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Nachwirkungen des Trill-Centers

Posted on 22. Januar 2021 By admin
<RPG>
# Zeit: SpD 4.0910
# Ort: Trillcenter

Emily warf einen Blick auf die Szene im Gang und drehte sich sofort

wieder um

während Sam bemüht war Permin aufzufangen und zu beruhigen. Shay

ignorierte

die würgenden Geräusche aus der Zelle und sah zu Sam.

>

„Ich brauch was zum abbinden, sonst verblutet er und dann hat Permin

einen Mord

am Hals.“ erklärte Shay und war froh das der Direktor inzwischen das

Bewusstsein

verloren hatte und so seine Worte nicht mitbekam.

Es war immer wieder erstaunlich, was Adrenalin bewirken konnte. War sie eben noch erschöpft gewesen, spürte Samantha davon gar nichts mehr. Eilig setzte sie Permin auf den Boden und blickte dem kleinen Kobold streng in die Augen.

„Geh zu Emily. Bleib bei ihr. Pass auf sie auf! Ich bin ok.“ Der Kobold verstand und zu Samanthas Beruhigung kuschelte Permin sich an die kleine CING, während diese nach wie vor würgte. Es ging ihr irgendwie gar nicht so richtig gut. Doch darum konnte Sam sich nicht kümmern, obwohl Emily das mit Sicherheit mehr verdient hatte, als der Direktor. Doch so sauer sie auf ihn war, sie musste ihn versorgen helfen, also stand sie auf und ging zu Shay hinüber, der versuchte, die Wunde zuzudrücken. Doch Sam zog seine Hand weg.

„Nicht, er verblutet sonst!“ widersprach Shay und knurrte „auch wenn er es verdient hat, das vergrößert nur alle Probleme.“

„Nicht abdecken. Das Gift muss raus.“ Sie hatten nicht viel Zeit. Permins Bisse waren giftig. Soweit Sam das sah, konnten Sie Glück haben, da die Wunde stak blutete. Damit spülte das Gift aus dem Körper raus und konnte sich nicht gut verteilen. Je geringer die Giftkonzentration war, umso besser Sie zog ihr Uniformoberteil aus und drückte es Shay in die Hand. „Bind ihn oberhalb der Wunde ab. Das Gift darf sich nicht weiter verteilen.“ Shay nickte. Er verstand und handelte. Er wand das Oberteil um den Oberschenkel, dann machte er einen Knoten in die Arme und zog es kräftig fest. Währenddessen zerrte Sam an der Hose des Direktors und riss das Bein der Länge nach auf, um besser an die Wunde zu kommen. Das stellte sich als gar nicht so leicht heraus, da die Hose glitschig war. Als es ihr endlich gelang, sog sie scharf die Luft ein. Das sah nicht sehr hübsch aus. Ehe sie sich eingestehen konnte, dass sie keine Ahnung hatte, was sie tun sollte, hörte sie hinter sich Schritte. Die neue CSO, dicht gefolgt von einer Gruppe Sanitäter kamen angerannt und erleichtert machte Sam Platz. Sie machte sich aber gar nicht die Mühe erst aufzustehen, sondern krabbelte einfach ein Stück nach hinten und ließ sich mit dem Rücken an die Wand auf ihren Hintern plumpsen.

Nur kurz darauf hockte sich Shay zu ihr. Er hatte etwas länger neben dem Verwundeten ausgehalten, um die Sanitäter über die Ereignisse, die zur Verletzungen geführt hatten, zu informieren. Noch ehe er jedoch etwas zu ihr sagen konnte, hockte sich einer der Sanitäter zu ihr. „Ma’am, sind sie verletzt?“ Doch Sam schüttelte den Kopf. „Ich bin okay.“
Shay sah besorgt zu ihr und warf dann einen Blick in das Zimmer, hinter sich, in dem Em den Kobold im Arm hielt und sich nicht rührte. „Kannst du gehen? Wir müssen nur aus dem Center raus, dann können wir beamen.“

Seufzend sah Sam ihm in die Augen. „Bekommen wir Emily hier raus?“

Shay nickte und wandte sich an den Sanitäter. „Ich bringe meine Leute auf unsere Krankenstation. Danke.“ Dieser nickte und wandte sich von den beiden Offizieren ab um den Transport des Direktors zu organisieren.

„Danke, Shay.“ Doch der CO winkte nur ab. „Lass uns erstmal hier wegkommen.“ Er reichte Sam seine Hand und half ihr, aufzustehen. Gemeinsam traten sie zu Emily. Sam hockte sich neben die kleine Trill und nahm sie in den Arm. „Es ist vorbei. Wir sind sicher.“ Emily nickte wortlos. Sie fühlte sich nicht wirklich wohl. Die Nachwirkung des Tees setzten ihr zu.

*** 10 Minuten später ***

Shay hatte Skye vorgeschickt, die Hephaistos zu informieren. Er selbst blieb bei Emily und Sam und führte die beiden aus dem Trill-Center. Permin konnte sich nicht entscheiden, bei wem er bleiben sollte, daher sprang er zwischen seinen beiden Frauen hin und her. Shay wäre mehr als einmal fast über den Kobold gestolpert. Gerade als er mit diesem schimpfen wollte, hatten sie das Dämpfungsfeld des Centers verlassen und sein Kommunikator meldete sich.

[Eine Verbindung von Cmdr. Careen für Cpt. Ruthven wird aufgebaut.]

Shay runzelte die Stirn und tippte an seinen Kommunikator. „Ruthven hier. Elisa, was ist los?“ Es war ungewöhnlich, dass seine Frau ihn im Dienst rief. Offenbar hatte sie es schon vor einer Weile versucht, doch war im TrillCenter keine Verbindung möglich gewesen. Also wurde die Verbindung aufgebaut, sobald er wieder erreichbar war.

[Shay! Ich wollte dir nur sagen, ich nehm den angebotenen Posten!] Er hörte im Hintergrund ein Rauschen und wunderte sich. [Alles in Ordnung bei dir? Du warst nicht erreichbar.]

„Ja, erzähl ich dir später. Was ist das bei dir? Die Verbindung rauscht?“

Das Rauschen stoppte. [Nein, ich bin unter der Dusche. Ich bin gespannt, was du zu berichten hast.]

Ein Seitenblick von Sam traf ihn. Eilig murmelte er „Ich freu mich, dass du den Posten machst. Wir reden später.“

Das Rauschen setzte wieder ein. [Bis dann]

„Ruthven an Hephaistos. Drei zum Beamen auf die Krankenstation.“

# Ort: Büro EO
# Zeit: SpD 4.1530

„Dann möchte ich Sie bitten, den Befehl zu psychologischen
Eingangsuntersuchung Mr. Johnson noch mit auf die Liste zu setzen.
Außerdem sollten Sie dringend einen Termin bei Dr. Renal ausmachen. Ich
glaube, sie kann Ihnen da gut helfen.“

„Ja, natürlich.“, sagte sie noch immer irritiert.

„Einen schönen Tag, Ma’am.“ sagte Ettore.

„Ja, einen schönen Tag. Wegtreten.“, antwortete Sam.

Müde setzte sich Sam an ihren Schreibtisch. Das hatte ihr gerade noch gefehlt, dass der Counselor der Meinung war, sie würde prokrastinieren. Sie wusste sehr genau, welche Möglichkeiten die psychologische Abteilung hatte, um die Arbeit zu torpedieren, wenn man sich nicht an die Spielregeln hielt. Sie hatte sich also schon vor einigen Jahren angewöhnt, sich kooperativ zu zeigen. Hätte sie das nicht getan, wäre sie kaum wieder zurück in den aktiven Dienst gekommen.

„DeCoster an Dr. Renal.“

[Was kann ich für Sie tun, Commander?“]

„Ich hätte gern einen Termin bei Ihnen. Lt. Cmdr Ettore wies mich darauf hin, dass es vernünftig wäre.“

[Gern, Commander, ich habe noch eine gute Stunde Dienst. Wenn Sie möchten, können wir gleich reden?]

Samantha unterdrückte ein Stöhnen. „Dr., nein heute nicht mehr, es… war ein langer Tag.“

[Okay, kein Problem] erklang die freundliche Stimme der Psychologin. [Wir wäre es mit morgen 10 Uhr?]

Sam nickte und es dauerte einen Moment, bevor ihr einfiel, dass ihr Gegenüber in einem ganz anderem Raum saß und sie nicht sah.

„Ok, dann bis morgen.“

# CNS-Abteilung
# SpD 9.0955

Die EO der Hephaistos hatte ausgeschlafen. Also erschien sie pünktlich und ausgeruht zu ihrer Sitzung. Dr. Renal lächelte sie freundlich an. „Schön, dass Sie es einrichten konnten, Miss DeCoster.“ Sie deutete auf einen Sessel. „Wollen Sie etwas trinken?“

Samantha setzte sich. „Einfach ein Glas Wasser bitte.“

Kurz darauf saßen die beiden sich gegenüber.

„Wie geht es Ihnen?“ eröffnete Renal das Gespräch. Der Einstieg war immer wichtig. Aber auf einem Raumschiff konnte man schlecht fragen, ob man den Weg gut hergefunden hatte oder über das Wetter reden. Außerdem war ihr erster Eindruck von Samantha, das diese recht geradlinig war, und es schätzte, wenn man nicht um den heißen Brei herumredete.
Dr. Renal hatte keinen Notizblock oder ähnliches. Sie hörte einfach zu. Sie hatte sich auch noch nicht die Akte der neuen EO angeschaut. Erst wollte sie mit ihr reden, dann konnte sie immer noch nachlesen, was andere über sie schrieben.

„Ausgeschlafen.“ Samantha versuchte ein Lächeln. „Die letzten beiden Tage waren anstrengend.“

„Wollen Sie darüber reden?“

Sam zuckte mit den Schultern. „Alles fing damit an, dass ich Emily Wells zum TrillCenter begleiten wollte. Ich dachte wirklich, es wäre gut für sie und würde ihr helfen. Aber es hat alles nur schlimmer gemacht. Wenn Cpr. Ruthven nur etwas später gekommen wäre, dann wären wir beide tot.“

Sam musste schlucken. Es war nicht so, als hätte sie das nicht die ganze Zeit gewusst, aber jetzt wo sie es aussprach, wurde ihr erst bewusst, wie knapp es gewesen war.

<SUM>
# Zeit: SpD 4.0910
# Ort: Trillcenter

Em findet es im TrillCenter zum Kotzen. Währenddessen versuchen Shay und Sam den Direktor am Leben zu halten, bis fachkundiges Personal eintritt. Als sie endlich das Center verlassen können meldet sich Elisa mit einer schönen Nachricht.

# Ort: Büro EO
# Zeit: SpD 4.1540

Sam macht einen Termin mit Dr. Renal

# CNS-Abteilung
# SpD 9.0955

Dr. Renal und Samantha kommen ins Gespräch

</SUM>

***submitted by
ela aka
Sam – gerettet
Elisa – geduscht

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