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Fühlst Du mein Herz schlagen

Posted on 21. Januar 2022 By admin
Moin,

hauptsächlich Charbuilding, ein RPG, das schon länger angefangen rumlag.
Auf die aktuellen Ereignisse gehe ich im nächsten RPG ein, das
hoffentlich die Tage folgt.

<RPG>

# Ort: Shermann’s Planet
# Zeit: SpD 11.1430

Die Familie hatte ein Picknick auf einer Wiese gemacht. Die warme Luft
und das saftige Grün der Wiese mit einigen kleinen Blumen darauf hatten
Melody besonders wohl gestimmt. Sie war wie ein kleines Mädchen freudig
barfuß durch die Wiese gesprungen.

Keiran hatte sich von dem Eifer anstecken lassen. Auch wenn die
Bedeutung der Natur für ihn eine andere als die Präsenz der Göttin war,
so wusste er ihre Vorteile zu nutzen. Er tobte gerne draußen herum.

Nach dem Essen waren die Erwachsenen müde geworden. Wie die Zwillinge
auch dämmerten sie ein wenig in der Sonne. Eliseo lag bei Ettore auf dem
Bauch. Der Italiener liebte es zu beobachten, wie sein jüngster Sohn –
oder auch seine Tochter – durch die eigene Atmung bedingt sich sanft auf
und ab bewegten. Eine Beobachtung, die er stundenlang tun konnte, sich
immer wieder in den Anblick verlierend.

Keiran dagegen war umhergetobt. Natürlich wollte er unterstreichen, dass
er schon alt genug war, keinen Mittagsschlaf mehr halten zu müssen. Er
lief zunächst umher, versteckte sich hier und dort. Schließlich hatte er
einen Baum entdeckt, auf den er kletterte.

„Papa komm!“, rief er von dort herüber.

Ettore legte vorsichtig Eliseo neben Enya, erhob sich von der Decke und
ging hinüber. Da der Baum im Schatten war, konnte er seinen Sohn
zunächst nicht gut erkennen, da die Augen sich noch an das Licht gewöhnt
hatten.

„Hey Keiran, pass auf, dass Du nicht runterfällst.“ ermahnte er ihn.

„Ich kann doch klettern. Kommst Du zu mir?“ fragte er.

„Aber ich bin doch bei Dir,“ sagte Ettore und blickte zu seinem Sohn
hoch, der die untersten Äste erklommen hatte, sich aber nicht wirklich
in einer Gefahr befand.

„Nein zu mir in den Baum!“, meinte Keiran bestimmt.

„Keiran, ich klettere nicht auf Bäume.“ antwortete Ettore ruhig.

„Man Du bist aber kein richtiger Papa, wenn Du nicht mit mir auf einen
Baum kletterst. Du hast mich nicht lieb.“ antwortete Keiran trotzig.

Ettore atmete einmal scharf ein und dann ruhig aus. Er versuchte betont
ruhig zu sprechen.

„Es tut mir leid Keiran. Ich kann nicht zu Dir auf den Baum klettern und
das weißt Du. Ich habe Dich ganz doll lieb!“

„Immer wenn wir toben wollen, machst Du nie mit.“ rief er heulend.

„Ich würde gerne, aber ich kann das nicht. Wenn Du willst, können wir
zusammen eine Höhle bauen.“

„Nein. Baum!“ Rief Keiran.

Ettore ging traurig vom Kletterbaum wieder zurück zur Picknickdecke und
stupste seine leise vor sich hindösende Frau an. Er sagte ein paar leise
Worte.

Mel stand daraufhin auf und ging zu Keiran. Der im Baum noch immer
heulte. Vorsichtig beäugte Mel die Äste, ob sie sie wohl halten würden.
Dann kletterte sie auf den Ast neben Keiran und nahm ihren Ältesten in
die Arme.

„Papa hat mich nicht lieb“, heulte Keiran, fühlte sich aber in den Armen
seiner Mutter sehr viel wohler, als noch einige Sekunden zuvor.

„Das stimmt nicht. Er hat Dich sehr lieb und ich auch!“

„Nein.“ Schluchzte Keiran, der immer noch unglücklich war, weil er
keinen Vater hatte, der mit ihm auf Bäume kletterte.

„Weißt Du, der Papa hat sich das nicht ausgesucht. Er würde auch total
gerne mit Dir auf den Baum klettern, auf ganz viele Bäume. Aber es ist
so wie es ist. Wir sind alle anders. Du kannst auf Bäume klettern, ich
kann auf Bäume klettern. Er kann das nicht. Aber er hat Dich trotzdem
ganz doll liebe.“ Sagte Melody und trocknete mit einem Taschentuch die
Tränen.

„Wirklich!“ Keiran zog hörbar die Nase hoch.

„Oh ja, das weiß ich, er würde alles für Dich geben oder machen.“ Sie
nahm ihren Ältesten in die Arme und zog ihn ganz fest an sich. Dann
flüsterte sie ihm ins Ohr: „Komm, wir gehen rüber zu Papa, der fühlt
sich sonst ganz allein.“

Widerstrebend löste sich Keiran vom Baum und ließ sich von Mel an der
Hand zu ihrer Picknickdecke führen.

„Komm Keiran, ich möchte Dich in den Arm nehmen, damit Du weißt, dass
ich Dich lieb habe.“

Zögern ging Keiran zu Ettore.

Der nahm seinen Sohn auf den Schoß, legte seinen Arm um ihn und drückte
ihn an sich.

„Ich habe Dich ganz doll lieb Keiran. Genau wie die Mamma und Enya und
Eliseo. Wir sind eine Familie und das bleiben wir immer.“ Er sprach ganz
nah am Ohr seines Sohnes.

„Weißt Du, manchmal haben wir Glück im Leben. Manchmal nicht. Ich hatte
schon von beidem. Ich hatte kein Glück, als ich einen ganz schweren
Unfall hatte. Jetzt ist nichts mehr so wie davor. Aber ich hatte großes
Glück mit der Mamma und mit Dir und mit den Zwillingen. Es ist im Leben
immer, dass wir von beidem haben.“

Er legte die Hand auf Keirans Brust. „Komm mach das mal bei mir.“

Als Keiran die Stelle nicht sofort fand, half er etwas nach.

„Fühlst Du mein Herz schlagen? So poch, poch?“, fragte er. Keiran hielt
erst die Hand hin, dann versuchte er mit dem Ohr zu lauschen.

„Ja!“ rief er begeistert und klatschte in die Hände.

„Das ist wichtig. Ich fühle Deins auch. Und weil unsere beiden Herzen
schlagen können wir auch uns beide lieb haben. Auch wenn Du auf einen
Baum klettern kannst und ich nicht. Verstehst Du das?“ Ettore guckte
seinen Sohn prüfend an.

Der hatte jetzt die Hand bei Mel auf die Brust gelegt. „Mamma hat mich
auch lieb!“ sagte er, als Bestätigung, dass er etwas fühlte.

„Aber ja!“ meinte Mel erfreut. Und lachte, als Keiran nun prüfend die
Hand auch auf die Brust der Zwillinge legte. „Sie auch!“

Das statische Rauschen des Kommunikators kurz vor der Aktivierung war zu
hören.

Ettore seufzte, drückte Keiran an sich, suchte den Kommunikator in
seinem Gepäck und ging rasch ein paar Schritte zur Seite.

Schon währenddessen hörte er eine bekannte Stimme:

[Hier ist Renal. Ich weiß, Du hast Urlaub, aber… Es gab schlechte
Nachrichten und ich bitte Dich, ganz dringend an Bord zu kommen. Ich
kann Dich direkt hochbeamen lassen.]

„Was ist denn passiert?“

[Die Flotte hat eine neue Verlustliste veröffentlicht. Die Einschläge
kommen näher. Es hat einige kleinere Versorgungseinheiten aus der 5.
Flotte erwischt, die in einen Nachschub-Konvoi unterwegs waren. Viele
hatten dort Bekannte oder Freunde. Es gibt viele MIA.]

„Verstanden. Blein dran, ich sage nur schnell Bescheid.“

Ettore ging zu seiner Familie zurück.

Melody konnte schon an seinem Gesicht sehen, dass etwas vorgefallen war.
„Was ist?“

„Die Pflicht ruft. Ich muss Renal helfen. Heute Abend komme ich in unser
Feriendomizil.“

„Na, von erholsamem und unbeschwertem Landurlaub kann dann ja wohl nicht
mehr die Rede sein.“ Ein Hauch Wut schwang in Mels Stimme mit.

Ettore zuckte mit den Schulter. „Ich glaube, niemand von uns hat sich
den Krieg ausgesucht.“

„Della Scala an Transporterraum. Eine Person bereit.“

# Ort: USS Hephaistos, Gänge
# Zeit: SpD 11.1720

„Ich dachte, Ihr macht Urlaub.“

Shay hatte Ettore auf dem Gang entdeckt, seinen Schritt beschleunigt und
den Italiener eingeholt.

Ettore versuchte sich in einem schiefen Lächeln. „Die Realität hat uns
eingeholt… hast Du den aktuellen Flottenbericht über die Verluste noch
nicht gelesen?“

Shay zuckte mit den Schultern. „Ich hing in einer Besprechung der
Admiralität fest. Über so etwas haben wir natürlich nicht gesprochen.“

„Dann mach Dich drauf gefasst, dass Du da keine schönen Neuigkeiten
lesen wirst. Und übrigens, die Hephaistos – also Du als der Skipper –
ist an der Reihe, die wöchentliche Andenkensstunde für unsere Flotte zu
halten. Da wir ja gerade nicht im Einsatz sind, sollte es kein Problem
sein. Du weißt schon: Die kurze Zeremonie, bei der die Namen der
Gefallenen und der Vermissten verlesen werden.“

„Was, wir sind schon wieder dran?“ Shay kratzte sich am Kopf. „Irgendwie
habe ich das Gefühl, wir sind immer an der Reihe.“

„Bete oder was auch immer dafür, dass es nicht so sein wird. Du weißt
doch, dass es es rotiernd ist, aber der Redner CO einer Einheit sein
muss. Wir verlieren gerade viel Einheiten …“ Ettore ließ den Satz
unvollendet.

Shay schluckte.

„Komm doch mal wieder im Kilt.“ Schlug Ettore vor.

„Bitte was?“ Shay war aus den Gedanken aufgeschreckt.

„Na ja zur Galauniformjacke mit Kilt. Wirst Du doch sicher bei Deiner
Schwester durchbringen. Es zeigt etwas Individualität. Das können wir
derzeit alle gebrauchen: Eine Erinnerung, dass wir zwar in unseren
Zielen und Grundsätzen vereint, aber doch sehr individuell sind. Dass
das nicht nur Namen sind, die verlesen werden, sondern dass hinter jedem
Namen ein Individuum steht: Freund, Mutter, Kind nicht nur ein Kamerad“,
erläuterte Ettore.

„Grmpf.“ kam als einzige Antwort.

<NRPG> Falls Du das fortsetzen möchtest …</NRPG>

# Ort: USS Hephaistos, Krankenstation
# Zeit: SpD 11.1755

„Miss?“

Ettore hatte vorsichtig den Kopf durch die Tür der Krankenstation
gesteckt. Den Geräuschen nach zu urteilen ging es auf der Krankenstation
hoch her. Nun aber konnte er sehen, dass wohl nur einige
Einrichtungsgegenstände verschoben wurden.

„Ja, was gibt es denn, Counselor?“, erkundigte sich Jetsun.

Ettore hielt ihr einen kleinen Container hin.

„Das haben wir auf Shermans Planet gefunden. Es ist für Aromaduschen und
sorgt für einen leichten entspannenden Rausch, der aber ohne
Nebenwirkungen bleibt. Ich dachte, vielleicht möchten Sie es untersuchen
und selber für therapeutische Zwecke nutzen.“ Er drückte ihr den
Countainer in die Hand.

Jetsun studierte das Schildchen mit den Inhalten.

„Sie haben das selber probiert?“ erkundigte sie sich.

„Ja, es war wirklich toll!“ Eine leichte Röte stieg Ettore ins Gesicht,
wie ein Schuljunge, der bei einem Streich ertappt worden war.

„Hmm. Ich werde es mir mal ansehen“, versprach Jetsun.

„Mit Verlaub, Sie sehen so aus, als könnten Sie auch eine Dosis davon
gebrauchen. Möchten Sie erzählen, was passiert ist?“, erkundigte er sich
besorgt. Irgendwie sah die Bhutanerin ziemlich erschöpft aus.

<NRPG> Ein kleines Bällchen, falls Du magst </NRPG>

</RPG>

<SUM>

# Ort: Shermann’s Planet
# Zeit: SpD 11.1430
Die Familie macht ein Picknick. Dabei kommt es zu einem kleinen
familiären Zwischenfall mit ein paar grundsätzlichen Fragen.

# Ort: USS Hephaistos, Gänge
# Zeit: SpD 11.1720
Ettore fragt Shay, ob er bei der nächsten Gedenk-Zeremonie nicht mit
Kilt kommen möchte.

# Ort: USS Hephaistos, Krankenstation
# Zeit: SpD 11.1755
Ettore bringt Jetsun von der berauschenden Kräutermischung mit. Dann
erkundigt er sich, was ihr widerfahren ist.

</SUM>

submitted by
Kim
aka
LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala
CNS – USS Hephaistos
SD 280121.7

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