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USS Hephaistos

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Tête-à-Tête

Posted on 20. Februar 2021 By admin
<NRPG>
Hallo zusammen,
hier noch ein paar Szenen mit Bällen aus der Soap-Phase auf Deep Space K7.
Bälle sind direkt an der Szene markiert.
Ich habe ehrlich gesagt, ein wenig gehadert, ob ich das RPG heute rausschicken oder noch warten soll.
Allerdings kam ich dann zum Schluss, dass RPGs am Wochenende hoffentlich weniger Stress verursachen als an der Woche und dann im Zweifel auch leichter Gelegenheit zur Antwort bleibt.
Vielen Dank für die Bälle. Und viel Spaß.
Grüße
Effi
PS: Es ist nichts missionsrelevantes dabei – falls jemand seinen Lesefluss priorisieren muss.
</NRPG>
<RPG>
# Ort: USS Hephaistos, Kantine 
# Zeit: SpD 12.0630
# Bälle: Samantha
Die EO freute sich, dass Ajur tatsächlich wie verabredet zum morgendlichen Frühstück in der Kantine war. Und wie angekündigt hatte er einen Raktajino vor sich stehen.
„Guten Morgen“ grüßte Sam und setzte sich zu dem Klingonen. Bildete sie sich das nur ein, oder sorgte dies für einige verwunderte Blicke von einem der anderen Tische? Doch als sie den Kopf drehte, konnte sie dort nur einige Mannschaftsmitglieder beieinander sitzen und reden sehen.
„Guten Morgen, Mrs. DeCoster“ grüßte Ajur.
„Ich hoffe, Sie haben gut geruht?“
„Ja, danke“ antwortete die Brünette. „Die Lager im Kloster mögen zwar gut für den Rücken sein… im eigenen Bett schläft es sich aber doch angenehmer.“
„Ich habe die Betten in Sternenflottenquartieren oft als zu weich empfunden“ antwortete der Klingone. „Vermutlich alles eine Frage der Gewohnheit.“
„Da haben Sie vermutlich Recht“ entgegnete die EO. „Sie sind bei dem… Brei geblieben?“ fragte sie dann, mit einem Blick auf Ajurs Teller.
„Ja.“ Dieser nickte. „Früher habe ich den oft gegessen und das Holodeck-Abenteuer hat mich daran erinnert. Allerdings ist er doch anders als das Original.“
„Das war zu erwarten“ lächelte Sam und widmete sich ihrem eigenen Frühstück.
„Mrs. DeCoster…“ begann da Ajur und hatte offensichtlich das Thema gewechselt. Das sah sie ihm an. „Als EO sind Sie doch zuständig für Personalangelegenheiten, auch rund um den persönlichen und erweiterten Besitz eines Offiziers, richtig?“
„Ähm… ja. Also sofern nichts gestohlen wurde. Das wäre eher Aufgabe der CSO..“
„Nein, nein“ wiegelte Ajur ab. „Sehen Sie, während unseres Urlaubs haben ich diese Nachricht bekommen…“ Er schob ein PADD, dass er neben sich liegen hatte, etwas näher an die EO und drehte es, so dass sie bequem drauf schauen konnte. „Da geht es um Steuer für Tierhaltung. Nun ist es so, dass ich mich um die Rassenratte von Emily – Elvis – kümmere, so lange bis… Also, ich kümmere mich halt um sie. Aber er gehört mir nicht. Also nicht so richtig.“ räusperte er sich. Das Thema schien ihm ein wenig unangenehm. „Ich habe eineinhalb Stunden in den bürokratischen Vorgaben gesucht, aber ich finde einfach keine eindeutige Regelung, wer jetzt wann was wo melden muss und ob hier überhaupt eine Gebührenpflicht vorliegt. Wissen Sie hier weiter?“
<NRPG>Dann teilen wir doch mal die Bürokratiehölle damit mehr Leute was davon haben 😉 </NRPG> 
***

# Ort: Quartier Fabi / Trish
# Zeit: SpD 13.0600

Fabi linste vorsichtig in den Gemeinschaftsraum des Quartiers, als er Geräusche hörte. Er wollte nicht wieder in die peinliche Situation kommen, seiner unbekleideten Mitbewohnerin zu begegnen. Doch diesmal hatte Trish sogar etwas an: Zu einem kurzen Rock trug sie ein asymmetrisches, allerdings eher eng anliegendes, Shirt und bequeme Schuhe. Das Shirt hätte den FLG der Hephaistos vermutlich schon in Bedrängnis bringen können – hätte die Rothaarige sich nicht zum Zwecke ihrer Tätigkeit eine lange Schürze umgezogen. Die machte – zumindest für den Franzosen – alles besser.
„Guten Morgen“ grüßte Fabien und unterdrückte ein Gähnen. „Du backst?“ fragte er, verwundert, und blickte auf die Utensilien und die Zutaten für… Teig.
„Guten Morgen“ drehte sich die Technikerin um und strahlte den FLG mit einem Lächeln an, das so strahlend war, dass es vermutlich selbst einen Maulwurf auf 500 Meter Entfernung blenden konnte. „Ja, ich backe. Scones, Whiskeykranz, Apfelkuchen, Kekse…. Vielleicht mache ich auch noch eine Torte. Oder Süßspeisen. Mal sehen.“
„Äh… Ist irgendwas Besonderes? Und musst du nicht zur Arbeit?“ fragte Fabien verdattert, der sich eigentlich langsam fertig machen musste.
„Ich habe heute Freischicht. Wie immer vor einem Abend, an dem der ‚Topf voll Gold‘ öffnet.“
„‚Topf voll Gold‘?“ fragte Fabien nach, blinzelte.
„Heute Abend, ab 1800 Bordzeit, Holodeck 2. Einfach vorbeikommen, gerne auch etwas später. Freizeitkleidung, keine Uniform.“ informierte ihn Trish. Und obgleich es gar lieblich ausgesprochen war, klang es in den Augen des Franzosen fast wie eine Vorladung.
„.. ok?“

„Schön das du kommst“ lächelte Trish und widmete sich wieder ihrem Backwerk.
„Ähm.. ja. Ich gehe dann mal… ins Bad“
Da hatte der FLG also anscheinend eine Verabredung für den heutigen Abend gewonnen. Immerhin – wenn es etwas Regelmäßiges war, würde es wohl – hoffentlich – kein Privat-Date mit Trish sein. Sein Leben war immerhin schon kompliziert genug. Vielleicht konnte er sich ja über Tage noch ein wenig darüber informieren, was ihn auf dem Holodeck erwarten würde…
****
<NRPG> Ich verzichte mal darauf, alle möglichen Leute in den Topf voll Gold zu schreiben sondern beschränke mich auf ausgesuchte Szenen. Ich möchte hier nicht noch eine Großszene beginnen, wo die Mission angefangen hat. Wer aber dort sein möchte, kann das natürlich sein. Und ich freue mich über jede Szene, die im Topf voll Gold geschrieben wird 🙂

Für eine Beschreibung und weitere Informationen zum ‚Topf voll Gold‘ gibt es sogar eine Seite auf der Homepage der Hephaistos: https://www.sf-germany.org/einheiten/uss-hephaistos/das-schiff/topf-voll-gold/ 

 </NRPG>

# Ort: USS Hephaistos, Holodeck II – ‚Topf voll Gold‘
# Zeit: SpD 13.1911
# Bälle: Freiball
Fabien betrat den ‚Topf voll Gold‘ und blickte sich um. Er war noch immer etwas verwirrt und auch eingeschüchtert von der Begegnung mit dem Türsteher-Troll, der ihn aber – da er Trish Bitte gefolgt war und keine Uniform trug – anstandslos durchgewunken hatte. 
Nun ließ er die irische Kneipe, die das Programm da stellte, auf sich wirken. Die Holzdielen auf dem Boden der aus zwei Räumen bestehenden Lokalität gaben ihr, zusammen mit den geschmückten hölzernen Stützbalken einen ganz eigenen Flair. Auffällig waren natürlich die Bühne – auf der einige Crewmitglieder als Folkband spielten -und der große, hölzerne Tresen, hinter dem Trish und Shawn Finnegan McNamara bedienten. Shawn trug ein tief ausgeschnittenes grünes Hemd zur braunen Lederhose und dazu passende Stiefel, während er mit hoch gerollten Ärmeln Bier zapfte und Smalltalk mit den Gästen betrieb. Trish trug einen schwarz-grünen Faltenmini zu kniehohen Lederstiefeln, dazu eine grüne Bluse, die große Teile der Schultern frei ließ, und eine grüne Melone auf den roten Locken.
Beeindruckend war sicherlich auch der aufgemalte, überlebensgroße Leprechaun an einer der Wände, wo es dann auch n den Nebenraum mit Darts-Scheiben und Pool-Tischen ging.
„Hi…“ grüßte Fabi, als er an die Theke trat. Hier war wirklich was los – schien als wäre zumindest die Hälfte der Leute, die keine Schicht hatten, hier. Wenn nicht mehr.
„Oh, hey. Schön, dass du gekommen bist“ lächelte die rothaarige Teilzeitbarkeeperin dem Franzosen zu. „Was darf es sein?“
„Ähm.. Wein habt ihr nicht, oder?“
„Nein“ Trish lachte, es klang wie eine Symphonie aus Glocken. „Shawn, mach‘ unserem Piloten hier ein Murphys, bitte“ drehte sie den Kopf zu ihrem Co-Barkeeper.
„Kommt sofort“ antwortete dieser.
Dann wandte sich Trish wieder an Fabi. „Ich habe dir da vorne eine Sitznische reserviert. Nummer 2. Da kannst du dich erstmal akklimatisieren. Ich bringe dir dein Bier gleich. Noch ein Stück Kuchen dazu? Oder lieber was Herzhafteres?“
„Äh.. danke. Apfelkuchen wäre toll.“ entschied der Pilot dann. 
„Kommt!“ versprach Trish – und wandte sich dann dem nächsten Gast zu, nicht ohne Fabi noch ein aufmunterndes Zwinkern zu schenken.

***

# Ort: USS Hephaistos, Holodeck II – ‚Topf voll Gold‘
# Zeit: SpD 13.1918
# Bälle: Shay
„Du wirkst ein wenig griesgrämig, mein Lieber“ sprach Trish den an der Theke sitzenden CO an und schenkte ihm nicht nur ein Lächeln sondern ganz beiläufig einen Einblick in ihren Ausschnitt, als sie sich auf dem Tresen abstützte und vorbeugte. 
„Was? Nein, mir geht es gut.“ tatsächlich war Shay etwas in Gedanken gewesen. Eigentlich hatte er die Crew beobachten wollen, doch in dieser entspannten Atmosphäre war er darüber selbst ins Grübeln gekommen.
„Mmh“ erwiderte die Technikerin und spielte unschuldig mit einem Finger in ihren Locken.
„Meinst du, es würde auffallen, wenn die Barkeeperin den Gast, der zufällig der Captain von dem Bumms hier ist, jetzt küssen würde?“
Sie hatte eine Art mit den Wimpern zu klimpern, dass es Shay instantan heiß wurde.
„Ähm. Ich glaube, .. also das…“
Trish nickte und unterbrach ihn. „Dann nimm lieber noch einen Whiskey“
Sie stellte sich wieder hin und schenkte dem Schotten seinen Lieblingswhisky ein. Tatsächlich hatte sie extra eine Flasche für ihn besorgt. Woher auch immer.
„Danke“ sagte Shay als Trish ihm das Glas hinstellte.
Dann sah er sich um und hob das Glas. „Auf die schönste Frau an Bord. Slàinte“ ließ er seinen Charme spielen.
„Du wieder!“ lachte Trish. So einfach das Kompliment auch war – die Geste schien ihr zu gefallen.
„Du, sag mal – deine EO liegt mir in den Ohren wegen Urlaub. Also eigentlich liegt sie Emily in den Ohren, damit ich frei nehme. Dabei brauche ich die meisten Tage ja für die Vorbereitung der Feiern an Bord und ein paar wollte ich mir für einen Besuch auf Betazed aufheben…“
Shay blickte sie an, runzelte die Stirn. „Was soll ich jetzt tun? Es wäre komisch, wenn ich meine CO an dieser Stelle zurückpfeife, mh?“ 
Er schaute sie fragend an.
„Ja, das will ich auch gar nicht.“ Sie lächelte. „Da du vermutlich auch keinen Urlaub genommen hast, seit… längerem – wie wäre es, wenn wir beide einen Kurzurlaub auf K7 machen? Zwei, drei Tage kriege ich unter und ich hörte, es gibt ein Spa auf K7 und…“ Sie blickte zur Seite, wo ein Crewmitglied gerade an den Tresen getreten war, während Shawn noch mit anderen Gästen beschäftigt war.
„Wir reden später.“ Damit war sie ‚verschwunden‘.
<NRPG>So, wenn ich in das Sum-Log schaue, schaffen es die beiden ja vielleicht noch zwei Tage Kurzurlaub SpD 19 & 20 zu machen 😉 </NRPG>
***
# Ort: USS Hephaistos, Holodeck II – ‚Topf voll Gold‘
# Zeit: SpD 13.1932
# Bälle: Jetsun, Fabi
Jetsun atmete durch, als sie das Holodeck betreten hatte. Feierabend. Endlich. Der Tag heute war… anstrengend gewesen. Erst hatte er recht eintönig mit Übergaben und Bestandsaufnahme begonnen… dann waren nach und nach Crewman eingetroffen, die in ihrem Urlaub zu unvorsichtig gewesen waren. Dabei waren die Verletzungen kaum der Rede wert gewesen – aber die Geschichten waren anstrengend gewesen. Es schien, als würden manche Mannschaftsmitglieder dazu neigen, im Urlaub das Plappern anzufangen. Naja, jetzt lag das hinter ihr.
Just in diesem Moment kam Trish mit einem Tablett vorbei, mit dem sie einige leere Gläser einsammelte.
„Ah, unsere Ärztin“ Sie lächelte der Frau aus Bhutan zu. „Schön, dass Sie da sind. Was darf ich bringen? Das Gleiche wie immer?“
„Ja, gerne“ lächelte Jetsun. Es half tatsächlich, jemanden mit scheinbar guter Laune zu sehen.
„Aber ich hole mir das gerne selbst ab.“
„Ach was. Ich bringe es gerne. Warum nehmen Sie nicht in der 2 Platz?“
Jetsun wusste schon, dass die Nischen durchnummeriert waren und somit diese gemein waren.
„Sie sehen aus, als könnten Sie etwas Ruhe und Entspannung gebrauchen.“
„Danke sehr“ antwortete Jetsun und machte sich dann auf den Weg zu den Sitznischen, welche tatsächlich mit einem Vorhang abgetrennt werden konnten und somit etwas Privatsphäre versprachen. Doch der Weg dorthin war natürlich nicht geradlinig – sondern mit vielerlei Grüßen und kurzen Pläuschen gespickt. Die Ärztin war an Bord durchaus beliebt und so wollte man ihr eben ‚Hallo‘ sagen.
Als sie schließlich die Nische erreichte, war Jetsun ganz froh darum – doch erlebte sie sogleich die nächste Überraschung, als sie den Vorhang zur Seite schob und den FLG erblickte, der es sich dort gemütlich gemacht hatte.
„Äh… hallo“ grüßte Fabien – und wurde ohne erkennbaren Grund rot. „TrishHatMichtHierGeparkt!“ sagte er schnell.
„Mich hat sie auch hierher geschickt“ stellte Jetsun fest. „So langsam glaube ich an eine Verschwörung.“ Sie musste nun doch etwas lachen. „Trish ist dicke mit Emily befreundet.“
„Oh.. ja…“ war die Antwort von Fabien.
Doch noch bevor beide sich entscheiden konnten, was weiter zu tun wäre, kam Trish von hinten heran, in der Hand ein Tablett mit der Bestellung von Jetsun… und einem großen Cocktailglas, in dem blaue, rote und orangene Schichten aufeinander schwammen. Das Ganze war mit Früchten und einem Hauch luftiger Sahne verziert, dazu gab es zwei Trinkhalme.
„Ah, ihr habt euch gefunden“ grüßte sie, als wäre das das Normalste der Welt.
„Hier, dein Getränk“ lächelte die Rothaarige der CM zu und stellte es auf den Tisch.
„Und der ist auch für euch – ein ‚Tête-à-tête‘.“ Damit meinte sie wohl den Cocktail für zwei, den sie ebenfalls auf den Tisch stellte.
„Das haben wir doch gar nicht bestellt!“ versuchte Fabien aus der Situation zu entkommen.
„Ich weiß. Der steht auch auf der Spezialkarte. Geht auf’s Haus.“
„Es gibt eine Spezialkarte?“ fragten nun Fabien und Jetsun unisono.
„Das hier gehört auch dazu.“ fuhr Trish einfach fort und stellte zwei kleine Fläschen auf den Tisch. Ein Fläschen enthielt eine hellblaue Flüssigkeit, die andere wirkte hingegen silbern, mit glitzernden Einschlüssen. „Betazoidisches Ladivasu.“
„Ist das nicht ein starkes Aphrodisiakum?“ blinzelte Jetsun.
„Eigentlich sind es zwei Flüssigkeiten, die zusammen gemischt ein solches ergeben.“ Trish schien unbekümmert.
„Wo ist das her?“
„Ich habe einen kleinen Vorrat davon.“ antwortete Trish. „Für die Bar.“
Als beide sie entgeistert anblickten, fuhr sie fort.
„Es ist nicht illegal, das zu besitzen oder einzuführen – nur es jemandem ohne Aufklärung einzuflößen. Deswegen habt ihr hier die beiden Komponenten – und ich glaube als Ärztin können Sie unseren Piloten hier bestens über die Wirkung aufklären.“
Sie lächelte breit und sah dann über ihre Schulter. „Also, lasst ihn euch schmecken – ich muss dann. Gäste.“ sagte sie und entschwand, aber nicht ohne den Vorhang zu schließen.
<NRPG>Ich konnte nicht widerstehen</NRPG>
***

#Ort: USS Hephaistos, Quartier Shay & Elli

#Zeit: SpD 14.1723
#Bälle: Shay, (Emily)
[Captain Ruthven – Sie haben eine neue private Nachricht. Nur Audio.]
meldete der Bordcomputer im Quartier des COs.
Elisa war noch in der taktischen Abteilung und da jetzt, im ‚Schiffsurlaub‘ wenig zu tun war, hatte sich Shay früher in das gemeinsame Quartier zurück gezogen, um ein paar Sachen aufzuräumen und bei einigen Dingen nach dem Rechten zu sehen. 
Eine private Nachricht? Vielleicht von seiner Schwester? Nein, die würde vermutlich ein Videobild mitschicken. Er hätte fragen können – oder die Nachricht gleich abspielen.
„Computer – Nachricht abspielen.“
[„Hi… äh. Es fühlt sich ein wenig komisch an, dir eine Nachricht zu schicken…“] Er erkannte die Stimme von Trish. [„.. aber es ist ganz ok, glaube ich“] Er hörte kurz ihr angenehmes Lachen, ehe sie wieder ernster wurde. [„Du, ich weiß, wir wollten uns heute eigentlich sehen und was besprechen – aber ich komme hier nicht weg. Ja, eigentlich ist meine Schicht schon zu Ende, aber… Ich weiß nicht, ob Emily es dir schon gemeldet hat – ich vermute es – aber irgendwas stimmt mit den Energieleitungen zur Tarnvorrichtung nicht. Ich hänge gerade noch tief in den Jeffreysröhren und überprüfe Leitungen und Verteilerkästen. Ich glaube irgendwer hat da was falsch angeschlossen und das erzeugt nun eine Kaskade, was.. Naja, egal. Das sollte dir besser Emily berichten. Ich wollte nur sagen, dass kann man so nicht lassen und ich mache Überstunden.“] Sie seufzte. [„Denke an dich. Und Grüße an Elisa.“]

***
# Zeit: SpD 15.2200

# Ort: USS Hephaistos, Quartier Ajur

<Quote>
Es dauerte nicht lang, bis der Klingone ihr öffnete und sie samt Ratte fragend anblickte.
„Ich bring Ihnen Elvis zurück. Es scheint so als hätte er Sie überlistet.“

Der Klingone blickte auf die Besucher und trat einen Schritt zur Seite, „Elvis ist bei der abendlichen Körperbetätigung.“ Elisa blickte auf das Rad und die Ratte die darin freudig ihre Runden lief.
</Quote>

„Oh,… dann muss das wohl eine andere Ratte sein“ stellte Elli fest.
„Ja“ bestätigte Ajur nur. Warum das Offensichtliche durch viele Worte verkomplizieren?
„Können Sie sie trotzdem nehmen?“ bat Elli.
Der Klingone runzelte die Stirn. „Ich habe keine Intention, weitere Tiere zu halten“ verkündete er.
„Ja, aber ich kann Sie nicht nehmen. Wir haben ein Küken bei uns im Quartier. Ratten fressen Küken!“ ließ die Texanerin ihren Gegenüber wissen. Das musste er doch verstehen.
„Wieso haben Sie… Emily“ Er seufzte.
„Was ist mit Mrs. Jetsun Pema?“ fragte er dann. „Das Tier muss ohnehin untersucht werden.“
„Auf der Krankenstation ist zur Zeit Notbetrieb. Unsere CM ist schon im Feierabend und die Nachtschicht hat zu tun.“
Sie blickte Ajur bittend an. „Sie haben also gar keine andere Wahl als mir zu helfen.“
„Ist dem so?“ brummte der Klingone.
„Na gut. Ich werde auf die Ratte heute Nacht aufpassen. Abseits von Elvis – damit dieser sich nicht eventuell mit etwas ansteckt. Und morgen wird sie vom Doktor untersucht.“ Er blickte Elisa ernst an. „Aber das heißt _nicht_, dass ich Verantwortung für das Tier übernehme oder sie zukünftig versorgen werden.“
Das musste ja noch einmal klargestellt werden!
<NRPG> Das Quartier des TAK ist doch kein Tierasyl! 😉 </NRPG>
***
# Zeit: SpD 16.0700
# Ort: USS Hephaistos, Krankenstation
# Bälle: Jetsun
„Guten Morgen“ grüßte Ajur, als er mit dem Käfig in die Krankenstation trat.
Er blickte in ein paar verwirrte Gesichter. Und auch in ein feindseliges – aber der entsprechende Pfleger zog sich in einen Nebenraum zurück. Und irgendwie hatte sich Ajur schon daran gewöhnt, dass es Leute gab, die ihn nicht mochten weil er eben war wer er war.
„Mr. Ajur. Was führt Sie denn hierher?“ 
„Mrs. Careen hat mir gestern Abend diese Ratte vorbei gebracht, die Sie wohl in den Gängen der Hephaistos gefunden hat. Wohl eine Verwechslung mit ‚Elvis‘.“ begann der TAK zu erklären. „Sie scheint zahm, gehört also wohl jemandem oder ist in Gefangenschaft aufgewachsen. Allerdings wäre mir niemand anderer bewusst, der an Bord Ratten dieser Art hält.“ ergänzte er.
„Und.. was wollen Sie dann von mir?“ fragte die CM skeptisch.
„Nun zum Einen hatte ich gehofft, dass jemand in ihrem Stab diese Ratte einmal untersuchen könnte. Zum Anderen möchte ich sicher gehen, dass das Tier nicht irgendeine Krankheit einschleppt, die der Crew gefährlich werden könnte. Deswegen hat der Käfig auch ein kleines Isolationskraftfeld. Und deswegen informiere ich Sie.“
<NRPG> *bällchen weiter roll* </NRPG>
***

# Zeit: SpD 17.2217
# Ort: Quartier Karx – Wells

# Bälle: Emily, Shay, Daniel
 
Die Pokerrunde war – mit etwas Verspätung – in vollem Gange. Waren die Einsätze anfangs zuerst noch spärlich gewesen, gestaltete sich das Spiel seit einiger Zeit immer spannender. Hatte man sich am Anfang erst einmal aneinander heran getastet, schien man nun mit der Situation warm geworden zu sein. Naja, fast alle.
Fabien machte bei dem Spiel eine ganz gute Figur. Sein Pokerface war vielleicht nicht das Beste, doch brachte er ein unverschämtes Glück mit an den Tisch – und ein ein ausreichendes Maß an Bauernschläue. Emily konnte mir ihrer doch etwas zappligen Art und erratischen Spielweise einige Verwirrungssiege für sich verbuchen, während Daniel sich einfach auf die Wahrscheinlichkeiten verlegte und gar nicht versuchte, die Anwesenden zu lesen – selbst aber auch kaum zu lesen war. Der CO spielte mehr nach dem ‚Highlander‘-Prinzip – aggressiv aber nicht ohne Strategie. Es war ausgerechnet der TAK, der mit diesem Spiel Schwierigkeiten hatte. Während er anfangs mit seinen Strategien noch ganz gut zurecht kam, schien er seine Schwierigkeiten mit den Bluffs der Anderen zu haben. Während seine Emotionen für das geübte Auge durchaus zu lesen waren. So war auch offensichtlich, dass Ajur – der vehement das Bier abgelehnt hatte – immer frustrierter wurde.
„500“ setzte Shay gerade und lehnte sich etwas im Stuhl zurück.
„Deine 500, Boss… und ich erhöhe um 327“ sagte Emily, ohne zu zögern.
„Ich gehe mit“ vermeldete Ajur, der diesmal – so wie er aussah – eine ganz passable Hand zu haben schien. „Und erhöhe um 473.“
„Passe“ kam von Daniel, der seiner Rechnung nach nur ein mittelmäßiges Blatt hatte. Bei den Beträgen, die nun auf dem Tisch lagen, war das Risiko viel zu groß.

Tatsächlich stapelten sich hier die Beträge auf dem Tisch, nachdem Shay und Emily bereits in Preflop und Flop die Einsätze in die Höhe getrieben hatten. Mit dem Turn hatte Ajur um den Höchstbetrag erhöht und der nun aufgedeckte River hatte den ‚Kampf‘ nicht weniger verbissen werden lassen.
„500“ erhöhte Shay ungerührt, nachdem er vorher 800 in den Pott gelegt hatte, um mitzugehen.
„Jo“ Auch Em ging mit. „Weitere 499.“
Ajur sah zwischen Shay und Emily hin und her – und knurrte. Der Schotte grinste ihn an – und Emily sah so aus, als könne sie kein Wässerchen trüben.
Der Klingone sah auf seinen dahin geschmolzenen Haufen Chips – und warf dann die Karten auf den Tisch. „Passe“ sprach er zwischen zusammengepressten Zähnen.
„Na dann… die 499 – und 500 zum Sehen“ bot Shay vergnügt.
„Vermutlich gewinnst du Boss – aber nach der Runde will ich sehen, was du hast!“ warf Emily die geforderten Chips in die Mitte.
„Ach, sie dir da nicht so sicher“ sagte Shay und legte seine Karten ab, wie Emily auch.
„Drei Damen“ sagte die Trill. Die Ironie hatte geboten, am Blatt festzuhalten.
„Drilling mit Königen!“ freute sich Shay. 
Während Ajur grollte.
„Das ergibt doch keinen Sinn. Diese Kartenhände rechtfertigen in keinster Weise die Gebote. Mein Blatt war höher!“
„Tja. Dann hätten Sie weiter mit spielen müssen, Leftenant“ feixte Shay. „Es geht nicht nur um die Karten, sondern auch was man damit macht. Da hilft ihre Taktik wohl nicht so ganz, wie?“ frotzelte der CO, unterschätzte aber dabei die Frustrationsschwelle des TAK, der wütend aufsprang und unwillkürlich etwas auf Klingonisch grollte. Shay erstarrte – würde er sich gleich gegen seinen TAK in einer Rauferei behaupten müssen? Es schien, als würde es in dem Klingonen schäumen und die sonst so beherrschte Fassade bröckeln.
Da knurrte plötzlich Emily auf klingonischer Art, was Ajurs Kopf herum fahren ließ. {Klingonisch}“Mein Tisch, meine Regeln!“ sagte sie, sinngemäß. Und dann, in Föderationsstandard. „Das hier ist ein irdisches Spiel, kein Klingonisches. Da gehören Kopfnüsse und Blutvergießen nicht dazu!“ Sie lächelte Ajur dabei entwaffnend an.
Dieser amtete durch, trat einen Schritt zurück. „Ich… entschuldige mich. Da hat der Moment… wohl die Oberhand gewonnen. Ich denke… ich mache eine Pause und gehe etwas spazieren. Viel Vergnügen noch.“ Poker war nicht sein Spiel. Eindeutig nicht.
</RPG>
<NRPG>
So,
damit bin ich eigentlich mit den Bällen durch, soweit ich weiß.
Das mit den Pinguinen habe ich der letzten Absprache im Chat gemäß offen gelassen. Wenn ich dazu doch noch was  schreiben soll, kann ich das gerne tun.
Ansonsten können wir ja vielleicht noch einen Kurzurlaub als CoPo schreiben, Mac? Also sofern dieser überhaupt stattfindet 😉
</NRPG>
<SUM>
# Ort: USS Hephaistos, Kantine 
# Zeit: SpD 12.0630
# Bälle: Samantha
Beim morgendlichen Frühstück hat Ajur eine bürokratische Frage an Sam.
***

# Ort: Quartier Fabi / Trish
# Zeit: SpD 13.0600

Fabi trifft Trish am frühen Morgen beim Backen an und erfährt vom Topf voll Gold – und dass er am Abend dort etwartet wird.
Immerhin hat die Technikerin diesmal ausreichend Kleidung an.
****
# Ort: USS Hephaistos, Holodeck II – ‚Topf voll Gold‘
# Zeit: SpD 13.1911
# Bälle: Freiball
Fabien besucht den Topf voll Gold und wird willkommen geheißen. Er bekommt was zu Trinken, ein Stück Apfelkuchen und sogar eine eigene Nische.

***

# Ort: USS Hephaistos, Holodeck II – ‚Topf voll Gold‘
# Zeit: SpD 13.1918
# Bälle: Shay
Trish versucht Shay aufzumuntern und spricht einen Kurzurlaub an. Leider muss sie sich um weitere Gäste kümmern, ehe Shay wirklich was dazu sagen kann.
***
# Ort: USS Hephaistos, Holodeck II – ‚Topf voll Gold‘
# Zeit: SpD 13.1932
# Bälle: Jetsun, Fabi
Jetsun kommt ebenfalls in den Topf voll Gold und findet sich unverhofft erneut ‚alleine‘ mit Fabien wieder. Diesmal wird ein Cocktail serviert.
***

#Ort: USS Hephaistos, Quartier Shay & Elli

#Zeit: SpD 14.1723
#Bälle: Shay, (Emily)
Shay erhält eine private Nachricht.
Offensichtlich gibt es größere Probleme in der Technik.
***
# Zeit: SpD 15.2200

# Ort: USS Hephaistos, Quartier Ajur

Elisa erklärt Ajur, warum sie die Ratte nicht mitnehmen kann. Zähneknirschend willigt Ajur ein, dem Tier Asyl für die Nacht zu bieten und sie am nächsten Tag untersuchen zu lassen.
***
# Zeit: SpD 16.0700
# Ort: USS Hephaistos, Krankenstation
# Bälle: Jetsun
Ajur bringt die Fund-Ratte auf die Krankenstation und spricht mit Jetsun. Immerhin könnte das Tier gefährliche Krankheiten übertragen.
***

# Zeit: SpD 17.2217
# Ort: Quartier Karx – Wells

# Bälle: Emily, Shay, Daniel
 
Die Männerrunde zeigt, dass Poker wohl nicht das richtige Spiel für einen Klingonen wie Ajur ist.
</SUM>
übermittelt von
Effi
aka
Lt. jg. Ajur, Sohn des Nedek
TAK USS Hephaistos
Kein gutes Pokerface
&
PO2 Trish Greene
Technikerin USS Hephaistos
Teilzeit-Barkeeperin, Privat-Bäckerin, Flamme des CO
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