Hallo Zusammen,
hier ist Teil 2 des gemeinsamen Co – Post von Kim und mir.
Einen Teil gibt es auf jeden Fall noch.
Liebe Grüße
Sunny und Kim
<RPG>
#Zeit: MD 10.1820
#Ort: USS Hephaistos – Korridore/ Botanik
Seltsame Nachrichten hatten die Bücke aus der Botanik erreicht. Knapp 10 Personen hatten sich dort verriegelt.
Die Nachrichten die sie auch der Botanik erhalten hatten waren seltsam und gaben kaum Aufschluss über das was sich dort abspielte.
Die Messwerte deuteten auf keine Fehfunktion hin. Da Emily und Trish sich jedoch eh gerade in der Nähe befanden, wies Shay sie an vor Ort die Systeme zu überprüfen.
Auch wenn Trish es übertrieben gefunden hatte, hatte Emily der Ermahnung des Skippers Folge geleistet und für sich und ihre Kollegin einen Phaser mitgenommen. Sie standen vor der Tür der Botanik.
„Hier ist Lieutenant Wells-Karx. Ist bei Ihnen alles in Ordnung?“ rief sie durch die noch geschlossene Tür.
Sie hörten keine Reaktion, so gespannt sie auch lauschten. Em seufzte.
„Bereit?“ fragte Emily. Sie zog den Phaser aus dem Halfter. „Auf Betäubung.“
Widerwillig zog auch Trish den Phaser und folgte der Anweisung ihrer Chefin.
Der Türöffner ließ sich nicht betätigen. Klar, eigentlich. Die Leute hatten berichtet, sich verschanzt zu haben.
„Computer, Tür offnen. Überbrückungscode Wells-Omikron-8823.“
Die Tür ging einen Spalt weit auf.
Emilys und Trish Augen weiteten sich. Die Leute waren vollkommen verwirrt. Sie stritten sich, sie schreien sich an und sie wurden handgreiflich.
Trish schluckte. Emily fing an zu fluchen, „Was soll denn der Scheiß! Hört mal auf mit dem Quatsch.“
Kaum eine Reaktion. Es war Forbes der auf Emily zusprang und sie mit sich zu Boden riss, „Der Eisbär hat deine Hühner gefressen!“
Emilys Blick floh zu dem Gehege, in dem die Hühner friedliche und vielleicht ein klein wenig dumm an ihren Körnern und dem frischen Salat pickten.
Toll! Eigentlich hatte sie doch den inoffiziellen Titel der Irren an Board inne. Sie drückte Forbes von sich und setzte sich auf, bevor sie schlussendlich aufstand.
Während Forbes Schutz, vor was auch immer hinter, dem Hühnergehege suchte.
Immer noch waren die Leute mit etwas beschäftigt, dass sie nicht sehen konnte und offensichtlich waren diese Illusionen nicht so friedlich wie ihre Freunde.
[„Wells – Karx, an Brücke. Also, wenn ich das mal richtig professionell beschreiben soll, dann kann ich nur sagen, die haben hier alle einen Sprung in der Schüssel!“]
Das mahnende Räuspern des CNS erklang noch vor dem ersten Wort des CO aus der Leitung, [„Geht das auch etwas genauer bitte?“]
Emily zuckte mit den Schultern, [„Paranoide Zwangsvorstellung“], schönes Wort was da einer ihrer Freunde ihr zugeflüstert hatte.
Trish und Emily wichen nun einem Schuh aus der in ihre Richtung flog, „Die Kleidung will mich fressen!“ Das Kreischen war Markerschütternd und kam aus einer der hinteren Ecken. Es dauerte nicht lang, da jagte auch schon ein nackter Mann an ihnen vorbei, „Die Kleidung frisst mich.“
Trish betäubte den Mann, der sich nun ohne Warnung auf sie stürzen wollte und irgendwas davon faselte, er wolle die rothaarige Hexe verbrennen.
Es dauerte nicht lang und sie hatten noch drei weiter Leute betäuben und auf die Krankenstation beamen lassen müssen.
Forbes kauerte noch immer hinter dem Hühnerstall. [„Ich denke die haben alle ne Psychose…aber kein Plan.“]
Das war auch nicht ihr Fachgebiet, da war es nicht einmal wenig beruhigend, dass es keine Gifte, oder andere unbekannte Substanzen in der Botanik gab.
Trish hingegen blickte nun auf eine junge Frau mit langen blondem Haar die ihr erklärte, das Emily ihre aller beste Freundin war und sie niemals das haben würden, was sie und Emily hatten.
Emily ignorierte die junge Frau und wendete sich zu Trish, „Komm, wir beamen Forbes zur Krankenstation und dann überprüfen wir, ob es hier in der Nähe noch mehr Zwischenfälle gab.“ Wenigstens bekam Emily die Nachricht, dass die Sicherheit einen weiteren Freiluftliebhaber zur KS eskortiert hatte.
Trish stemmte jedoch die Arme in die Leiste, „Ist das jetzt dein Ernst. Du lässt die so etwas sagen und reagierst nicht einmal darauf?! Was bist du denn für eine Freundin. Hast du gehört wie sie mit mir spricht.“
Emily entglitten die Gesichtszüge. „Klar habe ich das gehört, aber warum kannst du sie hören?“
Trish war noch immer verstimmt, „Meinst du ich bin taub? Sie steht doch direkt vor mir!“
Emily blickte skeptisch von Audrid zu Trish, „Hmmmm!“
Trish setzte zum Gegenschlag an, „Emily ist meine aller beste Freundin.“
Audrid konterte, „Aber wir sind 600 Jahre befreundet!“
Emily räusperte sich, „Ich habe euch beide echt gleich lieb.“
Die beiden Frauen nickten zufrieden und steigerten sich in einen Wettkampf mit dem Wort, „Schön!“
„Schön!!“
„Schön!!!“
„Schön!!!!“
Erneut stellte Emily eine Verbindung zur Brücke her, „Gibt es sowas wie kollektive Halluzinationen?“
Der CNS räusperte sich…
[Was haben Sie denn bisher unternommen?]
„Ich nichts, Tr… äh PO Greene hat etwas ausfallend werdene Crewmitglieder betäubt und wir haben sie auf die Krankenstation beamen lassen.“ erklärte Emily.
Dieses Mal war ein lautes Stöhnen durch den Kommunikator zu hören. [Wenn das so weiter geht, haben wir bald keine Crew mehr.] Diesmal war es Shay, der sich gemeldet hatte.
„Aber was soll ich denn machen, die haben mich angegriffen.“ Trish hatte den Hauch von Trotz eines kleinen Kindes.
[Wie viele Personen sind denn noch in der Botanik?] erkundigte sich der Counselor wiederum.
„Noch fünf“, antwortete Emily.
[Gut, dann bringen Sie sie bitte ins Elysion.]
„Bitte um Bestätigung. In die Bar?“ Emily glaubte, nicht richtig zu hören.
[Ja genau. Und jeden, den Sie treffen, der auch noch ähnliche Symptome zeigt. Ich treffe Sie in wenigen Minuten dort. Und … vielleicht können sie auf dem Weg zum Elysion mal bei meinem Quartier vorbeigucken. Meine Frau halt von seltsamen Dingen berichtet. Ich wäre Ihnen sehr verbunden.]
#Zeit: MD 10.1825
#Ort: USS Hephaistos – Holodeck
Jim Cooner fuhr in seinem knallroten Cabrio auf der Route 66 gen Westen. Die letzten Tage im Tarnflug hatten dem jungen Mann reichlich Nerven gekostet. Er war erst auf K7 an Bord gekommen und er hatte nicht damit gerechnet, gleich bei seinem zweiten Einsatz an die Front geschickt zu werden. Aber nun war seine Schicht beendet und er hatte mit seiner Quartiergenossin die Holodeckzeiten getauscht. Entspannung pur, die er sich seiner Meinung nach redlich verdient hatte.
Der Traum unendlicher amerikanischer Weiten war hier noch zu spüren. Als der Wind durch sein Haar fegte und er das Radio lauter drehte, war die Freiheit zum Greifen nah.
Er hatte nicht gemerkt, dass er schon länger einen Begleiter hatte. Das Wesen hatte sich an sein Heck geklemmt und fuhr mit ihm auf den Parkplatz, als er bei einem Diner Halt machte.
Unauffällig folgte es ihm an die Bar, wo er eine Coke und einen Burger mit Fritten bestellte. Als er sich hungrig über sein Menü hermachte, bemerkte er, wie rechts neben ihm an der Theke das Wesen auftauchte. Es beugte sich in seine Richtung. Und dann berührte es seinen Arm. Er verschluckte sich fast an seinem Burger und als erste Reaktion nahm er seine Coke und schleuderte die Flüssigkeit in Richtung des Wesens.
Das machte ein ruckartige Bewegung von ihm weg. Und Jim sah, dass die Coke auf der glatten schleimigen Oberfläche des Wesens nun dicke blasenartige Beulen hinterlassen hatte.
#Zeit: MD 10.1835
#Ort: USS Hephaistos – Schule/ Kindergarten
Melody hatte den Vorfall der Sicherheit gemeldet und diese hatten ihr Quartier überprüft, jedoch nicht das Geringste finden können. Als Em am Quartier vorbeikam, war es schon leer gewesen. Also ging sie weiter zum Elysion.
Eigentlich hatte sie unter den aktuellen Bedingungen diese Veranstaltung nicht besuchen wollen, aber die neue Ehrzieherin hatte mit den Kindern ein ganz kleines Theaterstück eingeübt und das wollten sie heute Abend den Eltern vorführen. Vielleicht war es auch keine schlechte Idee das Quartier zu verlassen. Die Zwillinge saßen fröhlich in ihrem Buggy und der große Mann hatte den gesamten Weg über seinen Text noch einmal wiederholt.
Ihr Blick haftete an den drei Kindern, eine Mutter konnte nicht stolzer sein!
Ortrichk hatte es sich natürlich nicht nehmen lassen, alle Kinder und Eltern persönlich zu begrüßen, die riesige Katze ging in ihrem neuen Betätigungsfeld vollkommen auf.
„Schön dass Sie kommen konnten“, begrüßte die ehemalige Wissenschaftlerin Melody und schenkte den drei Kindern ein Lächeln.
Mel sah in die Runde. Es waren nicht nur Eltern da, die Kinder bejubeln wollten, sondern auch einige Crewmitglieder, die offensichtlich nach Ablenkung vom Alltag suchten.
Die ersten Szenen waren vorbei und ein kleines Lied wurde gesungen, bei dem alle Zuschauer mit einstimmten, was den Kindern sichtlich Freude bereitete.
Mitten im Refrain machte eines der Kinder eine wellenförmige Armbewegung. Keiran erstarrte und kurz darauf rannte er heulend aus der Formation. „Mama, die Schlange!“
Alle Augenpaare folgten dem Jungen. Er sucht Zuflucht auf Mels Schoß und in ihren Armen. Jetzt waren alle Blicke auf Sie gerichtet. Melodys Gesicht wurde von einer gewissen Röte überzogen. Um dies zu Überspielen tätschelte sie Keiran sanft auf den Rücken. „Alles gut!“ flüsterte sie in sein Ohr.
„Entschuldigung. Wir hatten vorhin eine etwas seltsame Begegnung im Quartier. Da muss irgendwas ihn daran erinnert haben“, sagte sie laut. Mit der freien Hand machte sie eine abwinkende Geste, um das ganze nicht aufzubauschen. Letztendlich war es ihr Sohn, der heulte. Aber daher noch kein Grund, für alle in Panik zu geraten oder zu erstarren.
Zu ihrer Überraschung erhob niemand einen Vorwurf oder richtete seine Kritik an den Jungen, der so überraschend die Aufführung unterbrochen hatte. Stattdessen begannen um sie herum mehrere Leute beifällig zu murmeln und es erhoben sich flüsternde Gespräche. Zustimmendes Nicken. Blicke in ihre Richtung. Blicke in andere Richtungen.
„Davon habe ich heute auch schon gehört.“ sagte schließlich jemand laut in die Runde.
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<SUM >
#Zeit: MD 10.1820
#Ort: USS Hephaistos – Korridore/ Botanik
Emily und Trish werden zur Botanik geschickt, dort soll sich eine Gruppe von Offizieren verschanzt haben. Die Beiden verschaffen sich Zugang zur Botanik und beamen einige betäubte Besatzungsmitglieder zur KS, bevor sie eine Meldung an die Brücke machen.
Der CNS bitte die übrigen verwirrten Leute zum Elysion zu eskortieren. Er selbst würde sich auf den Weg machen.
#Zeit: MD 10.1825
#Ort: USS Hephaistos – Holodeck
Jim Cooner hat auf dem Holodeck bei einem seiner liebsten Programme einen ungebetenen Gast. Durch Zufall findet er heraus, das Cola das Monster verletzen kann.
#Zeit: MD 10.1835
#Ort: USS Hephaistos – Schule/ Kindergarten
Die Kinder des Schiffes versammeln sich im Kindergarten/ Schulbereich zu einer Theateraufführung.
</ SUM>