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Monster haben es auch nicht leicht

Posted on 8. März 2021 By admin
Hallo Zusammen, 
ich habe es dann mit diesem Post auch erst mal zusammen, was ich schreiben wollte. Nicht wundern, dass ich zum Maschinenraum noch nichts habe, aber da wollte ich Ela den Vortritt lassen.
Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart
Das Sunny

 

 

 

< RPG>

#Zeit: MD 10.1640

#Ort: USS Hephaistos – Brücke

Das große Schott zur Brücke hatte sich geöffnet und Emily hatte innehalten und blinzeln müssen, als Nik an ihr vorbei huschte und versuchte sie mit sich zu lotzen.
Die Trill hingegen stand erst einmal einen kurzen Moment wie vor dem siebten Weltwunder und starrte auf den riesigen Monitor, bevor sich ihren Blick langsam löste und dieser unaufhaltsam hin zu dem Stuhl aller Stühle huschte.
Natürlich kannte Emily die Brücke, auch aus ihren Einsätzen hier, denn die Brückencrew machte immer etwas kaputt. Auch in ihrer Ausbildung hatte sie Zeit auf der Brücke verbracht, aber es gab einen ganz besonderen Freund, der sich hier wie in seinem Element fühlt und den der magische Stuhl geradezu anzuziehen zu schien. Emily hatte sich endlich aus ihrer bewundernden Schockstarre gelöst. Und eigentlich hatte sie wirklich vorgehabt, sich neben Nik zu stellen und von hier aus auf das Außenteam aufzupassen, von hier aus ihren Betrag zu leisten.
Allerdings bemerkte sie nur wie nun die gesamte Brückencrew sie mit zum Teil geöffneten Mündern anstarrte.

Verwundert blickte Emily sich um.
Ein Schatten hatte sich über sie gelegt und verwundert blickte sie zu Shay auf, der nun auf einmal vor ihr stand und auch so viel größer wirkte.

Die Blicke Aller waren der Trill sicher.

Der Captain lächelte freundlich, „Karx, raus aus MEINEM Stuhl!“

Emily blickte sich um, ohhhhhhhh sie saß ja auf einmal im Stuhl aller Stühle, dass erklärte auch warum der Boss auf einmal so groß war.

Mit einem Welpenblick sprang Emily auf, „Tschuldigung, das war irgendwie die Macht der Gewohnheit“, erklärte sie dem Schotten und trollte sich dann leise flüsternd zu Nik an seine Konsole.

Shay blickte ihr Kopfschüttelnd nach, mittlerweile hatte er recht gut raus, ob die Freunde oder Emily Chaos stifteten und war dazu übergegangen namentlich zu unterscheiden. Am Anfang war es wohl eher unbewusst gewesen, aber mittlerweile erreichte er mehr gehör mit diesem Vorgehen – meinte er zumindest.
Die Erkenntnis das sich da auch ein paar ganz besondere Charakter unter Emilys Freunden tummelte, spülte er jeden Abend mit einem Pinnchen Selbstgebrannten herunter.  

„Legen Sie mir die Scanns des Außenteams auf den Schirm.“

 

 

 

#Zeit: MD 10.1710

#Ort: USS Baltimore (und Weltall Drumherum)

Die Nahrung hatte das Schiff betreten!
Sie waren mit all ihren Gefühlen und Emotionen hier her gekommen, hatten ihre Ängste und Geschichten mit hier her gebracht – zu ihm gebracht.
Langsam ließ sich das Wesen aus dem Netz hinuntersinken bis die kalten Tentakel den noch kühleren Boden berührten. Es hatte Jahre gedauert bis das Zeraowa verstanden hatte, dass dieses Schiff eine gewisse Temperatur halten musste um Beute anzulocken. Diese Wesen, die so herrlich schmeckten, sie betraten das Schiff eher wenn gewisse Umstände vorherrschten und diese konnte das Schiff nur erzeugen, wenn es Energie bekam.
Vor vielen Jahrhunderten hatte es schon einmal in einem Nebel gelebt, da hatte es sich auf einem Mond niedergelassen und hatte einen der Tentakel glimmen lassen müssen, damit die Beute den Weg zu ihm fand. Als Jäger musste man sich anpassen. Aus der Energie das es aus der Beute absauge, gewann es Wissen und dennoch hatte es Jahre gebraucht, bis es verstanden hatte wie das Schiff mit Energie gefüttert werden musste.

Es war ein kraftraubender Vorgang, mit den Tentakeln musste es in seine eigene Dimension eindringen und dort Energie schöpfen um es in den Kern des Schiffs zu spritzen.

Gern hätte es dieses Portal weiter geöffnet und wäre zurück nach Hause gesprungen, aber das hatte bis jetzt nicht funktioniert. Wehmütig dachte es an den Geschmack der Energien aus den anderen Dimensionen, dort konnte man Beute auch immer wieder fangen und melken, hier schienen diese Wesen zwar auch ihren Zustand zu ändern, aber sie kehrten nicht in ihre fleischlichen Hüllen zurück, also hatte es diese auch gefressen, etwas was es sonst nicht getan hatte.

Dieser Ort war noch immer seltsam und dieses Schiff verhinderte durch die seltsame Energie des Kerns, das es sich wie früher durch die Dimensionen bewegten konnte.

In seiner Heimatdimension änderte die Beute nach dem erlegen und melken, ihre Zustand und tauchte dann doch wieder auf, hier musste man sich um neue Beute bemühen, denn diese verschwanden unweigerlich nach dem melken und ihr Fleisch und die Organe verflüssigten sich und tropften schlussendlich von den Knochen und doch tauchten sie nicht wieder auf. Seltsame Beute!

Es war also ein Kreislauf den das Zeraowa nicht durchbrechen konnte, es konnte nicht entkommen, bevor die Energie des Kerns schlussendlich erloschen war, aber ohne diese Energie wurde keine Beute angelockt und es würde verhungern. Ein Grollen entkam dem krakenähnlichen Maul des Wesens, als es ein kleines Portal öffnete und die Energiewerte des Schiffes auf 48 Prozent anschwellen ließ.

Es schüttelte sich als der Tentakel leblos zu Boden fiel und das helle strahlende Licht des kleinen Loches verglomm.

Es war Zeit ein gutes Versteck zu suchen, eine Ort an dem es  seine Opfer beobachten konnte und ihnen doch nicht so schnell begegnet. Es wollte spielen, denn noch mehr als das es nach Nahrung lüsterte war die Langeweile zu einem Feind geworden.
Um sich vor den Augen der Beute zu verstecken verfiel es in den Tarnmodus und bewegte sich an dem Fenster des Quartieres vorbei.
Es hielt inne, als es einen scheinbar leeren Fleck im All fixierte. Es schloss die Augen und fing leise an zu knurren, es sah die Beute nicht, ABER da waren unzählige Emotionen.

Es öffnete die Augen und warf einen weiteren Tentakel ab, der langsam nachwuchs, das zuckende Teil auf dem Boden jedoch teilte sich in drei kleine Stücke und zuckte kurz bevor es seine Masse verlor und durch den Boden des Quartieres sank, so als würden die Böden und Wände es nicht mehr halten können. Als sie die Außenhülle des Schiffes durchbrachen zuckte sie kurz und bewegten sich sehr schnell auf die nicht sichtbare Hephaistos zu.

 

 

***USS Hephaistos***
Eine minimale energetische Fluktuation meldete das Terminal im Maschinenraum an dem Trish gerade arbeitete. In den letzten Tagen hatte die Tarnvorrichtung allerdings ähnliche Fehlfunktion verursacht. Alles im Bereich des tolerierbaren und dennoch meldete Trish diese Anomalie auf der Brücke.

Die Trill blickte kurz zu Shay, der ihre stumme Frage mit einem Nicken beantwortet, [„Trish ich bin auf dem Weg. Wir schauen uns das zusammen an, warte auf mich.“]

Shay blickte der quirligen Trill nach, sie hatte sich nicht schlecht auf der Brücke gemacht, zumindest hatte sie sich nach den anfänglichen Schwierigkeiten doch am Riemen reißen können. Nun aber ließ er sich die Vitalwerte seines Außenteams auf dem Bildschirm anzeigen. Er wartet auf eine weitere Meldung seiner XO.

Bis jetzt lief jedoch alles nach Plan, war seine aktuelle Vermutung, denn von den Geschehnissen im Hintergrund konnte er nichts ahnen.

 </ RPG>

 

 

< SUM>

#Zeit: MD 10.1645

#Ort: USS Hephaistos – Brücke

Shay bezieht Stellung auf der Brücke um das Außenteam zu überwachen, dabei muss er allerdings erst einmal um seinen Stuhl kämpfen.

 

#Zeit: MD 10.1710

#Ort: USS Baltimore (und Weltall Drumherum)

Das Wesen schickt seine drei Ableger in Richtung Hephaistos um dort nach geeigneter Beute zu suchen und ggf. zu erlegen.

 

</ SUM>

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