| Mission | #09 Terraforming |
| Zeitraum (OT) | im Anschluss an die Soapphase nach #08 „Ruf der Wildnis“ – Mitte März 2025 |
| Zeitraum (IT) | Mitte November 2416 (MD 1 ist Freitag 11. November 2416) |
| Klassifikation | Offen |
| Status | Gestartet |
| Einheiten | USS Galathea |
Auftrag & Inhalt
„Logbuch des Captains, Sternzeit – Computer: aktuelle Sternzeit einfügen, fortsetzen – : Die USS Galathea hat eine Nachricht der Terraforming-Kolonie Gaia-11 erhalten, welche sich auf Sandolphon, im Mizar-Sektor, nahe der Grenzen zum Tzenkethi-Sektor und in dem Außenbereich der Föderation befindet. Die leitende Terraform-Ingenieurin hat die Befürchtung, dass ‚etwas nicht stimmt‘ und persönlich um Hilfe gebeten. Zudem wird von Spannungen berichtet, die es zwischen den bereits eingetroffenen Kolonisten geben soll – ein Ausbruch von Gewalt sei nicht ausgeschlossen.
Zwar liegt die Kolonie nicht auf unserer geplanten Reiseroute, da wir aber derzeit das einzige größere, nicht-zivile Föderationsschiff in der Gegend sind, fliegen wir – in Rücksprache mit dem Flottenkommando – dort hin, um nach dem Rechten zu sehen und zu zeigen, dass wir uns kümmern. Man ist wohl besorgt um die sich derzeit schon vor Ort befindlichen Siedler – darunter auch einige in die Föderation verbannte Kikonen. Ich bin nicht sicher, ob Menodora Nikitidis Selene darüber glücklich sein wird…“
„Logbuch des Captains, persönlicher Nachtrag: Bei der leitenden Terraform-Ingenieurin handelt es sich um Min-Ji Solowyov, geborene Choe Min-Ji – meine Ehefrau. Ich wusste nicht, dass sie Gaia-11 leitet – dies hat sie bisher nie erwähnt. Ich mache mir Sorgen, wie Ji-Yeong reagieren wird.“
Missionsparameter:
- Nach Sandolphon fliegen und Kontakt mit dem Gaia-11 Team aufnehmen, um Informationen über die aktuelle Lage vor Ort zu erhalten
- Die Spannungen zwischen den Siedlungsgruppen analysieren und soweit als möglich und notwendig vermittelnd eingreifen.
- Nachforschen, was es für ‚ungewöhnliche Vorfälle‘ gegeben haben soll und diese aufklären, bevor ‚Spukgeschichten‘ oder falsche Anschuldigungen zu einer weiteren Eskalation der Lage führt
Missionsbericht
Die USS Galathea wird von dem Team des Gaia-11 Terraforming-Projekts um Hilfe gebeten, um Spannungen zwischen den Kolonisten zu schlichten und einigen ungewöhnlichen Vorkommnissen nachzugehen.
Jules Kent und Romey Dopey, zwei jugendliche Siedler, werden vermisst.
“Gut, wir wollen weiter in den Hauptort der Kolonisten, Whispering Bluff. Erstmal nur eine erste Bestandsaufnahme, wir übernachten da eine Nacht, lernen die Leute kennen, hören ihnen zu, was sie so beschäftigt. Je nachdem, was dabei raus kommt, kommen wir dann mit einem Trupp Ingenieure oder Wissenschaftler hinterher, was auch immer benötigt wird. Das hier soll aber wirklich erstmal eine Bestandsaufnahme sein. Daher denke ich reicht es, wenn wir erstmal mit einem Counselor, einem Arzt und zwei Sicherheitsleuten dort hin reisen. Mrs. Winterbottom, ich könnte mir vorstellen, dass sie momentan ganz gerne recht weit von der Exfrau des Captains entfernt sind, daher dachte ich mir, sie wollen sicher gerne mit. Da Lt. Trarkash die Order hat, den Captain zu beschützen dachte ich an Perkins und Shani als Sicherheit, falls wir da ankommen und sich alle prügeln wollen. Für Medizinische Analysen, nun ich hörte, dass Saarijika den Auftrag hat, die Ausbildung Tholans voran zu treiben. Da ich davon ausgehe, dass Andorianer auf einem Wüstenplanet nicht gerade produktiv arbeiten werden, ist es vermutlich besser, ihn nicht gleich ins sturmgepeischte Outback zu packen. Daher wollen Sie uns vielleicht stattdessen Begleiten, Dr. Fraser? Dazu sollte eine Person ein Auge darauf haben, welche der angebrachten Notwendigkeiten dieser Kolonisten von uns auch durchführbar sind, daher wäre noch ein Mitglied der OPS nützlich. Ensign de Vries, wie wäre es? Oh, und Botschafterin Nikitidis, es scheint hier auch eine Kikonische Familie zu geben, bei der der Familiensegen schief hängt. Ich glaube, das sollte sie interessieren. Wollen Sie mit auf unsere Reise?“
Teilnehmer sind, neben Grwydro folgende Crew-Mitglieder: Olivia, Grace, Selene, Perkins, Marjolijn und Shani
Auf der Fahrt gerät man in heftige Sandwehen (ca MD 2.1430) und spürt dort unerwartet Lebenszeichen auf. Diese entpuppen sich als ein verirrtes Liebespärchen (Romy & Jules) – mit Strahlenschäden. Sie sprechen von einer Metallsäule mit seltsamen Zeichen und vergleichen dies mit einem antiken Computersystem.
Gegen den Sand entdeckt man eine Schutzfunktion der Buggy – und löst diese am Gefährt aus.
Unterstützung erhält Dr. Fraser durch eine Frau namens Borbie Kent, anscheinend die Schwester von Jules Kent. Leider werden sie durch Windböen, die die Buggy-Kugel umherwehen, vom Rest der Gruppe getrennt.
Das Außenteam stellt derweil ebenfalls fest, dass die Kartenanwendung auf dem PADD nicht synchron mit der Navigationsanwendung im Buggy läuft und somit eine andere Position ausgibt.
Dr. Fraser verletzt sich während der Suche nach einem Unterschlupf. Glücklicherweise können sie und die drei Siedler den Sturm in einer Felsformation aussitzen. Als der Sturm sich legt, werden sie von Ken Kent und dem Vulkanier Man bringt die Verletzten (inklusive Dr. Fraser) nach Whispering Bluff. Selene, Olivia und Shani begleiten diese Gruppe.
Die Crew rund um Grwydro (also Marjolijn und Pekins) findet eine Höhle in der Wüste und auch die Erklärung, warum die radioaktiven Messwerte mal vorhanden sind und warum nicht. Dank einem Naturspektakel in Form eines monströsen Sandsturms müssen sie sich nun die Höhle etwas genauer angucken als eigentlich geplant.
In der Höhle findet man nicht nur seltsame Spuren auf dem Boden sondern auch einen Stab aus (radiokativem) Promethium.
Man stellt die Vermutung auf, dass es sich bei der Felsformation um einen stillgelegten Atommeiler handelt. Aber von wem wurde er aufgestellt und wozu diente er? Hat es hier eine geheime Basis gegeben? Oder doch lokales Leben? Aber warum wurde der Planet dann dennoch einem Terraforming unterworfen?
Aktuelle Ereignisse
| Datum | Ereignis |
|
MD 01.1523 (Freitag 11. November 2416) |
Eine Subraumverbindung der Terraforming-Kolonie Gaia-11 erreicht die USS Galathea. Die leitende Ingenieurin des Terraforming-Programms, Choe Min-Ji, berichtet von seltsamen Ereignissen und bittet Captain Solowyov persönlich um Hilfe – immerhin ist er ihr Ehemann. |
| MD 02.0900 | Ankunft im Orbit um Sandolphon. Es kommt zu einem ersten Treffen zwischen einem Außenteam der USS Galathea und dem vor Ort befindlichen Team der Terraformer. |
| MD 02.1030 | Ankunft auf der Oberfläche mit anschließendem Brunch |
| MD 02.1150 | Yael wird von Dr. Marrat betäubt |
| MD 02.1430 | Ein Sandsturm tobt über der Position des Außenteams |
| MD 03.0635 | Frühstück bei der Glauensgemeinschaft |
| MD 03.1425 | Ewa interviewt Grwydro und lässt sich die Ereignisse erzählen |
| MD 03.2222 | Ein kikonisches Schiff taucht auf und möchte an Bord der Galathea |
| MD 05 |
Ankuft von Ka‘rel auf der Galathea. |
| MD 06 | (Geburtstag von Ji-Yeong) |
| MD 07 | (Geburtstag von Aleksander) |
MD 2
Derweil schlagen die Crewmitglieder ein Zeltlager am Hangar auf, das durch mobile Schildemitter vor den Stürmen geschützt wird. Nachdem die Sensoren auch kalibriert wurden, entdeckt man seltsame Strahlung.
Yael macht derweil die Bekanntschaft seines Kollegen im Terraforming-Team und folgt diesem in die Gänge der Station, als sie zu einem Notfall alarmiert werden.
Hier erfährt er von der Präsenz immer wiederkehrender Tachyonen-Emissionen. Als er daraufhin befiehlt die Schilde abzuschalten, stellt man fest, dass irgendetwas auf dem Planeten anscheinend auf diese reagiert.
Yael möchte den Captain informieren und das Terraforming unterbrechen, wird aber von Dr. Jassad Marrat betäubt.
| NRPG: Dr. Marrat berichtet Min-Ji Choe davon, welche nicht begeistert davon ist, und den Cardassianer dazu auffordert, das Problem zu lösen. Weiterhin ist in einem Tank im Wissenschaftsmodul ein fremdes Wesen in Gefangenschaft. |
Tholan und Roy bringen Trarkash zum Labor.
Yael kehrt zurück und schickt seinen ‚alten Freund‘ mit einem Faustschlag zu Boden. Er vermutet eine Verwicklung des cardassianischen Oberkommandos, darf aber erst einmal nichts sagen.
MD 3
Am nächsten Morgen kommt es zu einem Eklat in Whispering Bluff, als der alte Kent förmlich die Glaubensgemeinschaft stürmt und diese beschuldigt, seinen Sohn – der zur Behandlung hierher gebracht wurde – entführt zu haben.
Marjolijn berichtet Grwydro davon, dass die Kartensoftware manipuliert wurde. Ganze Bereiche werden ausgespart und umfahren.
„Ich würde momentan davon ausgehen, dass all diese roten Flecken bestimmte Orte wie dieser sind, den wir heute schon entdeckt haben. Dieses Kernkraftwerk war definitiv älter als Whispering Bluff. Wenn all diese Orte, welche wie ein Flickenteppich überall in dieser Region zu finden sind, zum einen uralt sind, zum anderen geheim gehalten werden sollen, wer baut dann genau in ihre Mitte eine Terrasiedlung?“
Marjolijn verstand, worauf der Trill hinauswollte. „Hm. Ja. Die Auswahl an Personen, die eine Buggy-Kartensoftware hacken, ist hier auf diesem Planeten eh schon gering. Würden die Dorfbewohner von diesen Orten wissen, würden sie wohl kaum ihre Kinder ahnungslos an radioaktiven Kernen spielen lassen. Da bleibt also nur jemand auf Gaia 11.“
Grwydro zeigte dem Ensign eine Stelle auf dem Pad. „Und irgendwas sagt mir, dass die Terraformer den Siedlern zum Siedeln eigentlich einen ganz anderen Ort vorgegeben haben. Schau mal, die andere Seite der Bergkuppe Sigma 14 L. Eine größere ebene Fläche namens Planquadrat Omikron mit vereinzelten Grünflächen, ergo ist dort Wasser. Die Entfernung zu den Eisenminen ist fast identisch im Vergleich zur Lage zu Whispering Bluff. Und ein paar Orte für Windfallen hätte man dort auch. Was es weit und breit nicht gibt, sind rote Bann-Areale. Was wetten wir, dass diese Sturköpfe hier die Empfehlung der Terraformer eiskalt ignoriert haben und irgendjemand auf Gaia nun Schadensbekämpfung betreibt?“
Dr. Fraser und die beiden Strahlenkranken werden im Kommandomodul der Terraform-Station behandelt.
Sergej und weitere Crewmitglieder landen mit dem Shuttle in Whispering Bluff. Sie haben Transportverstärker dabei.
An Bord
MD 2
Toodles hat in Graces Abwesenheit Besuch in ihr Quartier gelassen und Mireil denkt über den nächsten Zielpunkt nach. Kern des ganzen ist Graces Halskette.
Man sucht mit Hilfe der Sensoren nach Dr. Hadar.
MD 3
Ewa schickt eine Gruppe aus Technikern, Sicherheit und angehenden CNS Assistenten zu den kikonischen Siedlern um dort nach dem Rechten zu sehen und ggf. Hilfe anzubieten.
In einiger Entfernung taucht ein Schiff der Kikonen auf und nähert sich der USS Galathea. Die Kikonen haben den Wunsch mit Selene, dem Captain und Ewa zu sprechen, müssen aber vorerst mit der Polin vorlieb nehmen.
Besonderheiten
- Aufgrund persönlicher Beziehungen nimmt der CO, Aleksander Solowyov, persönlich an der Außenmission teil.
Personelle Änderungen
Folgende personelle Änderungen wurden vorgenommen
Während der Mission ausgesprochene Beförderungen / Degradierungen / Postenwechsel
- Ka‘rel kommt an Bord (MD 5)
Während der Mission verstorben / verschollen
- kein Eintrag
Weitere Bemerkungen
- Marjolijn DeVries wird durch Lt. Melek für ein Förderprogramm vorgeschlagen
Missionsbericht gez.
Cpt. Aleksander Solowyov (CO) / Cmdr. Ewa Zima (EO)
USS Galathea
NRPG
Hier findet ihr weiterführende Informationen für diese Mission. Seht die Informationen zum Planeten, der Kolonie und die Personen bitte als kleinster gemeinsamer Nenner, damit wir alle eine Basis für das Spiel haben. Gerne sollt, dürft und könnt ihr – im Sinne des kooperativen Miteinanders – Lücken füllen, sowie weitere Orte, Personen und Ereignisse ergänzen. Es gibt keinen ‚fertigen Missionsplan‘ oder gar ein festgelegtes Ende – wir freuen uns darauf zu lesen, was ihr aus der Mission macht. Bei Bedarf können zudem Bios für die NPCs angelegt werden, sofern noch keine existiert.
Missionsinformationen
Nachfolgend eine Sammlung von relevanten Informationen zur Mission. Diese Informationen bilden die Spielgrundlage und gelten als Kanon. Darüber hinaus kann die Mission natürlich wie gehabt frei aufgebaut werden.
Der Planet
Sandolphon, der vierte Planet im Thalia-Ceres-System (Kennung Alpha-K-09-113-11), ist eine Klasse R(L) Welt, sich die um einen orangenen Stern der Klasse K dreht und etwa 113% der Größe der Erde besitzt. Er besitzt drei Monde, einen in einer engeren, ovalen Bahn, während die beiden anderen deutlich weiter draußen, auf einer gleichen, fast kreisrunden Bahn, aber nahezu auf unterschiedlichen Seiten, den Planeten umkreisen.
Die Atmosphäre ist prinzipiell atembar, die Sauerstoffkonzentration liegt aber auf Normalnull (NN) bei etwa 16%, weswegen für Menschen (und viele andere Spezies) noch eine Atemmaske empfohlen ist. Starke Winde und häufige Stürme mit starken Regenfällen prägen das Wetter. Der Himmel wirkt, von der Oberfläche aus, meist eher violett als blau; Morgen- und Abendrot sind stark ausgeprägt.
Die Planetenoberfläche ist nur zu 69% mit Wasser bedeckt. Die Landmasse verteilt sich auf zwei große Kontinente (Transardien und Kartis) und hunderte von kleineren Inseln und Archipelen. Der größte Teil der Oberfläche ist allerdings von Steppe, Halbwüsten und Wüsten bedeckt. Die radioaktive Hintergrundstrahlung des Planeten liegt noch etwas höher als normal, gilt aber nun nicht mehr als gefährlich.
Es sind einige Bodenschätze bekannt: Kupfer, Eisen, Silber, Gold, Platin, Titan, verschiedene seltene Erden und Lagerstätten mit flüssigem Latinum.
| Klassifikationen |
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Planeten Während die Föderation natürlich Klasse M-Planeten zum Aufbau ihrer Basen und Kolonien bevorzugt, sind dies nicht die einzigen bewohnbaren Welten im Universum – tatsächlich beherbergen Klasse M-Planeten oftmals bereits Lebewesen, so dass die Errichtung einer Basis oder Kolonie hier vor anderen Herausforderungen steht. Eine Klasse R (‚rough‘) Welt ist lebensfeindlicher als ein Klasse M-Planet, kann aber theoretisch Leben beherbergen – insbesondere, wenn man mit Terraforming nachhilft. Bei Klasse R Planeten handelt es sich oftmals um junge Welten, die sich noch nicht stabilisiert haben, oder um Planeten, die sich zwar innerhalb der Goldilocks-Zone ihres Systems befinden, bei denen jedoch ein wichtiges Element, um sich zu einer Klasse M Welt zu entwickeln, fehlt oder unzureichend vorhanden ist. Ein Klasse L-Planet besitzt pflanzliches Leben, aber kein tierisches. Streng genommen handelt es sich, als alleinige Klassifikation, um eine Sub-Klasse von Klasse M-Planeten, jedoch wird der Zusatz (L) häufig auch bei Klasse R-Welten verwendet, wenn diese bereits pflanzliche Lebensformen ausgebildet haben. |
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Sterne Eine Möglichkeit, Sterne zu katalogisieren, stellt die Spektralklasse dar. Dabei wird die grundlegende Spektralklasse mit einem Buchstaben angegeben, während weitere Buchstaben und Zahlen Besonderheiten (wie zum Beispiel die Präsenz besonderer Materialien in der Sonne) darstellen. Die Sonne im Sol-System ist von Spektralklasse G. Eine Klasse K Sonne ist etwas kälter als diese, dementsprechend ist das Licht rötlicher (nämlich orange) und die Planeten sind vergleichsweise näher an ihr dran. |
Flora & Fauna
Es gibt keinerlei bekanntes tierisches Leben auf dem Planeten – nicht einmal Insekten. Die klaren und warmen Ozeane sind ohne Fische, Krebse, Schnecken oder Korallen und selbst Amöben scheinen nicht zu existieren. Die Flora besteht hauptsächlich aus genügsamen und wetterharten Gräsern, Moosen und Flechten.
Eine Besonderheit sind rötlich schimmernde, korallenartige Bäume, die tatsächlich Mineralien in ihrer Rinde ablagern und Formen annehmen, die mehr an Geweihe als an Blattwerk erinnern.

Gaia-11
Gaia-11 ist eine typische Terraforming-Basis der Föderation. Sie besteht aus einem zentralen Kommando-Modul, an das eine Landeplattform für Shuttle grenzt. Mittlerweile wurde hier ein kleiner Hangar erbaut, der drei Shuttles sowie eine kleine Werkstatt fassen kann. Zur Kolonie gehören ein warpfähiges Langstreckenshuttle (welches aber nur maximal 6 Personen fasst) sowie ein Arbeitsshuttle für 4 Personen, dass über eine dicke Panzerung und Schilde verfügt, dessen Phaserarray aber für den Bergbau modifiziert wurde. Weiterhin verfügen die Terraformer über 3 Buggys und 2 geländegängige Hoverräder.
Vom Kommandomodul aus führt je ein Gang zum wissenschaftlichen Modul, zu den Terraforming-Kontrollen und zu den Wohneinheiten. Die Energieversorgung sowie der Computerkern liegen unterirdisch, unter dem Kommando-Modul.
Lage
Die Basis wurde auf einem Bergplateau (Knocker-Plateau) auf dem größten Kontinent Transardien errichtet und thront so etwa 300 Meter über einer Halbwüste. Zur Zeit der Ankunft der Galathea herrscht hier tagsüber einen Außentemperatur von 32°C – 42°C, in der Nacht kühlt es hingegen auf knapp über den Gefrierpunkt ab. In der Halbwüste selbst kann es tagsüber bis zu 63°C heiß werden. Hinzu kommen schwere Stürme, die unregelmäßig aber häufig die Oberfläche heimsuchen – inklusive Niederschlag und heftigem Gewitter.
Kommando-Modul
Das Kommando-Modul ist der oberirdische ‚Kopf‘ und Kern der Basis. Unter ihm liegen die Energieversorgung und der Computerkern. Das Modul ist besonders widerstandsfähig konstruiert worden und fest im Boden verankert. Auf dem Modul befinden sich das zentrale Sensorarray sowie die Sendeantenne für die Oberfläche – Atmosphären-Kommunikation. Überlicht-Kommunikation wird über zwei redundante geostationären Satelliten im Orbit sichergestellt. Innerhalb des Kommando-Moduls befinden sich zudem eine Transporterplattform für sechs Personen, ein Waffenschrank und ein Notfall-Lazarett.
Laborausstattung
Das wissenschaftliche Modul verfügt über ein Klasse IV-Labor und zwei Klasse III-Labore, von denen eines auch als Krankenstation dient, sowie zwei enge Arbeitsplätze zur Datenerfassung und Auswertung. In diesem Modul befinden sich auch zwei Klasse 8 Arrestzellen, die gleichzeitig als potentielle Isolationskammern dienen. Die Einrichtung der Labore legt ein Augenmerk auf geologische und biologische Studien dar.
Terraforming Kontrollen
Die Terraforming-Kontrollen sind bestens gesichert und dienen als letzter Zufluchtsort im Falle eines Problems. Hier sind die Wände besonders dick und es gibt Emitter, um Stufe 10 Kraftfelder zu erzeugen. Der Zugang zum Modul wird strengstens kontrolliert, können von hier doch die Umweltkontrollanlagen bedient werden, die mehrere Kilometer entfernt, auf der anderen Bergseite, errichtet wurden. Auch das Beamen in das Modul ist nicht ohne weiteres möglich, da bei normaler Energieversorgung ein Störsignal ausgestrahlt wird, um ein Eindringen zu verhindern. Dieses Störsignal kann, z.B. bei Notfällen, vom Inneren des Moduls aus ausgeschaltet werden.
Nur die leitenden Mitarbeiter des Terraforming-Teams besitzen Zugangsberechtigungen zu dem Modul. Die Siedler haben explizit keinen Zugang.
Quartiere, Aufenthaltsräume und Versorgung
Die Wohneinheiten beherbergen mittlerweile nicht nur die Wohnmodule für die Terraformer sondern auch Quartiere für die Kolonisten. Weiterhin gibt es hier eine Messe mit Replimat, eine Sporthalle, ein Kino sowie einen Freizeitraum. Auch die allgemeine Krankenstation sowie ein gesicherter Raum, der als Arrestzelle fungieren kann, finden sich hier. In einer ehemaligen Abstellkammer wurde, behelfsmäßig, ein Sicherheitsbüro eingerichtet, das jedoch meistens nicht besetzt ist.
In einem Nebengebäude sind zudem zwei große Industriereplikatoren untergebracht, die Bauteile für den täglichen Bedarf erzeugen können. Zwar werden diese aus riesigen unterirdischen Tanks mit Replikatorrohmasse gespeist – da diese aber nur mühsam beschafft werden kann, ist der Zugriff auf die Replikatoren streng reglementiert.
Außerhalb der Wohneinheiten gibt es mehrere Gewächshäuser – die allerdings aus leichten Materialien gefertigt wurden und noch keine feststehenden Anlagen sind – sowie einige Beete, in denen die Kolonisten Obst, Gemüse und Getreide anbauen.
Terraforming
Sandolphon war zu Beginn des Terraforming-Projekts vor etwas mehr als 9 Jahren ein radioaktiv auffälliger Planet mit einer dichten Atmosphäre dessen Sauerstoffkonzentration zu niedrig für eine Besiedlung war. Davon abgesehen war der Planet aber nahezu perfekt: Stabil, nicht zu alt, mit hinreichend Bodenschätzen und ohne Spuren von tierischem Leben. Ausgiebige Untersuchungen legten eine frühere Besiedlung nahe, von den einstigen Bewohnern fehlte aber jede Spur.
Das Sandolphon-Projekt hatte von Anfang an mehrere Ziele:
- Senkung des Strahlungsniveaus auf ein akzeptables Maß
- Umbau der Atmosphäre
- Beruhigung der Stürme und Etablierung einer Wetterkontrolle
Es wurde prognostiziert, dass Sandolphon innerhalb von 10 Jahren bewohnbar gemacht werden könne – eine Prognose, die dank des Einsatz des Teams sogar unterboten werden konnte.
Kolonisten
Vor etwas mehr als 12 Wochen trafen die ersten Kolonisten auf dem Planeten ein, die entschlossen sind, hier ein neues Leben zu beginnen und erste Gebäude einer Siedlung errichtet haben. Zu den Kolonisten gehören die ‚Universelle Gemeinschaft der Gläubigen des segensreichen Neubeginns‘, eine Art Glaubensgemeinschaft, sowie einige Kikonen, die nach dem Kontakt mit der Föderation aus ihrer Heimat verbannt worden sind und hier einen Neubeginn wagen wollen.
Wichtige Personen
Nachfolgend einige für die Mission potentiell wichtige Personen. Bitte beachtet, dass die Zahl der Personen, die in Gaia-11 leben, stark beschränkt ist.
Wissenschaftler und Personal
| Name | Rang / Position | Beschreibung |
| Ing. Choe Min-Ji Mensch (w) |
Leitende Terraform-Ingenieurin |
Die Noch-Ehefrau von Aleksander Solowyov und Mutter von Ji-Yeong Solowyova verantwortet die technische Seite des Terraformingprojekts. Sie glaubt, dass etwas nicht stimmt und wendet sich an die USS Galathea, um Hilfe zu erlangen. Während der Mission wird sie sich zudem darum bemühen, wieder mehr Kontakt zu ihrer Tochter aufzubauen. Das Gaia-11 Projekt ist das große Projekt, auf das sie all die Jahre hingearbeitet und dem sie die letzten 99 Monate ihres Lebens gewidmet hatte. Tatsächlich hat sie ihren Mann und ihre Tochter damals für Gaia-10 verlassen, welche in gewisser Weise eine Vorstudie zu diesem Projekt darstellte. |
| Dr. Dr. Manal Is’Demel Halananer (m) |
Leitender Wissenschaftler |
Der eher kühle und schroffe Direktor der Terraforming-Einrichtung ist ein rational denkender und gegenüber fremden eher verschlossener Wissenschaftler, der verschiedene Fachrichtungen studiert hat, darunter Geologie, Meteorologie, Metallurgie, Physik, Mathematik und Chemie. Er hat zudem verschiedene Überlebenskurse besucht und kann mit einem Phasergewehr umgehen. Der 183cm große, braunhaarige Mann ist 43 Jahre alt und mit Choe Min-Ji liiert. Zwar hat er wirklich Gefühle für die Ingenieurin, stellt aber zu jeder Zeit den Erfolg des Projekts über diese Beziehung. Er hat kein Interesse an Min-Jis vorheriger Familie und empfindet die Beschäftigung mit dieser als Belastung. |
| Trixina Amexia Utei Betazoid (w) |
Umwelttechnikerin |
Die rothaarige und gutaussehende betazoidische Umwelttechnikerin wird, wegen ihrer ausgeprägten Libido, hinter ihrem Rücken auch als Moraloffizierin bezeichnet. Die „Prinzessin des 3. Hauses zu Betazed“ und „Verwahrerin des Inneren Lichts zu linken der Statue aus Lapis“ hat in ihrer Jugend viel Freiheiten genossen und konnte sich aussuchen, was sie mit ihrem Leben anstellen möchte – warum sie ausgerechnet als Umwelttechnikerin auf Gaia-11 arbeitet, weiß niemand so recht. Die rassige Frau mit den langen Haaren trägt innerhalb der Basis gerne dünne, halb-durchsichtige und tief ausgeschnittene Kleidung und ist einem Flirt (oder mehr) mit – aus ihrer Sicht – halbwegs gut aussehenden Männern und Frauen nicht abgeneigt. Sie hat allerdings eine tiefe Abneigung gegenüber Choe Min-Ji, was sie auch nicht zu verbergen sucht. Wenn sie die Gelegenheit hat, dieser eines auszuwischen, wird sie diese ergreifen. Der einzige, der sie halbwegs im Zaum halten kann, scheint Dr. Is’Demel zu sein. |
| Altar Phy Lumerianer (m) |
Programmierer, Sensortechniker |
Der eher stille, zurückgezogene und leicht dickliche Lumerianer (Anfang 30, helle Haare, grüne Augen) ist ein Genie an der Tastatur und für den Großteil der speziell angepassten Programme auf der Basis zuständig. Auch wenn Dr. Is’Demel der einzige ist, der offiziell alle Systemzugänge besitzt, ist Altar Phy derjenige, der sich auf alle Systeme Zugriff besorgen kann. Altar ist in gewisser Weise Trixina hörig, weiß allerdings, dass diese nur mit ihm spielt – immerhin hat sie ihm schon zweimal das Herz gebrochen. Doch die Station ist klein und er scheut den Konflikt. Bei Ankunft der Galathea befindet sich Riis zusammen mit Altar gerade auf einer Erkundung in einem der Buggys. Dabei sind sie seit mehreren Stunden überfällig und melden sich auch nicht per Funk – was allerdings auch an den Stürmen liegen kann. |
| Riis Zzvr Rigelianer (m) |
Sicherheit, Pilot, Hausmeister |
Der 203 cm große Rigelianer mit den cremefarbenen Haaren und der hellbraunen Haut ist in gewisser Weise Mädchen für alles sowie für die Sicherheit zuständig. Er verfügt über die Codes zum Waffenschrank und kann mit dessen Inhalt auch umgehen – ist aber froh, wenn er es nicht muss. Tatsächlich hat er sich für diesen Auftrag anheuern lassen, da die Bezahlung sehr gut und das erwartete Risiko gering war – denn Riis schätzt ein ruhiges Leben ohne Aufregung. Das ist auch der Grund, warum er sich eher bei der Wartung der Anlage nützlich macht, anstatt ständig mit Waffen herumzufummeln. Bei ernsthafter Gefahr könnte er die Nerven verlieren. Bei Ankunft der Galathea befindet sich Riis zusammen mit Altar gerade auf einer Erkundung in einem der Buggys. Dabei sind sie seit mehreren Stunden überfällig und melden sich auch nicht per Funk – was allerdings auch an den Stürmen liegen kann. |
|
Dr. Mmtenserenbegh |
Mikrobiologe, Mediziner |
Der Ktarianer mittleren Alters besitzt eine rötliche Hautfärbung und helle, sandfarbene Haare, die ohne weiteres an eine Löwenmähne erinnern können. Er ist mit 194cm Körpergröße und seinen breiten Schultern eine beeindruckende Gestalt, zu seinen Patienten aber erstaunlich sanft. Überhaupt bringt sich der Biologe und Mediziner sehr stark ein und möchte, dass diese Mission ein Erfolg wird. |
| Dr. Jassad Marrat Cardassianer (m) |
Ingenieur, Chemiker |
Die, nach eigener Vorstellung, einzige Person mit Humor auf der Basis, stellt sich gerne als „Chemiker, Koch und Quotenspion“ vor – letzteres erklärt er damit, dass er so häufig mit dem Vorurteil, er würde für sein Volk spionieren, konfrontiert worden ist, dass er dies gleich humorig aufs Tableau bringt. Tatsächlich gibt er auch freimütig zu, regelmäßig Berichte nach Hause zu schicken – wie alle anderen auch. Tatsächlich ist Dr. Marrat ein umgänglicher Zeitgenosse, gut informiert, aber unaufdringlich und sehr hilfsbereit. Er erhofft sich von den Ergebnissen des Gaia-11 Vorhabens weiterführende Daten zur Atmosphären- und Bodenreinigung, etwas, was auch seinem eigenen Volk zu Gute käme und dem Frieden im Quadranten helfen würde. |
Kolonisten
Mittlerweile leben auf Gaia-11 knapp 50-60 Kolonisten, die verschiedenen Gruppierungen zugehörig sind. Dazu zählen:
- Die ‚Universelle Gemeinschaft der Gläubigen des segensreichen Neubeginns‘ ist eine sektenartige Gemeinschaft von Siedlern unterschiedlicher Spezies, die an die Göttlichkeit (oder zumindest an einen göttlichen Auftrag) der Urhumanoiden glauben und es als Teil ihres Glaubens ansehen, fremde Welten zu Kolonisieren und gemeinsam die Saat des Lebens und der Kultur weiterzutragen. Bei der Gruppe auf Gaia-11 handelt es sich um 28 Personen, davon 3 Kinder und 5 Jugendliche. Geführt werden sie von R’avik – einem 160 Jahre alten, hoch-spirituellen Vulkanier, der seinen Familiennamen abgelegt hat und der den Glauben an die Urhumanoiden als zutiefst logisch empfindet.
-
- Bei den anwesenden Kikonen handelt es sich um eine kleine Gruppe ausgestoßener, die nach einer Irrfahrt durch die Föderation hier eine zweite Heimat finden wollen. Dabei ist ihnen eine kleine Kolonie Recht – denn obgleich sie sich neuen Ideen öffnen und die Föderation kennen lernen wollten, kann die Föderation sehr überwältigend sein.
| Name | Beschreibung |
| Dagon Allatrix Ismara Tabitha atto Myzen | Ehemals Gefolgsfrau der Prinkipax von Myzen. Familienoberhaupt. Liebt ihren Gatten Tomasi sehr, verzweifelt aber manchmal an seiner naivität. Mutter von Sandrina und Arson. |
| Dagon Allatrix Plutark Tomasi atto Myzen | Ehemann von Tabitha. Schwärmerisch. naiv. Hegte seit jeher den Wunsch, das Universum zu erkunden. |
| Sandrina | Tochter von Tabitha und Tomasi. 14 Jahre alt. Idealisiert ihre Spezies und ärgert sich über Andersdenkende. Sie hält das Verhalten ihres Vaters für einen Fehler und hätte ihre Heimat am Liebsten nie verlassen. Sie würde alles tun, um zurückkehren zu können. |
| Arson | Sohn von Tabitha und Tomasi, 9 Jahre alt. Fröhlich. Kann sich gut anpassen. |
| Illara | Ehefrau von Victor. Dienerin im Hause Allatrix. |
| Victor | Ehemann von Illara. Diener im Hause Allatrix. |
Ursache für die Exilierung der Familie Allatrix zusammen mit ihrer Dienerschaft war der Einfluss, den die föderierte Gesandtschaft der USS Hephaistos auf Tomasi hatte. Männer spielen in der streng reglementierten kikonischen Gesellschaft eine gänzlich andere Rolle als in der Föderation. Tomasi seinerseits sah nun die Gelegenheit gekommen, seine bislang unterdrückten Träume wahrzumachen und wollte selber zu den Sternen reisen. Nach einem öffentlichen Auftritt, der in einem Skandal endete, wurde seine Familie daraufhin von der Sippe der Dagon unmöglich gemacht. Sie verloren ihre Anstellung, die Kinder sollten ihnen genommen werden und die Dienerschaft gekündigt. Auf Einwirken der Prinkipax (Fürstin) von Myzen wurde der Familie Allatrix stattdessen angeboten, freiwillig ins Exil zu gehen, wo Tabitha im kikonischen Konsulat auf der Erde als Archioikonomax, also Haushofmeisterin dienen könnte. Da die Einrichtung des Konsulats auf der Erde nach vier Monaten aufgrund einer diplomatischen Krise zugunsten einer Botschaft auf der Sternenbasis 61 aufgegeben wurde, blieb Tabitha plötzlich ohne Aufgabe. Die für sie einzige Option, die sich der Familie bot war es, als Pioniere ganz woanders hinzugehen.
- Die Kents sind eine aus Ohio stammende Großfamilie von der Erde, die sich mit der Landwirtschaft auskennen und die in typischer Aussteigermanier zurück zu ‚ihren Wurzeln‘ wollen.
-
Diese Liste ist bewusst nicht ganz vollständig, so dass ihr weitere Personen einfügen kennt – bedenkt aber bitte, dass es sich dabei um Föderationsbürger handeln sollte und dass die Zahl der Personen insgesamt begrenzt bleibt.
Jüngste Ereignisse
Bei Ankunft berichtet Choe Min-Ji von folgenden Ereignissen:
- Die Siedlergruppen waren sich von Anfang an nicht unbedingt ‚grün‘. Zwar kommen die Kents und die kikonischen Auswanderer mehr oder minder miteinander aus, beide haben jedoch ganz unterschiedliche Spannungen mit der Universellen Gemeinschaft. Es scheint, als wolle diese die Kolonie auch gerne für sich beanspruchen und weitere Mitglieder nachholen.
- Vor etwa fünf Wochen hat man in einer felsigen Region etwa 80 Kilometer entfernt seltsame Signale aufgefangen. Diese sind nicht zuzuordnen, wirken aber entfernt wie Signale von Lebensformen – was aber nicht sein kann, da zu diesem Zeitpunkt alle Personen in der Basis waren und der Planet kein nicht-pflanzliches Leben beherbergt. Die Signale wurden durch die örtlichen Felsformationen und Mineralienvorkommen gestört.
- Eine ausgesandte Expedition unter Leitung von Dr. Is’Demel hat auch keine Auffälligkeiten zu Tage gefördert. Min-Ji war hier nicht selbst dabei, sondern hat zu dieser Zeit eine kritische Phase in der Umwandlung der Atmosphäre beaufsichtigt.
- Vor etwa einer Woche hat man verschlüsselte Funksprüche aufgefangen.
- Es gab Beschädigungen an einigen Gerätschaften, die sich das Team nicht erklären kann.
- Gestern morgen sind Riis Zzvr und Altar Phy zu einer Erkundungsfahrt in besagte Region aufgebrochen, wo es ein Problem mit einem der Sensortürme gab. Es war geplant, dass sie gestern Abend, spätestens heute Mittag, zurück sein sollten. Doch der Kontakt ist abgebrochen – möglicherweise stecken sie in einem der lokalen Stürme fest, doch Riis ist der einzige Pilot vor Ort der gut genug ist, ein Shuttle in einem solchen Sturm zu fliegen, so dass man selbst keine Hilfe schicken kann.
- Manche der Kolonisten behaupten, ‚ein Monster‘ gesehen zu haben, dass draußen lauert. Da es aber außerhalb der Kolonie kein Leben gibt, scheint das eher ein Hirngespinst zu sein.
Vorgeschichte der Kikonen – von Isa
Basieren tut dies auf einer Mission der USS Hephaistos und einem Geschehniss im Verlauf dieser Mission. Nachlesen könnt ihr diese Mission hier: THASSOS IV
Die Posts, auf die es hier ankommt sind diese:
- #696 – Nimmt die Veränderung ihren Lauf?
- #716 – Bin ich glücklich?
- #742 – eine neue Pera
- #756 – Um Himmels Willen, Krieg?
Damit ihr das nicht alles lesen müsst, wenn ihr es nicht möchtet, fasse ich die Szene kurz zusammen.
Personen:
- Dagon Allatrix Ismara Tabitha atto Myzen – die Frau des Hauses
- Dagon Allatrix Plutark Tomasi atto Myzen – ihr Ehemann
- Dagon Allatrix Sandrina atto Myzen – die Tochter, 14 Jahre alt
- Dagon Allatrix Arson atto Myzen – der Sohn, 9 Jahre alt
- Dazu die Dienerschaft: Illara und Victor
- Prinkipax Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen – die Fürstin der Region Myzen
- Prinipas Myzen Elektryon Cheiromach atto Myzen – ihr Fürstgemahl
Dezember 2415
Die kikonische Familie Allatrx wurde zusammen mit ihrer Dienerschaft exiliert.
Ursache dafür war der Einfluss, den die föderierte Gesandtschaft der USS Hephaistos auf den Vater der Familie, Dagon Allatrix Plutark Tomasi atto Myzen hatte.
Hierzu muss man wissen, dass Männer in der streng reglementierten kikonischen Gesellschaft eine gänzlich andere Rolle spielen als in der Föderation. Tomasi, der bei einem Empfang zugegen war, sog die Erzählungen der Föderierten Gäste auf wie ein trockener Schwamm das Wasser und sah nun die Gelegenheit gekommen, seine bislang unterdrückten Träume wahr zu machen: Er wollte selber zu den Sternen reisen.
Nach einem skandalösen öffentlichen Auftritt, wo er diese Ideen im Fernsehen verkündete, wurden er und seine Familie daraufhin von der Führung der Sippe Dagon diskreditiert. Sie verloren ihre Anstellung, die Kinder sollten ihnen genommen werden und der Dienerschaft wurde gekündigt.
Auf Einwirken der Prinkipax (Fürstin) Lysikia von Myzen wurde der Familie Allatrix dann eine Alternative angeboten, nämlich freiwillig ins Exil zu gehen, um in dem kikonischen Konsulat auf der Erde als Archioikonomax, also Haushofmeisterin zu dienen.
Dagon Allatrix Ismara Tabitha atto Myzen nahm das Angebot dankbar an und die Familie reiste zur Erde, um dort ihren Dienst anzutreten.
Allerdings kam es anders. Die Einrichtung der Botschaft auf der Erde wurde nach vier Monaten aufgrund einer diplomatischen Krise zugunsten einer kikonischen Botschaft auf der Sternenbasis 61 aufgegeben. Tabitha blieb plötzlich ohne Aufgabe. Da sie nicht mehr zurück nach Thyene gehen konnte, blieb für sie die einzige Option, als Pioniere ganz woanders hinzugehen.