Mitchell Sinclair

Charaktername
Status PC
Spieler Turloigh
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang Ensign
Posten Taktischer Analyst
Stationierung USS Galathea
Physische Beschreibung
Spezies Mensch
Geschlecht männlich
Größe  177 cm
Gewicht  75 kg
Hautfarbe weiß
Haarfarbe rötlich-blond
Augenfarbe dunkelblau
bevorzugte Uniform-Variante TNG 2373
Biographische Informationen
Geburtsort Argelius II
Geburtstag 4. August 2393
Sexualität hetero-, vielleicht bisexuell
Familienstand ledig
Familie Mutter: Shalyir, Diplomatin der Föderation, von Argelius II

Vater: Malcolm Sinclair, Offizier der Sternenflotte, von Caldos II

mehrere Halbgeschwister

Religion hat sich mal mit Baha’i beschäftigt, ist aber eigentlich nicht religiös
Politische informationen
Buergerschaft Föderationsbürger

Beschreibung

Das Auffälligste an dem jungen Ensign sind seine wuscheligen rötlich-blonden Haare. Er hat ein hübsches Gesicht und sieht jünger aus als die 22 Jahre, die er mindestens alt sein muss. Seine Haut ist blass und neigt zu Sommersprossen, sobald sie der Sonne ausgesetzt ist. Er ist mittelgroß, schlank, fit und athletisch. Seine Manieren sind die eines vollendeten Gentlemans.


Lebenslauf

Mitchell, Spitzname “Midge”, ist aufgewachsen als Diplomatenkind und Sternenflotten-Gör, das den Großteil seines Lebens auf Raumschiffen und Sternbasen verbracht hat.

Eltern: Seine Mutter Shalyir stammt aus einem der Adelshäuser des Planeten Argelius II (TOS: “Der Wolf im Schafspelz”) und war Mitglied des diplomatischen Dienstes der Föderation, als sie Mitchells Vater, einen schneidigen jungen Sternenflotten-Offizier namens Malcolm Sinclair, kennenlernte und als zweiten (oder dritten) Liebhaber nahm. Malcolm stammt von Caldos II (TNG: “Ronin”) und blickt auf väterlicherseits auf eine angelsächsische, vorwiegend schottisch-irische Ahnenreihe zurück. 

Kindheit und Jugend

Mitchell wurde im Jahr 2393 auf Argelius II geboren, wo er mit mehreren Halbgeschwistern eine ausgesprochen glückliche Kindheit verlebte. Danach lebte er abwechselnd mal beim Vater bei der Sternenflotte, mal bei seiner Mutter auf ihrem nächsten Posten. Er besuchte gemischte Schulen oder wurde nötigenfalls von einem argelianischen Hauslehrer unterrichtet. Seine Spielkameraden stammten von einem Dutzend Welten. Wie selbstverständlich lernte er fremde Sprachen, die schönen Künste und den neuesten Stand der Föderationswissenschaft.

Auf der Erde: Als Mitchell im Alter von 16 Jahren zur Erde kam, um sich auf der Akademie der Sternenflotte einzuschreiben, lebte er die meiste Zeit bei seinem Großonkel Lance in der Nähe von Edinburgh. Er machte Midge mit der Familiengeschichte der Sinclairs vertraut – die sich übrigens bis zur Besiedelung der Normandie durch Rollo und seine Wikinger im Jahr 911 zurückverfolgen lässt (zumindest behauptet das Onkel Lance). Von 1917 bis zur Gründung der Sternenflotte war jeder Sinclair ein Kampfflieger; setdem hat in jeder Generation mindestens ein Sinclair in der Flotte gedient. 
Ansonsten kennt sich Midge ganz gut in San Francisco und ein wenig auf dem  nordamerikanischen Kontinent aus.

Ausbildung

Als verwöhntes Kind einer reichen Adeligen entwickelte Mitchell eine gewisse Überheblichkeit, die ihm erst ausgetrieben wurde, als das erste mal versuchte, sich für die Sternenflotten-Akademie zu bewerben. Erst beim dritten Versuch im Alter von 18 Jahren wurde er schließlich angenommen. 

Die Ausbildung an der Akademie war harte Arbeit für den jungen Schnösel und nicht nur von Erfolgen gekrönt. Mitchell lernte seine Portion Demut und Bescheidenheit und begriff, dass man für Privilegien nicht geboren wird, sondern sie sich verdienen muss. Aus dem verwöhnten jungen Angeber wurde ein fleißiger und zurückhaltender Kadett.

Karriere bei der Sternenflotte

Steht noch am Anfang…

Tabellarischer Lebenslauf

Jahr Ereignis
2393 Geburt auf Argelius II
2408 Erste erfolglose Bewerbung bei der Sternenflotte
2410 Besuch der Sternenflotten-Akademie
2415 Abschluss der Akademie und Beförderung zum Ensign

Psychologisches Profil

Hintergrund: Mitchell Sinclair ist ein Kosmopolit im wahrsten Sinne des Wortes. Er war sein Leben lang von Menschen und Aliens aller Farben und Schattierungen umgeben und betrachtet die gesamte Föderation als seine Heimat. Jede Form von Rassismus ist ihm fremd. Er fühlt sich der Föderation und ihren Idealen verpflichtet, hat aber sein Leben relativ behütet unter den Schutzschirmen der Sternenflotte verbracht, so dass sein Idealismus noch nie wirklich auf die Probe gestellt wurde.

Unerfahrenheit: Midge hat sich selbst noch nicht gefunden. Er ist zwar viel in der Föderation herumgekommen, hat aber wenig “Interessantes” erlebt und kann noch sehr stark von seinen Erfahrungen geprägt werden. Er hat es in sich, zutiefst selbstlos und furchtlos zu sein und verfügt über das Potenzial, eines Tages einen halbwegs brauchbaren Captain abzugeben (noch ist er allerdings weit davon entfernt).

Furcht/Tapferkeit: Ein wenig hält Midge sich selbst für einen Draufgänger, der sich beweisen muss. Er wird sich für alle Außenmissionen freiwillig melden, ungeachtet der Gefahr. 

Andererseits war er noch nie ein einer echten Gefahrensituation. Wenn es soweit ist, könnte er es durchaus mit der Angst zu tun kriegen und vielleicht nicht so cool reagieren, wie er glaubt.

Nach vier Jahren Akademie (die er nicht als leicht empfunden hat) glaubt er, auf alles vorbereitet zu sein; er überschätzt sich manchmal noch, wird Fehler machen und wahrscheinlich sogar einmal richtig Mist bauen. Erst wenn er das durchgemacht hat, wird er seinen Mut finden und sich mit großen Schritten in Richtung „Held“ entwickeln.

Sex: Midge ist ein typischer argelianischer Hedonist. Jeder Psychologe würde ihm ein übertriebenes Bedürfnis nach Romanzen bescheinigen, was er selbst auch zugibt. Beide seiner Eltern hatten oft mehrere Partner; polyamouröse Beziehungen betrachtet er daher als normal und eine lebenslange Ehe als eher ungewöhnlich. 

Sobald er eine attraktive Frau trifft, nimmt diese vorläufig seine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Um sie zu beeindrucken, wird er die größten Dummheiten machen – es sei denn, es handelt sich um eine Vorgesetzte. (Midge könnte hetero- oder bisexuell sein; für den Moment steht das noch offen.)

Humor: Midge hat einen sehr gesunden Sinn für Humor. Er ist nicht leicht beleidigt und kann gut über sich selbst lachen, würde sich aber nie über andere lustig machen und spielt auch keine Streiche. Er ist bekannt dafür, ab und zu einen trockenen Kommentar abzugeben und ist für jedes noch so flache Wortspiel zu haben. Wenn es die Situation erfordert, kann er aber auch sehr, sehr ernst sein. 

  • „Die wichtigste Mahlzeit des Tages ist der Clown zum Frühstück.“
  • “Deine Schiffskameraden sind wie deine Famile: du kannst sie dir nicht aussuchen.”
  • “In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis gibt es einen.” (Yogi Berra)
  • “Warum willst du morgen früh ausgeschlafen sein? Damit du befördert wirst, mehr Verantwortung kriegst und NOCH früher schlafen gehen musst?” (Ich weiß, das ist ein Star Trek Zitat – aber aus welcher Folge, verdammt noch mal?)
  • “Countdown auf 1.” (Space Cowboys)

Stärken & Schwächen

Positiv:

  • Leidenschaft
  • Humor
  • Multikultureller Hintergrund
  • Neugier

Negativ:

  • Unerfahrenheit
  • Selbstüberschätzung
  • Hedonismus
  • Eitelkeit

Vorlieben:

  • Alle schönen Künste, insbesondere Tanz und Musik
  • Das Fliegen kleiner, schneller Maschinen
  • Hübsche Mädchen (und vielleicht auch Männer)
  • Sportliche Aktivitäten im Freien

Abneigungen:

  • Vorschriften
  • Langweilige Routinetätigkeiten
  • Vorurteile
  • Militarismus

Ausbildung & Spezialgebiete

Studien auf der Sternenflottenakademie

Hauptfächer

  • Navigation, Schwerpunkt als Pilot von Kleinraumschiffen (Jäger und Shuttles)
  • Taktik, Schwerpunkt als Waffenoffizier 

Mitchells Leistungen an der Akademie waren im Großen und Ganzen durchschnittlich; hervorgetan hat er sich vor allem als Geschwaderführer der Nova-Kunstflugstaffel im letzten Akademiejahr (TNG: “Ein missglücktes Manöver”). Natürlich ist er genau so ein voll qualifizierter Steuermann oder Navigator für ein Großraumschiff.

Als Bordschütze ist Mitchell ein Naturtalent. Ohne viel Training erreicht er mühelos eine überdurchschnittliche Trefferquote. Auch die physikalische Seite der Raumfahrt hat er schnell verstanden, was beim taktischen Verständnis von Raumkämpfen hilfreich war. So kam es dazu, dass er sich als Waffenoffizier spezialisierte, obwohl er so sehr Pazifist ist wie jeder Argelianer und sich nicht gern als Soldat sieht. Außerdem war das fortgeschrittene Nahkampftraining ein hartes Stück Arbeit für ihn, er ist aber stolz auf das Ergebnis. 

Ansonsten ist er von seinen Fähigkeiten relativ breit aufgestellt und kann in vielen Positionen zumindest vorübergehend aushelfen, wenn auch keine Meisterleistungen vollbringen. 

Klare Schwächen hat er auf den Gebieten der Biowissenschaften sowie in den Rechtsfächern. Vorschriften und Gesetze liegen ihm nicht besonders, aber wenigstens hat er einen ganz guten Sinn für Gerechtigkeit.

Sprachen

  • Argelianisch (erste Muttersprache)
  • Föderationsstandard (zweite Muttersprache; in der Freizeit wechselt er manchmal in schottischen Akzent)
  • Andorianisch (fließend)
  • Regulanisch (fließend)

Besonderheiten der eigenen Spezies

Keine Einträge.


Hobbies

Midge ist ein ziemlich guter Tänzer. Außerdem wäre er gern Musiker, singt ein wenig und hat mehrere Musikinstrumente ausprobiert, mit eher mittelmäßigem Erfolg. 

Er liebt Schwimmen und Klettern, hat aber an Bord von Raumschiffen und -stationen nicht immer die Möglichkeit dazu. An der Akademie der Sternenflotte hat er Anbo-jytsu, Parrises Squares und Säbelfechten angefangen. Regelmäßiges Kampfsporttraining versteht sich von selbst; bereits als Kind hat er sich in Aikido und argelianischem Stockfechten geübt. Ansonsten nutzt er jede Möglichkeit zum Langstreckenlauf; er legt großen Wert auf Ausdauersport.

Nicht zuletzt bemüht er sich aktiv, seine Verführungskünste zu verbessern. Er ist (noch) nicht mutig genug, jede Frau anzusprechen, die er attraktiv findet (besonders dann nicht, wenn sie einen höheren Rang bekleidet); er selbst ist allerdings immer ansprechbar. Für ihn gibt es keine Tätigkeit, bei der man nicht nebenbei flirten könnte.


Medizinisches Profil

Da Mitchell in seiner Kindheit viel Zeit in geschützer Umgebung wie Raumbasen verbracht hat, ist sein Immunsystem in fremder Umgebung stärker gefordert. Er sollte stets darauf achten, alle Vorschriften zur Impfung einzuhalten.

Bei Eintritt in die Sternenflotten-Akademie im Alter von 18 Jahren wies sein Körper Spuren von Drogenmissbrauch auf, die bei vorherigen Untersuchungen nicht vorhanden waren (aber nicht bedeutend genug, um eine genauere Untersuchung zu rechtfertigen). Seitdem hat er sich scheinbar von Drogen ferngehalten und sich höchstens auf die Nachwirkungen von Alkohol behandeln lassen.


Familie

Mitchell liebt seine beiden Eltern abgöttisch, obwohl er die meiste Zeit seiner Kindheit nur jeweils einen der beiden gesehen hat.

Seine Mutter ist nach wie vor im diplomatischen Dienst tätig und reist viel; sein Vater dient weiterhin in der Sternenflotte. (Details lasse ich bewusst offen, um sie leichter in zukünftige Geschichten einbauen zu können.) Malcolm hat Shalyir bereits zwei Heiratsanträge gemacht, die sie beide aus Standesgründen abgelehnt hat. Ein drittes Mal will Malcolm, der unverbesserliche Romantiker, es noch versuchen.

Mitchell hat vier Halbgeschwister mütterlicherseits, zwei Brüder und zwei Schwestern. Mit den meisten hat er ein gutes Verhältnis; nur sein ältester Bruder wird von dem Ehrgeiz geleitet, aus dem Schatten der Mutter zu treten und in die argelianische Politik einzusteigen; dabei betrachtet er seine Geschwister als Konkurrenten. Er hat Mitchell – als das jüngste der fünf Kinder seiner Mutter – nie richtig ernst genommen.

Väterlicherseits hat Mitchell noch eine jüngere Halbschwester, die eine echte Sinclair ist und ebenfalls mit dem Gedanken spielt, sich der Sternenflotte anzuschließen.


Haustiere

Mitchell mag Haustiere, hatte aber nie eins; seine Lebensumstände haben es nicht zugelassen.


Klassifizierte Sektion

Keine Einträge.