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Rückblick

Posted on 31. Dezember 2020 By admin
Hallo ihr lieben,
es ist Jahresende und damit Zeit für einen Rückblick.
Hier geht es ausschließlich um Elisa und wie es ihr geht. Es entgeht euch also nichts, wenn ihr das nicht lest.

Ich wünsch euch nun einen guten Rutsch und auf ein gutes Jahr 2021!

LG
ela

<RPG>
SpD 0.0900
Ort: Quartier Ruthven/Careen

Es war wie jeden Tag, Elisa hatte gemeinsam mit Shay gefrühstückt und sich anschließend angekleidet. Nachdem ihr Ehemann das Quartier verlassen hatte, um zum Dienst zu gehen, suchte Elisa das Futter für das Küken und stellte es dem kleinen Tierchen hin. Aus Macht der Gewohnheit pochte sie anschließend mit dem Finger 4 mal auf den Boden, um dem Küken zu zeigen, was es machen sollte. Und ebenfalls wie jeden Morgen, pochte das Küken erst 4 mal auf den Boden und stürzte sich anschließend auf die Körner. Elisa beobachtete dann eine Weile, wie das kleine Kerlchen den Körnerhaufen vertilgte und etwas trank. Es war also ein Morgen, wie jeder andere. Sie hatte Zeit und Ruhe. Shay würde nicht vor Dienstschluss zurückkommen, da er das Mittagessen woanders einzunehmen pflegte. Sie hatte also alle Zeit der Welt, für sich, ihre Gedanken – und das Küken.

Dieses hatte inzwischen alle Körner vertilgt und war ausreichend satt. Elisa streckte vor ihm die Handfläche raus und das Küken hopste drauf. Sie wusste gar nicht mehr so genau, wann das angefangen hatte. Inzwischen gehörte es zum Morgenritual, gemeinsam auf dem Sofa zu liegen. Wobei nur Elisa selbst auf dem Sofa lag, Küken kuschelte sich auf ihre Brust in ihre Halsbeuge und plusterte sich auf. Das kleine Federknäuel war kuschlig. Ein Auge schloss sich bei dem Tierchen und auch Elisa schloss die Augen. Für die nächste halbe Stunde würden sie beide einfach da sein. Am liebsten würde sie schlafen, doch sie war leider ausgeruht. Geschlafen hatte sie zu viel, geträumt auch, jedoch immer nur das falsche, nichts zielführendes. Die Anwesenheit des Kükens zwang sie, nicht zu weinen. Beim letzten mal, hatte das Küken dies bemerkt und war neugierig hingetrippelt, anschließend hatte es die Tränen aufgepickert. Diese schmerzende Erfahrung wollte Elisa nicht wiederholen, also behielt sie ihre Tränen für sich und konzentrierte sich auf die Anwesenheit ihres kleinen Freundes.

Etwa eine halbe Stunde später hatte das Küken erneut Hunger und Elisa brachte es zurück zu seiner Insel der Glückseligkeit, in der es nie an Futter und Wärme mangelte. Sie streute neues Futter aus und legte sich anschließend wieder auf das Sofa. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es gerade mal 10 Uhr war. Es würde noch 6,5 Stunden dauern, ehe wieder jemand dieses Quartier betrat. Nun ließ sie die Tränen zu. Sie hatte genug Zeit zu Weinen, die Tränen wegzuwaschen und wieder halbwegs normal auszusehen, bevor Shay zurückkam. Das war etwas, das hatte sie beizeiten gelernt. Er hatte bisher nichts gesagt und dennoch spürte sie sein sorgenvolles Stirnrunzeln, wenn er dachte, sie sah nicht zu ihm. Irgendwann hatte er sogar überprüft, ob sie an die Whisky-Vorräte gegangen war. Er versuchte einfach normal zu sein und sie machte mit. Manchmal vergaß sie in seiner Anwesenheit sogar. Das war etwas, auf dass sie sich freute und gleichzeitig fürchtete. Und so verging jeder Tag wie der davor in diesem Quartier.

Eingeringelt auf dem Sofa erinnerte sich Elisa.

***

Sie träumte, viel und merkwürdig und vor allem träumte sie lang. Wie es passiert war, wusste sie bis heute nicht genau, jedenfalls träumte sie, ohne aufzuwachen. Vor allem träumte sie mit anderen Wesen und war schlussendlich gefangen in einer anderen Welt, aus der sie nicht aufwachen konnte und irgendwann auch nicht mehr wollte. Doch diese Welt war nicht so harmlos, wie es ihr schien, Gefahren lauerten da. Und so hatte sie ihn kennengelernt. Colin war aufgetaucht in der Gestalt eines dunklen Retters auf einem Pferd, der sie sicher zum Ausgang geleitete. Inzwischen war ihr bewusst geworden, dass er sich für Sie in Szene gesetzt hatte. Er hätte genauso gut in Gestalt eines Bettlers auftauchen können, denn er konnte die Traumwelt anpassen. Aber so war es ihm gelungen, sie aus dieser nach Hause zu lotsen.

Was war sie überrascht, als er tatsächlich vor ihr stand – nicht nur in einem Traum. Er war ein düsterer Mensch – im doppelten Sinne. Beizeiten hatte sie bemerkt, dass sich seine Stimmung in Licht messen ließ. War sie anfangs nur fasziniert von ihm gewesen, empfand sie nach und nach eine gewisse Zuneigung für ihn. Ihr Ziel, mehr von ihm über das Tel’aran’rhiod zu erfahren überlagerte sich mit dem Wunsch, den Menschen in ihm näher kennenzulernen. Beides hatte sich schlussendlich als schwieriger herausgestellt, als je gedacht.

Gemeinsam waren sie zum Lebensfest auf Lundraja IV gegangen. Das Fest selbst war für sie eine interessante Erfahrung gewesen. Es war einerseits wunderschön und doch gab es zwei dramatische Höhepunkte. Da war zum Einen ihr Heiratsantrag an Colin gewesen.

Elisa seufzte. Was wäre passiert, wenn der damalige Colin ihren Heiratsantrag ernsthaft angenommen hätte? Vielleicht wäre alles gut ausgegangen? Vielleicht hätte er schon viel eher bemerkt, dass er sie tatsächlich auch liebte und wäre nicht noch tiefer in die Geschicke der Srday verwickelt worden? Hätte sie ihn damit retten können? Auch wenn sie zugeben musste, dass sie ihn damals noch nicht geliebt hatte. Sie war fasziniert von ihm, das stimmte. Aber es war nie Liebe auf den ersten Blick gewesen, zwischen ihnen. Und doch vielleicht hätte es ihn gerettet und er würde nun nicht wer-weiß-wie-lang schlafen. Eine Träne lief ihre Wange herunter. Er würde schlafen, während sie nicht schlafen konnte. Und selbst wenn sie schlief, war er doch unerreichbar für sie. Sie hatte es versucht – oh natürlich hatte sie in jeder der letzten Nächte versucht ihr enges Traum-Korsett abzustreifen und ihm zu folgen, ihn zu sich zu rufen und ihn noch einmal zu sehen. Doch war es ihr bedauerlicherweise nicht gelungen. Sie wischte sich ihr nasses Gesicht ab.

Colin hatte den Antrag gar nicht annehmen können, denn noch bevor sie überhaupt einen ersten Kuss versuchen konnte ereilte sie beide der zweite weit dramatischere Höhepunkt. Ein Angriff auf Colin erfolgte und in dem darauffolgenden Kampf, in den auch Shay gezwungenermaßen hatte eingreifen müssen, wurde Colin sehr schwer verletzt. Am Ende war der Angreifer durch ihre Hand gestorben und Colin beinahe auch. Es war ein Wunder gewesen, dass er überlebt hatte. Aber er hatte überlebt.

Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen erinnerte sich Elisa an die Zeit danach. Colin und sie tasteten sich sehr vorsichtig und im Großen und Ganzen recht erfolglos aneinander ran. es war wie ein Tanz mit rohen Eiern. Von ihrem Heiratsantragsdesaster ausgehend hatte sie beschlossen, dass es so nicht weitergehen konnte. Darum hatte sie Shay, mit dem sie nun das dunkle Geheimnis um die Geschehnisse auf Lundraja IV verband, gebeten ihr zu helfen und sich beibringen zu lassen, wie das so ging mit den Beziehungen. Glücklicherweise hatte sie einen Urlaub auf Risa gewonnen, und so verfolgte sie die irrige Annahme, dass er ihr in gelöster Atmosphäre und ohne dass Colin oder irgendwer das mitbekam, erklären konnte, wie sie das mit Colin richtig angehen konnte. Im Nachhinein betrachtet konnte Elisa darüber lachen, aber damals war der Urlaub ein reines Desaster. Es hatte sich herausgestellt, dass sie das Kleingedruckte nicht gelesen hatte und so mussten Shay und sie für eine PR-Kampagne herhalten, die es in sich hatte. Das Paar Elisa Careen und Shay Ruthven wurde medial ausgeschlachtet und dabei interessierte es niemanden, dass nichts davon der Wahrheit entsprach. Dennoch war der Urlaub ein Erfolg, denn er hatte sie und Shay zu engen Freunden und Vertrauten gemacht. Shay wurde ihr Mitverschwörer und wollte ihr helfen, mit Colin zurechtzukommen.

Dass Shay jedoch für ihr Glück so weit gehen würde wie an jenem folgenden Weihnachten, hatte Elli nie für möglich gehalten. Wie es der Zufall wollte, standen sie und Colin unter einem Mistelzweig. Und so zwang Shay sie und ihn, sich vor versammelter Mannschaft das erste mal zu küssen. Als wäre das ein Dammbruch gewesen, zeigten ihre zaghaften Annäherungsversuche damit ihre Wirkung. In den folgenden Monaten versuchten sie ein Paar zu werden, wobei Elisa immer wieder den Eindruck hatte sich dabei mehr als ungeschickt anzustellen. Und dennoch, als sie in höchster Gefahr schwebte, eilte Colin nicht nur ihr zu Hilfe, sondern begab sich selbst damit in Gefahr. Er konnte sie und ihr Team retten und doch schien dies der Anfang vom Ende zu sein. Auch wenn sie das Gefühl gehabt hatte, sich Colin immer näher zu kommen und er ihr auch immer mehr erzählte, von seinem Leben, seiner Verpflichtung… eines Tages verschwand er einfach und verließ wortlos eine am Boden zerstörte Elisa. Sie hatte den Mann ihrer Träume (ha! Genau Träume!) verloren. Nun liefen ihr haltlos die Tränen über das Gesicht. Elisa ringelte sich auf dem Sofa ein. Hatte sie damals gedacht, es wäre kaum zu ertragen, nicht zu wissen, was mit ihm passiert war und ob es ihm gut ging, so wusste sie jetzt ganz genau, es konnte schlimmer sein. Hatte es damals noch Hoffnung gegeben, so musste sie diese begraben. Sie betrauerte den Verlust von Colin auch wenn er nicht tot war. Das was vor ihm lag war so viel größer und aus ihrer Sicht grausamer. Damals hatte sie gedacht, nie wieder glücklich werden zu können.

Und doch, mit der Zeit verblasste die Erinnerung an Colin – nie endgültig. Sie hatte immer das Gefühl er wäre noch da, schließlich hatte er ihr versprochen, solange sie träumt würde er sie finden, auch wenn sie am Ende des Universums sei. Und so war das Gefühl stets präsent, dass er zurückkehren könnte, auch wenn sie es nie zu hoffen wagte. Wie gern hätte sie ein Foto von ihm gehabt, eine Erinnerung doch war Colin so endgültig und vollständig von der Bildfläche verschwunden wie es nur ging. Besonders jetzt wünschte sich Elisa ein Bild von ihm und so rief sie sich sein Gesicht ins Gedächtnis. Er hatte zuletzt ernster gewirkt. Noch ernster als er sowieso schon immer gewesen war. Auffällig wie eh und je war die weiße Strähne in seinem Gesicht gewesen. Auch wirkte das Gesicht nicht weich sondern war kantig. Doch genau das mochte sie. Die letzten Tränen waren versiegt. Elisa fühlte sich leer und schwach, doch sie konnte nicht aufhören sich zu erinnern.

Trotz ihres Verlustes, das Leben ging weiter und als sie am Morgen nach der geplatzten Hochzeitsfeier von ihrer besten Freundin Akira und ihrem Adoptivsohn Assets erwachte, konnte sie sich dank des vielen geflossenen Alkohols nicht erinnern und trotzdem war sie eine verheiratete Frau. Ihr Ehemann war Shay Ruthven und sie beide beschlossen, dass es schlimmeres gab, als miteinander verheiratet zu bleiben. Zwischen Shay und ihr hatte sich nie mehr ergeben. Shay kannte sie sehr genau, die gemeinsamen Erlebnisse auf Lundraja, aber auch der Urlaub auf Risa hatten eine Basis für etwas geschaffen, was vermutlich besonderer war, als jede Liebesbeziehung. Sie empfand für Shay große Zuneigung und Dankbarkeit. Er war für sie ein Anker im Hier und Jetzt und bot ihr Normalität in einer Zeit, die für sie stürmisch und beunruhigend war. Das galt damals wie heute.

Er hatte ihr angeboten, dass er für sie mehr sein, dass er weiter ihr Lehrer sein könnte, doch davor hatte sie sich gescheut. Vielleicht war er nicht ihr Seelenverwandter und doch gab es zwischen ihnen ein Band. Er war ihr Vertrauter, jemand mit dem sie sich verstand, auch ohne viel Worte. Auch sein Wissen um ihre Borg-Vergangenheit hatte daran nichts ändern können. Sie beide verband etwas, was so viel tiefer ging, als nur eine Ehe. Und doch war Elisa gewillt, diese Ehe zu lösen um Shay das Lebensglück zu geben, was er verdiente. Auch wenn sie selbst zufrieden war, mit dem was war, so wagte sie nicht, das auch für Shay zu sagen.

Und so führte Elisa derzeit zwei verschiedene Leben. Eines am Tag in ihrer Erinnerung, gelegentlich unterbrochen von einem hungrigen Piepsen und eines am Abend mit geballter Normalität. Sie freute und fürchtete sich vor der Normalität am Abend und sie litt und genoss die Erinnerungen des Tages. Es war grausam, dass sie nicht vergessen konnte und sie war schon kurz davor gewesen, ihren Speicher zu leeren, doch hatte sie sich vor der letzten Konsequenz gefürchtet. Sie hatte nur die Erinnerung und so sehr sie schmerzte, so fürchtete sie sich noch mehr vor dem Vergessen.

</RPG>

<SUM>
SpD 0.0900
Ort: Quartier Ruthven/Careen

Elisa erinnert sich an die Männer in ihrem Leben
</SUM>

***submitted by
ela aka Elisa
in der Vergangenheit gefangen

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