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Rettet die Prinzessin

Posted on 24. Oktober 2020 By admin

 

Hallo Zusammen,

hier nun Teil zwei meiner Suche nach Bällen.

Ein paar Neue habe ich in den unendlichen weiten der RPG Welt auch ausgesetzt.

Ich hoffe, der Eine oder Andere hat Spaß an einer meinen wilden Ideen.

 

Liebe Gruße das Sunny

 

 

 

 

< RPG >

 

# Zeit: MD 15.0700

# Ort: Korridor / Quartier Em und Sam

# Ball: Jenn

Nach dem ganzen Chaos auf der Party, hatte Emily sich noch lag mit Trish unterhalten. Die beiden Freundinnen war vielleicht noch immer nicht auf dem alten Stand, ABER es kehrte ein klein wenig Normalität ein.

Nun aber ging es darum Jenn ausfindig zu machen und das gelang Emily schneller als sie gedacht hatte. Ab und zu kam es ihr echt so vor, als würde sie hier gar nicht arbeiten, sondern nur noch kleine und große Dramen wieder zurechtrücken. Eigentlich hatte Em es für eine gute Idee gehalten die erste Zeit ihren Job noch mit Forbes zu Teilen und erst nach einer Weile wieder voll einzusteigen, aber da sie gerade in einem Gemeinschaftsquartier stand und die Sachen von Jenn ungefragt in eine braune Ledertasche stopfte, während diese unter der Dusche stand, konnte man wohl langsam davon ausgehen, dass die quirlige Trill nicht ausgelastet war. Ihr fehlte offensichtlich der kontinuierliche Schlafentzug, weil irgendwer immer eine Beule ins Schiff flog. Beschweren konnte Emily sich jedoch nicht, denn wenn sie sich gerade nicht im Krieg befunden hätten, dann hätte sie ihren Job wahrscheinlich aller frühestens in ein paar Monaten zurückbekommen.

„Hey was bitte machst du da!“ schimpfte Jenn die überhaupt nicht damit gerechnet hätte hier Besuch zu empfangen.

„Wie sieht das denn aus? Ich pack deinen Kram!“ Entgegnete Em unbeeindruckt.

Jenn schüttelte den Kopf, „Ich habe keine Lust zurück zu Trish zu gehen.“

Emily setzte ihre ganze Kraft ein die Klamotten in die viel zu kleine Tasche zu pressen, von Wäschefalten hatte die Trill offensichtlich noch nie etwas gehört.

„Ne! Ich mag euch Beide, aber wenn du dahin zurück gehst bringt ihr euch gegenseitig um, oder ihr streitet und das sorgt bei mir für Migräne“, stellte Emily klar, schulterte die Tasche und verließ das Quartier.

Jenn blickte an sich herunter, das große Handtuch verhüllte viel, aber änderte nichts an dem Umstand, dass sie gerade aus der Dusche gekommen war. Hinter ihr ging bereits das Getuschel los und Jenn hatte nun nicht die Kraft den männlichen Labertanten zu erklären, dass sie nun nicht von ihrer geliebten Freundin und Partnerin aus dem überfüllten Quartier gerettet wurde. Bei den schmalzigen Traumvorstellungen wartete Jenn geradezu auf das Hufgetrappel und das Emily auf einem weißen Pferd zurückkam.

Kein Hufgetrappel – keine Trill!
„Hey“, mit diesem Ausruf lief Jenn der Trill nach, „Kann ich nicht wenigstens meine Unterwäsche bekommen?“
Wieder passierte Jenn eine Gruppe von Crewman, die nur kopfschüttelnd darüber sinnierten wie schnell die Trill sich über Cat hinweggetröstet hatte, aber das man es ihr nach allem was sie durchgemacht hatte, ja nicht verdenken konnte.

Im Turbolift hatte Em ein Einsehen und wartete so lang bis Jenn zu ihr aufgeschlossen hatte, bevor sie dafür sorgte das die Türen sich schlossen.

„Die Leute denke gleich alle samt das wir was laufen haben“; beschwerte Jenn sich und strich ihr immer noch nasses Haar über eine Schulter.

Emily blickte sie verwirrt an, „Warum und ich bin nicht schwanger! Egal was sie sagen, du sagst nur Emily ist nicht schwanger.“
Jenn strich sich mit der freien Hand übers Gesicht, „Wenn ich das sage, fragen sie nach dem Hochzeitstermin.“
Die junge Trill schüttelte den Kopf, „Ich verstehe echt nicht was du redest.“
Mit diesen Worten öffnete sie die Tür zu ihrem Quartier und warf die Tasche auf ihr Bett, „So, da wären wir liebe Mitbewohnerin!“

Jenn war so erschrocken und perplex, dass sie für einen kurzen Moment vergaß das Handtuch festzuhalten. Gut das sich bereits die Tür hinter den Frauen geschlossen hatte.

„Ist das nicht kalt?“ Emily schüttelte nur gelangweilt mit dem Kopf.
Jenn besorgte sich nun erst mal ein paar knittrige Klamotten aus ihrer Tasche und zog sich an, dabei versuchte sie Emily zu erklären, dass das alles so nicht lief, „Also echt! Ich kann nicht einfach hier einziehen!“

Emily hatte sich derweil einen Keks geschnappt der auf dem Tisch noch von gestern herumlag und den der Kobold gerade sehr gefährlich angestarrt hatte, „Warum nicht?“
Jenn setzte zu einer Erklärung an, aber warum ging es nicht, „Es ist zu voll. Wir bekommen hier niemals noch ein Bett rein.“
„Dann schläfst du halt in meinem Bett! Ich weiß nicht warum du jetzt Probleme suchst wo gar keine sind!“

 

 

 

#Ort: USS Hephaistos – Holodeck

#Zeit: MD 16.0700

# Fabi und Mo

Emily stand zusammen mit Fabien vor dem Holodeck und wartete, dabei war Warten ja leider überhaupt nicht die Stärke der Trill.

Der Franzose stand neben der zierlichen, immerzu kauenden Person und erfreute sich über seine neu gewonnene Sehkraft. Es tat gut nicht mehr immer zu auf die Hilfe von Anderen angewiesen zu sein Unabhängigkeit war etwas was der junge Pilot nun noch mehr zu schätzen wusste.
„Meinst du nicht das Programm ist zu schwer“, Fabi hatte noch immer den Blick auf das PADD gerichtet.

„Der Boss hat gesagt, wir sollen eine Übungsmission basteln für das Holodeck, damit das Einsatzteam das in ihr Training einbauen kann. Die sollen doch üben also muss es schwer sein.“

Fabi wedelte nun mit dem PADD vor Emily herum, „Die Teile von mir finde ich einfach viel besser“, scherzte er freundlich und stupste das PADD auf den Kopf der Trill.

„Manno…. Du musst mich immer ärgern! Lass das!“ Beschwerte Emily sich quietschend, während das Wolfsrudel um die Ecke bog.

„Ich hoffe, dass es eine adäquate Mission wird!“ Knurrte der Alphawolf.
Der Blick sagte allerdings so etwas wie, die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch nicht hoch, wenn zwei Scherzkekse sie programmiert und entworfen haben.

Der Andorianer stupste Em im Vorbeigehen in die Seite, „Na Prinzessin.“
Emily verschränkte die Arme vor der Brust und sah zu wie die Soldaten in voller Montur an ihr vorbeizogen, dabei beschlich sie das Gefühl, dass sie nicht ernstgenommen wurde.

„Also Leute“; erklärte der Franzose,“ Ich habt den Auftrag eine verschleppte Prinzessin zu retten“, der Blick lag nun anklagend auf der Trill. Bei der letzten Kontrolle, handelte es sich noch um einen Senator einer Verbundswelt.

Fabi seufzte, „Die Zielkoordinaten befinden sich auf euren PADDS. Ihr steigt in 2000 Meter aus und müsst in das Gebäude eindringen.“
Ganz klassisch starte die Simulation in einem kleinen Shuttle, welches gerade die Atmosphäre eines Klasse M Planeten mit dichter Vegetation erreicht hatte.

Solch eine Übung konnte wohl auch nur so starten, wenn ein Pilot sie mit entwarf.

 

 

 

#Ort: USS Hephaistos – Primär Sektion

#Zeit: MD 16.1502

# Ball: Jenn

Der Alam schrillte auf und wieder war es so weit, irgendein Vollpfosten flog Beulen in ihr Schiff. Die Schilde würden nicht mehr lange halten. An solche Situationen konnte sich Niemand gewöhnen.

Geschickt regelten die Techniker im Maschinenraum Instrumente nach, kompensierten Energieverluste und versuchten den Schaden für Schiff und Besatzung so gering wie möglich zu halten.

„Hier gibt es ein Problem“, erklärter PO Brown korrigierte sich jedoch sofort wieder, „Doch nicht?“

Jenn die für den Angriff im technischen Bereich aushalf konnte sich mit solch einer Antwort einfach nicht zufrieden geben, immerhin war ihr erst vor Kurzem ein Schiff um die Ohren geflogen, da reichte ein vielleicht schlichtweg nicht aus. Das sie Brown einfach zu Seite stieß, war wohl der Energie des Angriffes geschuldet.

„Es gibt keine Abweichungen der Energieversorgunsparameter an den Warpgondeln!“ Die Stimme von Jenn klang jedoch angespannt. „Die Werte waren kurz auf minus 70 Prozent und dann waren die Anzeigen sofort wieder normal“; erklärte Brown etwas verstimmt.

„Sicher?“

Die junge PO nickte, sie wusste was sie gesehen hatte, „Jetzt stehen die Anzeigen aber wieder auf normal“, versuchte sie die Situation zu entschärfen.

„Sie stehen nun seit knapp zwei Minuten auf exakt 80 Prozent“, verkündete Jenn und die Sorge war ihr geradezu ins Gesicht geschrieben.

Emily hatte sich zu ihnen gestellt und mit dem Fuß zielsicher gegen die Konsole getreten, „Immer noch?“
„Ja“, erwiderte Jenn nach einem prüfenden Blick.

„Scheiße“, fluchten beide Frauen im Chor.

„Die Kontrolle der Energie der Warpgondel ist hin“, stellte Emily fest.

„Sicher ein indirekter Treffer der die Energieversorgung stört“, spekulierte Jenn.

Die Trill versuchte die Brücke zu informieren, aber auch das war für den Moment nicht möglich.

„Wenns scheiße läuft dann immer auf ganzer Linie“, stellte Jenn fest und schnappte sich einen Phasenschlüssel und ein PADD.

„Wenn das überhitzt fliegt uns das ganze Schiff um die Ohren“, erklärte Em, die das Kommando im Maschinenraum an Trish übergab.

„Das sogar ohne weiter Hilfe der Klingonen“; beendete Jenn den Satz.

„Die auf der Brücke wissen gar nicht Bescheid was ihnen droht“, Jenn sorgte sich um Sam, aber auch um alle Anderen, das letzte Desaster lag nicht lang genug zurück – es durfte nicht wieder passieren.

„Wir bekommen das hin. Entweder leiten wir die Energie um, oder wir stellen die Sensoren wieder her, dann sind die Anderen wenigstens gewarnt“, keuchte Em während des Rennens.  Da ein manueller Zugriff aus dem Maschinenraum nicht möglich war musste sie zu einer Schnittstelle ein paar Korridore weiter.

„Energie umleiten wäre meine favorisierte Lösung“, dann retten wir das Schiff und keiner bekommt von dem Problem was mit. Doch das gefiel ihr und zauberte ein Lächeln auf die Lippen der menschlichen Frau.

Em verdrehte die Augen, „Toll, dann leben wir sicher 5 Minuten länger, bevor die Klingonen uns auslöschen.“

Jenn die ein paar Schritte voraus war, hatte die herunterstürzende Verdeckung im Korridor einen Monet früher gesehen und Em mit sich herunter gerissen, nur so waren die Beiden der Deckenplatte entkommen. „Scheiße“, keuchten Beide zeitgleich und blickten auf die loschen Versorgungsleitungen vor ihnen die ihnen das Durchkommen zum Wartungsschacht fast unmöglich machte.

„Toll. Wie wollen wir draufgehen? Durch den Stromschlag, oder wollen wir doch lieber erschlagen werden? Oder warten wir und werden von den Klingonen zerstört“; beschwerte sich Em lautstark während sie gegen eine Wand trat.

„Ich habe ne Idee“, geschickt schraubte Jenn eine Platte ab, die Platte die man nicht mehr brauchte hielt natürlich Bombenfest, während der restliche Müll sie immer wieder streifte.

„Jefferies – Röhre“; quietschte Jenn und schob Emily vor sich hinein. Ein Blick auf den Korridor zeugte davon, dass nur ein automatisches Kraftfeld ihr genug Zeit gab die Röhre hinter sich zu verschließen, bevor der Müll des Korridors ins All gezogen wurden. Ein Kraftfeld sicherte die Röhre, aber dennoch wusste beide wie knapp das gerade gewesen war und noch waren sie nicht am Ziel.

 

 

 

 

# Zeit: MD 16.1730

# Hephaistos – Krankenstation

# Ball: Eli

Sie war zurück!

Gerüchte verbreiteten sich auf dem Schiff ja geradezu wie ein Lauffeuer und wenn Eli zurück war, dann war es selbstverständlich, dass Emily sie begrüßen musste, ABER sie hatten gerade ein Gefecht überstanden und mehr als ein paar Minuten konnte die Ingenieurin von ihrer eh nicht vorhandenen Pause abknapsen.

Es musste also schnell gehen. Flink wie ein Wiesel hatte Em sich im Schneidersitz auf das Bett neben Eil gesetzt und der alten Bekannten direkt den Pudding vom Tisch abgezogen.

„So sieht man sich wieder“, schmatzte die Trill, welche den Pudding herunterschlang, bevor er ihr am Ende noch abgenommen werden würde.

Eli die gerade noch in ein PADD vertieft war, blickte auf und ja sie war erstaunt das Emily noch immer hier war.

Die Trill wollte nie so richtig in die Sternenflotte passen und nun wo der Krieg ausgebrochen war, „Huch. Immer noch hier“, stellte Eli deswegen nun überrascht fest.

Em schob die geleerte Schüssel wieder zurück, „Aktuell noch.“

„Dann hast du das Geld für das eigene Transportschiff also noch nicht ganz zusammen?“

Emily lächelte, „Eigentlich schon, aber bis jetzt konnte ich den Boss ja noch nicht allein lassen. Du kennst ihn ja.“
Elisa kam nicht umher sich dran zu erinnern wie sie Emily kennengelernt hatte, damals war sie es gewesen, welche die Trill aus der Rettungskapsel gezogen hatte und sie somit quasi in die nächste Katastrophe gestoßen hatte. Wenn einem gerade das alte Schiff um die Ohren geflogen war und man nach einigen Tagen in solch einer Kapsel geborgen wurde, dann zerrte es vielleicht ganz leicht an den Nerven direkt technische Probleme lösen zu müssen, aber Emily war damals eigentlich leicht zu überzeugen gewesen, lag vielleicht auch an dem Umstand das, das Sternenflottenschiff auf dem sie gestrandet war auch kurz davor stand, über die Regenbogenbrücke für kleine Raumkreuzer zu fliegen.

So etwas schweißte zusammen.

Der Krieg schien allen zugesetzt zu haben.

„Also so sind wir Beide wieder hier“, seufzte Eli.

„Schaut so aus“, seufzte Em ebenso leise, während sie sich erhob. Noch einmal wechselte Nahrung nicht ganz freiwillig den Besitzer, „Ich bin froh, dass du wieder da bist“, erklärte Em schmatzend.

 

 

 

# Zeit: MD 17.2030

# Hephaistos – Büro des Captains

# Ball: Mac

Emily saß auf dem Stuhl des Captains, an seinem Schreibtisch. Sie hatte sich einen Stapel Papier repliziert und die Wartezeit damit verbracht Papier- Flieger zu basteln. Einer ihrer Freunde hatte das zu einer Kunstform perfektioniert, aber sie? Ihr Flieger stürzte einfach ab. Einige dieser Papiertrümmer waren auf den Boden aufgeschlagen und von ihren Besatzungen vorerst dort zurückgelassen. Hach ja, Phantasie war etwas tolles.

Die Tür öffnete sich mit einem leisen Zischen, allein am Geräusch machte Emily aus, das sie da auch mal wieder was neu justieren musste.

Shays Blick wanderte von der zierlichen Person, die an seinem Schreibtisch saß, hinüber zu den Papierfliegern auf dem Fußboden. Sein Blick war mehr als fragend, „Setzen sie sich doch“, murmelte Emily während sie weiter die Tragfläche eines Fliegers zurechtknickte und zeitgleich mit der freien Hand auf das Sofa deutet.

Shay war zu müde um Em von seinem Platz zu verscheuchen, also ließ er sich auf das Sofa fallen und blickte zu seinem Sitznachbarn: DEM EI!!!

Sollte er sich die Mühe machen zu fragen, warum ein Hühnerei, auf seinem Sofa auf einem Kissen lag? Mit den Händen strich er sich über das müde Gesicht, nein die Mühe machte er sich definitiv nicht.

Emily hatte ihn jedoch aus den Augenwinkeln heraus beobachtet, „Die Hühner sind nun alle in einem Gehege in der Botanik. Melody hat kontrolliert das ihr Gehege ausbruchsicher ist und ihren Bedürfnissen entspricht. Sie hat mir auch ein PADD gegeben, mit Daten über Hühner. Ihr Menschen habt schon seltsame Tiere auf der Erde.“

Shay nickte, wenn man bedachte, dass Sam sich eine Einhornkatze hielt, war ein Huhn da wirklich so seltsam? Vielleicht lag es am Blickwinkel aus dem man das betrachtete, „Sie sollten mal was über Krokodile lesen.“

Eigentlich waren sie im privaten Rahmen nun schon oft beim Du gelandet, aber das hier schein kein wirklich privates Gespräch zu werden, oder zumindest schien eine beklemmende Stimmung hier im Raum mitzuschwingen.

Ein Papierflieger hatte sich erneut in die Luft erhoben und war ein paar Meter weiter geflogen als die Vorangegangen, nach einer Kurve stürzte dieser erst hinter dem Sofa ab.

Da Shay nicht wirklich wissen wollte warum sie hier saßen und viel sagend kaum etwas sagten, zog er es nun doch vor nach dem Ei zu fragen, es schien ein bessere Thema zu sein als das was Emily auf dem Herzen zu haben zu schien, denn fröhlich wirkte sie nicht.

„Warum schläft hier ein Ei auf meinem Sofa“, vielleicht gelang es ihm mit einem Scherz die düstere Stimmung zu verscheuchen.

Emily lächelte schief, als sie den nächsten Flieger losschickte. Jetsun hatte gesagt, dass die Hühner einfach so Eier legten und dass die menschlichen Barbaren diese früher gegessen haben –  wer aß den bitte die Ungeborenen?

„Ich weiß nicht was ich damit machen soll. Ich habe das Huhn erst noch ne Weile drauf sitzen lassen, aber dann irgendwann wurde es traurig… weil da nix passiert ist und jetzt weiß ich nicht wohin damit. Essen werde ich es ganz bestimmt nicht!“

 

Davon mal ab, dass es sich um etwas Ungeborenes handelte, hatten die Menschen früher gewusst wo so ein Ei herauskam? Nun musste Emily doch lächeln.

„Wollen wir etwas trinken? Ich habe noch von dem Selbstgebrannten verkündete Shay“ und erhob sich zeitgleich, als wollte er seine Frage selbst beantworten.

„Ich trink keinen Alkohol mehr“, bei diesen Worten der Trill wären dem nicht mehr ganz so jungen Mann fast die Gläser aus der Hand gefallen.

„So ne Freunde Geschichte, lang und unschön“, verkündete Em und zuckte mit den Schulter. Shay schenkte sich nun erst mal einen doppelten ein und exte die brennende Flüssigkeit.

Sein Blick lag noch immer auf der zierlichen Trill, welche nun auch direkt das Wort an ihn richtet, „Schneck dir noch mal nach.“ Shay fand das eine sehr gute Idee.

Das Glas in Händen haltend, blickte er auf die Flüssigkeit als würde diese ihm eine Antwort geben, „Warum sind wir hier?“

Emily war so frei sich einen Orangensaft zu replizieren, „Ich habe meine Kündigung nun dreimal neu ausformuliert.“
Der Orangensaft wurde fast schon aus Gewohnheit geleert, als wäre es ein guter Schnaps. Shay war froh um das gefüllte Glas und tat es ihr gleich.

„Drei Leben habe ich für die Sternenflotte gelebt. Ich denke das reicht, vor allem weil da mehrere von auch nicht gerade gut endeten, aber…“

Shay schenkte sich erneut nach, „Aber?“

Emily seufzte und ließ wieder einen Flieger starten der nun eine ganze Runde im Zimmer schaffte, „Wenn ihr alle MEIN Schiff immer kaputt macht, dann kann ich euch ja wohl nicht allein lassen.“

„Dein Schiff?“

Emily nickte, „ Wenn ich es nicht immer wieder mit Panzertape und Geduld zusammenkleben würde, dann würde es schon in Trümmern durchs All treiben.“

Shay lachte, „Wahrscheinlich, aber währen es dann meine Trümmer?“
„Klar die Trümmer wären deine aber das Schiff ist meins“, scherzte Emily die immer noch versuchte zu lächeln, was ihr aber einfach nicht gelingen wollte.

„Und was ist der wirkliche Grund, abgesehen von den Beulen und Kratzern die ich in dein Schiff fahre?“

Emily zuckte mit den Schultern, „Ich glaub es wäre nur ein weglaufen und ich kann bis ans Ende der Galaxis reisen, vor mir selbst kann ich mich nicht verstecken.“
Emily legte den Kopf auf den Tisch, „Das klingt als wäre ich 500.“
Shay stellte das Glas vor sich auf dem Tisch ab, „Kommt doch ungefähr hin, oder?“
„Das mit der positiven Verstärkung wurde auf der Akademie gelehrt, das solltest du dir noch mal anlesen, mein Junge.“

Shay lächelte, Emily war da offensichtlich nicht die einzige Persönlichkeit mit Humor.

Shay erhob sich und setze sich auf die Ecke seines Schreibtisches, „Es ist scheiße?!“

Emily nickte, „Man sagt doch, dass man die Summe seiner Erfahrungen ist? Also wenn das Stimmt, dann sind das so viele Erfahrungen, so viele Leben. Der Botschafter hat so viele Dinge in seinem Leben gesehen, es gab Abenteuer und Kinder. Bei den Göttern, ich weiß wie es sich anfühlt Kinder zu haben. Seine Crew nach Hause zu bringen, oder einen Asteroiden zu erschließen. Ich weiß sogar wie sich das anfühlt auf einer Bühne zu stehen.“

Shay hörte aufmerksam zu.

„Wenn das mit dem Symbionten normal laufen würde, dann würde ich mich an alles Ereignisse aus den ganzen Leben erinnern und dann wäre ich sicher verschwunden.“

Tränen rannen über das Gesicht der Trill, „Ich bin dann weg. Aber ich kann auch nicht immer so weitermachen.“

Tröstend legte Shay seine Hand auf Emilys Rücken, irgendetwas hätte er sagen sollen, aber was?

Eine Weile saßen Beide stumm da, „Ich habe die Nachricht welche Raumstation wir ansteuern bekommen, damit ich die Ersatzteile anfordern kann. Dort ist ein Zentrum der Trill.“
Shay nickte, wartete jedoch ab.

„Meine Freunde meinen wir sollten da hingehen, aber ich … „
„Ich kann mitkommen, wenn du willst“, Shay versuchte sich an einem Lächeln, was ihm dieses mal auch gelang.

Emily nickte nur stumm und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, „Okay.“
Shay wusste genau das dieses Okay hier sehr viel mehr bedeutete.

„Noch ein Orangensaft“, Emily schob ihm das Glas zu und der Boss nickte, als ein knistern seine Aufmerksamkeit auf sich zog.

Ein leises Knacken war doch da gewesen.

Die junge Trill folgte seinem Blick, „Macht das Ei die Geräusche… auf meinem PADD Stand nix davon das Eier kommunizieren.“

 

 

 

 

</ RPG>

 

< SUM>

# Zeit: MD 15.0700

# Ort: Korridor / Quartier Em und Sam

Emily sammelt Sam im Mannschaftsquartier ein und bringt sie in ihr neues Heim.

 

 

 

#Ort: USS Hephaistos – Holodeck

#Zeit: MD 16.7000

Fabi und Emily basteln für das neue Einsatzteam eine Übungsmission auf dem Holodeck.

 

 

 

#Ort: USS Hephaistos – Primär Sektion

#Zeit: MD 16.1502

Der Angriff sorgt für einige Schäden, die wiederum gestörte Anzeigen auslösen, so das Niemand von den Störungen erfährt. Jenn und Emily versuchen das zu beheben.

 

 

 

# Zeit: MD 16.1730

# Hephaistos – Krankenstation

Der Flurfunk war mal wieder schneller, als der offizielle Weg.

So ist es kein Wunder das Emily als erste nach der Familie Elisa besucht und ihr den Pudding klaut.

 

 

 

# Zeit: MD 17.2030

# Hephaistos – Büro des Captains

Emily und Shay sprechen darüber wie es weitergeht.

 

</ SUM>

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