Die Puazi

Puazi

Andere Namen:
Quadrant: Alpha
Herkunft: Nusa
Lebensraum:
Erstkontakt: 2411 – durch die Ferengi-Allianz. In der UFP noch unbekannt
Politischer Status: Abhängig voin der Ferengi-Allianz
Merkmale
Größe: 155 – 175 cm
Gewicht: 55 – 80 kg
Fell: dünn, rostrot
Körperbau: humanoid
Lebens-erwartung: 82 (m), 94 (f)
Verhalten
Nahrung: omnivore, jedoch vorwiegend herbivore
Fortpflanzung: geschlechtlich (m + f) unter Verwendung von Pheromonen
Verteidigung:
Nat. Feinde: keine

Kurzfassung

Ihre Heimatwelt Nusa hatte das Unglück, in die Ferengi-Allianz integriert zu werden, lange bevor sie selber geeinigt war. Von einer echten Raumfahrt ganz zu schweigen. Innerhalb von nur 15 Jahren wurde das ganze kulturelle Erbe von Generationen komplett vergewaltigt und auf den Kopf gestellt und Nusa in einen Absatzmarkt und Rohstofflieferant der Allianz verwandelt.
Dabei kam den Ferengi der eigenartige Umstand zugute, dass weibliche Puazi mehr oder weniger extrem auf Gerüche reagierten. Zur Partnerfindung und Fortpflanzung war es erforderlich, dass die Körpergerüche männlicher Puazi auf weibliche Puazi wie sexuelle Lock- oder Botenstoffe wirkten. Dies an sich war nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich aber war, dass die Gerüche fremder Humanoide teilweise sehr viel stärker auf die Puazi wirkten als die Gerüche der Männer der eigenen Spezies.
Natürlich haben die Ferengi diesen Umstand sofort ausgebeutet und Sprays oder Tabletten entwickelt, auf die weibliche Puazi nahezu betäubend wirkten und die die Ferengi an zahlungskräftige Interessenten verkauften. Und natürlich auch die weiblichen Puazi, die sie mit geradezu spielerischer Leichtigkeit in finanzielle Abhängigkeit trieben.

Wissenschaftliche Beschreibung

Die Puazi sind eine humanoide Lebensform vom Planeten Nuza. Nuza befindet sich am Rande aber noch innerhalb der als ‚Ferengi-Allianz bezeichneten Gebietes. Nuza ist der zweite von 8 Planeten und der einzige der sich in der habitablen Zone befindet.

Körperbau

Die Puazi haben sich aus auf ihrer Heimatwelt Nuza einheimischen Herdentieren, Traser genannt, heraus entwickelt bzw. haben wie die dort immer noch heimischen Traser gemeinsame Vorfahren. Wie viele humanoide Spezies stammen sie ursprünglich von den Urhumanoiden ab und ihr äußeres Erscheinungsbild ist entsprechend menschenähnlich. Sie besitzen zwei Arme und Beine, vier Finger und einen Daumen an jeder Hand, zwei schrägstehende relativ große Augen, zwei lange Ohren mit spitzen Ohrmuscheln und eine schmale Nase. Hervorzuheben ist ihr Geweih, welches bei den weiblichen Vertretern ihrer Art stark zurückgebildet, bei männlichen Puazi dagegen etwas weiter ausgebildet ist. Ebenfalls existent ist ein Stummelschwanz, der Wedel.

Die Körperbehaarung ist bis auf das Haupthaar zu einem feinen Fell zurück entwickelt. Die Grundfarbe des Fells ist rostbraun, welche im ‚warmen Bereich‘ (Gesicht, Bauch und Schritt) hellrot, orange bis hin zu weiß wird. Alle Puazi haben auch Streifen im Fell, die häufig aber nicht bis kaum ausgeprägt sind.

Puazi teilen sich grundlegend in zwei (phänotypische) Geschlechter auf. Beide Geschlechter haben eine Körpergröße von durchschnittlich zwischen 1.55 – 175cm. Sie besitzen einen ähnlichen organischen Aufbau wie Menschen, mit gutem Herz-Lungen-Kreislauf, welches eine höhere potentielle Sauerstoff-Varianz aufweist. Die Lebenserwartung eines durchschnittlichen männlichen Puazi beträgt derzeit 82 Jahre, dass einer weiblichen Puazi 94 Jahre.

Sinnesorgane

Die Augen der Puazi sind ausgesprochen groß, schräg gestellt und weisen eine horizontale Schlitzpupille, die sogenannte Hantel-Pupille auf. Ihre Sehfähigkeit ist etwas geringer als die eines Menschen.

Die Nase der Puazi entspricht der eines Menschen, jedoch sind die Nasen der Puazu durchschnittlich kleiner als die eines durchschnittlichen Menschen. Puazi haben dennoch einen sehr hoch ausgeprägtes Geruchsempfinden, da sie dreimal so viele Riechzellen haben.
Die Zunge der Puazi ist dagegen fast doppelt so lang als die eines Menschen und enthält rund dreimal so viele Geschmackszellen.

Die langen, schmalen Ohren der Puazi sind äußerst beweglich und an ihnen ist die Stimmung der Puazi feststellbar. Der Bereich, den Puazi hören können, ist etwa dreimal so groß wie der für Menschen hörbare Bereich.
Bei Menschen beginnt der hörbare Bereich schon bei sehr tiefen Tönen mit einer Frequenz von 20 Hertz. Puazi können diese nicht wahrnehmen, denn ihr hörbarer Bereich beginnt erst bei 60 Hertz. Bei den höheren Frequenzen sind Puazi dafür weit überlegen: Menschen hören grundsätzlich bis zu einer Frequenz von etwa 20.000 Hertz, allerdings lässt das Gehör mit dem Alter nach. Puazi können dagegen noch sehr hohe Töne bis 65.000 Hertz hören.
Puazi haben ein sehr gutes räumliches Gehör. Das liegt daran, dass sie ihre Ohren auch unabhängig voneinander und gezielt bewegen können – und um fast 180 Grad drehen. Dadurch nehmen sie Geräusche aus verschiedenen Richtungen wahr und können dreidimensional hören. Puazi können damit fokussiert lauschen, ohne ihre Körperposition zu verändern. Sie hören auch sehr gut, wie weit eine Geräuschquelle entfernt ist. Ein Geräusch aus etwa einem Kilometer Entfernung lokalisieren sie bis auf acht Meter genau.

Lebensweise

(Großfamilienverbünde (Clans / Herden))

Fortpflanzung

geschlechtlich, Duftstoffe/Pheromone

Ernährung

Omnivore, vorwiegend herbivore


Disclaimer: Dies ist ein rein fiktionales Werk, erstellt von „InCase Art“.
Die Weiterverwendung in Rollenspielen ist ausdrücklich erlaubt.

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