mein Post ist echt lang geworden, für die Jenigen die das nicht lesen wollen, fassen wir es zusammen mit : Emily verhält sich seltsam.
Da nun aber echt fast alle zu einem Krankenbesuch rum kamen, wollte ich das nicht als einfacher Liebeskummer abtun.
Liebe Grüße das Sunny
P.S. die letzten beiden Szenen spielen quasi vor den Andern, aber wenn ihr die zuerst lest, dann wisst ihr sofort was los ist. ^^
<NRPG >
Die Daten des Symbionten und vorherigen Wirte:
Karx – Symbiont
8. Botschafter – Bena – (m)
Erst Botschafter der Trill
Später Botschafter der Sternenflotte
Führte verbotener Weise die Beziehung aus dem vorherigen Leben weiter
Musste diese Beziehung geheimhalten (auch weil er ihrer Karriere bei der Sternenflotte nicht schaden wollte)
Führte viele wichtige Verhandlungen
Liebte das Kartenspiel, spielte aber nicht immer fair
Spielte oft mit einer Münze um nachzudenken
lustig, mutig, verschlagen, aufgeschlossen, väterlich, weise
7. Sternenflotten Captain – Hanor – (m)
Liebt die Sternenflotte und deren Prinzipien
Der Test eines neuen Antriebssystems ließ sein Schiff in unbekanntem Raum stranden
30 Jahre brauchte er um seine Crew nach Hause zu bringen
Blieb in dieser Zeit immer seinen Prinzipien treu, bog sich die Regeln jedoch etwas zurecht
Während der Zeit ging er einer Beziehung mit einer jungen vulkanischen Wissenschaftlerin ein
freundlich, charmant, selbstsicher, loyal, heldenhaft
6. Wissenschaftler – Janel – (m)
Trat nach der wissenschaftlichen Ausbildung auf Trill der Sternenflotte bei
Arbeitete nach der Ausbildung im Sternenflottenhauptquartier
Ging eine Beziehung mit einem menschlichen Wissenschaftler ein
Sein Partner starb bei einem Unfall im Labor
weigerte sich ihn allein zu lassen und starb zwei Tage später ebenfalls
liebt Logikspiele, befasst sich gern mit logischen Problemen
nüchtern, logisch, trocken, Einzelgänger, mischt sich gern ein und wusste immer alle besser
5. Agrarwissenschaftlerin/ Geologin – Auri– (w)
55 Jahre lang verheiratet
Mutter von drei Kindern
Hobbys: Insekten, Steine, Kochen
Beteilig am Kolonisierungsprogramm der Trill
willensstark, stur, liebevolle Mutter (Helikoptermutter)
4. Psychologe – Maro – (m)
Studierte Psychologie und Anthropologie
Zog nach der Trennung von Ehefrau die Tochter allein groß
Gründete eine Beratungsfirma
loyal, wissbegierig, selbstsicher, rechthaberisch
3. Schauspielerin – Madi – (w)
Kleine Berühmtheit am Theater und Film auf Trill
Gewann einige Auszeichnungen
Machte Schlagzeilen mit ihren Ehen
Über den plötzlichen Tod ihres zweiten Mannes gab es Spekulationen
selbstsicher, selbstsüchtig, hochintelligent, skrupellos; nur sich selbst loyal
2. Sicherheitsbeamter der Trillregierung – Norvo – (m)
Alkoholproblem (trockener Alkoholiker) – die er bewältigte
War zur falschen Zeit am Falschen Ort und bekam so den Symbionten
Setze durch die Wahl seines Berufs eine Familientradition fort
loyal, lustig, freundlich, hilfsbereit,
1. Tänzerin / Malerin – Audrid – (w)
Angesehene Tänzerin und Künstlerin auf Trill
Hatte einen schweren Unfall und konnte danach nicht mehr Tanzen
Nach einer tiefen Lebenskriese wurde sie Maler und Bildhauerin
liebt Kuchen, sehr kreativ, liebte das Kochen, liebevoll, freundlich, sehr spirituell, tierlieb
</NRPG >
<RPG >
# Ort: USS Hephaistos – Messe
# Zeit: MD 98.1000
Emily hatte überhaupt keine Lust sich mit diesem dummen Thema befassen zu müssen, aktuell hatte sie andere Probleme und außerdem hatte die XO IHR einen Korb gegeben, weil sie angeblich zu unreif war. Sollte sie doch zusehen wie sie mit ihren Problemen zurechtkam. Es waren ganz klar Sams Probleme und nicht ihre eigenen und sie wollte doch allein sein. Ab und zu bekam man im Leben einfach genau das was man sich gewünscht hatte, oder auch was man verdiente.
Sam war im Nachthemd durch die Korridore geirrt, das hatten zuverlässige Quellen ihr gesteckt und einen gewissen Faktor der Befriedigung konnte die Trill dem ganzen nicht absprechen.
Immerhin war Sam dafür verantwortlich das es ihr so richtig mies ging, ja ein nicht zu kleiner Teil in ihrem Inneren wollte das die XO dafür bezahlte – Mit Zinsen und Zinseszinsen.
Aber leider war das auch dieses immer mehr verblassende Stimmchen in ihrem Unterbewusstsein, die mit dieser Einstellung überhaupt nicht konform ging.
Nicht für Sam, sondern für sich selbst wirkte Emily Nik zu ihrem Tisch. Sie wollte Ruhe und nicht dieses weinerliche Stimmchen was versicherte das Sam wundervoll war, an der alten Schachte war rein gar nichts wundervoll, sie war fies und hatte das alles hier gar nicht verdient!
Nicht das sie auch nur einen einzigen Gedanken an diese Person verschwendete.
Nik war heute aber schwer von Begriff, er hatte seinen Weg unterbrochen und starrte auf den Teller mit dem frischen Salat der vor der Trill auf dem Tisch stand.
Miene Güte, wusste der Typ denn nicht, das gesunde Ernährung etwas wichtigeres war.
Diese Leute hier waren alle samt schrecklich anstrengend, vielleicht brauchte sie heute Abend mal ein kleines Abenteuer um den Stress der letzten Tage abzubauen,
„Kleiner, jetzt leg mal nen Zahn zu und komm endlich rüber.“
Nun starrte Nik nicht mal mehr auf das Essen, sondern in das blasse Gesicht der Trill.
„Alles klar bei dir Em?“
Emily kaute in aller Seelenruhe zu Ende und erst als sie ordentlich herunter geschluckt hatte, bequemte sie sich zu einer Antwort, „Mein Name ist Emily und ich wäre dir sehr zu Dank verpflichtet, wenn du da keine blöden Abkürzungen draus machen würdest.“
Nik rückte etwas näher um unauffällig zu prüfen ob Emily eine Fahne hatte.
„Ich habe einen Auftrag für dich“, erklärte die Trill während sie sich an einem Grinsen versuchte.
„Einen Auftrag“, wiederholte der COMM etwas ungläubig.
„Ja, du bist doch empathisch veranlagt, sorge doch mal dafür das es Sam was besser geht. Die Alte leidet wie ein Hund und klar sind das Kinderprobleme, aber ich hätte gern meine Ruhe und nicht permanent deren traurige Fresse vor der Nase.“
Nun war Nik die komplette Mimik aus dem Gesicht gefallen. Ihm fehlten die Worte und kurz dachte er sein Gehirn wäre einfach stehen geblieben, „Was bitte stimmt mit dir denn nicht. Erstens mich ich mich auf gar keinen Fall in irgendwas ein zwischen dir und der XO und zweitens solltest du dich mal fragen wie du selbst drauf bist.“
Wütend schwirrte der COMM ab, Emily hingegen blickte Nik nur emotionslos nach, *“Es ist soooo schwer gutes Personal zu bekommen.“*
Vielleicht würde sie unter einem Vorwand auf die Nemesis gehen und sich diesen Arzt klar machen, der war auch vollkommen ahnungslos, aber als vereinigter Trill schon ein wenig arrogant. Herrlich die Vorstellung ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.
Der Tag war noch jung und sie würde sich ihre Laune nicht verderben lassen, allerdings…. Das war immer noch dieses weinerlich. Es schien so als würde sie erst mal das mit Sam regeln müssen, danach konnte sie sich um ihre eigenen Pläne kümmern.
# Ort: USS Hephaistos – Korridor
# Zeit: MD 98.1015
Im Grunde fühlte sie sich viel viel besser, vielleicht würde sie morgen tatsächlich wieder arbeiten. Allerdings musste sie vorher an der CNS vorüber und ihr innerstes vor ihr auf den Teppich kotzen.
Irgendwie würde sie das schon hinbekommen und wenn nicht, dann würde das Schiff sicher wieder in unter einer Woche von den Klingonen beschossen und dann waren dank des Krieges auch alle Vorschriften wieder über den Jordan. Im Grunde musste sie nichts anderes tun als Abwarten und Tee trinken.
Wobei bis dahin konnte sie auch eine Menge Spaß haben. Wo sie gerade bei dem Thema Krieg waren, in einiger Entfernung erkannte sie Ajur.
Emily atmete tief durch und legte etwas zu um zu ihm aufzuschließen, dabei ging sie jedoch ihrem persönlichen Botschafter auf die Nerven, *“ Du könntest mir jetzt auch mal langsam verraten welches Geheimnis du über ihn weist. Mir ist extrem langweilig und ich würde das ganze hier gern mal etwas aufmischen. Ich finde das du das Geheimnis lang genug versteckt hast“*.
Der Skill nun auch stumm mit den Anderen kommunizieren zu können hatte ganz klar Vorteile.
Der Botschafter der zumindest für Emily neben ihr her schritt schüttelten nur gelangweilt den Kopf, *“Den Gefallen tue ich dir nicht! Und du solltest aufpassen was du tust.“*
*“Alter Mann du nervst mich so unglaublich ab. Ich weiß dass es wichtig ist. Und ich glaub das der Captain es wissen sollte.“*
Der Botschafter grinste, *“ Wenn du nicht weißt, was es ist… woher willst du wissen das der Captain es wissen muss.“*
Emily nickte Ajur knapp zu als an ihm vorbei huschte und in den Turbolift stieg.
Eigentlich hatte sie sich mit ihm unterhalten wollen, aber der blöde Botschafter und dieser veraltete Sternenflottencaptain hatten sie so dermaßen abgelenkt das es nicht geklappt hatte, aber sie hatte Zeit und würde sicher später noch mal auf ihn treffen.
# Ort: USS Hephaistos – Holodeck
# Zeit: MD 98.1200
Nach den Reparaturen war das Holodeck wieder freigegeben und ja Emily hatte eiskalt gelogen um Sam hier her zu locken.
Ein Notfall zog immer!
Weil die XO ja so reif war und viel zu reif für die Trill!
Sie war wütend. Schon seit einiger Zeit war da diese Wut in ihrem Bauch und sie wurde immer schlimmer. Sam war die Böse, sie musste die Böse sein.
Sie war nichts anderes als….
Wieder war da dieses kleine Stimmchen, wieder war da dieses Gefühl.
Emily hatte ihre Tüte Popcorn und saß entspannt auf einem der vielen altertümlichen Kinosesseln als Sam die Bühne betrat, oder in diesem Fall besser das Kino.
Innerlich verdrehte die Trill die Augen, warum musste sie nun dafür sorgen das diese Person sich besser fühlte.
Sprachlos stand Sam an Anfang der Reihe in der Emily saß.
Drei Mal hatte die XO angesetzt etwas zu sagen und es war doch nur heiße Luft herausgekommen.
„Meine Güte, Jetzt pflanz deinen knackarsch irgendwo hin und stehe mir nicht im Licht. Ich habe erstens meine Zeit nicht gestohlen und zweitens bin ich ja nur wegen dir hier.“
Sam blickte etwas ungläubig auf die Trill, der es Berichten zu folge in den letzten Tagen schlecht gegangen war, das war mit Sicherheit auch ihre ganz eigene Schuld, wie alles andere im Moment auch.
Sam setzte sich neben Emily, auf einen der Kinosessel, was die Trill aber nur dazu veranlasste in der gleichen Reihe drei leere Stühle zwischen sich und diese Person zu bringen.
Emily fischte in der riesigen Tüte nach einer Hand voll Popcorn, die sie dann jedoch doch ganz ordentlich aß.
Sams Blick lag kurz auf Emily, die jedoch deutete nur locker mit dem Kopf in Richtung Leinwand. Woraufhin auch Sam die Bilder auf der riesigen Wand beobachtete. Es ging um einen Star? Eine preisgekrönte Schauspielerin, die wohl sehr berühmt war auf dem Heimatplaneten der Trill. Ihre Lebensgeschichte?
Sam fuhr ein Schauer über den zierlichen Rücken als zum ersten mal das Gesicht dieser Frau eingeblendet wurde. Eine zierliche Person mit langen blonden Haaren, elegant gekleidet, und wohl mehr als oft am Rauchen.
Das war die Person die sie Nächte lang in ihrem Quartier tyrannisiert hatte.
Medi erst Tuma später Karx.
Sam wurde übel und kurz krallte sich ihre Hand in die Lehne des Stuhls.
„Du wolltest dir das ansehen“, erklärte Emily während sie die Bilder der Frau auf der Leinwand anhimmelte.
„Du kannst vielleicht vor dieser Doku weglaufen, aber nicht vor deinen Problemen, die sind nur in deinem Kopf.“
Sam überlegte kurz ob sie es nicht wenigstens versuchen sollte und wie schnell sie rennen musste um ihren Problemen zu entkommen, stattdessen sah sie irgendwelche Anschuldigungen wegen Steuerbetrugs und andern Vergehen die nicht klar bewiesen werden konnten und diese mehr als aufregende Leben in Luxus schien von einer Tragöde überschattet, das Verschwinden des Ehemanns.
„Emily“, versuchte Sam dem Film zu entkommen, aber diese regierte nicht.
Immer noch den Blick auf die Leinwand gerichtet begann die Trill zu sprechen: “Du machst hier einen Aufstand, weil du befürchtest nicht so nett zu sein wie du es gedacht hast. Weil du Angst hast vor dem was du tun könntest wenn diese andere Person die Oberhand gewinnt.“
„Woher weißt du“, setzte Sam an und brach auch sofort wieder ab.
„Meinst du nicht dass ich bei dem Problem Profi bin und dir da en wenig voraus bin.“
Endlich blickte Emily zu Sam und lächelte diese aufrichtig an, „Die Bürgermeisterin war nicht du, aber nun seid ihr verbunden… ja. Und ja ihre Erfahrungen begleiten dich wahrscheinlich bis ans Ende deines Lebens, ABER du hast dich entscheiden damit zu hadern. Du hast dich entschieden weiterhin die Nette in diesem Spiel zu sein. Das Leben ist ein Abenteuer und ab und zu muss man die Böse sein um zu überleben.“
Die Schmerzen, welche die Beziehung der Schauspielerin mit ihrem Gatten eingebracht hatte, konnte die Karx noch heute spüren.
„Manchmal ist das Leben einfach und manchmal scheint alles wie ein einziger Kampf, aber wenn du wirklich so rücksichtslos wärest, wie du in deinem Quartier gesagt hast, dann wäre es dir gleich und du würdest nicht so leiden.“
Sam saß etwas perplex auf ihrem Sessel, während Emily die Doku beendete und einen von Madis lustigen Filmen startete, sich dabei jedoch erhob.
„Du bist toll so wie du bist. Du solltest so an dich glauben wie ich es tue.“
Mit diesen Worten entfernte sich die Trill und war froh das sich die Tür des Holodecks hinter ihr schloss, *“Also Jungs, für die Vorstellung habe ich mindestens einen weiteren Preis verdient.“*
Für den Moment schien das Bauchgefühl jedoch verstummt und sie hatte ein wenig ihre Ruhe.
Nun war die Frage wie machte sie sich den Arzt klar und wenn das hier nicht die Geschichte ihres Lebens war, sondern ein textbasiertes Rollenspiel, durfte sie in diesem Zusammenhand zur Gestaltung ihrer Abendvorhaben mit besagtem Arzt, das F**** oder das V*** Wort benutzen? Wahrscheinlich eher nicht.
# Ort: USS Hephaistos – Hangar
# Zeit: MD 98.1215
Leider hatte Emily versprochen Fabi bei irgendwas zu helfen. Was das genau war, das war wie aus dem Gehirn heraus gesaugt worden, außerdem hatte sie heute bei allen Göttern viel viel viel wichtigeres zu tun. Dennoch musste man sich ja um die Freunde kümmern, das verkündete der Botschafter in einer Tour und das sie zum Captain gehen sollte, aber zum Verrecken würde sie da nicht aufschlagen.
Wieder legte Emily gekonnt das freundlich übertreiben Lächeln auf die Lippen bevor sie zu dem Piloten trat, dieser steckte wie immer halb in den Eingeweiden des Schiffes, „Keine sorge ich bin ganz ganz vorsichtig.“
Emily verdrehte die Augen und war froh, dass der Bruchpilot erst einen Moment später den Kopf aus dem Inneren zog.
Dieser starrte sie jedoch nur verwundert an.
Einen Moment zu lang wie die Trill fand, „Was ist mit dir brauchst du nen Bild?“
Fabi besann sich ins hier und jetzt zurück und kurz suchte er nach einer anderen Person in der Nähe, aber dort war alles wie immer.
Die Personen um ihn herum trugen noch immer ihre Auren, Emily jedoch nicht.
Er hatte schon oft gesehen, das die Aura der Trill anderes strahlte, eine andere Farbe hatte, aber gerade… da war nichts rein gar nicht.
„Geht es dir gut?“ Fragte er etwas verunsichert.
„Natürlich! Sonst wäre ich bestimmt nicht hier um dir zu helfen.“ Sie griff nach irgendeinem Werkzeug und trat näher zu Fabi, wurde jedoch von einer Verkleidung die sich auf einer Seite gelöst hatte zurück gedrängt.
Fabi drückte die Abdeckung zurück und das Einrasten hatte er hören können, aber wieder löste sie sich als Emily auf ihn zukam. Das Spielchen machte Cassy dreimal bevor Emily genervt von Dannen rauschte.
„Hast du sie gerade vertreiben Cassy?“ Eine Antwort erwartete er nicht, aber dennoch hatte er das Gefühl das auch Cassy bemerkt hatte das mit Emily etwas nicht stimmte und sie ihn beschützen wollte.
Mit wem würde er nun darüber sprechen, vor allem wer würde verstehen dass er Auren sehen konnte.
# Ort: USS Hephaistos – Sicherheit
# Zeit: MD 98.1230
Okay das hier lief nicht gut, dafür brauchte sie nicht unbedingt das Gelaber des Botschafters und des Uraltcaptains in ihrem Ohr. Aber ihr Problem würde hier auf dem Schiff niemand verstehen. Sie waren halt alle sehr eingeschränkt in ihrer Vorstellungskraft. Also war es mal wieder an ihr das Problem selbst zu lösen.
So schneite Emily in die Sicherheit und fand auch genau den Typen den sich gesucht hatte. Jori kannte sich mit ihrem Problem vielleicht in so weit aus, dass er einen guten Tipp für sie hatte. Massimo war auch anwesend das war insoweit gut, dass er vielleicht auch irgendwas beisteuern konnte – ein blindes Huhn und so.
„Hallo ihr, ich habe genau nach euch gesucht“; erklärte Emily und lies ihr Hinterteil elegant auf den Schreibtisch gleiten und noch eleganter schlug sie die Beine übereinander, „Ich suche wen…. Also quasi ist diese Person vermisst. Und da dachte ich mir, ihr klärt mich mal auf, wie man da professionell an solch einen Fall heran geht.“
Die beiden Männer waren dank der wenigen Information doch überfordert. Jori räusperte sich kurz, „Wenn es sich um einen richtigen Vermisstenfall handelt dann gibt es Stellen an die man sich wenden Kann. Hier auf dem Schiff bin ich das. Außerhalb des Schiffes gibt es andere Einrichtungen. Also ist auf dem Schiff vermisst oder wo anderes?“
Emily legte den Kopf etwas schief und dachte nach, „Beides?“
Aber sie sah schon wohin das führte, das brachte sie hier nicht weiter.
# Ort: USS Hephaistos – Büro Captain
# Zeit: MD 98.1330
Shay war auf den Weg in sein Büro und kreuzte dabei den Weg der Jungen Trill. Diese nickte kurz, „Captain“, und sah zu das sie Land gewann. Allerdings in dem Moment in dem sie das Wort Captain ausgesprochen hatte, zuckte sie auch schon zusammen. Die Schritte ihres Gegenübers verstummten auch unvermittelt und sie hatte schon vor dem Umdrehen gewusst, dass Shay stehen geblieben war.
Dieser musterte sie nachdenklich, „In mein Büro?“
Emily seufzte leise, „Wenn es denn sein muss!“
Der Blick von Shay deutete an, das es sein musste.
Dem kommandierenden Offizier der USS Hephaistos war klar das irgendetwas nicht stimmte, denn wenn eines auf diesem Schiff konstant blieb, das Emily ihn niemals mit Captain ansprach, Boss war das Wort was meistens fiel, vielleicht mal Chef, oder ähnliches aber Captain? Niemals!
<NRPG > Ich glaub als Co Post ist das besser </NRPG>
# Ort: USS Hephaistos – Büro CNS
# Zeit: MD 98.0800
Emily hatte ihren Termin. Sie hatte sich aus dem Bett geschält und unter die Dusche gequält. Sie war müde, ihre Bauchschmerzen wurden immer schlimmer und eine Ader in ihrem Auge war auch geplatzt. Im Grunde ging sie nun im Partnerlook mit dem Zombiehuhn. Vielleicht sollte sie das einfach mit zu ihrem Termin bei der CNS nehmen? Nein, sie war erwachsen und hatte lebendigen Therapiehühner.
Langsam schlenderte die Trill in Richtung CNS, dort jedoch wurde sie von Dr. Renal begrüßt und nicht von Nazira wie geplant.
„Es tut mir unglaublich leid, aber Mss. Tapai ist bei einem Notfall und sie sind auch extrem früh dran.“
Emily nickte langsam, „Joa nur ne Stunde zu früh und macht ja nichts ich kann warten.“
Doktor Renal begleitete Emily in das Büro, wo diese sich direkt auf das Sofa knallte und sich lang machte. Ein Tee wurde repliziert und neben dem Sofa auf dem Tisch abgestellt, „Sie wissen, dass wir auch sprechen können“, erklärte die Romulanerin.
Emily blickte an die Decke, „Ne, ich warte.“
„Wenn was sein sollte, ich lasse die Tür etwas offen“, erklärte die Therapeutin und lies Emily allen.
Nach wenigen Minuten hörte sie eine leise Unterhaltung, was man aber von der Trill kannte, da diese nach weiteren Minuten verebbte ging die Psychologin davon aus das Emily eingeschlafen war, sie sah auch wirklich nicht gut aus.
Maro hatte sich frech auf den Stuhl der eigentlich für Nazira gedacht war gesetzt. Sie würden das auch allein schaffen. Emily lag noch immer auf dem Sofa und blickte an die Decke während Madi aufgeregt durch den Raum streifte, *“Sie hat uns verraten, wir sollten also zusehen das wir hier weg kommen.“*
Maro räusperte sich, *“Madi, Emily ist hier damit man ihr hilft, das ist ein wichtiger Schritt für sie. Höre auf sie zu verunsichern mit einen unangemessenen Kommentaren“*
Das mit dem Psychologenkram hatte der Vorwirt wirklich gut drauf.
*“Das mit dem Verraten hatten wir geklärt, das war keine Ansicht“*, erklärte Emily und bemerkte gar nicht, das sie gar nicht mehr Laut antworten musste, sondern nun auf einmal still mit den Anderen sprechen konnte.
*“ Das du traurig bist wegen Sam, das ist normal. Und es ist gut, so verarbeitest du den Schmerz, aber“*, lies Maro nun offen im Raum stehen.
Eine Eigenart des Psychologen die Madi als Schauspielerin nur mit einem verächtlichen Schnauben quittieren konnte.
*“Ich mag sie echt gern“*, gab Emily zu und wusste das sie das noch nicht verarbeitet hatte, nicht verarbeiten wollte.
Der Psychologe nickte langsam, *“Das ist deine Entscheidung und dein gutes Recht, aber wir wissen im Grunde alle, das du nicht nur traurig bist. Wir haben so viel erlebt in unserem Leben, so vieles war man nur als schrecklich und grausam bezeichnen kann und doch ging es uns nie so.“*
Emily nickte, dabei lief ihr eine Träne über die Wange, *“ Irgendwas stimmt nicht.“*
Maro nickte, *“ Du hast die Trauer um Sam benutzt um dich dem nicht stellen müssen was dir mehr Angst macht. Es wird nicht besser auf diese Weise.“*
Mit dem Ärmel wischte Emily sich den Schnodder von der Nase, *“Es lief doch so gut.“*
Langsam erhob sie sich und versuchte an Doktor Renal vorbei zu schleichen, was ihr natürlich nicht gelang, da konnte sie noch so leise gehen wie sie nur wollte.
„Wohin geht die Reise“; versuchte die Psychologin die Patientin aufzumuntern und reichte ihr eine Box mit Taschentüchern.
Da wurde abrupt auch schon alles Schwarz um sie herum und das letzte was Emily bemerkte war wie sie hart auf den Boden aufschlug.
# Ort: USS Hephaistos – Krankenstation
# Zeit: MD 98.0900
Jetsun hatte Emily als Notfalltransport bekommen. Etwas womit sie rein gar nicht gerechnet hatte. Es stand schnell fest das die Freundin vollkommen unterzuckert war, was wenn man Emily kannte die blanke Ironie war. Jedoch waren es andere Werte, die ihr Sorge bereiteten. Die Werte des Symbionten waren anders als sonst. Es gab nicht sonderlich viele Werte auf die Jetsun zurück greifen konnte, denn die Trill waren noch immer nicht sonderlich großzügig bei den Daten über ihre Symbionten und der Fall Wells – Karx war eh einzigartig, da Klingonen solche sensible Wesen nicht verpflanzen sollten.
Während Emily langsam wieder erwachte, was der Stellvertretende Arzt der Nemesis schon informiert uns auf dem Weg in die Krankenstation der Hephaistos.
„Wird mein Krankenschein nun verlängert“; scherzte Emily und erntete einen besorgten Blick ihre Freundin. „Wenn du nicht vernünftig isst und trinkst, dann ist es kein Wunder das dein Kreislauf aussteigt“; mit diesen Worten reichte sie der Trill eine bunte Trinkflasche mit einer sehr süßen Limonade.
Seufzend nahm die Trill die Flasche und trank in kleinen Schlückchen, „Du jagst mir aber nicht mehr solch einen Schrecken ein, ja?“ Emily nickte, im Gegensatz zu Jetsun ahnte sie das das hier nicht alles war.
Doktor Jaxon Btyn stellvertretender Chefarzt und vereinigter Trill traf endlich ein und befasste sich gar nicht erst groß mit Emily, seine erste Sorge galt kulturell bedingt dem Symbionten und so ließ er sich von Jetsun die Sachlage erklären und sichtete die Daten.
Ein mehr als interessanter Fall wie er fand.
Kurz tauschte er sich mit der Ärztin der Hephaistos aus, bevor er an das Biobett der Trill trat. „Ich habe mir ihren Fall angesehen. Alles höchst interessant, auch das der Symbiont die Tortur bei den Klingonen so gut überstanden hat, bemerkenswert.“
Jetsun und Emily tauschten allessagende Blicke aus, die Tatsache dass es hier um einen Symbionten ging schien den lieben Doktor seine Psychologischen Skills kurz ausblenden zu lassen.
„Es scheint so als würde der Symbiont neue Verbindungen mit seinem Wir…. Ähm… mit ihnen aufbauen. Das ist äußerst selten und gern würde ich die nächsten Wochen zusammen mit meiner Kollegin ihren Fall untersuchen und dokumentieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass wie dem Symbionten helfen, wenn sie die bereits etablierten Verbindungen kappen, diese waren durch den Eingriff der Klingonen eh nie so verwachsen, wie es sein wollte.“
langsam aber sich stieg Panik in Emily auf, da wurde gar nichts abgeschnitten, nervös zappelte die Trill herum und wurde recht pragmatisch von dem Arzt zurück aufs Bett gedrückt.
Es dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde da hatte Jetsun auch schon die Hand des Arztes von IHRER Patienten gestoßen. Jedoch lag Emily regungslos auf dem Rücken und starrte einen langen Augenblick lang in die leere.
„Emily“; fragte Jetsun besorgt.
Langsam setzte die Trill sich auf und strich der Ärztin eine der langen Haarsträhnen zurück hinters Ohr.
„Mir geht es gut, mach dir keine Sorgen“; beruhigte sie Jetsun bevor sie sich an den Arzt wendete, „Ich glaub, bevor sie Experimente an meinem Symbionten durchführen, hätte ich gern PERSÖNLICH eine weiter Meinung.“
„Es gibt keinen Arzt in der Nähe“, erklärte Jaxon verstimmt.
Emily zuckte mit den Schultern, „Dann bleibt wohl erst mal alles wie es ist.“
Elegant glitt die Trill von der Liege, „Wenn ich verspreche zu essen und später noch mal wider komme, dann kann ich doch gehen, oder? Ich bin ja im Grunde wegen einer dummen Unterzuckerung hier, weil ich vergessen habe zu essen.“
„Nathalie macht noch ein paar Test und dann kannst du gehen“, erklärte Jetsun, erstens konnte sie so die Situation entschärfen, außerdem konnte sie über Emilys Kommunikator auch ihre Biowerte abrufen.
Emily folgte der Schwester in einen anderen Bereich, dabei fiel ihr Blick auf eine gläserne Wand, in der sie kurz ihr Spiegelbild bewunderte. Markeloses Aussehen wie früher für die Kamera als sie noch als Schauspielerin unterwegs war. Zu der rechten der blonden Schauspielerin, stand der ältere Botschafter und schien sichtlich verwirrt, zu ihrer Linken der Sternenflottencaptain aus vergangen Zeiten, *“Keine Angst. Ich habe immer auf uns aufgepasst wenn es eng wurde. Ich regle auch das hier.“*
Der Botschafter räusperte sich, *“ Wir haben Emily verloren, wie willst du das regeln.“*
</RPG >
<SUM >
# Ort: USS Hephaistos – Messe
# Zeit: MD 98.1000
Eigentlich wollte Emily Nik einspannen um Sam zu trösten, da er sich aber etwas blöde anstellt, macht Em es lieber doch selbst.
# Ort: USS Hephaistos – Korridor
# Zeit: MD 98.1015
Im Korridor trifft Emily Ajur und wird nur von ihren imaginären Freunden davon abgehalten ihn zu ärgern.
# Ort: USS Hephaistos – Holodeck
# Zeit: MD 98.1200
Emily versucht Sam zu erklären, dass man mit seinen bösen Dämonen leben musste.
# Ort: USS Hephaistos – Hangar
# Zeit: MD 98.1215
Emily hat einen Termin mit Fabi im Hangar, aber nicht nur der Bruchpilot ist ihr gegenüber skeptisch, auch die liebe Cassy bemerkt das etwas nicht stimmt.
# Ort: USS Hephaistos – Sicherheit
# Zeit: MD 98.1230
Jori und Massimo werden von der jungen Trill befragt wie man am besten nach einer verschwundenen Person sucht.
# Ort: USS Hephaistos – Büro Captain
# Zeit: MD 98.1330
Shay trifft auf Em und ahnt recht schnell das etwas ganz und gar nicht stimmt.
# Ort: USS Hephaistos – Büro CNS
# Zeit: MD 98.0800
Emily schlägt viel… viel zu früh zu ihrem Gespräch auf. Sie unterhält sich zwar, aber eher mit sich selbst als mit geschultem Fachpersonal. Bevor Nazira eintrifft, klappt Emily völlig unterzuckert zusammen und landet auf der KS.
# Ort: USS Hephaistos – Krankenstation
# Zeit: MD 98.0900
Der Symbiont macht mal wieder Probleme, weswegen der sCM der Nemesis zu Rate gezogen wird.
</ SUM>