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Was kikonische Berghörnchen und multidimensionale Monster gemein haben.

Posted on 8. Juli 2021 By admin
Hi!

Danke an Mac für Deine Bälle. Das macht es deutlich leichter.

<RPG>

# Zeit: MD 10.2205
# Ort: Quartier Jetsun

<QUOTE>

Nun eigentlich hatte sie ihn nicht ignoriert. Nathaly hatte sich bei ihr gemeldet und ihr gesagt das sie auf der Krankenstation nicht gebraucht wurde und sie sich melden würde sollte sich etwas änderte.

</QUOTE>

Natürlich hatte Nat auch gewusst, dass sie vom Captain erst einmal suspendiert worden war. Jedenfalls solange, bis er entweder diese Suspendierung wieder aufhob, oder aber der Counsellor sie wieder dienstfähig schrieb.
So jedenfalls hatte Shays Befehl gelautet.
<NRPG: Post #935>

<QUOTE>

Er umriss ihr mit kurzen Sätzen die Lage und erklärte kurz was es mit dem Chor auf sich hatte der sich im Shuttlehangar versammelte.

„Ich bin gerade auf dem Weg dorthin und dachte ich nehme sie dahin mit. Und nein sie müssen kein Gesangstalent dafür sein – eher das Gegenteil.“ erklärte er dann mit einem Schmunzeln.

</QUOTE>

Jetsun starrte den CO einen Augenblick lang an. Dann lächelte sie ein wenig gequält.
Sie konnte singen. Eigentlich sogar ganz gut, auch wenn sie es seit ihrer Schulzeit nicht mehr getan hatte. Sie hatte sogar im Schulorchester Sopran gesungen. Aber danach war es eigentlich nur noch die Hymnen ihres Landes oder die der Föderation, die sie zu gegebenen Anlässen gesungen hatte. Das aber noch immer sehr schön und klar.

Also nickte sie. „Sicher, Captain. Ich helfe gern. Ich kann nur kein Klingonisch. Aber wenn ich einen Textzettel bekomme… vielleicht in Lautschrift… dann sollte das kein Problem sein.“
Sie sah sich kurz um.
„Einen Augenblick bitte…“

Sie ging zu dem Sideboard, holte eine kleine Tüte mit Leckerlies heraus und schüttelte die zweimal. Sofort waren Kiba und Dema zur Stelle. Für Futter ging sprichwörtlich alles.
Jetsun schüttete eine Handvoll in die Näpfchen, schob die in das Häuschen, welches ja auch Käfig und Holobox war und aktivierte den Scanner. Ein kurzes Leuchten und beide Berghörnchen waren wieder im Transporterpuffer der Holobox gespeichert.

„Was war das denn?“ fragte der Captain.

„Die kikonische Holobox, Sir. Da ist auch ein Sicherungsscanner oder so in der Art drin. Er arbeitet ebenso wie unsere Transporter. Oder das modernere 3D-Schach. Die Hörnchen werden weggebeamt, jedoch nicht drahtlos, sondern direkt in die angeschlossene Scannermatrix… sie werden also im Pufferspeicher gesichert. Das ist sicherer. So können sie nicht… ich meine…“ Jetsun sah den Captain ein wenig hilfesuchend an.

„Ja, ich weiß. Das… Monster. Ich verstehe. Eine gute Idee, Lieutenant.“
Shay lächelte beruhigend.
„Gehen wir.“

# Zeit: MD 10.2220
# Ort: Shuttlehangar

Es gab keinen Liedertext in Lautschrift.

Aber der Text war auch eher… schlicht. Er musste nur laut gesungen werden. Ziemlich laut. Sehr laut! Und schräg.
Jetsun hatte bisher schon keinen Sinn für klingonische Gesänge gehabt, mochten einige der Opern auch sehr berühmt sein. Aber das hier…
Auch wenn der TAK mehrmals bekräftigt hatte, dass das hier sprichwörtlich der Gesang gequälter Seelen in der klingonischen Hölle oder so sein sollte. Dennoch war es einfach nur furchtbar.

Aber, so seltsam es klingen mochte, es half. Hier, in diesem… naja… Chor sollte sie einfach nur mitsingen und das tat sie so gut sie konnte. Und niemand zickte sie an.

Als Jetsun zusammen mit ihrem CO durch die Gänge ging hatte sie immer wieder nach Blicken ausgeschaut, die sie missmutig angeschaut hatten. Und natürlich waren die auch da. Nur keine Worte. Angesichts des CO an ihrer Seite, welcher dazu noch nicht so wirkte, als würde er sie gerade zur Luftschleuse eskortieren, traute sich wohl niemand, etwas zu sagen. Dennoch…

Kurz vorm Eintreffen stoppte Jetsun dann.
„Captain, Sir…“

„Ja, Lieutenant?“ Shay war deutlich angespannt, aber nicht böse.

„Sir, ich… Ich muss das nochmal sagen.“
Sie straffte sich, was einfacher ging, da sie Uniform trug.
„Was immer ich verbockt habe, ich stehe dazu. Aber bitte, Sir, ich bestehe auf eine vernünftige Verhandlung.“

„Was?“ Shay sah Jetsun irritiert an.
„Wovon reden Sie, Lieutenant?“

„Davon!“ Jetsun machte eine umfassende Handbewegung.
„Diese Blicke. Diese Worte. Ich werden von… naja, vielen der Crew als Feigling und Fahnenflüchtige abgestempelt. Das… will ich nicht. Ich… ja, ich mag Angst gehabt haben, aber ich war auch alleine und niemand hatte mir geholfen. Ich…“

Shay unterbrach sie. „Lieutenant, niemand hier wirft Ihnen Fahnenflucht vor. Oder Feigheit vor dem Feind.
Ich habe selbst erlebt, was dieses… multidimensionale Wesen anrichten kann. Und jeder hier hat andere Ängste und kann damit mehr oder weniger gut umgehen. Das sind außerordentliche Umstände.
Und was die Blicke oder die Worte angeht, so werde ich mich darum kümmern, sobald es die Zeit erlaubt.
Und jetzt, bitte..!“ Er deutete auf die Hangartür.

Jetsun nickte, wirklich erleichtert. Sie glaubte ihrem Captain. Wenn einer fair und verantwortungsbewusst war, dann er.

# Zeit: MD 10.2340
# Ort: Brücke / Besprechungsraum

Am liebsten wäre Jetsun nach Abschluss der Aufnahme direkt in die Krankenstation gerannt und hätte sich nach Fabi erkundigt. Weshalb sie das bislang nicht getan hatte, bekam sie selber nicht in den Kopf. Sie war so sehr in einer Angstspirale gefangen gewesen, dass sie an nichts anderes hatte denken können. Aber jetzt, wo sie mit Hilfe des Captain und dieses… schauerlichen Chorprojektes da wieder herausgekommen war, überkam sie große Scham, sich nicht um den FLG gekümmert zu haben.

Doch die Chance bekam sie nicht.

Führungsoffiziere in 10 Minuten in den Besprechungsraum<<

Dazu gehörte sie wohl auch. Suspendiert oder nicht. Immerhin hatte der CO sie ja eigenhändig zur Arbeit geholt. Jedenfalls gedachte Jetsun zu bleiben, bis man sie wieder herausschmiss.

Die Besprechung war kurz aber schlüssig. Emily hatte Recht. Letztendlich waren diese Wesen ja mittels Transportervorgang an Bord gekommen. Beamen ging also. Genauso konnte man sie sicher auch wegbeamen.
Sie meldete sich zu Wort:
„Ich habe eine Frage!
Wir wissen inzwischen, dass diese Wesen wohl zu beamen sind. Das bedeutet, dass sie physisch sind, auch wenn sie aus eigenem Antrieb… äh… außer Phase gehen können. So können sie durch Wände und so gehen. Gut soweit.
Wir wollen sie nun in einen… äh… Torpedo beamen. Der dann abgeschirmt abgefeuert wird um diese Wesen irgendwohin zu schicken.
Aber… warum? Ich meine…
Ich, äh, ich habe zwei kikonische Berghörnchen. Für die habe ich in ihrer Holobox eine Sicherheitseinrichtung. Wenn der Computer der Holobox merkt, dass die Tierchen in Gefahr sind, weil ihre Biowerte weit außer Norm geraten, dann werden sie automatisch gebeamt. Aber nicht irgendwohin, sondern einfach nur in einen Sicherungsspeicher. Letztendlich funktioniert ja der Transporter ähnlich wie ein Replikator. Was, wenn wir diese Wesen einfach, äh, dereplizieren. Also beamen ohne ein Ziel. Direkt in einen Sicherungsspeicher.
Das wurde schon gemacht. Also auch mit Menschen. Hatte Chefingenieur Montgomery Scott nicht so etwas gemacht? Dann hätten wir alle Zeit um uns Gedanken zu machen, wie wir mit diesen Wesen verfahren können.“

</RPG>

<SUM>

# Zeit: MD 10.2205
# Ort: Quartier Jetsun

Captain Ruthven holt Jetsun aus ihrem Quartier ab. Vorher bringt Jetsun ihre Berghörnchen noch in Sicherheit.

# Zeit: MD 10.2220
# Ort: Shuttlehangar

Jetsun singt mit. Es ist furchtbar für ihre Ohren aber sehr gut für ihre Seele.
Zuvor bittet sie den Captain noch um eine faire Verhandlung. Dieser zeigt sich erstaunt über die Situation und verspricht ihr, sich bald darum zu kümmern. Eine Verhandlung, meint er, sei nicht notwendig.

# Zeit: MD 10.2350
# Ort: Brücke / Besprechungsraum

Jetsun macht einen Vorschlag, die Wesen anstelle sie zu einem expliziten Ziel zu beamen, diese einfach in einen externen Transporterpuffer zu speichern.

</SUM>

submitted by Isabelle
a.k.a.
Lt(jg) Jetsun Pema, CM

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