Hallo Zusammen,
nix großes von mir, aber ich habe mal ein paar Bälle abgesammelt und weitergereicht.
Liebe Grüße
Miri
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# Zeit: MD15.0900
# Ort: Bereitschaftsraum Captain
Angespannt verließ Emily den Raum, sie fühlte sich in Mitten ihrer Freunde immer noch schrecklich unwohl – deplatziert und einsam.
Ganz in Gedanken verloren hatte sie den weißen Wolf schlichtweg übersehen, was angesichts seiner Körperstatur nicht besonders einfach war, fast unmöglich. Ein kurzes Nicken war die erste Reaktion der jungen Frau, bevor ihr selbst klar wurde, dass sie mehr durch den Leitwolf hindurchgeblickt hatte als ihn anzusehen. Mit viel Mühe rang sie sich ein vorsichtiges Lächeln ab, was aber nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass es ihr sehr viel Kraft abverlangte.
Ein leichtes fast nicht merkbares Zucken fuhr durch den Körper des weißen Wolfs, vielleicht waren sie alle hier noch nicht angekommen.
„Man hat doch immer Termine“, erklärte Em, immer noch sichtlich bemüht um ein etwas ehrlicheres Lächeln.
Charley nahm sich vor nach diesem Gespräch eines mit der kleinen Prinzessin zu führen. Innerlich brachte ihn dieser Gedanke zum schaudern, wann hatte die Kleine es denn geschafft bei seinem Team so etwas wie die kleine Schwester von allen zu werden…. Wann hatte sie es geschafft für ihn so etwas zu werden?
So eine Kriegsgefangenschafft schien mehr zusammen zu schweißen als man meinte.
Em zuckte mit den Schultern, „Ich muss weiter!“
Charley nickte, er hatte ja nun erst einmal ein Gespräch zu führen, welches über seine weitere Zukunft entscheiden würde. Vielleicht klang das alles zu hochtragend, aber dennoch…
Später würde er sich um andere Dinge kümmern. Er hatte gerade beschlossen nun endlich weiter einen Fuß vor den Anderen zu setzen, da wurde er ohne Vorwarnung geknuddelt?
Von Emily?! Damit hatte er nicht gerechnet und noch bevor er reagieren konnte, war sie auch schon verschwunden?
Er blickte sich um? Den Captain störte es nicht? Er war nicht überrascht?
Dann war die quirlige Trill nicht nur so verpeilt in klingonischer Kriegsgefangenschaft?
War sie immer so?!
Das war nun eine fast schockierende Erkenntnis!
# Zeit: MD15.1910
# Ort: Korridore
Emily hatte keine große Mühe gehabt Cat einzuholen, ihre Freundin lief ja nicht besonders schnell und schien eher die Schultern hängen zu lassen.
„Cat warte“, irgendwie musste die Trill ja auf sich aufmerksam machen, aber die Verfolgte setzte ihren Weg unbeirrt fort.
Emily seufzte, „Es tut mir leid!“
Cat wirbelte herum, „Was denn genau?“
Die Wut in ihren Worten schien durch den langen Korridor zu hallen und von allen Wänden gleichzeitig auf die beiden Frauen zurück zu stürzen.
Die junge Trill seufzte, „Alles.“
Die Wut war immer noch nicht aus dem Gesicht der Pilotin gewichen und ja Emily und all ihre Freunde konnten es verstehen.
„Du warst Weg! Entführt! Weißt du eigentlich was ich mir für Sorgen gemacht habe“, schimpfte Cat los, ließ Em jedoch nicht zu Wort kommen, denn als diese gerade Luft holte um irgendetwas zu sagen, von dem sie selbst nicht zu wissen schien was es sein würde, wurde sie auch schon wieder unterbrochen.
„NEIN! Natürlich weist du es nicht! Du weißt nicht wie es ist sich jeden Moment zu fragen, ob es dir gut geht.“
Emily senkte den Blick, ein gewisser Teil von ihr wusste es, aber das war nicht der Moment sich zu rechtfertigen.
„Dann bist du endlich wieder da! Und dann? Dann lässt du mich links liegen. Sprichst gar nicht mit mir! Gehst mir aus dem Weg! Weißt du wie ich mich dabei fühle?“
Auch die Frage war wohl eher rhetorischer Natur, weswegen Em weiterhin reumütig den Boden betrachtete.
Der Klos in dem Hals der Trill schien immer weiter anzuschwellen.
„Ich verlasse das Schiff“, sprudelte es aus Cat heraus.
Emily blickte kurz auf und nickte.
„Ist das alles was du zu sagen hast?!“
Ein wütendes Schnauben folgte den Worten der menschlichen Frau.
Emily seufzte, „Es tut mir leid.“
Cat drehte sich um und lief davon….
Mit den Handrücken versuchte Emily sich die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, „Das seid alles ihr schuld“, beschwerte Em sich bei den Freunden und lief weinend in ihre Quartier.
# Zeit: MD14.1910
# Ort: Topf voll Gold
Es war ihre Pflicht gewesen hier zu sein! Eigentlich wäre es auch ihre Pflicht gewesen Spaß zu haben, aber das lief irgendwie nicht.
Nik und Forbes hatten sie schon fast gezwungen hier her zu kommen, als stummer Wiederstand trug Emily nur eine Jeans und ein Shirt.
Party klang natürlich nach einer spaßigen Angelegenheit, aber so viele Freunde auf einem Haufen, dem war sie nicht gewachsen. Heute Morgen hatten sie sich vorgenommen mit Cat zu sprechen, hatte dann aber doch gekniffen. Sie hatte sich vorgenommen Nik die Wahrheit zu sagen. Allen zu sagen, dass sie nun echt coole Freunde hatte und damit nicht die Leute aus der Kriegsgefangenschaft meinte.
Sicherlich würde das jedoch am heutigen Abend nicht passieren und ebenso sicher war, dass sie sich jetzt aufs Klo verabschieden würde und für den Rest des Abends da bleiben würde.
Em huschte am Captain und Sam vorbei und entschuldigte sich nur knapp.
Sie ließ sich auch nicht ausbremsen durch den Versuch der Beiden eine Unterhaltung mit ihr zu beginnen.
Sam und Shay blickten sich an, „Wer geht von uns Beiden“, fragte Sam.
„Sie ist aufs Frauenklo verschwunden!“ Räusperte sich Shay.
Sam zog eine Augenbraue nach oben, „Und? Ich programmiere die Türschilder um!“
Shay rang sich ein Lächeln ab, wurde jedoch von Trish fast aus dem Weg gerammt, „Ich glaub es ist besser wenn ich mit ihr spreche! Ähm…. Sir!“ Kurz schwang ein wenig Verlegenheit in ihren Worten mit, sie hatte nicht forsch sein wollen, aber es ging um Em und Trish machte sich einfach immer noch schreckliche Sorgen um ihre Freundin, die sich nach ihrer Rückkehr so seltsam verhielt.
Sam und Shay nickten, natürlich wollte sie Emily helfen, aber vielleicht hatte es bei Shay eine zu offizielle Note.
Trish hatte eh nicht weiter abgewartet, auch wenn Emily in den letzten Tagen seltsam war – Sie waren aller beste Freundinnen und da half man, auch wenn man sich gerade im Streit befand oder in irgendeiner unklaren Situation. So ein Hilfsversuch konnte auch ganz übel nach hinten losgehen uns Sam wollte eigentlich später nicht im Quartier streiten oder so etwas.
Jenn hatte es geschafft Trish auf den letzten Metern zu überholen und ihr den Weg zu versperren, „Ich glaub sie will ihre Ruhe haben!“
Trish runzelte die Stirn, „Das glaub ICH aber nicht!“
# Zeit: MD13.2000
# Ort: Quartier LaGroille
Emily hatte eine Kiste vor sich, eher einen Karton den sie vor der Brust trug und sichtlich bemüht war nicht an irgendeiner Wand anzuecken.
Zwei mal hatte die nach dem Weg sehen müssen, das Quartier war doch recht abgelegen. Ob solch eine Unterbringung für einen Menschen mit Sehbehinderung so richtig war, da war die quirlige Trill sich nicht sicher. Sie betätigte aufgeregt die Türklingel und wunderte sich darüber das ihr so schnell geöffnet wurde.
„Rate wer hier ist Liebling?“ Quietschte sie schrill in den Raum und brachte so den Franzosen zum Erschaudern.
„Warum Liebling? Ich habe viele Medikamente in den letzten Tagen bekommen, aber da ist doch nix passiert als du mich auf der Krankenstation besucht hast, oder?“
Er war das eine oder andere Mal recht benebelt gewesen, aber nein! Daran hätte er sich erinnert und außerdem war Emily zwar niedlich, aber irgendwie nicht sein Typ.
Emilys Blick entglitt ihr und hing für einen Moment am Körper des Mannes, „Das war aus einem Film!“
Stellte sie kopfschüttelnd fest und fragte sich wie als Fabi war…. 60? 70? Das konnte man bei Menschen so schwer schätzen.
„Außerdem ist das eklig, da wird mir übel“, Em stellte den Karton auf dem Tisch ab und blickte sich um, „Das ist aber echt nicht hübsch hier.“
Fabi hatte es ja geahnt, aber noch hatten ALLE ihm das Quartier schöngeredet.
„Wenn dir das zu eng wird kommst du bei mir schlafen“; stellte sie fest während sie sich weiter umblickte und darüber nachdachte ein Programm zu schreiben, welches alle scharfen Ecken mit Luftballons umhüllte.
Noch einmal blickte Em sich um, „Ohne Scheiß! Komm zu mir. Ich denk nicht, dass Sam das stört und ich habe ein Therapiehuhn für sich ausgebildet. Ich arbeite mit ihm an einer Zusatzqualifikation als Blindenhuhn.“
Fabi hob beschwichtigend die Hände, da er wie immer nicht zu Wort kam.
„Was!? Ich habe da voll viel Zeit investiert. Sei nicht so undankbar“; stellte sie fest und hob die riesige Torte aus dem Karton.
„Tut mir leid, dass ist eine nette Idee, aber ich weiß nicht ob ein Huhn für den Job so richtig ist… also“, er versuchte sich elegant aus der Situation zu ziehen, „Ich denke Hühner, sind als Blindenhühner nicht glücklich.“
Emily überlegte angestrengt, „Das hätte mir auch vorher wer sagen können… Die Stunde meines Lebens habe ich dann umsonst vergeudet.“
„Nein, ich habe mich gefreut“; versuchte Fabi weiter zu beschwichtigen, auch wenn er froh war das es nur eine Stunde war die Em in die Ausbildung gesteckt hatte. Noch viel froher war es über den Umstand, dass er noch kein Gackern vernommen hatte, aktuell konnte er auf Hühner echt verzichten.
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< SUM>
# Zeit: MD15.0900
# Ort: Bereitschaftsraum Captain
Emily und Charley treffen kurz auf einander, leider bleibt keine Zeit für eine richtige Unterhaltung.
# Zeit: MD15.1910
# Ort: Korridore
Cat und Emily trennen sich…
# Zeit: MD14.1910
# Ort: Topf voll Gold
Der Start der Party läuft bei Emily nicht ganz rund. Trish und Jenn versuchen zu intervenieren, allerdings sind sie sich über das Vorgehen nicht einig.
# Zeit: MD13.2000
# Ort: Quartier LaGroille
Emily beschließt nach Sam zu sehen und das neue Quartier zu begutachten.
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