#10: Camping (Soap)

Mission #010 – Camping auf dem Oberdeck
Zeitraum (OT)

Im Anschluss an die Mission

#09: Terraforming – Juni 2026

Zeitraum (IT) Mitte Dezember 2416 (MD 1 ist Donnerstag 15. Dezember 2416)
Klassifikation Soap
Status in Vorbereitung
Einheiten USS Galathea

Auftrag & Inhalt

Die USS Galathea durchfliegt, zu Forschungszwecken, ein großes Nebelfeld.:

Der Aurelia‑Schleier füllte das gesamte Sichtfeld der USS Galathea, lange bevor das Schiff seine äußeren Grenzen erreichte. Ein Nebel von solcher Größe, dass selbst die Langstreckensensoren Mühe hatten, seine Ausdehnung zu erfassen. Er schimmerte in Schichten aus violettem Plasma, türkisfarbenen Ionenschwaden und goldenen Partikelströmen, die wie lebendige Adern durch das Dunkel des Alls pulsierten.

Für die Sternenflotte war der Aurelia‑Schleier ein wissenschaftliches Mysterium – und eine Einladung. 

Für die Galathea war er eine Herausforderung, die das Schiff an die Grenzen seiner Fähigkeiten führen würde.

Die Mission: 

  • Tiefenscans, Partikelanalysen, Subraumvermessungen und die Erfassung der ungewöhnlichen Strahlungsmuster, die seit Jahrzehnten von Fernerkundungssonden registriert worden waren. Keine Sonde war je weit genug vorgedrungen, um ein vollständiges Bild zu liefern. Die Galathea sollte das ändern.

Ein Schiff bereitet sich vor.

Schon Stunden vor dem Eintritt in den Nebel liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dier Chefingenieur hatte die Schildmodulationen mehrfach angepasst, die Wissenschaftsteams hatten ihre Sensoren kalibriert, und die Sicherheit überprüfte die Evakuierungsrouten.

Die Diagnose war eindeutig: 

Die Strahlung im Inneren des Nebels war zu stark, um alle Decks sicher bewohnbar zu halten. Zwar würden die neuartigen Schilde Schutz bieten, diese waren jedoch noch nicht im Langzeiteinsatz getestet worden. Ein paar Stunden wären kein Problem – doch in Verbindung mit den unberechenbaren Partikelfeldern und Subraumfluktuationen innerhalb des Nebels könnte eine Dauerbelastung zu Ausfällen führen. Ausfälle, die tödlich sein könnten. 

Die im Falle eines Schildversagens am wahrscheinlichsten betroffenen Bereiche umfassten:

  • große Teile der Mannschaftsquartiere 
  • mehrere technische Sektionen 
  • Teile der zivilen Einrichtungen 

Nur die besonders abgeschirmten Kernbereiche – darunter das Freizeitdeck, die VIP‑Sektionen, das Diplomaten‑Deck, die Maschinendecks und das Arboretum – boten ausreichend Schutz. Die Schiffsführung entschied sich, einen Test zu wagen – aber auch auf Nummer sicher zu gehen.

Die Crew wusste, was das bedeutete:  Fünf Tage ohne private Quartiere. Fünf Tage in improvisierten Lagern. Fünf Tage enger zusammenrücken.

Atmosphäre an Bord

Während die letzten Vorbereitungen liefen, veränderte sich die Stimmung auf dem Schiff. Die üblichen Routinen wichen einer Mischung aus konzentrierter Professionalität und leiser Aufregung.

Auf dem Freizeitdeck wurden Holosuiten zu Schlafräumen umfunktioniert, die „NikoBar“ bereitete sich darauf vor, als zentrale Messe zu dienen, und das Arboretum wurde zu einem der wichtigsten Schutzräume – ein grünes Herz inmitten der kommenden Strahlungsflut. Auf dem gerade die Jüngsten untergebracht werden sollten.

Auf dem Diplomatendeck wurden die VIP‑Quartiere versiegelt, die Festhalle für Lagebesprechungen vorbereitet und das Aqua‑Habitat in den Notfallbetrieb versetzt.

Auf den Maschinendecks herrschte geschäftiges Treiben: Ingenieure überprüften Energieleitungen, Techniker verstärkten die Feldgeneratoren, und der Warpkern summte in einer tiefen, beruhigenden Frequenz, als wüsste er, was bevorstand.

Der Moment vor dem Eintritt

Als die Galathea schließlich Kurs auf die äußere Grenze des Nebels setzte, senkte sich eine gespannte Ruhe über das Schiff. Die Crew war bereit. Die Systeme waren stabil. Die wissenschaftlichen Stationen liefen auf Höchstleistung.

Auf der Brücke beobachtete man, wie die ersten Partikelströme über die Schilde glitten – ein leises, irisierendes Flimmern, das sich wie ein Schleier über den Rumpf legte.

Noch war es ruhig. 

Noch war es nur der Rand des Nebels.

Doch jeder an Bord wusste:  Sobald die Galathea tiefer eindrang, würde die Mission beginnen – und mit ihr fünf Tage, die niemand so schnell vergessen würde.

Plötzlich war es so weit, der Befahl hallte über die Brücke, „Galathea, du hast die Brück“, erklärte der Captain mit ruhigem Ton, bevor er eine Nachricht an die Besatzung und Zivilisten übertragen lies und mit einem Blick über die Schulter zusammen mit Ewa den Turbolift betrat.

NRPG

Dies ist eine Soap-Mission, die wir nutzen wollen, damit die Charaktere sich besser kennen lernen und die Crew mehr zusammen wachsen kann. Wir wollen uns dabei auf den Alltag in einer solchen eingeschränkten Situation konzentrieren, auf die individuellen Fähigkeiten, Vorlieben, Sorge und Nöte der Charaktere. Nutzt die Gelegenheit, um euch mit den Bios der anderen Personen an Bord näher auseinander zu setzen und einander Bälle zuzuwerfen. Das Szenario bietet viele Möglichkeiten, warum auch Personen, die sonst eher nicht viel miteinander zu tun haben, plötzlich gemeinsam am selben Ort sind.

Bitte widersteht der Versuchung einer äußeren Bedrohung, seltsamen Wesen aus Subraumspalten und Beinahe-Warpkernbrüchen. Dies würde mehr Aufregung bringen, als für diese Mission gut ist. Das heißt nicht, dass nichts passieren darf – aber bittet haltet die Schwierigkeiten im Rahmen. Und natürlich wünschen wir uns, dass wir vermehrt die Handlungsstränge der anderen aufnehmen und wir nicht an mehreren widerstreitenden Ideen schreiben. Diese Mission ist für uns alle, die wir ein wenig eine ‚cozy‘ Umgebung gebrauchen können, so verrückt wie die Welt gerade ist.

Missionsbericht

Aktuelle Ereignisse

 

Personelle Änderungen

Während der Mission ausgesprochene Beförderungen / Degradierungen / Postenwechsel

  • keine

Während der Mission verstorben / verschollen

  • keine

Weitere Bemerkungen

  • keine

 

NRPG

Wichtige wiederkehrende Personen

  • Die Crew der USS Galathea

Orte, Plätze, Schiffe

  • Diese Soap-Mission soll rein auf der USS Galathea spielen.

Glossar