Hallo Zusammen,
weil es im ersten Post ja quasi nur um den Plot um Jenn ging, hatte ich mich entschieden mein Geschreibsel in zwei Teile zu zerlegen.
Zu der dritten Szene in dieser Mail, man sollte es nicht ganz so ernst nehmen, es ist eher im Bereich Off angesiedelt, aber da ihr alle so niedlich rumgesponnen habt im Discord, dachte ich mir, das muss man eigentlich verarbeiten und so…. na ja, lest selbst und bitte keine Beschwerden.
< RPG>
# Zeit: Spd 1.1030
# Ort: Station K-7 – Trill Center
Nun waren sie nur noch zu dritt.
Sam dicht neben Emily, auf der anderen Seite Charley. Mit auftauchen der Beschilderung schien Em nun aber doch langsam Lunte zu riechen, zumindest blickte die junge Trill sich suchend um und wurde immer stiller.
„Komm schon Em, du hast die Klingonen überlebt und hast gekämpft wie einer von meinen Jungs“, diese Erklärung machte die Trill nun sichtlich nervös.
Sam konnte nur die Augen verdrehen, „Das ist nicht ansatzweise einfühlsam“, stellte Sam sichtlich genervt fest.
Der weiße Wolf knurrte, „Für einfühlsam bin ich nicht ausgebildet.“
Sam legte nach, „Und das ist so old School zu sagen, sie hätte wie ihre Jungs gekämpft, als könnten Frauen nicht auch…“
Emily blickte zwischen den Beiden hin und her, aber wirklich viel mitbekommen tat sie nun nicht, denn ihre Freunde hatten offensichtlich auch eine Meinung zu dem Trill Center, aber die war so unterschiedlich, das Emily Mühe hatte allen zuzuhören.
„Das hat nichts mit Männern und Frauen zu tun! Ich habe durch Zufall nur Männer in meinem Team, was soll ich machen! Emily.“
Sam schüttelte nur langsam den Kopf, sie waren alle angespannt, die letzten Tage waren aufwühlend und kräftezehren gewesen, sie waren alle müde und ja, sie sorgten sich um die junge Trill.
Vor dem Eingang des Centers standen Wachposten, die bei ihrem Eintreffen nicht eine Miene verzogen. Emily blieb ein paar Meter davor stehen und blickte sich um, auf der anderen Seite des Korridors befand sich ein Stand mit fettigem Essen, der Geruch schien über den ganzen Sektor zu schwappen. Eine junge Frau mit roten Locken, gelbem Schal und einem Mops mit gelben Regenmäntelchen fiel ihr sofort auf. Hier auf der Station regnete es doch gar nicht, warum zog man einem Tier dann so etwas an?
„Sollen wir“, fragte Charley.
Emily blickte auf den Stand, auf den Hund und auf das Essen, „Ich glaub ich gehe lieber was essen“, ein Versuch sich in die fixierte Richtung zu stehlen scheiterte daran, das Sam nach der Hand der jungen Frau griff. „Wir essen danach, okay?“, die Aussage war zwar nicht wirklich eine Frage, aber schon früh hatte sie gelernt, dass es nicht gut war Leute in Richtungen zu drängen in die sie nicht wollte, zumindest nicht ohne ihnen eine Chance zu geben, sich wenigstens gedanklich entscheiden zu können.
Suchend blickte die Trill sich um.
„Was ist denn?“, fragte nun der Wolf.
„Meine Freunde sind alle weg bis auf einen“, stellte sie nachdenklich und mit suchendem Blick fest.
Charley wusste nicht was er dazu sagen sollte, oder wollte, dafür war er wirklich nicht einfühlsam genug, „Ähm…ja… also…“, er wollte doch gar nichts sagen, warum hatte sein Mund sich selbständig gemacht.
„Vielleicht warten sie drinnen“, mit diesen Worten marschierte Sam auf die Wachen zu, sie war zwar privat eher der schüchterne Typ <NRPG Stand echt so im Steckbrief J > , aber hier ging es um eine Freundin und auch wenn es ein privates Unterfangen war, sie würde den Hintern der Trill in dieses Center schleppen und die würden ihr helfen!
Die Wachen bremsten die energischen Schritte des Trios jedoch abrupt ab.
„Was soll das werden“, fragte die grimmg dreiblickende Person mit den typischen Trillflecken als sie sich den dreien in den Weg stellte.
„Wir müssen in das Center“, Sam versuchte es auf die charmante Art, „Es ist ein Notfall, da hatten wir keine Zeit einen Termin zu machen.“ Emily war schneeweis angelaufen – wer war denn ein Notfall? Gab es Verletzte? Blut?
***Ich mag Sam sie hat eine top Figur und auf Führungsqualitäten. Besonders der Hintern ist niedlich, aber das hier ist ne echt miese Idee. Sie hat keine Ahnung von Trill, ihrer Kultur und solchen Centren und hatte ich erwähnt, das sie keine Ahnung hat was sie da tut.***
Immer noch war nur einer ihrer Freund anwesend, Norvo –der Typ wegen dem Em nun keinen Alkohol mehr trinken konnte und der sich sonst doch eher zurückhielt, weswegen es so untypisch war, das er nun zu Hochtouren auflief.
„Sie kommen hier nicht rein“, Sam versuchte etwas zu sagen, wurde jedoch direkt wieder runtergebügelt, „Das Center ist Hoheitsgebiet der Trill, wie eine Botschaft. Sie haben hier keine Befugnisse.“
Charley ging noch seine Optionen durch, das Emily da allein reinging, war offensichtlich keine, „Okay, dann holen Sie doch einfach mal ihren Chef und dem erklären wir das Problem persönlich“; versuchte der Wolf zu vermitteln, jedoch in einer knurrenden Tonlage um seinen Standpunkt klar zu machen.
Emily machte sich bereit zur Flucht, sie musste da auch gar nicht rein, das war gar nicht so wichtig, fand ihr Freund ja auch.
„Wir sind Gefährten“; räusperte Sam sich und hielt Emilys Hand noch ein wenig fester, auch weil sie den Lösungsversuch der Trill bemerkt hatte, „Wir sind verlobt und heiraten nächste Woche.“
Emilys Blick löste sich nun vom Essenstand und fixierte Sam, sie ging gedanklich die Ereignisse der letzten Wochen durch, hatte sie irgendeine seltsame Sitte der Menschen aus verstehen gemacht, so das Sam nun dachte sie würden heiraten?
„Wenn das so ist, dann werde ich für sie einen Termin bei einer zuständigen Person machen“, die Wacht betätigte ein PADD und trat zur Seite, so das Sam und Emily vorbeigehen konnten, als Charley ihnen folgen wollte, versperrte er ihm jedoch den Weg, „Kein Ding, ich warte drüber an dem Essenstand auf euch!“
Emilys Hand wurde langsam schwitze, auch weil Sam sie einfach nicht los ließ. Toll war auch, dass Charley nun das Essen bekam und sie ne Verlobte. Wenn Sam gut kochen konnte, dann war es vielleicht zu 10 Prozent dasselbe, ach wem machte sie was vor – Charley hatte den Essenstand und damit den Jackpot.
Beide Frauen wurden in einem Wartebereich geführt und gebeten sich zu setzen. Nun endlich ließ Sam die Hand der Trill los, „Sam…. Sag mal wie gut kannst du kochen?“
Putzen und Waschen war auch wichtig, wenn sie bald heiraten würden, aber man fiel ja nicht mit der Tür ins Haus.
# Zeit: Spd 1.1430
# Ort: Station K-7
# Ball: Dominik
Nach dem ersten Termin im Trill Center hatte Em sich ausgeklinkt, sie hatte nicht mit Sam und Charley zu den Anderen in die Bar gehen wollen. Es war unglaublich nervig, dass sie da heute echt mal nur einen Termin gemacht hatten und sie nicht direkt als geheilt da wieder raus spaziert war. Es war noch nerviger, das sie da jetzt jeden Tag aufschlagen sollte, da war das letzte Wort noch nicht gesprochen und wenn Sam das dem Boss petzte, dann würde sie petzen dass Sam sie heiraten wollte. Irgendwie schienen alle irre zu sein.
Die Techniker auf der Station waren auch alle samt verwirrt, klar Jenn hatte da was gedreht, aber das sie so sehr helfen wollten?! Mit wem hatte den Jenn sich dafür verloben müssen?
Bei so vielen Gedanken an Romantik wurde der Trill fast übel, außerdem waren immer noch alle Freunde bis auf einen verschwunden und der schien dafür gar nicht mehr von ihrer Seite zu weichen.
Zumindest war der Tag so behindert, dass er gar nicht mehr schlimmer werden konnte! Was bitte konnte denn noch passieren!!! < NRPG Lieben Gruß vom Schicksal an Jenn />
Die Frage war, was stellte sie nun an, etwas Zeit hatte sie noch und die Reparaturen liefen und ab Morgen hatten dann auch ihre Leute mal Zeit für Landurlaub.
Auf ihre echten Freunde hatte die Trill aktuell keine Lust, oder besser gesagt, sie hatte andere Pläne, denn es gab ein Versprechen was der Boss gegeben hatte. Sie waren ohne zu explodieren an der Raumstation angekommen, ALSO hatte sie nun ein Projekt ihrer Wahl frei und würde dafür keinen Ärger bekommen, weil Shay es erlaubt hatte.
Der Boss musste ganz dringend lernen, dass man sich erst genau darüber aufklären ließ was man erlaubte, immer! So ein Anfänger! Aber gut, so hatte sie ein Projekt offen und das war….? Jetzt hatte sie echt die vollkommene Freiheit und ihr fiel nichts ein?
Das war ja eine Frechheit sonders Gleichen von ihrer Phantasie!
Suchend blickte die Trill sich um und erspähte direkt zwei Ratgeber: Daniel und Reha – schien so als würde die wissenschaftliche Abteilung gemeinsam über die Korridore schlendern.
Emily lief zu dein Beiden hinüber und quetschte sich in die Mitte, was die Vulkanierin mit nüchterner Mine tadelte. Ja Vulkanier konnten nüchtern – emotionslos tadeln.
„Ich brauch eure Hilfe“, quietschte Em aufgeregt.
Daniel lächelte freundlich, „Wie können wir denn helfen“, bei seinen Worten legte der Wissenschaftler Emily beruhigend seine Hand auf den zierlichen Rücken, sie schon doch sehr aufgeregt.
„Shay hat mir ein Projekt erlaubt und ich darf aussuchen was…. Ich brauch aber eure Hilfe!“ Hibbelig stand die Trill vor den Offizieren.
Reha schüttelte nur langsam mit dem Kopf, wie konnte Shay der CING ein Projekt erlauben ohne zu wissen was es war – CINGs waren alle samt merkwürdig aber diese Exemplar am aller merkwürdigsten.
„Natürlich helfen wir, GERN“, erklärte Daniel freudig. Eine der vulkanischen Augenbrauen wanderte ein Stück weit nach oben, taten sie das?
„Was für ein Projekt soll es denn werden“, fragte das Spitzohr wenig beeindruck nach.
„Ich wollte erst wieder Schnaps brennen, ABER da habe ich noch alles, das muss ich nur wieder zusammenbauen.“
„Dann ist das dein Projekt“; fragte der männliche Part in die Runde.
„Nein“; der Blick mit dem Emily ihr Gegenüber belegte, zeugte fast von Verwunderung, dass er solch eine Frage stellte, „Das hatte ich schon, das bau ich unauffällig in eine Ecke, aber ich brauch was cooleres! Ich will einen ganzen Raum mit Sachen die Spaß machen.“
Reha räusperte sich, „Nennt man das nicht langläufig Holodeck.“
Emily stieß der Vulkanierin gegen die Stirn, so dass diese endlich mal verstand, „NEIN, es soll was echtes sein.“
Reha machte zwei Schritte zurück, anfassen ging mal so gar nicht. Warum wusste denn nie einer das sie um sich herum eine nicht tatschen Zone etabliert hatte- mit einem zwei Meter Radius.
# Zeit: SpD 1.2330
#Ort: USS Hephaistos, Gemeinschaftsquartier – Sam – Jenn – Emily (kurz vor dem Auszug)
#Ball: Besser nicht^^
Die Messe war hell erleuchtet – heller als sonst. Alles wirkte an diesem ganz speziellen Tag viel eleganter. Die Tische trugen strahlend weiße Decken, die jeder Waschmittelwerbung alle Ehre machen würden. Kerzenhalter standen mittig angeordnet, zusammen mit Vasen voller roten Rosen rundeten sie das Bild der romantischen Atmosphäre ab.
Der Boden war sauber, sauberer als sonst! Er glänzte fast wie eine frisch abgezogene Eislauffläche. Das Licht war gedimmt, was durchaus Sinn machte, denn sonst kam das wundervoll warm flackernde Licht der Kerzen nicht zur Geltung was schlichtweg eine Verschwendung gewesen wäre.
Es lag nicht nur der Hauch von Romantik in der Luft, es roch hier so als wäre ein ganzer Lastwagen voller Liebe mit einem Sattelzug voller V – Day Dekoration genau hier in der Messe mit einander kollidiert. Die Dekoration war in rot weiß gehalten, alles schien elegant und edel, weswegen Emily sich beim Betreten der Messe spontan fehl am Platz fühlte.
Suchend blickte die junge Trill sich um und erkannte sofort della Scala mit seiner Frau Melodie an einem der Tische sitzen, ihr Strahlen war heller und leuchtender als das der Kerzen. Vielsagend blickten sie sich gegenseitig tief in die Augen. Emily musste für einen Momentlang tatsächlich die Luft anhalten, sie hatte rein gar nichts mit Romantik am Hut, aber dieses Bild und diese sich wechselnden Blick hätten jeden Skeptiker bekehren können. Der Nachwuchs war natürlich auch mit dabei und alle samt trugen sie kleine niedliche Anzüge. Dieses Detail rundete das Bild ab, nichts und niemand hätte auch nur einen Momentan lang annehmen können, das diese kleine Familie nicht einfach nur glücklich war. Ein leises Seufzen bahnte sich seinen Weg über die Lippen der jungen Frau als della Scala die Hand seiner Frau ergriff und sie liebevoll mit seiner umschlossen hielt, während der Blick der Beiden auf den quirligen Nachwuchs fiel.
Das alles war herzerwärmend, aber dennoch blieb die unbestechliche Frage, was gab es zu essen. Auf dem Weg zum Replikator bemerkte Em- Shay an einem der Tische, der ihr kurz zunickte, bevor er sich wieder auf seine Frauen konzentrierte. Emily erwiderte das Nicken, dabei fiel ihr Blick auf die Bäuche von Trish und Ela. Das weiße wallende Kleidchen ihrer Freundin schmeichelte ihren Kurven und zeugte so davon, dass der Tag der Niederkunft bald gekommen war. Die Roten locken hatte sie zu einem hübschen Zopf zusammengesteckt und auch sie strahlte mit den Kerzen um die Wette.
Ela trug ein schlichteres dunkelblaues Kleidchen, trug die Haare offen und auch ihr Bauch zeugte von Nachwuchs. Shay zog Beide liebevoll in seine Arme, eine geliebte Ehefrau rechts, die Andere links.
„Doppeltes Glück. Wir bekommen zwei Mal Zwillinge“, erklärte Shay mit so viel Stolz in seiner Stimme, wie es nur ein liebender Ehemann und werdender Vater konnte.
Em entglitten die Gesichtszüge, VIER Babys – sie würde nicht zum Babysitten kommen unter keinen Umständen! Trish legte Shay eine Hand auf den runden Bauch, so dass auch der werdende Vater Kindsbewegungen spüren konnte. Und was war das? Wurden die Augen des Bosses wirklich ein wenig feucht. Wieder seufzte Em und wieder aus Verzückung.
Der Weg der Suche führte sie jedoch weiter! Nahrung! Replikator, das suchte sie denn nach ihrer Meinung konnte man nicht allein von Luft und liebe leben.
Von Hunger getrieben lief Emily weiter und erblickte Ajur. Er saß auch an einem der Tische? Und das nicht allein. Natürlich hatte Elvis einen Platz an dem Tisch, für den kleinen Nager war tatsächlich ein extra, wenn auch winziges, Gedeck aufgetischt worden. Der Teller gefüllt mit den alle liebsten Speisen des Tieres und eine winzige Servierte war um den Hals des Tieres arrangiert, so dass er nicht zu viel Dreck machte. Das war ein Bild welches der Trill wahrlich kurz die Tränen der Freude in die Augen trieb. Weiter huschte ihr Blick nun zu der menschlichen Begleitung. Das rote Kleid, welches knapper als knapp war und sich hauteng an die Silhouette seiner Besitzerin wie eine zweite Haut schmiegte, sorgte für einen Moment dafür, das Emily nicht die Augen der jungen Frau fand, sondern ihr Blick auf der Oberweiter haftete, als wäre diese mit einer klebrigen Fliegenfalle bestrichen worden. Mit enormer Kraftanstrengung schaffte es die Trill sich aus der Busenfall zu lösen und der zarten Hand, die in der wuchtigen Pranke des Klingonen ruhte zu folgen. Erst jetzt huschte Emilys Blick über die selig verliebten Gesichter der Beiden und ja, Jenn hatte noch nie so ruhig und zufrieden gewirkt.
Emily war doch sehr überrascht über die Beiden, so dass sie sich dazu entschloss den Weg weiter zu bestreiten und endlich ihre ganz große Liebe zu erreichen – das ESSEN. Bei diesem Vorhaben und von den ganzen Eindrücken abgelenkt, lief sie in einen Tisch. Kurz ruckelten die Gläser. „Emily vorsichtig“, schellte Jetsun sie lachend. Auch ihre Freundin wirkte so gelöst, so glücklich wie selten und wieder trug sie diese ganz spezielle private Kleidung die Emily sehr hübsch fand. Kurz schloss die Trill die junge Frau in die Arme, bevor ihr Blick über den Tisch huschte. Mit hochroten Wangen saß dort der Bruchpilot. Fabi drehte ein riesiges Weingummiherz in den Händen und wollte es offenbar zusammen mit einer sehr hübschen Valentinstagkarte übergeben, aber der Mut hatte ihn wohl verlassen. Auch die junge Ärztin blickte verlegen auf die Tischdecke.
„Ihr bekommt das aber geregelt oder“, fragte Em – wusste jedoch in diesem Moment das die Beiden Turteltauben wohl ein wenig Hilfe brauchen würden, also schnappte Emily sich die Karte, klappte sie auf und begann zu lesen:“ Aller liebste Jetsun. Du bist die netteste Person die ich je getroffen habe und ich bin gern in deiner Nähe. Ich will dich daher fragen… willst du mit mir gehen?
Bitte kreuze an:
Ja
Nein
Vielleicht
Emily legte die Stirn in Falten und wurde zur Seite gedrückt, weil ihre Freundin aufgesprungen war um den Franzosen in ihre Arme zu schließen, dabei fiel das essbare Gummiherz auf einen der weißen Teller. Die Trill war kein Profi, aber sollten Herzchen die man verschenkte nicht diese vereinfachte Form haben und nicht eine exakte anatomische Nachbildung des menschlichen Organs sein?
Von Liebe hatte Emily offensichtlich keine Ahnung, denn immerhin hatte sie weder einen Partner noch Essen.
Ihr Weg zum Essen führte Emily weiter, sie ließ Fabi und Jetsun zurück und passierte einen Tisch an dem der weiße Wolf zusammen mit Reha saß. Die Beiden waren auch ein seltsames Paar, ob eine Vulkanierin überhaupt wissen wollte was ein Valentinstag war, oder ob ihr so ein Feiertag zu unlogisch erschien. Ein prüfender Blick der Trill zeigte, das rote Karten getauscht wurden und langsam aber sicher beschlich sie das Gefühl, dass sie als einzige hier allein war.
Ein letzter Tisch stand zwischen ihr und dem romantischten Glück was sie sich vorstellen konnte, dem Essen.
Fast flüchtig huschte Emilys Blick über Nathalie und Daniel, die zusammen wirklich niedlich aussahen und sich auch schon mit niedlichen Tiermanen belegten, Maus und Hasi flogen als Worte über den Tisch, wenn sie sich gleich weiter in die Romantik hineinsteigerten, dann landeten sie sicher bei Esel und Kuh, die Reinstform der romantischen Tiernamen, zumindest hatte sie das oft schon in den Mannschaftsquartieren gehört, das Liebende sich mit diesen Namen betitelten – dabei waren sie emotional immer so aufgewühlt gewesen.
Allerdings hatte Em ihre Reise zum Replikator abgebrochen, sie hatte sich durch all diese Liebenden gekämpft, nur um festzustellen, dass sie ganz allein war und darum nicht mal mehr Hunger hatte.
Mit hängenden Schultern trat sie den Rückweg an und prallte dabei mit Sam zusammen, die ähnlich Trübsal blasend durch die Täler der Messe streifte – Täler gebildet durch Tische mit Liebenden.
Prüfend huschte der Blick der Trill über ihr Gegenüber, wie sie selbst trug Sam ein kurzes enges schwarzes Kleid mit ebenso schwarzer Strumpfhose. „Du trägst dasselbe wie ich“, erklärte Em und fühlte sich aus irgendeinem Grund noch schlechter. Sam lächelte, ich habe nur schwarze Lackschuhe, deine bunten Snikers sind cooler.“
Emily strahlte, „Guck an der Seite ist Glitzer.“
Sam nickte dem Glitzer würdigend.
Eine Discokugel schob sich aus einer Deckenöffnung und begann den abgedunkelten Raum mit leichtem Farbenspiel zu fluten. Leise romantische Musik wurde eingespielt, „Oh das ist mein Lieblingslied“, stellte Sam überrascht fest, während sie nach oben blickte.
Emily reichte Sam ihre Hand, „Willst du tanzen?“
Mit überraschtem Blick ergriff Sam die Hand ihres Gegenübers und fand sich auch schon in der richtigen Position wieder, „Hey du führst ja“; beschwerte Sam sich neckend.
„Ich habe das so von meinem Vater gelernt“; erklärt Em stolz und schob Sam mehr als gekonnt über die Tanzfläche.
Der Abstand zwischen den beiden Tanzenden wurde kleiner und Sam beugte sich etwas nach vorn um ihrem Gegenüber besser etwas in Ohr hauchen zu können: “Emily, du bist so süß, so süß kann ein Karamellbonbon sein.“
Die Wangen der Trill färbten sich rötlich ein und ihr Blick ging verlegen gegen den Boden, nur zögerlich blickte sie auf und Sam direkt in die Augen. Der Anblick war so atemberaubend das ihr Herz für einen Moment aussetzte. Auch Sam blickte Emily verlegen tief in die Augen. Ihre Gesichter nährten sich an und sacht berührte sich ihre Nasenspitzen, bevor sich zart Emilys Lippen aus Sams legten….
„Ahhhhhhhhhhhhhh!“; kreischend schreckte Em aus ihrem Traum auf und fand sich im Bett von Sam wieder, welche ebenfalls besorgt hochfuhr.
„Emily alles okay? Hast du von den Klingonen geträumt?“
Am Anfang ihres Zusammenlebens hatte Emily oft nachts Albträume, aber eigentlich war es in den letzten Wochen besser geworden. Besorgt schlang Sam ihre Amre um die (nur) Freundin.
„Ne“, keuchte diese, „keine Klingonen! Irgendwie schlimme!“
Jenn drehte sich knurrend auf die andere Seite und zog sich die Decke über den Kopf, „Leise!“
Sam flüsterte, „Komm wir schlafen einfach weiter.“
Mit diesen Worten jagte Sam ihre Freundin vollkommen aus dem Bett.
„Ich gehe duschen – kalt“; stellte Emily fest als sie vom Bett weg stolperte.
„Ich muss zur Schicht“, versuchte Emily verlegen zu erklären und war froh, dass es hier im Quartier noch immer dunkel war und niemand ihre glühenden Wangen sehen konnte.
„Deine Schicht beginnt doch erst in Stunden“; versuchte Sam zu erklären, da hatte Em jedoch schon die Flucht ins Bad angetreten.
„Bohr, was stimmt nicht mit euch! Ich will doch nur schlafen“; meckerte Jenn mit der Decke über dem Kopf.
„Ist okay“; zischte Sam zurück, sie mussten alle dringend wieder allein wohnen, das Quartier hier war nicht für so viele Leute eingerichtet, sie teilten sich hier mit drei Frauen zwei Betten.
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„Ruthven an Ens. Larson, kommen Sie bitte in meinen Bereitschaftsraum!“ erscholl nun Shays Befehl, als er den Kommunikator gedrückt hatte.
[Hier Larson, um was geht es Skipper?] erscholl wenig später Jenns Antwort.
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Auch im Dunkeln hatte Sam die verdrehten Augen von Jenn fast sehen können.
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# Zeit: Spd 1.1030
# Ort: Station K-7 – Trill Center
Sam und Charley schleppen Em ins Trill – Center, was gar nicht so einfach ist.
# Zeit: Spd 1.1430
# Ort: Station K-7
# Ball: Dominik
Shay hat ein Projekt erlaubt, bei der Umsetzung sollen nun Daniel und Reha helfen.
# Zeit: SpD 1.2330
#Ort: USS Hephaistos, Gemeinschaftsquartier – Sam – Jenn – Emily (kurz vor dem Auszug)
#Ball: Besser nicht^^
Emily hat einen Albtraum.
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