Das Schiff

Sovereign – Klasse

Nereus-Refit

Klassifikation: Schwerer Forschungskreuzer
Mission: Erforschung, Kartographierung, Kartographie, Diplomatische Missionen, Erstkontakt
Dienstzeit:

2369 – heute (mit verschiedenen Refits und Varianten)
Nereus-Refit seit 2415

Entwurf: Flottenwerften Utopia Planitia, Mars, VFP
Schiffe (Auswahl):

USS Sovereign (NCC-73811 / NX-90201)

USS Archangel (NCC-78837) – Seraphim Refit
USS Enterprise (NCC-1701-E) – Refit I
USS Bozeman (NCC-1941-B)
USS Galathea (NCC-80112-B) – Nereus Refit

Der Nereus-Refit ist die neuste Änderung im Design der Sovereign-Klasse, welche erstmals für die USS Galathea eingesetzt wurde. Dabei handelt es sich nicht um eine eigene Sub-Klasse sondern um eine fortlaufende Verbesserung am bestehenden Design.


Struktur

Wie viele Schiffe der Flotte verfügt die USS Galathea über eine Trennungsoption. Dabei kann die obere Untertassensektion von der Maschinensektion abgekoppelt werden. Letztere verfügt dabei über die Warpsysteme.

Breite (X): 250,6 m
Höhe (Y): 88,2 m
Länge (Z): 685,3 m
Masse: 3,205,000 MT
Decks: 29 (davon 28 bewohnbar)
Trennungsoption: ja (Autoseparation im Notfall)
Modulsystem: ja
Atmosphärischer Flug: eingeschränkt (Untertassensektion)
Landungsoption:

eingeschränkt (Untertassensektion)

Hinweis: Das gesamte Schiff könnte im Notfall auf einem Planeten landen und dabei nur etwa 45% Hüllenintegrität einbüßen. Allerdings fehlt dem Schiff dann die Möglichkeit, aus eigener Kraft die Atmosphäre des Planeten wieder zu verlassen (jedenfalls ohne diese zu entzünden).


Technische Daten

Technisches

Sensoren:
  • Hermes (Typ 5)
  • Verbesserte Astrometrische Langstrecken- Sensoren („Echion-Paket“) 
  • Verbesserte spektrale und molekulare Analysekomponenten („Abderos-Paket“)
Traktorstrahl: 2 + 1
Transporter:
  • 6 Personen
  • 8 Fracht
  • 6 Notfall
Rettungskapseln: 211 + 2 (reserviert für Führungsoffiziere)
Holoemitter

Decks 1-4, 6-12, 16-17, 21-24 

Das Schiff verfügt über verschiedene Holosuiten und Holodecks, die zentral gebucht werden können. Holosuiten sind dabei kleiner, gerade groß genug, um einen Raum darzustellen. Sie sind für Programme geeignet, die ohne Ortswechsel auskommen oder diese z.B. über einen Lift oder ähnliches simulieren können.

Die großen Holodecks an Bord können in der Regel in zwei abgetrennte Bereiche unterteilt werden (A und B), die getrennt voneinander arbeiten. Bei größerem Platzbedarf für eine Simulation kann die Trennung auch aufgehoben werden. Belange der Sternenflotte haben dabei auch bei bestehenden Reservierung in Holodecks immer Vorrang, während die -suiten bevorzugt der Entspannung dienen.

Computersysteme
  • Isolinear/Bio-neural
  • zwei Kerne (M-16)
  • Avatar-Technologie
Geschätzte Dienstzeit 120 Jahre
Neubestückung 10 Jahre
Refit Zyklus 15 Jahre

Verteidigung

Schilde:
  • FFS-3 Aegis MK XV regenerative, adaptive Schildmatrix  (enge Konfiguration)
  • Helios III Strahlungsschilde
Panzerung:
  • Duranium / Tritanium Doppelhülle
  • 10cm ablative Panzerung
Strahlenwaffen:
  • 16x Typ XII Phaserarray (automatische Phasenrotation & Schildkonfigurationsanalyse)
  • 1x Typ XX Pulskanone (Maschinensektion, nur ungedockt)
Torpedorampen:
  • 1 Schnellfeuer (vorne)
  • 4 Burst (vorne)
  • 4 (achtern)
Torpedo-Art/Anzahl (aktuell / nominell):
  • Photonen (400 / 932)
  • Quanten Mark II (50 / 150)
  • Gravimetrisch (0 / 0)
  • Tri-Kobalt (15 / 18)
  • Höllenfeuer ( 0 / 0)
  • Transphasen (2 / 0)

Die Galathea besitzt Fabrikationseinrichtungen, um weitere Photonentorpedos (sowie gravimetrische Torpedos) herstellen zu können. Quantentorpedos und Transphasentorpedos können jedoch nicht an Bord hergestellt werden.

Sonden (nominell / aktuell):

Das Schiff verfügt über eine breite Auswahl von Sondentypen, die allesamt in den bordeigenen Fabrikationsanlagen gebaut werden können:

  • Klasse I Sensorsonde – EM-Breitband und Subraum-Sensoren, Biochemische Sensoren (60 / 60)
  • Klasse II Sensorsonde – wie Klasse I, plus langreichweiten Partikel- und Feld-Sensoren, Kamera- und Video-Systeme (40 / 40)
  • Klasse III Planetare Erkundungssonde – Sensoren zur Messung der Gegebenheiten in Atmosphäre und Oberfläche, Probenentnahme (20 / 20)
  • Klasse IV Weltraumerkundungssonde – dreifach-redundante Partikel- und Feld-Sensoren, Instrumente zur Atmosphären-Messung und zur Bestimmung der Zusammensetzung stellarer Masseansammlungen (20 / 20)
  • Klasse V Mittelstrecken-Erkundungssonde – Erweiterte passive Sensorpakete, autonome Missionsplanungs- und Durchführungskapazität, Rückkehrautomatik (5 / 5)
  • Klasse VI Kommunikationsrelais / Notfallboje (10 / 10)
  • Klasse VII Zivilisationsfernstudiumssonde – Erweiterte passive Sensorpakete, Subraum-Transceiver, niedriger Signaloutput (3 / 3)
  • Klasse VIII Modulare Multimissions-Mittelstrecken-Warp-Sonde (3 / 3)
  • Klasse IX Modulare Multimissions-Langstrecken-Warp-Sonde (2 / 2)

Hangar


 

Anzahl

3 plus Andockbereich für die Kapitänsyacht


Shuttles:


Die Shuttles sind nach Teilnehmern der ersten dänischen Galathea-Expedition von 1845 – 1847 benannt.

Klasse 1 Shuttles

Klasse 1 Shuttles sind für Kurzstrecken- und Kurzzeit- Missionen konzipiert und nicht oder nur schwach bewaffnet.

 

  • „Johan Christian Thornam
  • „Poul August Plum

Klasse 2 Shuttles

Klasse 2 Shuttles bilden den Kern für normale Außenmissionen. Sie haben limitierte Lebenserhaltungssysteme, sind aber Warp-fähig.

  • „Didrik Ferdinand Didrichsen
  • „Bernhard Casper Kamphǿvener
  • „Carl Emil Kiellerup
  • „Bruun“
  • „Blankensteiner“

Klasse 3 Shuttles

Klasse 3 Shuttles sind die modernsten Shuttlevarianten und oftmals für Langstrecken-Missionen und/oder für spezielle Aufgaben (z.B. für die Unterwassererkundung, als Abfangjänger, als Truppentransporter) geeignet. Sie erfordern in der Regel spezielle Fluglizenzen und spezifische Ausbildung. 

  • „Hinrich Johannes Rink
  • „Roepftorff“
  • „Ravn“
  • „Rothe“
  • „Wilhelm Behn
  • „Johannes Theodor Reinhardt
  • „Steen Andersen Bille
  • „Flensborg“
  • „Hedemann“
  • „Matthiessen“
Runabout
  • „Akis“
Kapitänsyacht:
  • „Polyphem“
     

Antriebssystem

Reise-Geschwindigkeit: Warp 6
Höchst-Geschwindigkeit: Warp 9,7
Notfall-Geschwindigkeit: Warp 9,976
Impulssystem: FIG-5u-Impuls [gepuffert] – 0,92c
Triebwerke: 2
Energierzeugung
  • Quanten-Warpantrieb
  • Sekundärer Warpkern
  • KRLT V Fusionsreaktoren
Warpsystem: LF-44 Warpantrieb
Gondeln: 2x ILN-442 Mk XI 
Slipstream: Nachrüstbar

Sicherheitssysteme

Kraft- und Eindämmungsfelder

Kritische Sektionen auf der USS Galathea können bei Bedarf mit Kraftfeldern geschützt werden. So ist die Waffenkammer an Bord zum Beispiel immer mit einem Stufe-10 Kraftfeld gesichert. Die beiden Warpkerne wie auch die Computerkerne können, so notwendig, mit Stufe-10 Eindämmungsfeldern geschützt werden.

Die übliche Kraftfeldstufe in den Arrestzellen beträgt Stufe 6. Diese kann in Einzelfällen aber erhöht werden. CO, EO, 2O, CSO und TAK können die Errichtung von Sicherheitskraftfeldern in allen Gangabschnitten an Bord anordnen. Diese reichen üblicherweise von Stufe 4 (Quartierbereiche im Schiffsinneren) über Stufe 6 bis Stufe 8 (Krankenstation, Diplomatenquartiere), in Ausnahmefällen (Maschinenraum, Brücke) auch Stufe 10.

In den Laboren an Bord können ebenfalls Kraft- und Eindämmungsfelder der Stufen 1 bis 10 errichtet werden. Jedes Kraftfeld oberhalb Stufe 7 erfordert jedoch eine Freigabe durch den diensthabenden OPS.

Tragbare Bewaffnung

An Bord tragen üblicherweise nur Sicherheitskräfte Phaserpistolen (Typ II). Zudem sind bestimmte Senioroffiziere (CO, EO, 2O, TAK, FLK, CING, CM) berechtigt, an Bord einen Typ I Phaser zu tragen. Bei Außenmissionen gehören Phaserpistolen hingegen zur üblichen Ausrüstung.

Die USS Galathea verfügt über genügend Typ I und Typ II Phaser um jeweils die gesamte Nominal-Mannschaft damit zu bewaffnen. Bei Bedarf können zudem weitere Phaserpistolen in den Fertigsanlagen des Schiffs (jedoch nicht über die Standard-Replikatoren) repliziert werden. An Typ III Phasergewehren und Typ IIIa Kompressions-Phasergewehre verfügen die Magazine der Galathea über ausreichend Einheiten, um etwa 1/3 der Mannschaft damit zu bewaffnen. Hinzu kommen etwa zwei Dutzend Typ IIIs Scharfschützengewehre. Für Notfälle verfügen die Magazine der Galathea auch über einige wenige Typ IV Standphaser-Arrays, die von zwei Personen transportiert und in Betrieb genommen werden können.

An persönlichen Defensiv-Systemen verfügt die Galathea über ausreichend Überlebensgürtel für 9.000 Personen. Dazu kommen persönliche militärische Sicherheitskraftfelder für 800 Personen.

Die USS Galathea verfügt über kein spezifisches Hazard OPS-Team oder zugehörige Ausrüstung. Die für Hazard Operations entwickelten Anzüge wurden auf Dauer als zu problembehaftet und unzuverlässig angesehen und erneut durch Standardausrüstung ersetzt. Die Sicherheitsabteilung ist jedoch angehalten, regelmäßige Notfall-Übungen abzuhalten und in Zusammenarbeit mit der taktischen Abteilungen auch das Verhalten im Falle von Entermanövern zu trainieren.

Besonderheiten

Die USS Galathea ist mit einigen Neuerungen und Besonderheiten ausgestattet. Diese beschränken sich jedoch nicht nur auf das Arboretum und das Diplomatendeck, sondern sind auch technischer Natur:

So wurde neben dem üblichen, eng an der Hülle anliegenden FFS-3 Aegis MK XV Deflektorschild ein weiteres Schildsystem installiert. Das neu entwickelte Helios III Schildsystem ist gegenüber dem Aegis-System deutlich schwächer was den Widerstand gegen Phaserfeuer und Torpedobeschuss angeht, dafür aber darauf optimiert, den Strahlungsintensitäten wie man sie in der Nähe von Sternen und in stellaren Wolken findet zu widerstehen. Man hofft mit Hilfe dieser Schilde stellare Phänomene besser – und aus näherer Distanz – untersuchen zu können, als dies bisher der Fall war. Beide Schildsysteme können nicht parallel betrieben werden – ein Versuch wird nicht nur durch den Bordcomputer unterbunden, sondern ist auch schalttechnisch gar nicht möglich (da immer nur ein Set Schildgeneratoren mit Energie versorgt werden kann).

Der Schiffscomputer besitzt zudem einen (durchscheinenden) Avatar, der sich auf Decks mit Holoemittern als humanoide Neraide – welche ebenfalls auf den Namen Galathea hört – manifestieren kann und direkte, interaktive Eingaben in den Bordcomputer ermöglicht sowie auf Wunsch als Berater dienen kann. Der Bordcomputer verfügt dabei über zwei Kerne und kann eine Vielzahl von parallelen Aufgaben übernehmen. Beim Ausfall eines der beiden Kerne schaltet der Schiffscomputer in einen Notfallmodus – dieser deaktiviert viele der Komfort-Funktionen, erlaubt es dem Schiff aber dennoch, sicher die nächste Raumbasis für Reparaturen anzulaufen.

Überhaupt standen Sicherheit und Redundanzen weit oben auf der Liste für den Refit: Neben dem eigentlichen Quanten-Warpkern, welcher mit einem Sicherheitskraftfeld ausgestattet ist, verfügt das Schiff noch über einen sekundären, ebenfalls gesicherten, kleineren Warpkern. Dieser befindet sich normalerweise im Minimalbetrieb und liefert nur Energie für Holosuiten und das Unterhaltungsdeck. Zudem kann er bei Bedarf in einen abgekoppelten Modus versetzt werden, um den medizinischen oder den wissenschaftlichen Bereich unabhängig vom eigentlichen Energiekreislauf mit Energie zu versorgen. Dies erlaubt eine möglichst schwankungsfreie Stromversorgung, selbst in schwierigen Situationen. Sollte der primäre Warpkern deaktiviert oder abgeworfen werden müssen, kann der sekundäre Kern im Notfallmodus sowohl die Lebenserhaltung und die Defensivsysteme versorgen, als auch einen Flug mit maximal Warp 3 ermöglichen. Dies ist nicht besonders schnell, aber besser als ganz ohne Warpantrieb irgendwo fest zu sitzen. Auch der sekundäre Warpkern verfügt über eine Auswurfvorrichtung.  

Die ohnehin schon sehr leistungsstarken Sensoren wurden um weitere, astrometrische Sensoren verstärkt und gehören zu den stärksten der gesamten Flotte – insbesondere auch was kartographische Aufgaben betrifft. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Erforschung von stellaren Nebel und Protosternen gelegt – auch um das Helios III Schildsystem optimal nutzen zu können. Durch Sensorpakete für die Ermittlung von Raum- und Subraumstress besitzt die USS Galathea zudem begrenzt die Möglichkeit, getarnte Schiffe aufzuspüren, auch wenn diese Methode bei den neuesten Tarnvorrichtung der Klingonen und Romulaner versagt.

Zu guter letzt verfügt das Schiff, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, noch über einen dritten Traktorsstrahl-Emitter am unteren Ende der Maschinensektion, der vor Allem auf Schub (und nicht auf Anziehung) ausgelegt ist.

Den Computer ansprechen

Der hagere Franzose mit dem schütternen, hellbraunen Haaren und tiefen Krähenfüßen im Gesicht nickte ebenfalls. „Natürlich, Admiral.“ Er berührte seinen Kommunikator. „Galathea – Übergabe der Kommandosequenzen an neuen kommandierenden Offizier vorbereiten. Mastercode 13-11-98-25-80112-B.“ befahl er, was mit einem leisen Piepsen quittiert wurde.

Während in der Mitte des Raumes eine bläulich-durchscheinende humanoide Gestalt manifestierte, wandte sich der Ingenieur an Aleksander, Ewa und Melek: „Wie Sie sicher gelesen haben, ist dieses Schiff mit einem holographischen Avatar ausgestattet, der sich auf den Decks 1 bis 4, 6 bis 12, 16 und 17, sowie 21 bis 24 manifestieren kann. Wenn Sie anstatt ‚Computer‘ das Schlüsselwort ‚Galathea‘ verwenden, sprechen Sie direkt mit dem Avatarinterface“ erklärte er.
 
„Wie sind die Zugriffsrechte geregelt?“ wollte Ewa wissen.
„Es ist sichergestellt, dass bei einer Interaktion mit Galathea die gleichen Zugriffsbeschränkungen gelten wie für das Computer-Sprachinterface. Der Avatar erkennt, wer ihn aufruft und hat mit dem Aufruf auch nur die Dateizugriffsrechte, die der entsprechende Benutzer auch bei direktem Zugriff auf die Computerdatenbank besäße. Der Avatar kann also nicht einmal unabsichtlich Geheimnisse verraten – eben weil er diese nicht kennt, wenn der Benutzer keinen Zugriff darauf hätte.“
 
Neben dem üblichen ‚Computer‘ als Schlüsselwort, um dem Bordcomputer Befehle zu geben, gibt es noch die Möglichkeit, das Schlüsselwort ‚Galathea‘ zu verwenden, um direkt das Avatar-Interface des Schiffscomputers anzusprechen. Dort wo es möglich ist (Decks 1-4, 6-12, 16-17, 21-24, Holdoecks, Holosuiten), wird der Avatar sich auch holographisch manifestieren.
Weiterhin ist es möglich, ein eigenes Schlüsselwort – z.B. ‚Alexa‘ – zu konfigurieren. Dies wird aber selten genutzt, da es oft zu Verwirrungen führt.

Besatzung

Mannschaft (nominell): 700
Mannschaft (maximal): 855
Mannschaft (minimal): 122
Offiziere: 70
Passagiere: 2.000 – inkl. Belegung des Diplomatendecks
Evakuierungslimit: 9.800 – alle Lagermodule und Holodecks zu Wohnquartieren konvertiert
Holo-Crew: Das Schiff verfügt nicht nur über ein Mark IV MHN sowie eine komplette holographische OP-Besetzung, sondern auch über 17 verschiedene Holomatrixen (in je 20 Kopien) zur Unterstützung der technischen Crew sowie über 3 verschiedene Matrizen (in je 5 Kopien) zur Unterstützung der Sicherheitsaufgaben. Letztere dürfen dabei jedoch nur in Zusammenarbeit mit regulären Sicherheitsmitgliedern operieren und unterstützen diese insbesondere beim Wachdienst. 

Die Sovereign-Klasse ist dafür ausgelegt, auf Langzeit-Missionen die Familien der Besatzung ebenso wie diplomatisches Personal und Gäste transportieren zu können. 

Das Evakuierungslimit ergibt sich aus der maximalen Versorgungsleistung der Schiffssysteme sowie dem verfügbaren Platz, wenn alle Frachträume und Holodecks in Wohnbereiche konvertiert wurden.


Geschichte der Sovereign-Klasse

Entwicklungsphase

Schon vor dem Jahr 2365 entwickelt die Sternenflotte Pläne zum Bau einer der größten Schiffsklassen, die jemals innerhalb der Föderation aktiv sein sollen. Nachdem die USS EnterpriseD 2366 auf die Borg trifft, wird der Sternenflotte bewusst, dass die Föderation Schiffklassen braucht, die starken Feinden, wie den Borg, trotzen können. Gleichzeitig soll jedoch auch eine Schiffsklasse entwickelt werden, die die alternden Flotte aus Galaxy– und Ambassador– Klassen ersetzen und deren Rolle als Multifunktionsschiffe erfüllen kann.

Seit 2365 wird die Entwicklung der Sovereign-Klasse vorangetrieben. In den San-Francisco-Flottenwerften wird schließlich in den späten 2360ern mit dem Bau des Prototypen, der USS Sovereign, begonnen.

Zeitgleich beginnt die Konstruktion der Intrepid-Klasse in den 2360ern. Dabei soll eine neue Technologie in die Schiffe der Intrepid-Klasse eingebaut werden: Bioneurale Gelpacks, eine Technologie, die von den Kropaslinen stammt und von Doktor Delasat Vantimor entwickelt wird. Kurze Zeit später bringt die Sternenflotte die Technologie auch in die noch im Bau befindliche Sovereign-Klasse ein.

Im Jahr 2370 wird der Prototyp schließlich vom Stapel gelassen. Zwei Jahre lang kämpft die Sternenflotte mit größeren und kleineren Problemen, die durch neu eingesetzte Technologie entstehen, doch können die Probleme bis 2372 zumindest zufriedenstellend beseitigt werden.

Weitere Verdienste

Nach der Zerstörung der USS Enterprise-D im Jahr 2371 wird auch ihre Nachfolgerin ein Schiff jener Klasse. 2373 greift die USS Enterprise-E mit einer großen Föderationsflotte einen Borg-Kubus nahe der Erde an und zerstört ihn.

Neben der USS Enterprise-E werden auch weitere Schiffe der Klasse im Dominion-Krieg eingesetzt, der sich von 2373 bis 2375 erstreckt. Die Zahl der Schiffe der Sovereign-Klasse beläuft sich jedoch nur auf eine Handvoll. Dabei finden sie weniger als Kriegsschiffe, sondern vor Allem bei diplomatischen Missionen Verwendung, um „diplomatische Buschfeuer“ zu löschen, ehe diese zu einem wirklichen Problem werden können.

Mit dem Ende des Dominion-Kriegs verbleiben die Schiffe der Sovereign-Klasse fester Bestandteil der Flotte. Sie dienen dabei 2378 als Testbett für die neu entwickelten Phasenplasmatorpedos, die auf Sternenbasis 12 entwickelt werden.

Im Jahr 2380 sind Schiffe der Klasse Teil der Flotte, die sich unter der Leitung der USS Enterprise-E der Borgfraktion unter der Vulkanierin T’Urell annimmt, um sie aufzuhalten. Schiffe der Klasse finden auch bei der Borginvasion von 2381 Verwendung.

Bewertung

Trotz der zahlreichen Erfolge, die Schiffe dieser Klasse feierten, ist die Meinung in der Admiralität zwiespaltig: Während Schiffe der Sovereign-Klasse ihrer Rolle als „Allzweck-Schiff“ gerecht werden und gerne auch als repräsentative Diplomatenschiffe eingesetzt werden, konnten sie an anderer Stelle die Erwartungen nicht gänzlich erfüllen: Die in der Herstellung Ressourcen- und Zeit- intensiven Schiffe haben immer wieder mit ihrem hohen Energieverbrauch zu kämpfen. So sollte die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von Schiffen dieser Klasse ursprünglich Warp 8 betragen – in der Realität wurde dieser Wert auf Warp 6 gesenkt. Auch die Rekonfiguration der leistungsstarken Schildmatrix zu einer eng anliegenden Hülle geschah vor Allem aus Gründen der Energieeffizienz. Zwar versuchte man die verschiedenen Probleme der Klasse mit immer neuen Refits zu lösen – die dazu führten, dass kaum ein Schiff dieser Klasse einem anderen gleicht – doch musste man sich eingestehen, dass man das Missionsprofil dieser Klasse vielleicht zu breit angesetzt hatte und kein Schiff diese vollständig erfüllen kann. Auch die Änderung der Schwerpunkte während der Planungsphase waren im Nachhinein betrachtet sicherlich nicht ideal. 

Dies dürfte der Grund sein, warum in der Folgezeit weitere, spezialisiertere Schiffsklassen – wie die Nova-Klasse – entwickelt und gebaut wurden. Als wehrhaftes Langzeit-Forschungsschiff mit diplomatischer Befähigung leistet die eindrucksvolle Sovereign-Klasse jedoch noch immer gute Dienste und es ist nicht zu erwarten, dass die Schiffe dieses Typs sobald außer Dienst gestellt werden.

Geschichte der USS Galathea

Die USS Galathea wird am 13.01.2416 als wahrscheinlich letztes Schiff der Klasse nach einer Bauzeit von über zweieinhalb Jahren in Dienst gestellt. Mit einer neu zusammengestellten Crew unter dem Kommando des COs, Cmdr. Aleksander Solowyov, verlässt sie das Trockendock um von Sternenbasis 621 aus ihre Mission der Erforschung und Diplomatie zu beginnen.

Dabei ist die Crew noch nicht vollständig, doch hofft man, die fehlenden Posten und Stellen schnell nach besetzen zu können. Auch startet die USS Galathea, auf Grund der kriegsbedingten Ressourcenverknappung, nicht mit der nominellen Zahl an Torpedos. Insbesondere die Zahl der verfügbaren Quantentorpedos it deutlich reduziert. Allerdings erhält die USS Galathea außer der Reihe 2 Transphasen-Torpedos, um für Eventualitäten in Oktens Wiege gewappnet zu sein.

 


Weiterführende Links