Hallo Zusammen,
ich weiß…. Ich schon wieder! Aber ich habe eine Mission. Da Mo bzw. Charley ja aufgehört hat, hat sich Macs Hazard Tema nun zum zweiten mal aufgelöst. Ich denke, aber das Mac sich das ja nicht ohne Grund ausgedacht hat und bis wir das Team irgendwann mal einem neuen Spieler in die Hände geben können, haben wir so wenigstens ein paar NPCs die ab und zu in diesem Zusammenhang auftauchen.
Ist wenigstens ein kleiner Anfnag.
Liebe Mac, ich hoffe das alles ist ein deinem Sinne.
< RPG>
# Zeit: SpD 06.1600
# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 –Technikbereich
Ana hatte ihre Schicht gut rum bekommen und vor allem hatte sie es geschafft sehr wenig sozialen Kontakt zu abfertigen zu müssen. Ihr Quartier war voll, die Kinder waren niedlich, aber sie benötigten Aufmerksamkeit und soziale Interaktionen. Es war gut das Ortrichk sich um die beiden Kinder im Quartier bemühte und ebenfalls die restlichen Kinder unterrichtete, so hatte die Wissenschaftlerin eine Aufgabe die sie auszufüllen schien. Ortrichk war auch die geborene Lehrerin/ Kindergärtnerin.
Ana war froh, dass ihre Verlobte etwas gefunden hatte was ihr solchen Spaß bereitete, dennoch war die in Sorge darüber, wie es der Katze gehen würde, wenn sie das Schiff und die Kinder wieder verlassen würden. Die Wissenschaftlerin hing so schnell ihr Herz an andere Wesen, das war unklug und überhaupt nicht zielführend.
Nun aber hatte die Ingenieurin Feierabend und keinen Grund gefunden sich noch weiter im technischen Bereich aufzuhalten – leider. Dann hieß es nun wohl erst die Verlobte und die Kinder aus der Schule abholen und dann in der Messe etwas nicht essen, weil es mit den falschen Farben kontaminiert war.
Kurz hatte die junge Betazoidin sich gestreckt, da fiel ihr Blick erneut auf den Techniker der ihr schon in den letzten Tagen über so sympathisch gewesen war.
Er war angenehm durch sein technischen Können aufgefallen und durch dem Umstand, dass er sie nicht zulaberte. Eine Gabe die nicht viele Anhänger ihres Volkes besaßen und auch wenn der junge schlaksige Mann schüchtern wirkte, beging er nicht den Fehler sich aufzudrängen, durch einfaches verbales grüßen. Man nickte sich alle paar Tage anerkennend zu, so mochte Ana freundschaftliche Beziehungen. Vielleicht lag es auch an dem Stottern das er nicht sprach, aber so oder so – es war mehr als angenehm.
Eigentlich hatte An den jungen Mann auf ihrem Weg zum Ausgang nur passieren wollen und fluchtartig das Weite suchen wollen, aber offensichtlich hatte der Sympathieträger ein Problem.
Für Ana ganz klar eine emotionale Zwickmühle, die ihre Beziehung auf eine ganz falsche ebene führen würde, wenn sie hier nun falsch reagierte. Nicken war doch so toll! Und dennoch…
Natürlich war Ana der verletzte Kampfroboter aufgefallen, wie konnte das wundervolle 2,3 m Ding einem auch nicht auffallen.
Sicherlich hatte er den Kampf mit den Klingonen nicht überstanden. Er war als Held verletzt worden, weil er die Mienenbewohner an der Seite der Marines beschützt hatte. An einem Kriegsheld konnte man nicht einfach vorüber gehen, zumindest Ana konnte es nicht. So blieb sie kurz neben dem jungen Techniker stehen, ging wortlos neben ihm in die Hocke und überbrückte einfach das defekte Release.
Der fragende Blick des Mannes wandelte sich zu einem schüchternen Lächeln und so arbeiteten Beide wortlos Seite an Seite, so wie sich das gehörte. Dann und wann wurde stumm genickt.
*Im Hintergrund*
Gelangweilt saß Aurora auf einer riesigen Kiste, in der technische Bauteile aufbewahrt wurde. Ihre zierlichen Arme umschlungen dem mächtigen Oberkörper des Hawaiianers. „Guck mal“, mit diesen Worten und einem Nicken in die Richtung des Kampfroboters und ihres Kollegen sorgte die junge Soldatin dafür, dass ihr Gesprächspartner Notiz von Ana nahm.
„Ist das nicht die Zicke aus der Messe, die sich jeden Tag wegen dem Essen beschwert?“
Der stämmige Mann mit den unendlichen Tattoos lachte kurz auf, „Jap und es scheint so als würde Junior sich mit ihr anfreunden.“
Aurora schnaubte verächtlich, „Ist sie gemein zu ihm, dann schneide ich ihr die Kehle im Schlaf durch… oder zumindest ein Ohr ab.“
Der braungebrannte Mann legte den Kopf etwas schief, „Du hast ihre Freundin gesehen? Die Fangzähne und klauen?“
Aurora nicke, „Die schick ich vorher auf die Matte…. Aber mal Spaß bei Seite, warum hocken die da zusammen. Ich habe ihm doch gesagt er soll sich von den Offizieren fern halten, das bedeutet nur Ärger.“
Der Mann zuckte mit den Schultern, „Hast du dich vielleicht nicht gut genug ausgedrückt.“
Die dunkelhaarige Schönheit musterte Ana, „Ich mag die nicht!“
„Du magst eigentlich erst mal grundsätzlich Niemanden mein Honigtörtchen.“
Wieder schnaubte die Frau, „Du sollst mich so nicht nennen! Das lässt mich in einem ganz schlechten Licht dastehen.“
Erneut lachte der Mann, „Du siehst aus wie ein unschuldiger Engel, allein das lässt dich in einem schlechten Licht dastehen, wenn man bedenkt womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.“
Nun lachte die junge Frau kurz auf, von ihrer Einheit war nicht viel übrig. Sie hatten 25 Kampfroboter verloren, 6 Kollegen und ihren Lt. Und dennoch war es ihnen irgendwie gelungen die Minenarbeiter und die Familie zu retten. Alles in allem war das Ergebnis jedoch nicht zufriedenstellend.
Und jetzt sprach der Junior auch noch mit der Offizier – Zicke!
# Zeit: SpD 09.1800
# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 – Besprechungsraum Captain
Ein mehr als unangenehmer Schmerz breitete sich von Anas Nase aus über das gesamte Gesicht aus und schien sich seinen Weg direkt ihr Gehirn zu fresse. Das dieser Captain vor Wut schäumte und sich immer lauter in Rage sprach, machte das alles auch nicht besser. Wenigstens hatte ihre Nase aufgehört zu bluten, dafür deute das Pochen in ihrer aufgeplatzten Lippe darauf hin, dass diese anschwoll.
Die drei Marines und Ana hatten Haltung angenommen, was erstaunlich war, denn alle vier schienen sich mit ihren Kampferungenschaften zu Messen. da strahlte in Auge schöner blau als das Andere.
Lippen waren aufgeplatzt, die eine oder andere Nase war gebrochen und der Hawaiianer hatte ein blaues komplett zugeschwollenes Auge. Was ihm an einem schiefen Grinden nicht hinderte, zumindest immer dann wenn der Captain sich vor ihm abgewendet hatte.
Wie eine Wildkatze tigerte der ältere Mann vor den Vieren auf und ab.
Erst wortlos
Dann schimpfend
Schlussendlich vor Wut schäumend
„Ich soll also glauben, dass sie alle Vier vor einen unbeweglichen Gegenstand gelaufen sind… mehrmals?“
Unglaublich, von dieser Bande von Marines, die mit allen Wassern gewaschen waren hatte er nichts anderes erwartet, aber von Lieutanant Ivoin?“
Der Captain wartet das einstimmte: Aye der Marines ab, bevor er sich vor der Betazoidin zu voller Größe aufbaute und ihr tief in die pechschwarzen Augen blickte, „Sie stimmen der Aussage, der Marines zu?“
Ana schluckte trocken….
**Zuvor**
Ortrichk hatte Lani in ein hübsches smaragdgrünes Kleidchen gesteckt und ihr eine riesige rosa Schleife an einem der flauschigen Öhrchen befestigt, ganz so wie die kleine flauschige Maus sich das gewünscht hatte. Tara trug schwarz, auch um die Sinnlosigkeit des Teenagerdaseins bildlich zu untermalen – man war nie zu jung um Statements zu setzen.
Ortrichk hatte sich so gefreut das auch die Große mitgekommen war, bei ihrem kleinen Spaziergang mit der ganzen Familie.
Ganz wie die Wissenschaftlerin versprochen hatte, war Lani etwas ruhiger, wenn sie morgens und abends einen langen Spaziergang zusammen machten.
Zugegeben der umgebaute Frachter, war nicht der Ort an dem so große Katzen ihren Auslaufe pflegen konnten, aber im Krieg musste man nehmen, was man nur konnte.
Ein Holodeck hätte Ana bevorzugt, aber selbst wenn dieser Kahn mit so etwas hätte aufwarten können, sie hatten nicht genügen Energiereserven um sich solch einen Luxus zu leisten.
Die Wissenschaftskatze hatte den beiden Mädchen versprochen, dass sie auf der Station ein paar Tage Urlaub zusammen verbringen würden und dann ganz viele tolle Sachen als Belohnung machen würden.
Die Betazoidin hatte lang, lang, lange darüber nachgedacht, denn dieses mal war sie diejenige in der Beziehung, die zuerst geahnt hatte, das Ortrichk sich auf der Station nach dem versprochen Urlaub nicht von den Kindern würde trennen können.
Es war jedoch noch nicht an der Zeit das mit der Katze zu klären.
„Unglaublich das die hier rumläuft“, schlug eine grimmige Gestalt der kleinen Familie entgegen und instinktiv stellten sich sowohl Ana als auch Ortrichk vor die Mädchen. Der Geruch von Alkohol schwabbte der Katze dank ihrer empfindlichen Nase entgegen.
Die Nackenhaare der größeren Katze stellten sich auf und der Schwanz begann aufgeregt zu zucken.
„Man hätte dich in der Mine lassen sollen“, raunte nun ein Zweiter.
Ana blickte sich um, das lief nicht gut. Die Männer zogen sich zusammen und ihre Gefühle schwappten für die Telepatin durch den Korridor und schien sie von den Wenden aus anzuschreien.
„Ortrichk bring die Kinder nach Hause“, stellte sie mit fester Stimme klar, noch bevor sie jedoch einen Plan gefasst hatte.
Kurz widersprach die Katze, kassierte jedoch einen Blick von Ana der Bände sprach und dafür sorgte, das die Raubkatze erst mal die beiden „Kitten“ in Sicherheit brachte.
„Schämen solltest du dich…. Das klingonenblag aufzunehmen“; giftete ein dickbäuchiger Mann und kam der Telepathin gefährlich nah. Knapp 20 Männer hatten sich mittlerweile zusammen gefunden, sie hatten alles verloren, an die Klingonen und doch konnte Tara nichts dazu.
Das war jedoch nicht Zeit und Ort um den Leuten zu erklären, dass der Teenager von Menschen aufgezogen worden war.
Ohne Vorwarnung verpasste einer der Kerle der Betazoidin einen Schups und leicht torkelte diese nach hinten, bevor sie gegen den großen Kleiderschrankähnlichen Freundes ihrer technischen Bekanntschaft stieß.
Elegant schlängelte sich die junge Frau, die immer in der Nähe der beiden Männer war, an Ana vorüber und baute sich vor dem Anführer der Zivilisten auf, „Die Klingonen haben mein gesamten Bataillon niedergemetzelt und dennoch habe ich gerade echt Lust dich Kopfüber aufzuhängen und lebendig zu häuten, bevor ich dich ausbluten lasse.“
Der fettleibige Mann hob beschwichtigend die Hände, „Wir wollten der Kleinen ja nur Angst machen, das war nur ein Spaß.“
Aurora zuckte mit den zierlichen Schultern, „Echt? Ich meinst das gerade aber ernst.“
Die Erinnerungen verschwammen an dieser Stelle….
Ana meinte sich zu erinnern, dass dieser Fettklops den ersten Schlag abgeben hatte und sie sich wenig später in einem Faustkampf befanden.
**Wieder im Besprechungsraum des Captain**
Die harte Faust den Fettwanzes hatte ihr Gesicht getroffen und wenn man es genau analysierte, dann war das ein Gegenstand der recht unbeweglich schien.
Vorsichtig blickte die Telepathin zu den Soldaten. Sie waren in diese Schlägerei nur geraten weil sie die Kinder beschützen.
„Aye, Sir“, sprudelte es auch Ana heraus, ohne dass sie wirklich darüber nachgedacht hatte.
Der Captain setzte sich kopfschüttelnd hinter seinen Schreibtisch, „Gut, ich habe ebenfalls 20 Zivilisten die vor ein unbewegliches Hindernis gelaufen sind – mehrmals. Ich denke, wir belassen es dabei. Wobei….. da sie sich so gut verstehen. Mss Ivoin, für den Rest der Reise, sind sie für die Drei verantwortlich!“
Ana setzte an zu protestieren, was dem älteren Befehlshaber aber gleich war, „Wegtreten.“ Fuhr er ihr über den Mund.
Aurora zog Ana mit sich, die in schockstarre geraten war. Ana wollte doch kein neues Rudel!
Das Schott schloss sich hinter den Vieren und der Mann zog das Bild hervor was die kleine Lani ihm gemalt hatte. Drei Soldaten und Ana mit Superheldemumhang.
Er überprüfte dem Marschbefehl der Marines und Anas. Einen Moment zögerte er, bevor er eine Nachricht an Ruthven aufsetzte und die drei Soldaten als Mitglieder seines neuen Hazard Teams empfahl. Er erinnerte sich an eine Geschichte in einem Nachtclub in dem er dem damals noch jungen Shay die Eier rettet, im wahrsten Sinne des Wortes. In seiner Nachricht kam er auch nicht drum herum Ruthven an diesen Abend zu erinnern und ihn nach dem Krieg auf deinen lang versprochen Drink einzuladen.
</RPG >
< SUM>
# Zeit: SpD 06.1600
# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 –Technikbereich
Ana hilft in ihrer Freizeit den Mariens auf dem Schiff aus und beteiligt sich an der Reparatur des Kampfroboters.
# Zeit: SpD 09.1800
# Ort: Transportschiff auf dem Weg zu K7 –Besprechungsraum Captain
Ungewollt überschlagen sich die Ereignisse und Ana bekommt ein neues Rudel.
</SUM>
<NRPG >
Lani – 5 Jahre – Iskyra
Tara – 14 Jahre – Mensch/Klingone
Jurot Elbrum – 24 Jahre – Betazoid – Corporal
Aurora Hatfield – 29 Jahre – Mensch – Sergeant
Makani Mahoe – 35 Jahre – Mensch/ Hawaiianer – Sergeant
</NRPG>