Drei Männer (und eine Emily) im Schnee
By @…
Moin,
kleines Copost von Sunny und mir. Danke Dir dafür 🙂 (und die technische Hilfestellung sowieso)
Wir richten uns dabei ein wenig mit Hades ein, da ja auch noch nicht von allen Chars klar ist, wo sie gerade sind.
<RPG>
# Ort: Xarantine, Gebirge (Hephaistos, Hades)
# Zeit: MD 23.1925
„Hoffen wir mal, dass es auf diesem Planeten nicht so früh dunkel wird.“ Keb, der junge bolianische Ensign der Taktik stand skeptisch in seinem Wärmeanzug und dicken Stiefeln für Außenmissionen im Transporterraum und testete die kleine Leuchte, die zu seiner persönlichen Sicherheitsausrüstung gehört. Daneben stand eine Kiste mit Ausrüstung, die sie gleich brauchen würden. Gemeinsam mit ihm standen in ebensolcher Kleidung Savek, Ettore und Emily. Kurz darauf wurden alle vier samt der Kiste auf die Außenseite der Hadesektion gebeamt.
Während Savek und Keb die Kiste trugen guckten Em und Ettore jeweils auf ihren Trikorder. Ettore hatte beschlossen, dass es keinen Verstoß gegen die Auflagen war, wenn man seinen Schiffsteil von außen betrachtete. Keine Außenmission im klassischen Sinne. Außerdem konnte niemand etwas dafür, dass die Konstruktion keine Fenster auf der Brücke hatte. Um also die Lage beurteilen zu können, half nichts, anders, als mal vor die Tür zu gehen. Also wenn es denn irgendwo eine Tür gab. Der Italiener hoffte, der Transporter würde über die kurze Distanz noch lange durchhalten.
Emily für ihren Teil war froh hier zu sein, oder besser gesagt überhaupt noch am Leben zu sein. Sie konnte sich später damit beschäftigen, das die Hephaistos mal wieder in ihre Einzelteile zerlegt worden war, aber für den Moment waren sie am Leben und die junge Trill war davon überzeugt, dass es den Freunden in den anderen Schiffsteilen ebenso ergangen war. Ana war beim Boss und würde sich bestimmt dort um alles kümmern und auch Sam war ganz bestimmt nichts passiert, das hoffte Em zumnidest. Für den Moment atmete Emily tief ein und konzentrierte sich auf das hier und jetzt, was zugegeben doch ein recht kühles Jetzt war. Ihr Blick flog kurz über den Gletscher, der beste Ort zum Landen war es nicht, aber besonders viel Auswahl hatten sie ja nun leider nicht gehabt.
Es war ganz schön rutschig auf dem Gletscher und Ettore musste sich sehr konzentrieren. Schließlich fanden sie eine kleine ebene Fläche, auf der Savek und Keb die Kiste abstellten.
„Hier könnten wir das aufgeworfene Schnee-Eis-Geröll ein wenig wegschießen. Dann hätten wir eine gute Fläche zum Gleiten ins Tal. Ein minimaler Schub würde ausreichen.“ Savek deutete auf den durch die Landung aufgeworfenen Geröll-Eis-Hügel.
„Oder wir nutzen Sie, um uns dahinter etwas geschützt, zu verbarrikadieren. Die Phaser funktionieren ja noch, wie wir kurz vor unserem ‚Absturz‘ gesehen haben“, antwortete Keb. „Der Berg hält uns gewissermaßen den Rücken frei.“
Es war etwas beängstigend, die Schäden von außen zu sehen. Allerdings war es auch beruhigend, dass einige Reparaturteams schon am Werkeln waren.
„Was können Sie uns anbieten, Miss Karx?“, erkundigte sich Ettore.
Emily hatte mit ein wenig Sorge im Blick die ersten Schäden begutachtet, allerdings war sie sehr bemüht ein wenig Zuversicht zu finden. „Ich bekomme eventuell die Energieversorgung wieder zum Laufen und wenn ich die Lebenserhaltung umleite auch die Schilde, aber ich befürchte, dass wir hier nicht wieder wegkommen, ohne Hilfe.“
Der zweite Offizier nickte, so etwas oder ähnliches hatte er anhand seiner langjährigen Erfahrung vermutet. Zumal der Start von der Planetenoberfläche nicht bei der Konstruktion dieser Klasse mit eingeplant war. Schilde waren auf jeden Fall von Vorteil wenn sie auf die Klingonen treffen würden, ebenso wie eine vernünftige und vor allem zuverlässige Energieversorgung.
Ettore nickte, „Dann versuchen sie es bitte.“
Emily nickte und machte sich direkt auf den Weg um mit den Technikern Optionen zu besprechen, diese mal mussten sie wirklich mehr als kreativ sein. Selbst das Panzertape, dass sie sonst hatte um das Schiff zusammen zu halten, hatten die Klingonen ihr gestohlen. Zumindest kamm es der Trill so vor.
Emily gab den Technikern ein paar Anweisungen und machte sich dann wieder auf den Weg zu der kleinen Gruppe.
Zusammen verschaffte die Gruppe sich einen Überblick über das Gelände und die Gefahren in unmittelbarer Umgebung.
„Es tut mir wirklich leid für Sie, Miss. Aber es war sicher nicht Ihre Schuld, dass das Schiff mal wieder kaputt ist… also versuchen wir es uns so gemütlich wie möglich zu machen…bitte teilen Sie auch andere Crewmitglieder für die Reparaturen ein, wenn Ihnen das hilft.“ Ettore versuchte ihr einen ermutigenden Blick zuzuwerfen. Insgeheim dachte er daran, dass die anderen im Inneren der Hades Sektion dringend nach etwas Essbarem bzw. einem funktionierenden Replikator suchen mussten, damit die Chefingenieurin bei Laune blieb.
„Miss…“ Ettore versuchte hinter Emily herzulaufen. Die drehte sich um. „Hier unten ist ja nun bereits ein Schaden in der Hülle, können wir daraus vielleicht einen sicheren Zugang zur Schiffssektion machen. Es muss doch noch eine Möglichkeit außerhalb der Transporter geben.“
Emily nahm ihren Phase und stellte ihn auf eine sehr leichte Stufe. Dann schoß sie damit auf die Außenhülle. Die markierte Stelle hob sich farblich etwas ab. „Hier meinen Sie?“ erkundigte sie sich. Es war ein großes Loch in der Hülle, man konnte dahinter ein Quartier mit umgefallenem Mobiliar erkennen. Ihre Markierung hatte einfach das Loch auf Lukengröße ausgeweitet.
„Ja, ich denke schon“, meinte Ettore. „Oder meinen Sie nicht?“, fragte er nach.
„Das hier sollte kein Problem sein. Allerdings empfehle ich, dass wir auch weiter oben am Berg einen Ausgang erschaffen. Sicher gibt es ein ähnlichen Schaden“, empfahl die Trill.
„Ja, so machen wir das“, antwortete Ettore dankbar für den Vorschlag.
„Gibt es irgendeine Möglichkeit, unsere Holotechnik zu unserer Tarnung einzusetzen?“, erkundigte sich Ettore. Zwar würde das keine Sensoren täuschen, aber optisch wären sie dann zumindest nicht so einfach ortbar.
Die Trill legte den Kopf etwas schief, „wenn wir die noch funktionieren Hologitter aus dem Inneren ausbauen und an der Hülle anbringen, können wir uns zumindest Optisch in die Landschaft einfügen, dass sollte kein Größeres Problem werden.“
Zum Glück Aller hatte Emily bis jetzt noch keinen Gedanken ans Essen verschwendet und dafür hatte es nur eine Bruchlandung auf feindlichem Gebiet benötigt. Aber der Moment würde kommen und die Erkenntnis würde zumindest für die Trill fürchterlich werden.
Bei jedem Atemzug hinterließen sie einen kleine weiße Fahne. Das erinnerte Ettore daran, was hier weitere Priorität hatte.
„Die Trikorderdaten signalisieren, dass wir aus dem Eis Trinkwasser gewinnen können. Mr. Keb, bitte nehmen Sie aber sicherheitshalber eine Probe mit an Bord. Das letzte, was wir nun brauchen, ist eine Erkrankung…“ Ettore sah dem Bolianer zu, wie er eine Probe entnahm und in der Kiste verstaute. „Wenn es geeignet ist, sollten wir so viele Frachtbehältnisse wie möglich damit befüllen. Wir wissen nicht, wie lange wir ausharren müssen.“
Savek entnahm der Kiste ein altertümlich wirkendes Fernglas und hielt es vor seine Augen. Mit geübtem Blick suchte er den Horizont ab. „Vielleicht da drüben, Sir.“, sagte er und reichte Ettore das Fernglas.
Ettore musste ein paar schnelle Schritte auf dem Abhang machen. Dabei passierte, was passieren musste und er rutschte aus. „Aua.“ Emily reagierte schnell und griff nach dem Wärmeanzug. Sie erwischte die Kapuze, verhinderte aber damit, dass Ettore weiter abwärts schlitterte. „Hiergeblieben!“
„Äh, danke. Miss.“ Er rappelte sich mühsam auf. Diese dicken Anzüge sorgten nicht unbedingt für eine gute Bewegungsfreiheit. Die nächsten Schritte ging er vorsichtig und nahm dem Vulkanier das Fernglas ab. Das war ganz schön schwer.
„Peilung 2 Uhr“, sagte Savek. Dann sah Ettore es auch.
<NRPG> *Freiball in die Luft werf* Was sehen wir denn wohl Spannendes? 🙂 </NRPG>
</RPG>
<SUM>
# Ort: Xarantine, Gebirge (Hephaistos, Hades)
# Zeit: MD 23.1925
Ein kleines Team besichtigt die Schäden von Hades von Außen. Die Reparaturen werden eingeleitet. Außerdem werden 2 künstliche Ausgänge aus der Sektion erschaffen, die Trinkwassergewinnung aus dem Schnee und Eis initiiert und ein paar Holoemitter für eine holographische Tarnung abgezweigt.
</SUM>
von Sunny und Kim
aka
Lt. Emily Lesi Karx, CING, USS Hephaistos
&
LtCmdr. Ettore Ludovico della Scala, 2O, USS Hephaistos
SD 300614