Hallo Zusammen,
hier der zweite und letzte Teil der Hochzeitsreise.
Ein Co- Post von Michel und mir.
<RPG >
#Ort: Starbase
#Zeit: 10.0900 (Mission: Back Home (K7))
Ana und Ortrichk lagen auf dem Rücken auf einer Massageliege.
Ein Licht, welches zum Klang der Meditationsschalen seine Farbe langsam änderte brutzelte auf den Körper der Frauen, während sie von zwei mehrarmigen Wesen an den Beinen massiert wurden.
Eine Gesichtsmaske färbte die Gesichter der frischvermählten weiß ein, nur die leicht grünen Gurkenschalen auf den Augen hoben sich farblich ab.
Ana für ihren Teil hoffte, dass die Leute hier wussten was sie taten und sie nicht am Ende die Gesichtsmaske nicht vom Gesicht der großen Katze herunter bekamen.
„Meinst du unsere Freunde kommen wirklich mit dem Mädchen zurecht?“
Ana fragte das heute bestimmt schon zum 20ten mal, aber sie hing an ihren Töchtern und hatte bereits viel Arbeit in die Erziehung gesteckt, das wollte sie sich nun nicht von unlogischen Aktionen kaputt machen lassen.
Ortrichk hatte wieder das Bild von Fabien, Tara und Lani vor Augen, in einem verwüsteten und ruinierten Quartier. Sie schmunzelte verkniff es sich die Augen zu öffnen. Die Gurkenscheiben rochen schon nicht so toll und sie wollte nicht die Erfahrung machen, wie sich das im Auge anfühlte. Die Gesichtsmaske war klasse! Ob man so etwas nicht auf der Hephaistos machen konnte? Und die Massage? Nur für die Gurken musste ein Ersatz her. Der Geruch behagte ihr nicht.
„Sei unbesorgt, Liebste. Fabien bekommt das schon hin. Er ist ja auch nicht alleine.“
„Ich habe halt ein ungutes Gefühl.“, beklagte sich Ana.
Keine hätte wohl geahnt das Ana hier zur Helikoptermutter mutierte. Sonst glänzte die Technikern ja eher mit nüchterner Logik, aber hier wurde sie doch etwas nervös, immerhin hatte sie ihren Freunden die Töchter anvertraut, das sprach ja wohl für die Freundschaft.
Eigentlich war das ein netter Gedanke, denn so musste Ana sich später nicht für den Freundschaftsdienst bedanken.
Nur gut, dass Ortrichk wusste was sich gehörte und schon ein kleines Präsent für die Babysitter geordert hatte.
Beruhige dich. Alles ist gut.“, beruhigte die Iskyra, „Ich habe für später auch noch eine Überraschung für dich.“
Nur war es Ana, die benahe Gurke in den Augen gehabt hätte, weil sie fast beide Augen aufgerissen hätte. Sie besann sich im letzten Moment.
„Was?“, rief sie aus.
„Verrate ich nicht. Dann ist es ja keine Überraschung mehr.“
Seufzend entspannte die Betazoide sich wieder, um die Massage weiter zu genießen. Ihre Gattin hatte immer gute Ideen.
Nur leider war Ana nicht unbedingt mit all zu viel Geduld gesegnet besonders dann, wenn es um Überraschungen ihrer Frau ging.
Sie war neugierig, unter Folter hätte sie das nicht zugegeben, aber sie war neugierig.
Ortrichk freute ich schon. Ein Moonlightdinner, mit 4 Gängen, im besten Restaurant der Station. Man sagte, dass der Wein echt sei. Hoffentlich vertrugen sie Wein.
*** Etwas später im Restaurant***
Ana hatte sich in ein schwarzes hoch geschlossenes elegantes Kleidchen geworfen und wartete nun vor dem Restaurant. Es sollte wohl die Spannung erhöhen, wenn man sich hier traf und die Andere den Partner vorher kurz nicht gesehen hatte.
Ana war alles Recht, für den Moment hatte sie nur Sorge, ob sie auch alles richtig verstanden hatte, nicht das sie hier wartet und ihre große Katze ganz wo anderes war.
Aber Ortrichk hatte gesagt, Ana sollte sich nicht immer so viele Sorgen machen und im Grunde hatte die große Wissenschaftlerin ja auch Recht damit, also versuchte Ana sich zu beruhigen und zu warten.
Lange brauchte sie nicht zu warten, bis Ortrichk erschien. Mit schwingendem Schritt und ihrem typischen Lächeln im Gesicht kam die Katze auf sie zu. Sie kannte ihre Ehefrau und hatte sich passend gekleidet.
Schnee weißer eleganter Anzug. Weißes Hemd, mit einer schwarzen Weste, auf der winzige goldene Rauten glitzerten. Die weiße Krawatte war am Rand mit goldenem und rotem Faden fein und dezent verziert. Dazu trug sie tatsächlich schwarze, auf Hochglanz polierte, Schuhe an den Füßen.
Wie immer musterte Ana ihre Katze von oben bis unten. Wie immer wirkte die Katze sehr gepflegt, aber dennoch war da etwas an dem der Blick der Betazoidin hängen blieb.
Schuhe. Tief schwarz und doch glänzend und strahlend.
Wenn Ana nicht kühl wie ein Fisch gewesen wäre, dann wäre ihr sicher kurz der Mund offen gestanden. So aber war ihr Blick nur etwas intensiver und prüfenden als gewöhnlich, eine Geste welche die Katze sicher deuten konnte.
Charmant galant bot Ortrichk ihr den rechten Ellbogen an, damit sich Ana anhängen konnte.
Das Restaurant war nobel. Rustikale hölzerne Tische und Stühle. Goldene Beschläge, wo auch immer man hin schaute.
Eine lange Bar, deren Hocker mit rotem Samt gepolstert waren. Viele Tische gab es nicht. Die meisten waren besetzt. Über den Tischen sorgten kleine Kronleuchter mit Kerzen für schummriges Licht. Das Personal trug schwarze Hosen, weiße Hemden, mit roter Krawatte und schwarzen Westen.
An ihrem Tisch angekommen halfen gleich zwei Kellner ihnen sich zu setzen. Auf der blütenweißen Tischdecke war Porzellangeschirr. In der Mitte eine kleine Blumenvase. Das Besteck glänze im Schein eines Armleuchters. Feinste Gläser reflektierten das Licht.
Ortrichk legte den Kopf zur Seite und erfreute sich an Anas Gesicht.
Ana unterdes war sich nicht sicher ob so viel eleganter Luxus nötig gewesen wäre. Sie liebte ihre Ortrichk und wäre mit ihr auch in einem alten Schuppen glücklich geworden.
Dennoch konnte sie nicht bestreiten, dass ihr das hier gefiel und sie ein wenig von all dem hier überwältigt war.
Ana griff nach der Speisekarte, eine auf Papier gedruckte, das war auch mehr als selten.
„Ich glaub, ich nehme den Fisch“, sagte die Technikerin nachdenklich.
AUSZUG AUS DER SPEISEKARTE
Das Menü:
Shrimpscocktail mit Curry Dip
Klassische Rinder-Consommé
mit Streifen von gebackenen Kräuterflädle
und bunten Gemüsestreifen
Geschmorte Lammkeule
mit Kreuzkümmel Speckbohnen
wahlweise Kartoffelgratin oder Kräuter-Polenta
Pfirsich Melba
karamellisierte Pfirsichspalten
an Vanillecreme
und Himbeer-Espuma
Kurz zuckten die Schnurrhaare der großen Katze. Angesichts dieser kulinarischen Auswahl wollte ihre Frau einfachen Fisch. Kurz streckte die Katze ihre imaginären Fühler aus um Anas Gefühle zu erfassen.
Ein innerliches Nicken durchführ die Katze, ihre Frau war überfordert
Ortrichk sendete beruhigende Gedanken und ließ eine gehörige Portion Liebe folgen. Ihre Verbindung war sehr persönlich. Fast schon intim. Man konnte Gefühle nicht verbergen. Lügen funktionierte nicht. Prima war es dass sie sich über eine längere Distanz unterhalten konnten und niemand lauschen konnte.
/Das ist ein 4 Gänge Menu. Erst die Shrimps, dann eine Brühe, und so weiter. Wenn du nicht mit dem Besteck klar kommst, guck einfach was ich nehme. Getränke kommen automatisch./
Sie konnte spüren, dass sich Ana langsam beruhigte.
Als eine große holographische Uhr im mitten des Raums aufleuchten und anzeigte das in 40 Minuten etwas passieren würde.
„Ein krimi- Dinner? „
Davon hatte Ana schon mal gehört, auch das es andere Events beim Essen geben sollte, aber da kannte sie sich nicht so gut aus.
Eines war aber sicher. Wenn Ortrichk eine Aktivität ausgesucht hatte, dann würde es super werden.
Ortrichk lächelte: „Gewiss. Hört sich ‚Ein Toter auf der USS Exile‘ gut an?“
Beide verbrachten einen wundervollen Abend. Die schlaue Katze enttarnte sogar den Mörder und gewann einen kleinen Preis.
</RPG >
<SUM >
#Ort: Starbase
#Zeit: 10.0900 (Mission: Back Home (K7))
Die beiden Bräute genießen ihr Wellness und gehen danach essen.
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