Olivia Winterbottom

 
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Dr. Olivia Winterbottom
Status PC
Spieler Sunny
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang Lt.
Posten CNS
Stationierung USS Galathea
Physische Beschreibung
Spezies Vulkanier / Betazoid
Geschlecht w
Größe 165 cm
Gewicht 50 kg
Hautfarbe hell
Haarfarbe blond
Augenfarbe eisblau
Biographische Informationen
Geburtsort USS Xenix
Geburtstag 2367
Sexualität pansexuell
Familienstand ledig (verwitwet)
Familie

Mutter : Kani Grax (Betazoidin)

Bruder: Darl Grax (Betazoid)

Bruder: Tugi Grax (Betazoid)

Bruder: Dubn Grax (Betazoid)

Bruder: Legox Grax (Betazoid)

Vater: Vucul (Vulkanier)

Bruder: Tamuc (Vulkanier)

Bruder: Taas (Vulkanier)

Ehemann: William Winterbottom (Mensch)

Schwägerin: Elisabeth Winterbottom (Mensch)

Nichte: Emma Winterbottom (Mensch)

 

Religion panreligiös
Politische informationen
Buergerschaft Föderationsbürger

Beschreibung

Die 165 große, hellhäutige, schlanke Frau hat etwas Ätherisches. Mit der glatten Haut, den vergleichsweise großen, eisblauen Augen, den sonnenblonden Haaren und spitzen Ohren bedient Olivia optisch das Klischee eine „Weltraumelfe“.

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Lebenslauf

Kindheit und Jugend

Olivia war ein Shuttleunfall.

Ihre Eltern kannten sich kaum, als der Sternenflottenoffizier die betazoidische Beraterin zu einem Termin eskortierte. Das Pon Farr sorgte dafür, dass der vulkanische Offizier großes Interesse an der jungen Betazoidin hatte, welches diese doch recht offenherzige Frau mit viel Leidenschaft erwiederte. Aus dieser einmaligen Vereinigung entstand eine Schwangerschaft und auch wenn beide Eltern mangelns anderer Bindungen eine Beziehung eingehen konnten, taten sie es nicht. Kani sah es nämlich überhaupt nicht ein, dass es logisch war sich an einen kaltblütigen Vulkanier zu binden nur weil man ein gemeinsames Kind erwartete. Die Schwangerschaft über verbrachte die Frau auf Betzept und nur ein wichtiger Termin trieb sie zurück in den Weltraum, der für sie immer schon etwas Erschreckendes hatte. Der Vater ihres Kindes wohnte der Entbindung zwar bei, jedoch hatten Beide auch schon in den Tagen zuvor kaum ein Wort miteinander gewechselt. Die Entbindung auf dem Sternenflottenschiff verlief gut, der Streit den Kanin fast allein gegen den Vater ihres Babys danach führte war drei Decks weit zu hören. Sie war überhaupt nicht davon angetan, dass es logisch war dem Mädchen einen vulkanischen Namen zu geben und Vucul fand es mehr als unlogisch das seine Tochter einen betazoidischen Namen tragen sollte. Eine der Schwestern hatte die rettende Idee und erklärte den Eltern das es früher auf der Erde oft gang und gebe war, dass man das Kind nach der Ärztin benannte, diese Notlüge sorgte für den Namen Olivia und dafür das für eine Woche Frieden zwischen den Eltern herrschte. Nach dieser Zeit reiste Kani mit dem Baby zurück nach Betazept wo das Mädchen die ersten sieben Jahre sehr behütet aufwuchs.

Nach sieben Jahren machte der Vater seinen Anspruch deutlich, er hatte eine Versetzung nach Vulkan bekommen und wollte dort die Erziehung seiner Kinder überwachen, dies schloss auch Olivia ein. Das Mädchen war einem Umzug ja nicht abgeneigt und freute sich immer neue Dinge zu sehen, allerdings ahnte sie nicht welcher Kulturschock auf sie wartete. Die wenigen Besuche des Vaters in den ersten sieben Jahren hatten auch nicht zu einer tiefen Bindung geführt, weswegen der Umzug und die Masse an unterkühlten Vulkaniern sie dich sehr überforderte.
Das Schulsystem war ihr auch mehr als suspekt. Olive wäre gern nach knapp einem Monat wieder zu ihrer Mutter zurück gereist, aber das war offensichtlich nach dem vierten Wutanfall keine Option mehr.
Sie lernte neben der Tatsache, dass man aus den Lernräumen nicht herauskletterte, weil man sich langweilte, die Grundlagen der Mathematik, Technik und der Kontrolle ihrer Emotionen und weil sie ein braves Kind war, hatte sie dem Vater versprochen sich aufrichtig zu bemühen.
Es war ein Auf und Ab und mit knapp vierzehn stand für Olivia fest, dass es nicht ihr Weg war ihre Emotionen vollends zu unterdrücken und wie ein unterkühlter Fisch durch ihr Leben zu schwimmen.
Sie zog auf eigenen Wunsch zurück zu ihrer Mutter und auch wenn sie auf eine seltsame Art und Weise ihre Vater vermisste, war sie froh von Vulkan geflüchtet zu sein. Abgesehen von den Temperaturen, gab es dort nicht viel an dem ihr Herz hing.

Ausbildung

Ihre Ausbildung beendete Olivia mit hervorragenden Leistungen auf Betazept. Das straffe Lernsystem der Vulkanier war zwar fürchterlich nervig und langweilig, hatte jedoch auch seine Erfolge vorzuweisen. Im naturwissenschaftlichen Bereich lagen die Stärken des Mädchens. Es war wohl Ironie das Oliva extrem gut logische Schlüsse ziehen konnte und auch ein recht passables technisches Verständnis aufwies.  Allerdings wollte sie nichts so theoretisches  ihr Leben lang machen. Zu damaliger Zeit war sie recht unentschlossen was sie mit dem Rest ihres Lebens anfangen sollte und auch der ein oder andere Junge lenkte sie doch temporär recht stark ab. Sie tat einfach das was ihre Brüder auch taten und machte ihre Mutter sehr glücklich als sie sich dazu entschloss eine Grundausbildung zur Therapeutin und Entspannungstrainerin einzuschlagen.

Karriere bei der Sternenflotte

Olivia trat der Sternenflotte bei, weil sie sich mit den Idealen identifizierte und das Gefühl hatte dort wirklich etwas bewegen zu könne, für andere Wesen wirklich eine Hilfe zu sein. Ein klein wenig wurde ihre Entscheidung sicherlich auch von dem Wunsch geprägt, den Vater stolz zu machen.
Sie war vom ersten Tag der Ausbildung an, ein aufgeschlossener und überaus emsiger Student an der Akademie.
Auch nach der Ausbildung zeichnete Olivia sich durch ihren Einsatz und ihrer Intelligenz aus. Sie gehörte zu den Offizieren, die nie mit irgendwelchen Dramen, dienstlicher oder persönliche Natur auf sich aufmerksam machte und sich stets an die Regeln hielt, was ihr auch nicht sonderlich schwer fiel, denn in erster Linie ging es Olivia immer um das Wohl ihres Patienten.

Tabellarischer Lebenslauf:

2367 geboren

2383 Schulabschluss

2386 Grundausbildung Therapeutin und Entspannungstrainerin  (Betazet)

2386 – 88 Sternenflotten Akademie Grundausbildung 

2388 – 90 Schwerpunktausbildung 

2390 Beförderung zum Ens.

2390 – 2394 Counselling Ausbildung 

2394 – 2396 Versetzung auf die USS Orion als Counselor Assistent (Promotion)

2396 Abschluss der Assistenzzeit und Versetzung ins Sternenflotten Hauptquartier – Abteilung Psychologische Beurteilungen

2396 Beförderung Lt. (jg)

2399 Versetzung Abteilung Traumata Betreuung (Psychotherapie) im Sternenflotten Hauptquartier

2405 Hochzeit mit William Winterbottom (nach 1 Woche Beziehung)

2406 Versetzung Abteilung forensische Psychologie

2406 Beförderung Lt. (gerade noch kurz vor Ende der Maximalregelbeförderungszeit)

2407 Erkrankung ihres Mannes 

2408 Antrag auf Versetzung als Dozentin an die Sternenflottenakademie (2409 Antrag bewilligt)

2413 Beurlaubung

2413 Unterstützt ihre Mann in dessen Praxis

Weiterbildung (ziviler Bereich):

    • Trauerbegleiterin
    • Mediatorin
    • Yoga Lehrerin

2415 Tod William Winterbottom

2415 Rückkehr zur Sternenflotte  

2415 Versetzung auf die USS Galathea

 


Psychologisches Profil

  • Olivia ist ein extrem einfühlsames Wesen, welches sich zeit ihres Lebens immer darüber freuen konnte Anderen zu helfen.
    Sie kümmert sich gern um Andere, hilft ihnen und unterstützt sie, ab und zu übertreibt sie es jedoch leicht auf privater Ebene und mischt sich zu sehr ein.
    Irgendwie hat sie schon immer gewusst das sie später einmal etwas mit Psychologie machen wollte, sie sah ihrer Mutter immer schon als Vorbild auch wenn ihrer Beziehung nicht immer einfach war, sie bewunderte diese starke Frau dafür wie sie anderen Wesen half.
    Die Tatsache das sie in zwei unterschiedlichen Kulturen aufwuchs hat Olivia sehr anpassungsfähig werden lassen und dafür gesorgt das sie fast Vorurteilsfrei durch ihr Leben läuft.
  • Neben ihrer enormen Hilfsbereitschaft und fröhlichen Freundlichkeit, zeichnet der Umstand, dass Olivia nicht in der Lage ist zu lügen, sie aus und machte sie somit zu einer Seltenheit.
  • Es war schwer für sie ihren Platz in ihrer Patchworkfamilie zu finden und auch den richtigen Weg für sich mit ihren Emotionen umzugehen. In ihrer Kindheit hat sie instinktiv alle Gefühle ausgelebt, was jedoch oft zu Wutanfällen und Schwierigkeiten führte. In der Pubertät, hat sie versucht dem Weg ihres Vaters zu folgen und sich daran versucht alle Emotionen zu unterdrücken, jedoch fühlte sich auch das nicht richtig an. Sie vermisste es sich zu freuen, zu lachen und zu scherzen.
  • Es dauerte Jahre und mit viel Hilfe ihres Vaters und ihrer Mutter hat Olive es geschafft ihren Weg zu finden und nur bestimmte Emotionen zu unterdrücken, wie Wut, Angst und Hass. Es benötigt tägliche stundenlange Mediation und gerade in den ersten Jahren war es nicht immer von Erfolg gekrönt, auch heute ist es schwer die richtigen Emotionen zu verdrängen, aber mit jedem Lächeln ist sie sich sicher, dass es die Mühe wert ist. Die enormen Anstrengungen die unguten Gefühle auszublenden, kompensiert Olivias Psyche mit einem Ordnungszwang und einem Sauberkeitstick.
  • Auch wenn ihre Mutter großen Einfluss auf sie hatte, ist Olivia ein wenig verklemmt, sie hält nichts von der offenen Lebensweise der Betazoiden, jedoch würde sie niemals jemanden Anderen Vorschriften machen. Sie läuft nicht gern nackt herum und beschränkt sich auch nur auf feste Partnerschaften.
  • Auch wenn sie sehr schnell neue Kontakte findet, wirkt sie dabei nie aufdringlich. Sie liebt es Wesen zuzuhören, redet jedoch nur mit engen Vertrauten über die eigenen Gefühle. Sie besitzt die Fähigkeit Andere aufzumuntern und eine recht eigene Art des Humors. Sie kann hervorragend über sich selbst lachen und kennt alle Witze über Vulkanier der gesamten Galaxis und zieht sich damit selbst gern durch den Kakao.
  • Olivia ist gerne in Gesellschaft anderer, genießt jedoch ebenso gerne sie die Ruhe und die entspannende Pflege ihrer Pflanzen und die Streicheleinheiten ihrer Katzen, die für sie vielleicht ganz leicht zum Kinderersatz wurden.
  • Wenn es darum geht, ihre Lieben zu beschützen, gleicht sie oft einer Löwin. Ab und zu ist sehr beratungsresistent und beharrlich in ihrer Meinung.
  • Auch wenn Olivia ihren Beruf und vor allem das Helfen liebt, ist sie nicht unbedingt sehr bedacht auf ihre Karriere. Sie identifiziert sich mit den Idealen der Sternenflotte und ist gern ein Teil des großen Ganzen, aber sie hat nicht vor in ein paar Jahren ein Raumschiff zu kommandieren, ihr Ziel ist es den Wesen die sich ihr anvertrauen so gut es eben geht zu helfen.
  • Die Uniform trägt sie nur selten, erstens kann sie in ziviler Kleidung oft eine besseres Vertrauensverhältnis ab von Rängen festigen, außerdem liebt sie Kleider und Schuhe und macht sich gern hübsch zurecht.

Stärken & Schwächen

Positiv:

  • Sehr anpassungsfähig
  • Keine Vorurteile
  • Hilfsbereit
  • Aufgeschlossen
  • Willensstark

Negativ:

  • Ist für ihr Empfinden oft zu emotional
  • Ordnungszwang
  • Sauberkeitsfimmel
  • Mischt sich zu gern ein
  • Diskutiert oft und gern

 

Vorlieben:

  • Familie
  • Sommerregen
  • Schuhe
  • Katzen
  • Tee
  • Kräuter ziehen
  • Waffeln

 

Abneigungen: 

  • Streit
  • Ungeziefer
  • Bürokratie

 


Ausbildung & Spezialgebiete

Zivile Vorbildung

  • „Schulbildung“ auf Vulkan und Betazed.
  • Ausbildung zu Therapeutin auf Betazed.

Studien auf der Sternenflottenakademie

Hauptfächer

  • Schwerpunktfach I: Grundkurs Psychologie
  • Schwerpunktfach II. Grundkurs Jura
    • Recht: Vertragsrecht
    • Recht: Strafrecht
  • Weiterführende Ausbildung Counselling

Nebenfächer

  • Personenführung und Management
  • Anthropologie
  • Überlebenstraining

Sprachen

  • Föderationsstandard
  • Vulkanisch (nahezu Muttersprache)
  • Bezoidisch (Muttersprache)
  • Latein

Besonderheiten der eigenen Spezies

Das Olivias Eltern unterschiedlichen Rassen angehörten kann sie schon rein Optisch nicht verleugnen: Zu den spitzen Ohren und den vulkanischen Augenbrauen, gesellen sich strahlende, eisblaue Augen.
Physiologisch haben sich viele Gene der Vulkanier durchgesetzt – so ist ihr Blut grün und auch die Widerstandfähigkeit eines Vulkaniers hat die Frau zumindest bedingt geerbt. Ebenso wie die Voraussetzung für ein langes Leben, denn für ihr Alter sieht sie nach menschlichen oder betazoidischen Maßstäben viel zu jung aus (knapp 10 bis 15 Jahre jünger). Die Vorliebe für warme Temperaturen ist wohl auch eher der vulkanischen Seite zuzuschreiben.
Durch eine genetische Anomalie ist Olivias Körper nicht in der Lage Alkohol normal zu verstoffwechseln (sondern nur bedeutend langsamer), sie vergiftet sich schon bei kleinen Mengen selbst. Ähnlich schlecht verträgt sie das Gift vieler Insekten.
Olivia ist, wie fast alle Vulkanier, ein Kontakt-Telepath, wurde jedoch nur rudimentär durch ihren Vater unterwiesen. Vuculs Unterweisungen zielten dabei in erster Linie darauf ab, dass sie sich selbst und anderen Wesen nicht unabsichtlich Schaden zufügt. Da es jedoch enorm anstrengend ist diese Fähigkeit zu kontrollieren, meidet sie Körperkontakt und trägt fast immer Handschuhe.
Dagegen besitzt sie nicht die vollen telepathischen Fähigkeiten der Betazoiden: Sie ist ohne körperlichen Kontakt „nur“ ein Empath. Sie kann die Gefühle andere Wesen erfassen und deuten. Zudem ist sie meist in der Lage zu spüren, ob sie belogen wird. Bei Wesen, die sie kennt oder zu denen sie eine starke Beziehung hat, kann sie Emotionen auch über große Entfernung wahrnehmen, jedoch hängt die Reichweite von der emotionalen Bindung ab. Wenn jemand in ihrer direkten Nähe sehr starke Emotionen erlebt, besteht die Gefahr, dass sie kurzfristig von diesen überwältigt wird.

Sonstiges

  • Ausgebildete Yogalehrerin 
  • Trauerbegleiterin
  • Mediatorin

Hobbies

  • Ihre drei Katzen
    • Siamkatze – Einhörnchen
    • Maine Coon – Garfield
    • Britisch Kurzhaar – Tom
  • Kräutermischungen für Tees zusammenstellen
  • Kräuter ziehen
  • Yoga
  • Meditation
  • Schuhe
  • Tanzen

Medizinisches Profil

Krankheiten & Gesundheit:

  • Durch eine genetische Anomalie ist Olivias Körper nicht in der Lage Alkohol auf normalen Wege zu ersetzen, der Abbau benötigt deutlich mehr Zeit und große Mengen haben eine toxische Wirkung. Schlecht verträgt sie ebenfalls das Gift von Insekten.

Familie

Kani Grax

Mutter (Betazoidin)

Der Umgang mit ihrer Mutter war nicht immer sonderlich leicht. Die frühesten Kindheitserinnerungen die Olivia hat, sind eigentlich fast immer von einer wetternden Mutter und einem teilnahmslosen Vater geprägt. Olivia hatte sehr früh von den Geschwistern gesteckt bekommen, dass sie nur ein Shuttle- Unfall war und ihre Eltern sich immer zu wegen ihr stritten und ja nicht mal verheiratet waren, weil sie sich im Grunde nicht mochten.

Die Beziehung von Mutter und Tochter wurde oft von Schuldgefühlen überschattet – und den kulturellen Grenzen zweiter ewig im Klinsch liegenden Eltern, die sich nie länger als ein Jahr einigen konnten, wo ihre Tochter leben sollte.

Trotz Allem liebte Kani ihre Tochter aufrichtig und war immer zu nur darauf bedacht, sie zu behüten und zu beschützen. So zog sie das Mädchen mit viel Liebe, wie ihre vier Söhne, auf und wie bei ihnen mischte sie sich stets und viel (zu viel) in ihre Angelegenheiten.

Darl, Tug, Dubn, Legox

Halbbrüder mütterlicherseits

Die Beziehung zu ihren Halbgeschwistern mütterlicherseits, lässt sich wohl am treffendsten mit dem Spruch „ Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“ zusammenfassen.

Natürlich ärgerten die Jungs allesamt gern ihre kleine Schwester – vor Allem, weil sie das Nesthäkchen der Familie war und ja Olivia kassierte dann und wann auch mal einen blöden Spruch, den sie zu damaliger Zeit mit einem Wutanfall konterte. Die Jungs hatten schnell raus, dass die kleine Schwester leicht aus der Fassung zu bringen war und hatten in regelmäßigen Abständen ihren schelmischen Spaß daran, für einen Schreianfall zu sorgen. Sie beschützten Olivia jedoch auch gleichermaßen vor allen dummen Sprüchen der Nachbarskinder, oder der Kinder in der Schule. Noch heute hat Olive zu ihren Brüdern einen regen und engen Kontakt und tauscht sich auch beruflich aus – denn bis auf einen sind alle Kinder in die Fußstapfen der Mutter getreten und befassen sich in irgendeinen Art und Weise mit der Therapie.

Vucul

Vater (Vulkanier)

Es hat etliche Jahre gedauert, bis Olivia das Verhalten ihres Vaters gänzlich verstanden hatte, seine Entscheidungen und den Weg den er für sich gefunden hatte. Sie war bereits im Teenageralter, als es ihr gelang, seine Gefühle für sie zu verstehen. Jahrelang war sie sich nicht sicher, warum er sie immer wieder zu sich nahm und nicht einfach bei der Mutter leben ließ. Die Beiden hatten ab diesem Zeitpunkt eine gute Beziehung zueinander, was auch der Umstand ihrer ersten Ausbildung auf Betazed nicht änderte.

Vucul war es auch, der seine Tochter den Umgang und die Kontrolle ihrer telepathischen Fähigkeiten näher brachte und dies trotz des Vorurteils, dass sie viel zu unbeherrscht sei, um diese je vollends zu kontrollieren. Er war jedoch der Meinung, dass es sorglos und gefährlich sei, Olivia nicht zu unterweisen.

Der Umstand, dass Olivia zur Sternenflotte ging, wurde von ihrem Vater zwar nur mit einem nüchternen Nicken kommentiert und war dies doch sicherlich die Entscheidung einer Tochter, die ihren Vater mit Stolz erfüllen wollte: Vucul hatte bereits viele Jahre seines Lebens bei der Sternenflotte verbracht und blickte auf eine strahlende Karriere als Jurist zurück, die ihm nach knapp 50 Jahren den Rang eines Admirals einbrachte. Der Umstand das er rein zufällig wie seine Tochter im Sternenflottenhauptquartier stationiert war, tat ihrer Beziehung ebenfalls gut und brachte dem Admiral ein sonntägliches Mittagessen bei der Familie Winterbottom ein, welches natürlich stets mit logischen Gründen belegt wurde.

Tamuc, Taas

Halbbrüder (väterlicherseits)

Die Halbgeschwister väterlicherseits sind allesamt Vulkanier durch und durch – und wie Oliv findet die Spaßbremsen vor den Göttern. Sie sind beide in die Fußstapfen des Vaters getreten und verrichten ihren Dienst bei der Sternenflotte. In Kindertagen verstand Olivia sich überhaupt nicht mit ihren Halbgeschwistern. Und heutzutage? Wenn man aufeinander trifft, nickt man sich emotionslos zu und sieht zu das man etwas sehr wichtige und unglaubliches logisches, ganz weit weg voneinander erledigen muss.

William Winterbottom

Ehemann (Mensch), verstorben

Beim ersten zufälligen Treffen mit Olivia erklärte Will dieser, dass sie seine Frau werden würde und sie es nur noch nicht wusste. Es war bei Beiden Liebe auf den allerersten Blick und diese Gefühle festigten sich von Tag zu Tag mehr. Der Start war vielleicht ein wenig holprig, zumindest wenn man die Eltern der Verliebten gefragt hätte, aber mit der Zeit gewöhnten sie sich an den Partner des Nachwuches. Für alle Eltern ist es schließlich schwer nachzuvollziehen, wenn ihr Kind nach knapp 7 Tagen Beziehung unbedingt sofort heiraten will.

Jahrelang versuchten sie Kinder zu bekommen, was jedoch nie wirklich gelang, jedoch wollten Beide dem Schicksal nicht durch die Medizin ins Handwerk fuschen.

Die Diagnose von William zog beiden den Boden unter den Füßen weg und Will wollte sich von seiner Frau trennen. Eine Trennung akzeptierte Olivia jedoch nicht und ignorierte diese Gespräche schlichtweg. Trotz der Krankheit verliefen die ersten Jahre recht ruhig, als es schlimmer wurde ließ Olivia sich erst an die Akademie als Dozentin versetzen und nahm später sogar eine Auszeit um sich um die Praxis ihres Mannes zu kümmern und ihn zu pflegen.

Es brauchte Wochen bis sie den Tod ihres geliebten Mannes auch nur ansatzweise verkraftet hatte. Sie verbrachte ihre Zeit damit im gemeinsamen Bett zu liegen, zu weinen und die Wand anzustarren. Elisabeth war es die sich in dieser Zeit um Olivia kümmerte, oder es zumindest so lang versuchte, bis auch sie den Zustand ihrer Ziehmutter als dramatisch ansah und sich nicht anders zu helfen wusste, als Olivias Vater über die Zustand zu informieren.

Elisabeth Winterbottom

Schwägerin

Elisabeth war ein Nachzügler und um einige Jahre jünger (*2397) als ihr großer Bruder William. Die Eltern hatten kaum noch damit gerechnet, dass sie noch einmal ein Kind großziehen würden und doch wich die Überraschung schnell riesiger Freude.

Beth war acht Jahre alt, als ihr Bruder Olivia heiratete, die Hochzeit war überraschend und ihre Eltern diskutierten oft lang mit ihrem Bruder. Sie hatte den Eindruck, dass sie sich nicht freuten. Es fielen Worte, wie, dass die junge Frau (Olivia) nur hinter dem Vermögen der Familie her war und das sie es gar nicht ernst meinte. Beth hatte Olivia schon bei ihrem ersten Treffen in ihr Herz geschlossen und war unglaublich froh, dass sich ihre Eltern mit der Braut am Tag der Hochzeit aussprachen.

Knapp zwei Jahre später starben die Eltern des Mädchens bei einem tragischen Unfall. Für Olivia und William war klar, dass sie sich um Beth kümmern würden und nahmen das Mädchen zu sich. Die ersten Jahre verliefen durchwachsen und gerade als der emotionale Zustand der jungen Frau sich gefestigt hatte, schlug die Diagnose ihres Bruders ein wie eine Bombe. Elisabeth traf sich pubertätsbedingt eh schon mit Jungs, die Olivia nicht gefielen, und diese Abwärtsspirale setzte sich fort und gipfelte mit 16 Jahren in einer ungewollten Schwangerschaft Elisabeths.

Nach der Geburt ihrer Tochter Emma hat Elisabeth sehr an sich gearbeitet. So besucht die nun 18jährige wieder die Schule und versucht etwas aus sich zu machen, auch für ihre Tochter.

 

Emma Winterbottom

Nichte

Emma ist ein fast zweijähriger Wonneproppen, der sowohl von seiner Mutter als auch von Olivia abgöttisch geliebt wird.

Olivia und William waren nie eigene Kinder vergönnt und doch achtete Oliv immer sehr darauf, dass Emma sich um ihre Tochter kümmert und die Kleine wusste, wer ihre Mutter ist. Nach der Geburt hat Elisabeth sehr an sich gearbeitet, sogar die Schule besucht das Mädchen wieder und versucht etwas aus sich zu machen, auch für ihre Tochter.

 

Aleksander Solowyov

Erste große Liebe

2395 waren Olivia und Aleksander auf demselben Schiff, der USS Orion, stationiert. Die beiden jungen Ensigns kamen sich während einer Außenmission näher, bei der sie nach einem Shuttelunfall einige Tage lang hilflos im All trieben.
Dem Unfall folgte eine sehr intensive neunmonatige Beziehung. Für Olivia war es eine wundervolle Zeit und sie war schrecklich verliebt. Allerdings schien das Schicksal es nicht gut mit den beiden Liebenden zu meinen: So wurde ihnen Beiden neue Aufgaben zugeteilt, Olivia wurde dafür zum Hauptquartier auf die Erde versetzt.
Sie spürte, dass sie Aleksander nicht durch eine Fernbeziehung an sich binden konnte – sie fürchtete, dass er sich irgendwann wegen ihr auch auf die Erde versetzten lassen und dies bereuen würde. Denn die Liebe für das Unbekannte, das in den Tiefen des Alls persönlich auf ihn zu warten schien, war den jungen Russen überwältigend.
Beide trennten sich einvernehmlich, aber Olivia litt in den nächsten Monaten sehr unter der Trennung. Irgendwie hatte sie doch gehofft, dass er einen Weg fand, bei dem sie sich nicht trennen würden und es am Ende für Alle gut werden würde.

Nach der Trennung haben sich beide dann aus den Augen verloren… bis er vollkommen überraschend nun ihr kommandierender Offizier auf der Galathea wurde.

 

Dr. Helena Rubis

Freundin und Vertraute

Man hatte es fahrlässige Körperverletzung nennen können – zumindest beinahe, denn der Pfeil verfehlte Olivia nur knapp.
Nichtsahnend meditierend im Wald, darüber sinnieren ob man sich einer kurzen Einheit Yoga hingeben sollte, traf der Pfeil nur wenige Zentimeter neben der Therapeutin einen Baum, dessen trockene Rinde abplatze und auf Olivias verdatterten Kopf rieselte.
Es hatte die Halb-Vulkanierin eine ganze gehörige Portion Selbstbeherrschung gekostet, nicht aus der Haut zu fahren. Das verschreckte Gesicht der jungen Frau, die offensichtlich ihre Fertigkeiten im Bogenschießen verfeinerte, brachte Olivia jedoch zum Lachen: Schuldbewusst wie ein Dackel der gerade die geliebten Hausschuhe des Herrchens vernichtet hatte, blickte die Ärztin auf ihr (fast) Opfer.
Eine Entschuldigungs-Latte folgte und binnen einiger Wochen und weiterer Treffen hatten die Damen sich fast durch die Kaffee- und Teesorten der halben Galaxis getrunken sowie eine lockere Freundschaft entwickelte sich. Über die Jahre entwickelte sich diese weiter und nach einer Scheidung und einer Beerdigung konnte man von einer tiefen Freundschaft sprechen, die sicherlich bis an den Rand der bekannten Galaxis halten würde.
Das Schicksal scheint wohl genau dies austesten zu wollen…


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