an den Replikator.
„Ein Glas Wasser, kalt.“ orderte er und trank dieses dann auf einem Zug aus. Seine Hand zitterte leicht und er zwang sich tief durch zu atmen. Er war der Captain! Er würde nicht versagen!
„Krieg ich auch eins?“ fragte Emily plötzlich und Shay wurde sich bewusst das er die Trll fast völlig vergessen hatte.
„Sure.“ meinte er nur und trat zur Seite damit Emily bestellen konnte. Ein Blick zu Ettore wurde mit einem Kopfschütteln beantwortet.
Im Gegensatz zu Shay orderte Emily jedoch eine Cola.
[Brücke an Captain Ruthven. Sir. Eine Rettungskapsel ist gerade an die Schiffshülle geprallt. Die Sensoren sagen das Lt. Jetsun Pema an Bord ist]
„Als ob wir das nicht bemerkt hätten.“ murmelte Emily leise über ihre Glas hinweg und brachte Shay zu einem kurzen lächeln. Das entspannte ihn wieder ein wenig und nahm den Druck.
„Holen sie die Kapsel mit den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen an Bord und vergessen sie nicht die Quarantänevorschriften!“ befahl er als Antwort und sah zu Emily.
„Wieso gehst du nicht und begrüßt sie an Bord? Dann kannst du dir auch die Rettungskapsel genauer an sehen.“ meinte er dann und auch wenn sein Ton freundschaftlich war, so war selbst Emily klar das dies eigentlich ein Befehl war.
„Aye, aye, Captain.“ antwortete sie mit einem linkischen Versuch eines Saluts und verließ den Bereitschaftsraum – nicht ohne das Glas Cola mit zu nehmen. Shay und Ettore verließen damit ebenfalls den Raum um wieder zurück zur Brücke zu gehen.
<nrpg: mal kurz mit dem Zaunpfahl wink >
# Zeit: MD 10.2000
# Ort: Brücke Hephaistos
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„Erm, beamen ist gerade ein bisserl dämlich“, kam die Stimme von der OPS-Station und Shay drehte sich herum. Ihm standen die Schweißperlen auf der Stirn. Diese ganze Exkursion bereitete ihm Magenschmerzen und
Übelkeit. „Wieso?“ fragte er schließlich trotzdem nach.
„Der Nebel stört unsere Scanner, wir können die Signale des Außenteams nicht korrekt erfassen. Wir müssen erst rekalibrieren.“
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Shay schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Wäre hatte gedacht das längst geglaubte Trainingsmethoden der Akademie plötzlich doch irgendwann nützlich sein würden.
Er war der Captain, er musste ruhig bleiben. Ein Vorbild sein. Seine Fingernäge bohrten sich tief in die Unterseite seiner Armlehne und er spürte den leichten Schmerz den dies verursachte. Schmerz der ihm half sich wieder zu fokussieren.
„Dann tun sie das Ensign.“ erklärte Shay schließlich mit einer ruhigeren Stimme.
„Ist das eine gute Idee? Das Außenteam an Bord zu holen? Was wenn wir das was die Halluzinationen auslöst mit an Bord bringen?“ fragte Ettore leise nach. Das erlebte im Bereitschaftsraum steckte ihm immer noch in den Knochen auch wenn man es ihm nicht wirklich ansah.
Shay runzelte die Stirn und dachte für eine Sekunde nach. Er war für die Crew verantwortlich. Das Außenteam gehörte dazu. Dennoch musste er abwägen.
Schließlich schüttelte er leicht den Kopf und sah zu seinem CNS.
„Soweit ich das sehe haben wir das bereits an Bord. Meine Hoffnung ist das unser Außenteam mehr Informationen dazu hat als wir im Moment.“ erklärte er dann und wusste das sie spätestens seit Jetsun wieder auf der Hephaistos war ‚konterminiert‘ waren. Da die Scanner nichts aufgefangen hatten und Jetsun wieder ’normal‘ wirkte schien das ganze entweder zeitlich begrenzt zu sein oder hatte mit einer fremden Lebensform …. Verdammt!
„Wie lange bis zum rekalibrieren der Scanner?“ fragte er plötzlich Richtung OPS.
„Öhm, 10 Minuten etwa.“ kam es von dort.
„Führen sie einen internen Ebene 2 Scan des gesamten Schiffes durch. Ich will wissen was wir da an Bord haben.“ befahl er dann und fragte sich warum er nicht bereits früher auf diese Idee gekommen war. Das war Standardvorgehen in so einer Situation.
„Aye, Sir.“ erklang es bestätigend aus Richtung OPS.
Shays Blick landete auf seiner Frau die ungewohnt bleich wirkte und konzentriert zu arbeiten schien.
„Commander Careen.“ sprach er sie an und Elli zuckte leicht zusammen ehe sie zu dem Schotten blickte.
„Wie es scheint haben wir etwas an Bord das die Crew durch Halluzinationen beeinflusst und ihr vermutlich damit auch schaden kann. Ich möchte das sie alles vorbereiten um die holographische Crew zu aktivieren – auch das THN.“ erklärte er ruhig und suchte den Blickkontakt zu Elli.
Diese nickte. „Verstanden. Ich bereite alles vor.“
< nrpg: indirekter Ball zu Effi das THN hat im übrigen keine Bio (mehr) >
</RPG>
<SUM>
# Zeit: MD 10.1900
# Ort: Maschinenraum USS Baltimore
Sam bringt Jenn wieder auf den Boden der Realität zurück und Skye gibt zu Jetsun von Bord gejagt zu haben.
# Ort: USS Hephaistos – Bereitschaftsraum
# Zeit: MD 10.1945
Shay zieht es vor die Fenster zu verdunkeln und schickt Emily zu Jetsun und der Rettungskapsel
# Zeit: MD 10.2000
# Ort: Brücke Hephaistos
Shay lässt neu kalibrieren um das Außenteam zurück zu holen und gleichzeitig wird alles für die Holocrew und das THN vorbereitet für den Fall das die Crew unzurechnungsfähig wird.
</SUM>
—
submitted by
Mac