Menodora Nikitidis Selene

 


Menodora Nikitidis Selene atto Loutra
Status PC
Spieler Isabelle
Dienstliche Informationen
Ranggrafik
Rang Anthipopliarchix (Lt. jg)
Posten Austauschoffizierin
Stationierung USS Galathea
Physische Beschreibung
Spezies Kikone
Geschlecht weiblich
Größe 163 cm
Gewicht  61 kg
Hautfarbe bronzefarben / gebräunt
Haarfarbe honigblond (meist im Zopf)
Augenfarbe grasgrün, mandelförmig
bevorzugte Uniform-Variante kikonisch
Biographische Informationen
Geburtsort Loutra, Region Myzene, Thyene (Thassos IV)
Geburtstag 22. 9. 312/4 (etwa 2390 AD)
Sexualität bisexuell
Familienstand ledig
Familie Menodora Nikitidis Berenice Diotima, 49, Mutter, Offizierin auf dem schweren Kreuzer „Dyo“

Menodora Nikitidis Londariti Sotirios, 52, Vater, freischaffender Künstler

Menodora Nikitidis Stelios, 22, Bruder, Musiker, sehr faul

Menodora Nikitidis Thaleia, 19, Schwester, macht eine Ausbildung in der lokalen Verwaltung
Religion Alatheia (alter Glaube von Thyene)
Politische informationen
Buergerschaft Thyene
Aufenthaltsrecht Förderation

Beschreibung

Selene ist eine 163cm große, blonde Kikonin von Thyene (Thassos IV).

Die Kikonen stammen wie viele humanoide Spezies von den Urhumanoiden ab und ihr äußeres Erscheinungsbild ist menschenähnlich. Sie besitzen zwei Arme und Beine, vier Finger und einen Daumen an jeder Hand, zwei mandelförmige Augen, zwei Ohren mit leicht spitzen Ohrmuscheln und eine schmale Nase mit kleinen Knochenwülsten an der Nasenwurzel. Die Körperbehaarung ist bis auf das Haupthaar zurück entwickelt.

Zum Namen:

Die Kikonen verwenden sprechende Namen, wie sie auch in manchen Kulturen der Erde, vor Allem im arabischen und asiatischen Raum, lange Zeit Gang und Gäbe waren.

Dienstgrad Anthipopliarchix (etwa Lt. jg)
Sippe Menodora
Familie Nikitidis
Rufname Selene
lokale Herkunft atto Loutra (aus der Stadt Loutra)
kulturelle Herkunft markia Kikon (wird üblicherweise weggelassen)

Lebenslauf

Kindheit und Jugend

Selene wurde am 22. Tag des Monats Enatos in der rund 50.000 Einwohner umfassenden Kleinstadt Loutra der Region Myzen auf Thyene (Thassis IV) geboren und wuchs dort auch auf. Ihre Familie der Nikitidis zählt zu der Sippe der Menodora und gehört damit zum niedrigeren Adel, ist aber entfernt mit der Herrscherfamilie von Myzen verwandt.
Selenes Mutter ist ein Plotarchix (entspricht etwa einem Lt. Cmdr) bei der kikonischen Systemverteidigung und dient auf einem der drei schweren Kreuzer, welche als Verteidigungsplattformen dienen.
Selene selber hat sie daher nicht häufig zu Gesicht bekommen, was aber nicht besonders tragisch war, da bei den Kikonen die Kinder in der Großfamilie aufwachsen. Selene hat so viel Liebe vor allem durch ihren Vater bekommen, ehe sie für ihre weiterführende Ausbildung an ein Lyceum geschickt wurde. Hier studierte sie Raumfahrttechnik und nebenbei auch noch Religion.

Ausbildung

Nach Erreichung ihres Abschlusses im Lyceum folgte sie dem Fußstapfen ihrer Mutter und trat den Streitkräften der Systemverteidigung bei. Da sie zuvor bereits ein anerkanntes Studium absolviert hatte, musste sie nur noch die Streitkräfte-Akademie besuchen und schloss diese recht erfolgreich mit dem Dienstgrad einer Simaioforix (etwa: Ensign) ab. Zwei Jahre später, im Alter von 23 Jahren wurde sie zur Anthipopliarchix (etwa: Lt. jg) befördert und erhielt das Kommando über eine Staffel automatischer Abfangjäger, was bedeutete, dass sie auf einem der leichten Träger Dienst tat und sechs fliegende Roboter zu überwachen hatte. Da sie diese Tätigkeit unglaublich langweilte, begann sie auch während ihrer Dienstzeit an dem taktischen Programm der Jäger zu feilen und entwickelte ein sogenanntes asymmetrisches Angriffsprofil, welches sie bei einem der folgenden Manöver ausprobierte. Das Profil war ein durchschlagender Erfolg, führte aber dazu, dass das gesamte Manöver durcheinander geriet und sich einige der Führungsoffizierinnen blamierten. In Folge dessen wurde Selene zwar für ihre innovative Taktik belobigt, sie aber zur internen Sicherheit versetzt, wo sie seitdem als Ausbilderin in einer Ausbildungs-Locha (Kompanie) die Grundausbildung junger Rekrutinnen durchführt. Mit jungen Kikoninnen zu arbeiten und ihnen alles beizubringen, was sie benötigen um ihren Militärdienst gut und erfolgreich zu tun macht Selene deutlich mehr Spaß als ihre vorige Tätigkeit mit Robotern. Selene hat dabei festgestellt, dass es deutlich besser funktioniert, vernünftig mit den jungen Frauen umzugehen als alleine auf Befehl und Gehorsam zu pochen. Wenn die jungen Soldatinnen verstanden haben, weshalb sie einen Befehl auszuführen haben, tun sie das viel gewissenhafter. 

Karriere bei der Sternenflotte

Als ihre Pliarchix (Regimentsführerin) ihr eröffnete, dass sie zu einem Austauschprogramm ausgewählt wurde um eine Zeitlang in der Föderation zu dienen, hatte Selene überhaupt keine Lust dazu. Selene hätte den Gehorsam keinesfalls verweigert, jedoch wurde sie gefragt und tat ihre Meinung dahingehend auch offen kund. 
Da das Austauschprogramm auf Freiwilligkeit beruhte kam es zu einer kleinen Krise, die erst dadurch gelöst wurde, als die Pliarchix deutlich machte, dass Selenes Mission auch ausdrücklich durch die Prinkipax (lokale Fürstin, direkt unter der Atrexa) Myzen Elektryon Lysikia Mideia atto Myzen persönlich gewünscht wurde. Dagegen konnte und wollte Selene sich nicht verweigern und nahm die Mission entsprechend an.
Ihre Familie, zu der Selene immer noch guten Kontakt hat und die sie regelmäßig an ihren freien Tagen besucht, sieht diese Mission ebenfalls eher in negativem Licht. Kontakt zu Fremden kann eine gute Kikonin nachhaltig verderben. So wurde sie sowohl von ihrer Mutter als auch ihrer Großmutter ausdrücklich ermahnt, sich keinesfalls zu sehr auf diese Fremden einzulassen. Am Tag vor ihrer Abreise besuchten sie daher noch den Tempel der Aletheia wo Selene gesegnet wurde und ein Schutzamulett erhielt, welches sie seitdem trug.

Tabellarischer Lebenslauf

Jahr Ereignis
Dezember 2415 Die USS Hephaistos besucht in einer diplomatischen Mission Thyene (Thassos IV) und nimmt Kontakt mit den Kikonen auf. Am Ende der Mission kommt es zu einem Austausch von Offizieren. Im Zuge dessen gelangt Selene auf die USS Hephaistos.
Januar 2416 Die USS Hephaistos fliegt die Raumstation K7 an. Auf Grund der Natur der Missionen der USS Hephaistos (diese operiert während des Kriegs auf Grund ihrer Ausrüstung meist im Geheimen, nahe oder hinter der Front) wird Selene mittels Transwarp-Flug nach DS9 gebracht.
Januar 2416 Selene erhält auf DS9 eine Versetzung auf die USS Galathea, welche sie kurze Zeit später via Transfer nach SB 621 erreicht. Die Sternenflotte glaubt, dass sie dort sicherer ist, gleichzeitig aber den Alltag auf einem Schiff der Flotte erleben kann

Psychologisches Profil

Selene ist eine offene Kikonin und hält wenig davon, ihre Meinung zurück zu halten, was bei den Streitkräften nicht unbedingt von Vorteil ist. Sie ist dabei aber durchweg höflich und akzeptiert, wenn eine Vorgesetzte ihre eigene Ansicht durchsetzt, da sie die militärische Ordnung wie auch überhaupt eine hierarchische Gesellschaftsordnung schätzt und sich darin wohlfühlt.
Im Gegensatz zu den meisten Kikonen nimmt Selene wie auch ihre Familie ihre Religion ernst und betet täglich zu den Göttern, mindestens aber morgend und zur Nacht wie zur Mittagsmahlzeit. Sie glaubt fest daran, dass diese ihr Schicksal beeinflussen und kann dies auch mit einigen Erlebnissen begründen, auch wenn andere diese wiederum als Zufall abtun.
Wie alle Kikonen lebt Selene das ihr bekannte Rollenbild der Geschlechter. Männer sind für sie meist leidenschaftlich und sensibel und leben vor allem für die feinen Künste. Einen Mann in einer Führungsposition vorzufinden ist für sie ein schwer zu erfassender Gedanke und Selene traut Männern kaum etwas konstruktives, was nicht mit Kunst oder Musik zu tun hat, zu.
Durch ihren Bruder ist Selene darüber hinaus auch noch negativ vorbelastet. Es fällt ihr relativ schwer, Männer kennen zu lernen. Sie geht nicht gerne in Tanzveranstaltungen, Bars oder auf Feiern, was ihr ein solches Kennenlernen noch schwerer macht. Sie hatte allerdings eine Liebschaft gehabt, weil sie bei einer Geburtstagsfeier einer Freundin einen anderen Mann getroffen hatte. Jedoch war dieser 12 Jahre älter als sie und so hatte Selene diese Liebschaft nie als eine ernste Beziehung betrachtet und den Mann dann auch einfach nach etwa 10 Tagen sitzen gelassen.
Anders ist ihre Beziehung zu Frauen. Selene ist auch Frauen gegenüber sexuell aufgeschlossen. Hier hatte sie einige kurze aber leidenschaftliche Beziehungen, die teilweise aufgrund ihres Dienstes in der Systemverteidigung endeten, teilweise aber auch einfach abebbten. Im Gram hat sie keine solche Beziehung beendet, da sie nie wirkliche Eifersucht verspürt hatte. Zum Zeitpunkt ihrer Abreise in die Föderation hat sie einige gute Freundinnen, jedoch keine aktive Liebesbeziehung.
Besonders hervorzuheben ist ihre Beziehung zu einer Kikonin namens Andritsena Theisoa Ira atto Messene. Selene studierte mit ihr gemeinsam am Lyceum und hatte eine sehr leidenschaftliche Beziehung, die die beiden Frauen auch jetzt immer wieder aufleben lassen, wenn sie einander sehen. Eines Abends kam es zu einem kleinen Beinahe-Skandal, als die beiden Mädchen von einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Lyceums in einem vermeintlich unbenutzten Vorlesungsraum sexuell in flagranti erwischt wurden. Da auch die Ausbilderin ein Interesse daran hatten, dass dieser Vorfall nicht weiter untersucht wurde, versteckte diese die Mädchen während der folgenden 90 Minuten langen Vorlesung und vertuschte danach alles. Selene und Ira hat dieses Erlebnis noch weiter zusammen geschweißt und auch mit der Ausbilderin hat Selene noch immer Kontakt und schreibt ihr regelmäßig.
Wie alle Kikonen fühlt sich Selene stark an ihre Heimatwelt gebunden. Diese zu verlassen und in der Fremde zu leben wäre ihr unerträglich. Sie für einen gewissen Zeitraum zu verlassen nicht leicht zu ertragen. Daher war Selene sehr unglücklich, als man ihr eröffnete, für einige Zeit in der Föderierten Flotte als Austauschoffizierin zu dienen. Allerdings fügte sie sich diesem Befehl und versucht, das Beste daraus zu machen um sich und ihrer Heimat keine Schade zu bereiten.
Selene ist nicht besonders ehrgeizig. Sie wirkt relativ phlegmatisch, wenn sie ein Thema langweilt. Dagegen ist sie sehr gut, wenn sie etwas interessiert. Jedoch würde sie keine ihr gestellte Aufgabe willentlich missachten und fürchtet sich davor, sich zu blamieren oder ihrer Familie Schande zu machen.
Selene mag eine vernünftig strukturierte hierarchische Ordnung. Sie benötigt eine gute Führung um auch ihr uninteressant erscheinende Tätigkeiten anzugehen. Mit einer guten Führerin kann sie aber sehr gut gemeinsam etwas erreichen. 
Selene hat wie alle Kikonen eine große Angst vor Feuer. Da bedeutet nicht, dass sie Kerzen oder Kamine nicht mag, jedoch ist sie im Umgang mit Feuer immer äußerst vorsichtig und würde nie auch nur eine einzelne Kerze unbeaufsichtigt lassen.
In großen, unkoordinierten Personenmengen fühlt sich Selene unwohl. Deswegen mag sie das Militär, wo alles seine Ordnung hat. Schon auf den Pausenhöfen der Schule und des Lyceum hatte Selene sich immer lieber am Rande aufgehalten. Große Musik- oder andere Veranstaltungen in Parks oder auf öffentlichen Plätzen meidet sie unbedingt, da ihr dabei übel werden kann. Das gilt auch für Shoppingtouren durch Shopping Malls oder Kaufhäuser, vor allem an Wochenenden. Oder für Aufenthalte an überfüllten Meeresstränden.
Das Reich der Klingonen ist anders als das der Kikonen stark expansionistisch. Als solches werden die Klingonen von den kikonischen Führung durchweg als Bedrohung wahrgenommen. Das färbt sich auf die Berichterstattung im Reich aus, was wiederum die Einstellung der einzelnen Kikonen beeinflusst.
Selene selbst fürchtet die Klingonen, hasst sie aber nicht. Dennoch würde sie Klingonen, die sie treffen sollte, extrem misstrauen und ihnen aus dem Weg gehen. 

Stärken & Schwächen

Positiv:

  • deutlich ausgeprägtes Selbstbewusstsein
  • tolerant, was religiöse oder spirituelle Fragen angeht

Negativ:

  • geschlechtermäßig voreingenommen
  • verträgt Alkohol nicht gut, weiß das aber. Sollte Selene einmal zu viel trinken, wird sie zunächst albern und verliert dabei ihre Hemmungen. Dann wird sie recht schnell müde.
  • hat Angst in großen, unkoordinierten Personenmengen (Konzerte, Shopping-Malls, Strände), nicht jedoch bei militärischen Aufmärschen oder ähnlichem

Vorlieben:

  • Als Kind hatte sie viele Jahre lang eine Skioura, was in etwa einer Art Eichhörnchen nahe kommt. Nach wie vor mag Selene diese Art Nager sehr gerne.

Abneigungen: 

  • Feuer
  • große, unstrukturierte Personenansammlungen
  • Partys, Tanzveranstaltungen, Bars

Kultur, Glaube, Aberglaube

  • Die Kultur der Kikonier kennt eine starke Aufgabenteilung zwischen den Geschlechtern. Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft liegt streng in der Hand der Frauen. Die Männer sind hingegen für Kunst & Kultur zuständig, kümmern sich um Haushaltsführung und Kindererziehung.
  • Berührungen finden bei Kikonen nur zwischen eng vertrauten Personen statt und gelten als Vertrauensbeweis. Dies stammt vermutlich von der empathischen Veranlagung der Spezies.
  • In der kikonischen Kultur kann man den Rang einer Person an der Kleidung ablesen. Dies betrifft nicht nur Farbe und Qualität der Materialien, sondern auch Schnitt und Stoffmenge – je höher ein Bewohner Thyenes im Rang steht, desto weniger trägt diese Person.
  • Die Kikonen haben ein Götterbild, das blassen, rothaarigen Menschen ähnelt.

Personalakte & Disziplinarische Vermerke

  • Kein Eintrag in der Sternenflotte

Ausbildung & Spezialgebiete

Zivile Vorbildung

Selene hat eine Ausbildung in einer guten kikonischen Schule genossen. Hier wurde neben der geistigen auch großen Wert auf die körperliche Ausbildung gelegt, die im Glaube der Kikonen Hand in Hand gehen.

Was Technik und Wissenschaft angeht, ist Selene ungefähr auf dem Stand einer entsprechende gebildeten Person der Föderation. Durch die isolationistische Haltung der Kikonen und der Geschlechtertrennung ihres Volks hat sie jedoch Defizite im Bereich fremder Spezies, galaktischer Geschichte und Kunst.

Studien auf Thyene

Selene hat auf Thyene die Akademie für Offizierinnen der Systemverteidigung besucht. Diese Ausbildung ist technisch ungefähr auf gleicher Ebene wie die Ausbildung der Sternenflotte. Die von Selene belegten Fächer ähneln einer Ausbildung als Taktischer Offizier und Sicherheitsoffizier der Sternenflotten-Akademie.

Hauptfächer

Standardgrundausbildung der kikonischen Systemverteidigung

  • Strategie & Taktik
    • Gruppenführung
    • Taktik kleiner Einheiten
  • Nahkampf (waffenlos, Speer, Stablanze, Schwert & Schild)
  • Fernkampf mit chemischen Projektilwaffen (Stablanze)
  • Raumkampf
    • Systemprogrammierung von automatisierten Abfangjägern und Schilddrohnen
    • Selene kann sowohl thyenische Raumshuttles als auch Jäger fliegen. Dadurch versteht sie die Prinzipien eines Sternenflottenshuttles und könnte dieser nach einer kurzen Schulung der Systeme wohl ebenfalls fliegen.

Weiterbildung

  • Umschuldungslehrgang Innere Sicherheit

Sprachen

  • Dako (=kikonisch), Dialekt der Region Myzene
  • nur wenige Brocken Föderationsstandard (genug, um sich etwas zu essen zu bestellen, jedoch nicht genug, um sich eine Wegbeschreibung einzuholen)
    • an Bord ist sie auf einen Übersetzer angewiesen, bemüht sich aber, die Sprache so schnell als möglich zu lernen.

Besonderheiten der eigenen Spezies

  • Kikonen besitzen eine empathische Veranlagung, die bei Berührung funktioniert. Wie andere Kikonen auch ist Selene daher Kontakt-Empathin, die bei Berührung die Gefühle anderer spüren kann. Dies ist noch nicht allgemein bekannt und steht auch nicht in der Akte!
  • Die Schwerkraft auf Thyene ist höher als die der Erde, bei ansonsten ähnlichen Aufbau. Dies sorgt dafür, dass Selene eine dichtere Knochenstruktur und höhere Muskelkraft als Menschen vergleichbarer Statur aufweist.
  • Thyene besitzt eine höhere Sauerstoff-Konzentration als die Erde (und Standardatmosphäre auf Föderationsschiffen). Sie ist daher resistenter gegenüber höheren Sauerstoffkonzentrationen in der Atemluft. Die Atmosphäre an Bord eines Raumschiffes der Föderation ist für Selene atembar, jedoch wird sie durch die niedrigere Sauerstoffkonzentration bis zur Gewöhnung schneller müde und auch häufiger unter Kopfschmerzen und ähnlichen Symptomen leiden – ähnlich einer Höhenkrankheit bei Menschen.

Sonstiges

  • Die Bewohner Thyenes besitzen über eine Schildtechnologie, die der Föderation deutlich überlegen ist. Wie viele Offizierinnen verfügt Selene auch über einen persönlichen Schildgenerator, der allerdings in ihre kikonische Uniform verbaut ist. Wenn sie diese trägt, kann sie sowohl eine Schildblase um sich herum projizieren als auch kleine Abwehrschilde an ihren Armschienen bilden. Diese haben eine Schildstärke, die etwa Stufe 9-Kraftfeldern der Föderation entsprechen.
  • Die Armschienen ihrer kikonischen Uniform beinhalten umfangreiche Kommunikations- und Sensorvorrichtungen, die etwa mit denen eines Kommunikators und Standard-Trikorders der Sternenflotte vergleichbar sind und über die Fähigkeit zur holographischen Projektion (als Display und Sichtschirm-Ersatz) verfügen.

Hobbies

  • Selene spielt gern Netzball, was grob einer Art von Volleyball entspricht.
  • Ansonsten mag sie lieber Einzelsportarten (Leichtathletik, Hallensport).
  • Selene mag Gesellschafts- und Brettspiele gerne. Je komplexer desto besser.

Medizinisches Profil

Selene ist kerngesund und körperlich fit.

Untersucht wurde heute Anthipopliarchix Menodora Nikitidis Selene atto Loutra, eine Kikonin aus dem Thassos System. Da Vergleichsdaten fehlen ist es schwer, eine allgemeine Aussage zu treffen, jedoch wurde mir von Anthipopliarchix Menodora Nikitidis versichert, dass sie bei Abreise von Thyene kerngesund war. Daher habe ich die aktuellen medizinischen Daten einmal als Basislinie abgespeichert und füge sie der Akte bei.

Physionomisch ähneln die Kikonen den meisten Humanoiden. Sie sind Sauerstoffatmer, die Eisen als Bindemittel für Sauerstoff in der Blutbahn verwenden. Den Daten zufolge verfügt Thyene über eine höherer Sauerstoffkonzentration gegenüber dem Standard – dies stimmt mit einer festgestellten reduzierten Absorptionsrate der Lungen und einer wahrgenommenen Kurzatmigkeit überein. Ich empfehle jedoch, auf eine medikamentöse Behandlung zu verzichten und eine Gewöhnung herbei zu führen.

Vorsicht muss in Bezug auf Krankheitserreger gewahrt werden: Es ist zu erwarten, dass die kikonische Physiologie Bakterien und Viren kennt, die der Föderation und vor allen den Biofiltern auf Raumschiffen unbekannt sind. Umgekehrt ist es möglich, dass Anthipopliarchix Menodora Nikitidis gegen Krankheiten anfällig ist, die in der Föderation als ausgerottet gelten.

— Dr. Marvin Christof, Medizinischer Stab K7
  • Sie hat für ihre Spezies ungewöhnlich gute Lungen, was sie prädestiniert, auch auf Welten oder Schiffen mit niedrigerem Sauerstoffniveau zu verweilen. Sie sollte jedoch darauf achten, dass sie möglicherweise schneller ermüdet.
  • Durch die höhere Schwerkraft besitzen Kikonen, im Vergleich zum Menschen, eine höhere Knochen- und Muskeldichte. Kikonen sind also stärker und widerstandsfähiger als Menschen vergleichbarer Statur. Körperlich sind sie jedoch Klingonen unterlegen.
  • Gegenüber der menschlichen Spezies ist das wahrgenommene Lichtspektrum leicht in Richtung ultravioletten Lichts verschoben.

Krankheiten & Gesundheit:

  • [Noch unbekannt] Weibliche Kikonen sind hyper-fertil und werden leicht schwanger. Zur Geburtenregulierung entwickelte sich jedoch die Spermienproduktion der männlichen Kikonen zurück. Verschiedene Faktoren wie Nahrungsaufnahme und Jahreszeit aber auch Pheromone und soziale Rangfolge entscheiden über die Fertilität der Spermien männlicher Kikonen.

 


Familie

  • Menodora Nikitidis Berenice Diotima, 49, Mutter, Offizierin auf dem schweren Kreuzer „Dyo“
  • Menodora Nikitidis Londariti Sotirios, 52, Vater, freischaffender Künstler
  • Menodora Nikitidis Stelios, 22, Bruder, Musiker, sehr faul
  • Menodora Nikitidis Thaleia, 19, Schwester, macht eine Ausbildung in der lokalen Verwaltung

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