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Das Schiff heißt die Gäste willkommen!

Posted on 6. März 2021 By admin
Hi,
so, jetzt sind wir an Bord. Hurrey, das Abenteuer beginnt. Ich bin begeistert. 
Liebe Grüße
Friddi

<RPG>
 
#Zeit: MD 10.1650
#Ort: USS Hephaistos – Ankleidekammer zu Luftschleuse 2b
 
<quote>
 
„Projektilformation“ ordnete Sam an.
„Wir bleiben beieinander und keine Alleingänge“ Unbewusst sah die EO vor Allem Jennifer an, die nur mit den Achseln zuckte.
„Ensign Johnson, sie sind die Spitze, die Petty Officer bleiben an den Flanken. Lt. Claton, Lt. Jetsun Pema – sie bleiben bitte in den Mittelpositionen bis wir drüben sind.“
Dann blickte Sam zum TAK.
 
</quote>
 
Jenn checkte ihre Systeme. Noch immer war sie unglücklich darüber kein Phasergewehr des Typ III bekommen zu haben. Andererseits war es die Entscheidung der CSO und da sie mit dieser nicht zimperlich umgesprungen war verbuchte sie das als Retourekutsche. Damit konnte sie sich später befassen. Zwar hatte das Phasergewehr eine höhere Feuerkraft, andererseits war es auch sperriger. Auch konnte man es zur Not als Schlagwaffe benutzen. Doch in einem Handgemenge war es eher sperrig. Von daher war sie im Moment mit dem Phaser Typ II zufrieden. Sie prüfte die Armschienen an ihrem Raumanzug. Befriedigt nickte sie. Ein kleiner Druck auf einen Sensor in ihren Handschuhen ließ die Messer welche darin befestigt waren hervorschnellen. Dabei handelte es sich um zwei Wurfmesser und eine etwas längere Nahkampfwaffe. Sollten sie auf der Baltimore auf Klingonen stoßen, dann wäre es Wahnsinn ohne Nahkampfwaffen ausgerüstet zu sein. Zudem hatte Jenn in ihrem Rucksack noch eine kleine Überraschung, sollte es wirklich zu einem Kampf an Bord der Baltimore kommen. Auch das Helmdisplay zeigte alle Systeme auf grün. Wunderbar. Sie war bereit. Das Adrenalin begann in ihrem Körper bereits Wirkung zu zeigen. Ein gewisser Grad der Erregtheit stellte sich ein. Doch es war eine gute Stimulation. Dadurch war sie aufmerksamer. Sie holte ein, zweimal tief Luft auch um sich an den geschlossenen Anzug zu gewöhnen und auch um die Erregtheit zu kanalisieren. Bald würde es los gehen.
 
<quote>
 
„Ich würde gerne die Nachhut bilden, Ma’am“ bat der Klingone ruhig. „Die zusätzliche Reaktionszeit könnte hilfreich sein.“ Während die Sicherheit darauf trainiert war, instinktiv das richtige zu tun, war er taktischer Analyst. Seine Stärke war es, eine Situation taktisch zu bewerten und daraufhin Entscheidungen zu treffen.
 
„Nun gut“ stimmte Sam zu. „Lt. Ivoin, sie bleiben im Raum in vorderer oberer Position, ich nehme die untere. Lt. LaGroille hinter Lt. Ivoin.“
Damit blieb für Jennifer der Platz hinter Sam.
 
[„Kommunikationsprüfung… 1, 2, 3..“] meldete sich Ana über das interne Komm des Anzugs, nachdem sich Stille über das Team gelegt hatte.
[„Gut, brechen wir auf“] befahl Sam, nachdem sich alle gemeldet hatten – und ging zur Tür, die in die Schleuse führte.
 
</quote>
 
Die Schleuse öffnete sich und in Aufteilung der Formation verließen die Mitglieder des Außenteams die Hephaistos. Im All nahmen sie dann ihre Positionen ein. Skye gab einen Countdown vor, welcher auf dem Helmdisplay auftauchte. Zudem war für jeden der optimale Kurs einprogrammiert und eine Linie zeigte den Weg im Display zur Baltimore.
 
Als der Countdown bei null angekommen war gaben alle Mitglieder des Landungsteams Energie auf ihre Schubdüsen. Auf dem Display von Jenn erschien eine Geschwindigkeitsanzeige. Zudem blendete sie sich auf einem Teilbereich die Formation des Teams ein. Anerkennend stellte die OPS fest wie Ajur tatsächlich die Absicherung übernahm. Sie konnte den TAK nicht leiden, doch er verstand seinen Job. Lieber hatte sie jemanden im Team, der wusste was er tat, da war es ihr egal wie sie zu dieser Person stand. Ihre Nahbereichscanner waren noch mit der Hephaistos verbunden. So wurde das Team vorgewarnt, sollte es eine unerwartete Annäherung geben. Doch es war alles ruhig.
 
Jenn fühlte die Geschwindigkeit, doch sie gab sich nicht dem Rausch hin, der in ihr aufkommen wollte. Sie war auf einem Einsatz. Einem Einsatz wo es darauf ankam die richtigen Entscheidungen zu treffen. Damals auf Zitar hatte man sie zurückgelassen. Es waren schlechte und falsche Entscheidungen getroffen worden. Zum Teil weil das Außenteam einfach überfordert gewesen war. Doch sie rechnete mit dem Schlimmsten. Auch das teilte sie mit Ajur, seine Frage nach den Frequenzen der Waffen hatte ihr gezeigt, dass er mental sogar bereit war auf Borg zu treffen. Auch in Jenns Überlegungen war dies durchaus eine Möglichkeit Doch sie hielt es für viel wahrscheinlicher das die Klingonen zu einer List griffen. Im Krieg war alles erlaubt. Und sie war sich sicher, dass die Klingonen nicht so dumm waren, vorhersagbar zu agieren. Dazu hatten sie viel zu viele Erfolge in diesem Krieg.
 
Ein Lächeln stahl sich auf Jenns Gesicht. Sie bemerkte, dass ihre Position immer wieder angepingt wurde. Nicht nur von Sam, auch Skye überprüfte die OPS in regelmäßigen Abständen. Das tat sie auch mit den anderen Mitgliedern des Teams. Doch die Pingrate war bei ihr deutlich erhöht. „Oh ihr Kleingläubigen!“ gab sich lachend von sich. Hatte aber vorsorglich dafür gesorgt, dass ihr Mikro nicht offen war. Sie wollte keinen Anschiss wegen fehlender Funkdisziplin, dafür war das alles für sie viel zu Ernst.
 
#Zeit: MD 10.1655
#Ort: USS Baltimore
 
Das Wesen spürte Emotionen. Es spürte Lebewesen die sich näherten. Genüsslich fühlte es die Emotionen. Anspannung, Angst, Wachsamkeit, Schuld und noch so vieles mehr. Es war einfach wunderbar. Dann sah es Bilder von Maschinenwesen, Borg, oder von Klingonen, welche ihre Gegner niedermetzelten, quälten. Oh, wie wunderbar, so viele Gefühle, so viele Ideen. Es war einfach herrlich. Eine Aufregung ergriff das Wesen. Das würde ein Fest werden!
 
#Zeit: MD 10.1713
#Ort: USS Baltimore, Deck 4 vorne, Steuerbord
 
<quote>
 
[„Nein“] brummte der TAK. [„Instinkt.“]
 
Sam atmete durch. Ja, das Schiff hatte eine ganz besondere… Ausstrahlung. Aber das war wohl normal. Hier herum zu stehen würde sie alle nicht weiter bringen.
[„Ensign Johnson, Petty Officer Albright – sie bleiben bei mir und eskortieren Lt. Ivoin, Lt. Pema und mich zum Maschinenraum“] gab sie Anweisungen.
[„Lt. LaGroille, sie suchen mit dem Rest des Teams die Brücke auf.“] Damit war dann auch die Kommandofrage geklärt.
 
[„Ich… Ähm, Aye, Ma’am!“] bestätigte der Franzose. Dass er auf die Brücke sollte, war ihm klar gewesen. Dass das nun aber sein Trupp war hatte ihn allerdings etwas überrascht. Andererseits – er war nach der EO zusammen mit dem CWI der Ranghöchste. Und da war es fast logisch, dass die Wahl auf den CWI fiel.
[„Petty Officer, Sie bleiben bei mir.“] sagte er dann… und ging mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend voran.
Während sich Daniel hinter Fabien einreihte, warf Ajur noch einen Blick zu Jennifer. [„Quartier des Captains“] sagte diese nur. Ajur nickte.
 
</quote>
 
Der Petty Officer übernahm die Führung. An jeder Kreuzung, welche sie erreichten, erhob er die zur Faust geschlossenen Hand. Erst wenn er das Zeichen zum Weitergehen gab, setzte die Gruppe ihre Reise fort. An zweiter Stelle war Fabien.  Noch immer war es dem Franzosen etwas mulmig, das er die Führung über das Team hatte und im schossen Erinnerungen in den Kopf von seiner Zeit in der klingonischen Gefangenschaft. Die dunklen Gänge und das flackernde Licht tat hier sein Übriges. Die Minimalbeleuchtung funktionierte offensichtlich nicht mehr reibungsfrei. Was andererseits auch kein Wunder war, wenn man das Alter des Schiffes bedachte und davon ausging, dass es seither nicht mehr gepflegt worden war.
 
Hinter Fabien ging Daniel. Der Wissenschaftler führte bereite diverse Untersuchungen mit seinem Tricorder und den Systemen seines Anzuges durch. Es war tatsächlich nicht ratsam die Luft, ohne die Anzugssystem zu atmen. Doch sollte es ihnen gelingen die Energie im Maschinenraum wiederherzustellen, sollte dies sich schnell ändern können. Zudem scannte und forschte er nach Lebenszeichen. Bisher war er auf keine gestoßen. Dabei dachte der CWI nicht im Traum an seine Waffe. Diese steckte gut verstaut in seinem Holster am Anzug.
 
Ganz im Gegensatz zu Jenn und Ajur. Der Klingone übernahm auch hier wieder die Rückendeckung und ohne dass sich die OPS und der TAK groß absprechen mussten deckten beide den Rücken des Teammitgliedes. Jenn hatte ihren Phaser in der Hand und ihren Tricorder nicht gezückt. Stattdessen hatte sie diesen mit ihren Anzugssysstemen verbunden. Diverse Diagnosen liefen bereits über ihr Helmdisplay. Doch sie hatte diese minimiert. Sie waren auf einem fremden Schiff, da war es wichtiger die Aufmerksamkeit auf die leeren Gänge zu richten. Sollte einer der Scans ein von ihr definiertes Ergebnis liefern, würde das Display sie darauf aufmerksam machen. Doch bisher hatte sie weder Lebenszeichen noch erhöhte Energiewerte festgestellt.
 
Immer wieder sorgte Jennifer dafür, dass Daniel nicht voller Forscherfreude in Fabien hineinlief, wenn das Team stehen blieb. Auch zog sich den CWI öfters mit sich in die Hocke, wenn PO Lewis etwas länger brauchte, um die nächste Kreuzung zu überprüfen.
 
Als sie an einem weiteren Punkt angekommen waren, welcher wieder einmal mehr Zeit brauchte suchte Jennifer ihre Umgebung wachsam ab. Von ihrem Punkt aus war es ihr nicht möglich in die Gänge rechts und links zu blicken. Doch sie nahm eine Bewegung im Gang voraus war. Ihre Augen fixierten schnell die Stelle. Kauerte dort eine Person? Dann sah es so aus, als würde ein Schatten weghuschen. Jenn berührte Ajur am Arm. Sofort hatte sie die Aufmerksamkeit des Klingonen. Mit zwei Fingern auf ihre Augen gerichtet und dann in die Richtung des Schattens forderte sie den TAK dazu auf, diesen Bereich zu überprüfen. Zeitgleich aktivierte sie einen Scan des betroffenen Bereichs.
 
Ajur hingegen überwachte den von Jenn markierten Bereich und konnte nichts Auffälliges feststellen. Nach einer kurzen Zeit schüttelte der den Kopf und übernahm wieder die Rückendeckung des Teams, welche er nicht aufgegeben hatte. Sein Tricoder war ebenfalls mit seinem Anzug verbunden und im Gegensatz zu Jennifer waren seine Warnmeldungen noch wesentlich feiner eingestellt. So blinkte auf dem Helmdisplay immer wieder eine kleine Nachricht auf. Nach kurzer Prüfung konnte der Klingone diese allerdings mit einer Augenbewegung minimieren.
 
Auch der Scanner der OPS lieferte nun das Ergebnis dass sie einen Schatten gesehen hatte. Dies kam durchaus vor. Vor allem wenn man angespannt war. Doch bisher gab es keine Begegnung auf dem Schiff, die davon zeugte, dass hier noch jemand am Leben war.
 
Lewis gab das Zeichen zum Weitergehen und die Gruppe setzte ihre Reise zur Brücke fort.
 
Wenige Minuten später blieb Daniel überrascht stehen. Auch Jenn holte tief Luft. Sie hatte eine Meldung auf ihr Helmdisplay bekommen. Die Luftqualität hatte sich bereits verbessert. Jennifer sah wie eine Hand von Daniel zu seinem Anzug ging. Schnell schoss ihre Hand nach vorne. Sie schüttelte vehement den Kopf. [Denken Sie nicht mal dran Lt.!] Der Funk lief über eine Eins-zu-Eins Verbindung und war dadurch nur schwer abzuhören. Setzte aber auch voraus, das die Mitglieder in Sichtweite zueinander agierten.
[Warum, die Luft ist atembar?] fragte der CWI neugierig.
 
Jenn übertrug ihr Display auf Daniels Head-Up. [Weil unser Team immer noch auf dem Weg zum Maschinenraum ist. Die Veränderung kann also nicht von uns ausgelöst worden sein!] Nun keimte tiefes Mißtrauen in Jenn auf. War sie schon vorher nicht überzeugt davon gewesen, dass es eine gute Idee war das Schiff zu untersuchen wurde es von ihr nun als äußerst dumme Idee eingestuft. [Das die Luft atembar ist, heißt nicht, dass sie uns auch gut tut. Führen sie einen Scan durch der alle Inhaltsstoffe erfassen soll. Auch die, welche nur ganz schwer zu finden sind!] zischte Jennifer durch den Helmfunk.
 
Ihr Blick zu Ajur zeigte ihr, dass der Klingone ebenfalls einige Routinechecks laufen ließ. Auch er war äußerst skeptisch über diese plötzliche Veränderung.
 
[Können wir nun weiter?] kam es etwas gereizt von Fabien. Wobei dies sicherlich an der Aufregung lag.
 
Jennifer zog ihr linkes Auge zusammen. Sie mochte diesen Unterton nicht. Der Petty Officer blickte ebenfalls zu Jenn und Ajur. Für einen Moment war die OPS versucht die Führung zu übernehmen. Doch es war besser, wenn sie aus zweiter Reihe agieren konnte. Ajur neben ihr nickte und gab Lewis so das Zeichen weiterzugehen. Die Gruppe erhob sich wieder und setzte ihren Weg fort.
 
[Die Energieflüsse zur Brücke und zum Ready Room des Cos haben sich verstärkt. Es wirkt fast so, als würde uns das Schiff den Weg zeigen wollen!] gab Jenn noch von sich. Es wirkte wirklich so, als würde das Schiff ganz langsam aus einem Winterschlaf erwachen. Es störte sie nur, dass es dies ohne ihr Zutun tat.
 
<RPG>
 
<SUM>
 
#Zeit: MD 10.1650
#Ort: USS Hephaistos – Ankleidekammer zu Luftschleuse 2b
 
Jenn ist bereit für den Ausflug. Sie merkt dass sie sich auf Ajur verlassen kann und das Skye und Sam sie überwachen.
 
#Zeit: MD 10.1655
#Ort: USS Baltimore
 
Das Wesen freut sich schon auf den ankommenden Besuch und hat bereits Ideen.
 
#Zeit: MD 10.1713
#Ort: USS Baltimore, Deck 4 vorne, Steuerbord
 
Team Brücke arbeitet sich durch das Schiff vor. Ajur deckt den Rücken und Jenn ist aufmerksam. Als sich die Luftqualität von selber verbessert reagiert die OPS instinktiv. Sie warnt davor der „Luft“ zu vertrauen. Auch scheint das Schiff ihnen den Weg zur Brücke zu weißen. Jenn ist sehr mißtrauisch.
 
</SUM>
 
Submitted by
Friddi
Aka
Ens. Jennifer Larson
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