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Kuchen… Kuchen… Kuchen

Posted on 7. März 2021 By admin

Hallo Zusammen,

ich glaub ich habe nun alle alten Bälle beantwortet oder sie ins neue SUM gezogen. Falls ich was vergessen habe, worauf irgendwer noch Bock hat, einfach melden bitte.

LG

Miri

 

 

<RPG >

# Zeit: SpD 15.1910

# Ort: Hephaistos – Quartier CING

<Quote> „Annaliese hat mir eine Geschichte erzählt über 3 Trill Frauen die miteinander verheiratet waren. Sie meinte du würdest mir den Rest erzählen.“ er wartete und ließ Emily etwas Zeit um sich zu sortieren.

„Wie geht die Geschichte aus, Emily?“ fragte er dann sanft. </ QUOTE>

Emily seufzte leise, „Du weißt das die Geschichte lang ist?“ Shay lächelte freundlich, „Ich bin Schotte, wir lieben lange Geschichten.“
Emily seufzte wieder, „Du weißt, dass ich mich noch nicht an alles erinnere und das sie nur will, dass ich dir das erzähle, damit ich mich besser erinnre!“

Shay nickte erneut, „Ja, der Gedanke kam mir auch schon. Also?“
Emily verschränkte die Arme vor der Brust, „Nix also!“

Shay zog die Augenbrauen nach oben und belegte die Trill mit einem skeptischen und zugleich fordernden Blick.

„Ich erinnere mich nur an das Leben meines ersten Wirtes so ganz –  Audrid eben, aber die Geschichte kennst du und danach sind es nur Bruchstücke. Norvo ist der wegen dem wir keine Alkohol mehr trinken.“ Shay nickte, „Und wegen du nicht mehr brennst.“
Emily blickte auf, „Ne, ich trink den nur nicht mehr, aber ich dachte jetzt wo deine Frau zurück ist, da soll ich vielleicht nicht mehr so viel Quatsch machen.“
Shays Blick wurde skeptischer, „Das hat dich doch früher auch nicht groß gestört.“

Em zögerte, „Da war ich auch noch nicht so alt und weise.“

Beide lachten, Emilys Freunde lachten!

„Also, du Brennst was?“ Fragte Shay vorsichtig.

„Aber du musst es Probetrinken“; konterte Emily und wurde langsam etwas entspannter.

Zeitlupenartig lehnte Emily sich auf ihrem Sofa zurück, bis sie mit dem Rücken gegen die Lehne stieß und sich eines der Kissen zum kuscheln schnappte, „Der Direktor…. Oder einer seiner früheren Wirte und der Symbiont, sie haben Norvo erschossen, als er versucht hat seine Freunde und Familie zu beschützen. Er hat ihn einfach erschossen und wenn man ihn nicht aufgehalten hätte, dann hätte er alle Anderen auch getötet, nur weil sie anders waren und für ihn nicht in sein Weltbild passten. Ich mein sie haben ihm alle nichts getan und doch wollte er sich alle töten.“ Shay zog Emily in den Arm. Nach den Erzählungen von Sam hatte er sich das alles fast selbst zusammengereimt.

„Deswegen willst du dich nicht an sein Leben erinnern“, vielleicht lief das alles ja chronologisch ab, ein Leben nach dem Anderen. Innerlich schüttelte er den Kopf, er wurde ja hier nicht zum Trillflüsterer, nur weil er in die Kultur einer Gruppe eintauchen konnte, aber in dem Fall war fast alle möglich.

„Ich versuch es ab und zu, aber ich erinnre mich nur wie wir auf dem Rücken lagen und nach Luft jappsten und an den Geschmack von Blut im Mund.“

Emily drückte das Kissen etwas fester an die Brust.

„Es liegt aber nicht nur an den schlimmen Dingen…. Es liegt am meditieren…… Mata und Annalise haben es mir gezeigt, aber es klappt nicht und bevor der Symbiont und ich nicht zusammen meditieren sind wir nicht so verbunden wie es sich gehört.“
Shay nickte, „nicht so wie Annalise und Mate es mit ihren Symbionten sind.?“

Emily schnaubte, „Joa!“

Sie hätte nun normal definieren können, aber ob der Boss sie verstehen würde? Ihre Freunde waren nun mal etwas Besonderes. Sie alle waren Persönlichkeiten und doch irgendwie dieselbe Person, selbst sie bekam Kopfschmerzen wenn sie darüber nachdachte.

„Weist du was mir aufgefallen ist“; fragte Shay sanft. Emily schüttelte den Kopf, „Deine Freundin Mata, wenn man sie aus der Fassung bringt, dann spricht sie ganz leise mit sich selbst. Nicht oft, aber ab und zu.“

Emily blickte auf und lächelte, „Ach wirklich?“

Shay nickte, er hatte da seine ganz eigenen Vermutungen, aber jetzt war offensichtlich nicht die Zeit und der Ort um das zu diskutieren.

Er erhob sich und besorgte zwei Stücke Kuchen, damit setzte er sich neben Emily. „Ich kann dir beim Meditieren nicht helfen, aber vielleicht fragst du mal Ajur. Er ist kein Trill, aber da können dir 95 % der Leute wohl auch nicht helfen.“
Schmatzend nickte Emily, „Ich guck mal.“ Begeisterung klang anders, aber so etwas musste ja nichts übers Knie gebrochen werden. Kauend lehnte Emily den Kopf gegen die Schulter des Bosses, „Erzähl doch mal… hast du deine Schwester geärgert früher, oder sie dich?“

<NRPG – Ich lass das mal so. Es ergibt sich sicher nach dem Geisterschiff nen Moment für Teil zwei von Emilys Leben^^>

 

 

# Zeit: SpD 17.2300

# Ort: Quartier Karx – Wells

Emily hatte den Abend sehr genossen, das war etwas was die junge Trill einfach nicht leugnen konnte. Vor allem war sie unglaublich froh darüber, dass fast alle ihrer Einladung gefolgt waren.

„Ich fand den Abend schön“, fasste sie ihre Gedanken recht knapp in Worte. Fabi nickte freundlich und auch Shay tat es ihm gleich.
„Soooo“, sagte Emily und zog den gesamten Gewinn und alles was sonst noch auf dem Tisch lag zu sich.

„Was soll das werden?“ Fragte Shay, der seinem Einsatz mit den Augen verfolgt hatte.

„Das ist alles meins“, erklärte Emily kichernd.

Fabi schob seine Chips einfach mal hinterher, denn er war sicher, dass er sie ohnehin gleich abtreten musste.

„So spielt man das aber nicht“, erklärte der Boss ruhig aber bestimmt.

Emily schüttelte den Kopf, „Bei mir aber schon. Ich pack die alle in eine Dose fürs nächste mal.“

Fabi lachte laut auf, „Fürs nächste mal -klar- und dann ist die Dose weg, so ganz zufällig.“
„Ich bin halt noch so ordentlich“, erklärte Emily halb ernst. 

Der Franzose hatte eh nur wegen des unverschämten Glückes der letzten Tage gewonnen und umgerechnet war der Einsatz nichts wert, aber Shay schien sich in diesem Punkt nicht so leicht geschlagen geben zu wollen. Es war für den Bruchpiloten interessant die Beiden diskutieren zu sehen, es hatte etwas von Händler auf einem Markt der Ferengi.
Immer wieder griff er mit den Fingern in die Schüssel mit dem essbaren Chips, während Emily und Shay Spielregeln auf PADDs studierten.

Immer wieder wanderte die Hand des Piloten in die Schüssel mit den fettigen Köstlichkeiten.

Es war ein schöner Abend gewesen und auch privat hatte er seine Kollegen etwas näher kennenlernen können, aber das hier kam einer Seifenoper wirklich nah. Und ja, was sollte er sagen – es hatte enormen Unterhalungswert.

 

 

 

# Zeit: MD 01.1820

# Ort: Quartier Sam

Nachdem Trish das Rezept für die Plätzchen eingehend geprüft hatte, war Emily fast zufrieden gewesen. Fast…. Mit einer Engelsgeduld hatte die junge Trill ihre Freundin dazu überredet die Plätzchen zur Sicherheit schon mal zu backen. Das hatte den enormen Vorteil gehabt, das Emily noch mehr Zeit mit ihrer Freundin verbringen konnten und das sie später zu Dritt denn die Plätzchen vernichten konnten.
Es hatte ganz klar auch Vorteile das Fabi nun bei Trish wohnte, auch wenn Emily nicht leugnen konnte, das sie ab und zu doch befürchtete das Trish nun Fabi als beste Freundin haben wollte und das war etwas was die Trill nicht akzeptieren konnte.

Irgendwie hatten die Drei am Test –  Abend eine schöne und recht eifersuchtsfreie Zeit gehabt, wohl auch weil Emily an Trish körperlich klammerte und immer wieder aufkeimende Gespräche zwischen der Rothaarigen und dem Piloten damit unterbrach, dass Trish sofort gucken musste wie schön die Trill den Keks abgebissen hatte. Kurz und knapp, trotz dem Wells Nervfaktor 1000000 und dem Anhänglichkeit Faktor 3517  war es ein netter Abend gewesen.

So war es nicht verwunderlich das nun nachdem der Zuckerspiegel wieder abgesunken war Emily ihre Verabredung mit Sam wahrnehmen konnte.

Gut, Sam ging davon aus, das sie nett backten und auch ihre Freunde würden diese Treffen nicht Date nennen, aber Emily war in einer sehr emotionalen Phase und recht anhänglich.

Morgen würde sie sicher einmal weinend vor Jenn stehen müssen, um ihr zu erklären, dass sie aber immer noch ganz dicke Seelenfreunde sein mussten, auch wenn die Neue an Jenns Seite, Emily nicht mochte. Eigentlich mochten ja alle die Trill, aber bei der neuen Freundin von Jenn waren sich die Freunde der quirligen Blauhaarigen einfach nicht sicher. Sie guckte immer so…. so…. so… halt.

Sicher war sie nicht bereit Jenn kampflos zu aufzugeben und das hieß dann Krieg und das war anstrengend. Außerdem wusste Emily beim aller besten Willen nicht was man denn nun auf der Erde nahm wenn zwei Frauen sich duellierten, Schlamm, oder Schokopudding? Auf jeden Fall trugen die Frauen die Mode der Kikonen. Alles sehr schwierig und diplomatisch verworren.

Und wenn man sich in Schokopudding duelliert, konnte man dann Auszeiten zum Futtern fordern?

 

Sam hatte Emily längst die Tür geöffnet und hereingebeten. Geschickt war die Trill auf einen Hocker vor der Küchenzeile gehüpft, während Sam sich an den Tresen stellte.

„Alles gut bei dir? Du wirkst noch so in Gedanken“, fragte die XO als sie das von Trish geprüfte PADD an sich nahm.

Emily legte den Kopf schief und massierte sich mit einer Hand den Nacken, „Es ist halt alles nicht einfach.“ Sam suchte einige Schüsseln zusammen, „Wegen der neuen TO?“

Emily saß abrupt senkrecht, „NEIN! Warum?“

Okay, es liefen Wetten zwischen Sam und dem Captain, wann es den ersten Krach zwischen den Technikerinnen gab, aber das war eh nur gewesen um die Situation etwas aufzulockern. Irgendwie musste man als Führungsoffizier auch seinen Druck abbauen.

„Ach nur so… jetzt lass uns erst mal backen“, versuchte Sam die Richtung zu wechseln, was wohl auch gut klappte, da die Trill schon damit begann die Zutaten einzeln zu futtern.

„Also Emily, du kannst ja schon mal die Eier trennen!“
Die Augen der Trill weiteten sich, „Das kam hinten aus dem Huhn raus. Das pack ich nicht an.“
Sam räusperte sich, „Shay hat die Eier mit Fabi geteilt, ich musste welche replizieren.“
Emily nickte und warf das ganze Ei in die Schüssel, was sich dort in seine Einzelteile zerlegte. Eine hübsche Pampe auf Eiweiß, Eigelb und Schlage lag ruhig am Grund der Schüssel und blicke Sam mahnend an. 

„Ich weiß, dass du nicht backen kannst. Ich habe einen deiner Muffins als Deko auf dem Schreibtisch und wenn mich wer ärgert, oder angreift, dann ist es meine Notfallwaffe“, scherzte Sam.

Emily klatschte in die Hände, „Super Idee!“

Ja, sie konnte sich über alles freuen. Die Trill besaß Optimismus pur.

„Aber du hast doch acht Freunde und ich habe den Lebenslauf gelesen den du von Shay hast. Einige hatten Kinder, also da sollte doch einer backen können, oder?“
Sam entsorgte das Ei und trennte die Eier selbst.

Emily hatte für einen Moment darüber nachgedacht, ob sie sich ärgern sollte, dass Sam ihren Freunden nachspionierte, aber es war Sam und die durfte halt eh alles. Außerdem zeigte, dass nur mal wieder was für ein guter XO sie war und wie hübsch sie beim Kochen aussah, musste man nicht erwähnen.
Warum sie vom Klatsch und Tratsch Club den Titel unauffälligster Offizier des Schiffes bekommen hatte, das konnte Em nicht verstehen. 

„Ahmmmm….. ne. Die haben alle Essen bestellt oder repliziert“, flunkerte sie nun gekonnt, auch um Sam nichts von dem Titel zu berichten.
Backen und kochen Konnten ein paar der Freunde, aber?!
Am Ende würde sie hier noch backen, soweit kam es noch.
Sie war nur zum Essen hier.

 

 

 

# Zeit: MD 02.1820

# Ort: Quartier Ajur

Em hatte sich mit Sam und Daniel zum Trampolin springt verabredet und es war eine nette Runde gewesen. Die Crew hatte noch immer Spaß an der Idee und bis jetzt hatte es keine schweren Unfälle gegeben und auch keine böswilligen Verwicklungen mehr.
Es gab sogar das Gerücht das am gestrigen Abend zwei Personen ein romantisches Abenteuer dort hatte, aber das hatte Emily dem Klatsch und Tratsch Club nicht abgekauft. Nackt auf einem Trampolin? Das war nicht der beste Ort um…. Ein leises Kichern war über ihre Lippen gekommen, als sie frisch geduscht auf dem Weg zu Ajur war.

Audird hatte unbedingt das weiße Kleidchen mit den großen Sonnenblumen drauf tragen wollen. Der Stoff war für Emilys Geschmack zu leicht und zu flatternd, eher etwas was Trish gefallen würde, aber ab und zu musste auch Audrid mal ihren Willen bekommen, sonst war sie unglücklich – und das wollte ja Keiner.
Das Em dazu ihre Lieblingsstiefel kombiniert hatte, war nun mal dann Ems Wunsch.

Mit offenem blauem Haar stand Em vor dem Klingonen als der ihr öffnete.

„Bevor ich es vergesse. Ich habe vor nen paar Tagen ne Nachricht bekommen und die Steuer für Elvis und die Hühner beglichen. Du hast zwar das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Elvis, aber wir haben ja geteiltes Sorgerecht.“

Der stämmige Klingone blickte etwas nachdenklich in den Raum, auch wo es nun Thema war, es war noch immer seltsam mit Emily darüber zu sprechen. Vor allem wie sollte er ihr nun mitteilen, dass er das für Elvis auch bezahlt hatte und dann eine Besitzurkunde bekommen hatte, weil Emily offensichtlich nach ihm erst die Rechnung beglichen hatte. Ob man es der Trill schreiben würde?

„Ich repliziere uns Kuchen“, stellte der Taktiker fest, er wusste was seine Freundin gern aß. Und da er nicht wusste ob und wann sie die Nachritt bekommen würde, waren Kuchen besser als Kekse für dieses Gespräch geeignet (Taktiker durch und durch).
Es war erstaunlich, die Laune der Trill stieg mit ansteigendem Zuckergehalt. Ob Symbionten sich mit einem größeren Arbeitseinsatz der Bauchspeicheldrüse wohler fühlten?

Ob er noch einmal auf das Elvis Thema zu sprechen kommen sollte?
Noch während Ajur seine Optionen abwog hing Emily auch schon an seinem Hals und knuddelte ihn, wie so oft ohne Vorwarnung. Recht steif stand er da und ließ es über sich ergehen, auch wenn die Trill die einige Person auf dem Schiff war, der er so etwas gestatten würde.
Emily griff nach dem ganzen Frankfurter Kranz, als sie sich von ihm gelöst hatte und biss einfach ein eine Seite, „Du isst nichts?“

Warum war er nur auf die Idee gekommen, dass man das Ding anscheinen konnte?

Der Klingone steuerte noch einmal den Replikator an und besorgte auch für sich etwas zu essen.

„Alsoooooo“, rang Em sich mit vollem Mund ab, „Elvis hat ne Freundin, hab ich von Jetsun gehört!“

< /RPG>

<SUM >

# Zeit: SpD 15.1910

# Ort: Hephaistos – Quartier CING
Shay und Emily unterhalten sich über das Trillcenter und die Vergangenheit von Beiden. 

# Zeit: SpD 17.2217

 

# Ort: Quartier Karx – Wells
Fabi ist gut unterhalten als Emily den Gewinn für sich beansprucht. Sie will ihn ja nur verwahren. 

# Zeit: MD 01.1820

 

# Ort: Quartier Sam
Das große Backen hat begonnen, nachdem das Rezept von Trish überprüft wurde. 

# Zeit: MD 02.1820

 

# Ort: Quartier Ajur
Emily besucht Ajur so rein zufällig, aber eigentlich will sie nur mal knuddeln und die neue Ratte sehen. 
</SUM>

 

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