Ein kleiner Egotrip. Tut mir leid, das ist nur was Kleines.
Aber das musste ich mal schnell bringen. Bei der Vorlage. Nur hab ich jetzt eine Telko…
<RPG>
#Zeit: MD 10.1748
#Ort: USS Baltimore, Maschinenraum
Das war überhaupt nicht mehr lustig!
Okay, es war nie lustig gewesen. Mochten einige des Awayteams vielleicht Spaß daran haben, mit Jettriebwerken durchs leere All zu gleiten, Jetsun hatte damit ihre Schwierigkeiten. Vielleicht eine Frage der Erfahrung und des Könnens, aber… naja.
Aber hier, an Bord der völlig verwaisten Baltimore, da zerrte so ziemlich alles an den Nerven der jungen Ärztin. Da half auch nicht, dass die TO sie anranzte.
Überhaupt war die Betazoide erstaunlich… seltsam. Eine technische Offizierin, die ihren Tricorder nicht in der eigentlichen Art und Weise benutzte, sondern ihn zum Erfassen von potentiellen Kraftfeldern einfach eine Leiter herunterwarf! Das war in etwa so intelligent, wie wenn sie als Ärztin ihren Patienten mit einem Hypo-Injektor betäuben würde indem sie ihn damit k.o. schlagen würde.
Dann schüttelte Jetsun den Kopf. //Das ist nicht echt. Ana ist nicht so. Irgendetwas stimmt nicht. Irgendetwas beginnt uns zu manipulieren. Das ist nicht gut. Gar nicht gut!//
Dann waren sie unten im Maschinendeck angekommen. Und da stand ein Mensch!
Jetsun begriff nichts. Der stand da seit 150 Jahren im Maschinenraum herum und begrüßte sie dann so eben und locker? Jeder normale Mensch wäre längst tot. Kein Mensch lebte so lange ohne eine Spur zu altern! Das war unmöglich! Unmöglich. Gefahr!!! Jetsuns Puls stieg wie eine Rakete.
Und dann ging alles plötzlich ganz schnell. Der Mann, Chefingenieur Gianti wurde agressiv, faselte etwas von schlimmen Leid und hatte plötzlich ein Seil in der Hand, welches über eine Rolle an der Raumdecke befestigt sein musste. Und es hatte eine Schlinge am anderen Ende mit der sich Lieutenant Gianti selbst erhängte!!!
„Nein!“ kreischte Jetsun und stürzte auf den noch zappelnden Mann zu. Alleine hatte sie eigentlich keine Chance, ihn loszubekommen, doch kaum dass sie an dessen Stiefeln zerrte, löste sich der Körper und fiel zu Boden. Nur… ohne Kopf! Der blieb samt Hals oben an der Schlinge hängen und grinste das Awayteam an. „Ihr werdet leiden!“ schrie er. „Leiden! Leiden! Leiden!“
Jetsun, die über dem kopflosen Körper kniete und sich gerade versuchte wieder einzukriegen, stellte entsetzt fest, dass aus dem Halsansatz des Körpers gar kein Blut floss, sondern kleine rotgemusterte Würmchen herauskrochen.
Wieder schrie sie entsetzt auf und sprang aus dem Knien fast einen Meter zurück, verlor aber den Halt und landete auf dem Hintern. Und dann verwandelten sich die etwa fünf Zentimeter langen Würmchen. Sie wurden immer heller und heller, aus dem Rot wurde ein Orange und dann gelb und es wurden kleine Flammen, die vor sich hin züngelten und auf sie zu krochen.
Feuer! Jetsuns Nemesis überhaupt. Seitdem sie ihren Mann und ihre nur wenige Monate alte Tochter bei einem Unfall (oder einem Anschlag) verloren hatte, war Feuer für sie das absolute Grauen. Und das schien etwas oder jemand erkannt zu haben und spielte mit dieser Angst. Sehr erfolgreich.
Wie ein Krebs krabbelte Jetsun rückwärts von den Flammen weg bis sie gegen die Raumwand stieß. Dann drehte sie sich um und versuchte die Leiter zu finden um so schnell wie nur möglich weg zu kommen. Weg von den Flammen, die wie in ihren schlimmsten Albträumen hinter ihr her krochen um sie zu verschlingen…
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<SUM>
#Zeit: MD 10.1748
#Ort: USS Baltimore, Maschinenraum
Das Grauen nimmt überhand. Jetsun versucht dem gehenkten zu helfen, wird dabei aber von Flammen angegriffen und versucht daraufhin aus dem Maschinenraum zu entkommen.
</SUM>
Isabelle
Lt(jg) Jetsun Pema, CM USS Hephaistos